Average Process
Know0
Don't know0
Haven't started90

Recommended flashcard sets

Flashcards in the set

Haven't started (90)

Max scheler

Alle zentralen Probeme dur Philosophie kommen auf die Frage zurück was sei der Mensch ?

  • methaphysische Stelle innerhalb seins von Welt und Gott
  • andere Richtung als Dialogphilosophie = trad. Antworten - falsch & einseitig
  • phil Anthropologie - phil. Disziplin - lehren soll nach angenehmer Weise nachdem Menschen zu fragen

- Mensch Teil der nat. Entwicklungsgeschichte

Einzige Wesen was diese Grenze verletzt

Mensch

  • sich selbst transzendierendes Wesen


  • Ewiger Protestant bloßen Wirklichkeit


  • trad. Theorien - definieren den Mensch im licht des Ursprungs


  • Scheler = Irrtum Mensch feste Position zuschreibt zwischen organischen Lebewesen und höheren Seins


  • als Gottsucher / und Weltoffen dazu benötigt er den Geist - faktische Distanzierung von unausweichlichen Zwängen der Außenwelt


Undefinierbarkeit

wenn menschen durch Ursprünge und Definitions Merkmale definieren will benötigt man Zielpunkt an dem die Idee festgemacht wird


Tier

umweltgebunden

Menschenwerdung

Aufhaltung von Spannung der natürlichen Bedingtheit des Menschlichen seins

und der Fähigkeit der Distanznahme


ls Vorgang der Distanzierung des Menschen von Gebundenheit seiner natürlichen Seinsweise Konsequenz Mensch stellt sich aus der Nautur hinaus wird für ihn objektivierbar

Neinsagenkönnen

als Akt der Befreiung von Zwängen des Lebensimpulses, denen das Tier untersteht

Mensch entwickelt

Weltbewusstsein und in Reflexion auf seine exzentrische Position Selbstbewusstsein führt zur Überschreitung des Naturwesen hin zum Geisteswesen Kann Zentrum nicht in der Welt finden und sucht deswegen nach Gott

Gegenwart

Maximale Selbstproblematik daher neuer Mut um Fragen zu seinem sein zustellen

Die Stellung des Menschen im Kosmos

3 Antworten auf die Frage nach dem Menschen

  • jüdisch-christliche Tradition
  • griechisch antiker Gedanknkreis
  • moderne Naturwissenschaf - genetische Psychologie

Keine Einheitliche Idee Scheler versucht zusammen zuführen

Frage

Gibt der Wissensbegriff dem Menschen eine Sonderstellung die mit anderen unvergleichbar ist?

4 Ebenen (Wesensformen Physischen Lebens)

  • Gefühlsdrang
  • Instinkt
  • Assoziatives Gedächtnis
  • Praktische Intelligenz
  • Gefühlsdrang


Pflanzen, Tiere, Menschen

1 Stufe Innenseite des Lebens

  • Instinkt


muss sinngemäß sein

  • teleoklin (Zielerfassend)
  • festen Rhythmus
  • Artenleben ist nicht sonder erfahrungen
  • Instinkt ist kein Trieb
  • Assoziatives Gedächtnis


fehlt Pflanzen


Verhalten auf Grund früheren Verhaltens anders sich ab und wird sinnvoller


Tier is Wiederholungstrieb ist Trieb und kommt nicht vom Gedächtnis


Lustprinzip ist nicht ursprünglich sonder gesteigerte assoziatives Intelligenz


der Mensch ist mehr/weniger ein Tier aber niemals ein Tier

  • Praktische Intelligenz


organisch gebundene praktische Intelligenz


Wahlfähigkeit


Klugheit erreicht ziel ohne viel zu probieren


Tiere haben auch eine praktische Intelligenz aber haben diese nicht in form von Vernunft

Sonderstellung des Menschen

Frage: Wenn Tiere Intelligenz dazu bekommen erreichen sie irgendwann Menschen Status?


Sie haben die 4 die Wesensformen aber werden trotzdem nicht als gleich gesehen. Da ihnen Etwas fehlt


Den Menschen macht mehr aus als die Wahlfähigkeit und die Intelligenz, es fehlt das gewisse Etwas

Sonderstellung des Menschen Begriffe

  • Geistigkeit, Freiheit
  • Weltoffenheit, Sachlichkeit
  • Sammlung, Selbstbewusstsein, Gegenstandsfähigkeit
  • Denken in Ding- und Substanzkategorien
  • Räumliches Denken
  • Übersingulärer Geist
  • Trennung von Wesen und Dasein
  • „Neinsagenkönnen“, „Asket des Lebens“

Helmut Plessner

Stufen des organischen und Menschen

plagiatvorwurf Scheler nicht berechtigt

Plessners philosophische Anthropologie


  • Befasst sich mit Frage nach Gemeinsamkeiten & Unterschieden zw. der personalen Lebenssphäre von Menschen und den Lebenssphären anderer Lebewesen


  • Gesamtperspektive auf das menschliche Leben, wie können wir die Sonderstellung mit naturwissenschaftlichen Erkenntnissen herausfinden


  • Mensch als Geist- und Naturwesen → es ist notwendig, bei Beschreibung der geistigen Welt des Menschen, auch körperliche Sphäre zu beachten er fordert einheitliche Erfahrungsstellung, in der körperliches Sein, Naturhaftigkeit des Menschen verschränkt sind


  • Natur als menschliche Sphäre in der der Existenzvollzug erfahrbar wird


  • setzt grenze zwischen Lebendigen: anorganisch und organisch

verschiedenen organischen Stufen des Seins


Positionierung

Mensch hat Leibgrenzen und eine entsprechende Umwelt


Exzentrisch

Kann aus der Leibgrenze heraus und geistig neue Perspektiven annehmen


Durch beides kann er künstliche Grenzen ziehen die er verkörpern muss


Stufen des Organischen und Mensch

Bedingungen der Möglichkeiten des Menschen quasi was ist der Mensch

was ist der Unterschied zwischen lebendig und unlebendig



was ist der Unterschied zwischen lebendig und unlebendig

physischer Körper zur seiner Begrenzung

anorganisch: äußerliche Begrenzung hat keine innere Struktur

organisch: haben innere Struktur und Positionalität: sich zur Umwelt zu verhalten und eine Position einnehmen

Organisationsformen

Verhältnis des Lebewesen zur Umweltgrenze

Qualität der Abgrenzung

zentrische Organisationsform

Tier

sein selbst bleibt ihm verborgen

Es lebt aus seiner Mitte heraus in seine Mitte hinein, aber es lebt nicht als Mitte

Kann nur seine eigene Perspektive einnehmen

Fehlt Reflexion können nicht über sich selbst nachdenken


extzentrische Organisationsform

Höchste Stufe der organischen Welt

trotzdem keine eigene Stufe des Seins

lebt über seine Grenzen hinaus die das lebendige in ihm begrenzt

Mensch ist seiner Position bewusst und kann andere Perspektive einnehmen

Pflanzen

Offene Organisationsform sie unterscheiden sich von ihrer Umwelt haben aber kein Bewusstsein in ihrer zentrischen Organisationsform

Stufen des seins

Jede höhere Stufe nimmt die niedrigeren auf und entwickelt sie weiter

Doppelcharakter Doppelaspekt

Körperleib und Seele

Mensch ist auch Naturwesen aber können auch aus uns heraus

Lebendigkeit der Menschlichen Organisationsform

Ausgezeichnet durch Spannung zwischen Gebunden an organische Sphäre und Endbunden

Mensch ist in Organisationform in Sphäre Tier kann sich aber von Objekten und sich selbst distanzieren

Person

Es ist das Subjekt seines Erlebens, seiner Wahrnehmungen und

seiner Aktionen, seiner Initiative. Es weiß und es will

Seine Existenz ist wahrhaft auf Nichts gestellt.

exzentrisch positionierten Mensch

er ist Körper und Seele und auch der Bruch von beiden

er hat 3 Sphären: Außenwelt, Innenwelt und Mitwelt

Außenwelt

Körper: Ding der Umwelt

Leib: Zustandsform des Körpers (Hunger, Durst, Schmerzen)

Leib und Körper fallen nicht zusammen

Innenwelt

Seele wohnt im Leib Anlagen, Wesenszüge, Charakter

Mensch hat nicht nur eine Seele er ist eine Seele

Lebewesen geht in Selbstsein durch reflektieren auf und vollzieht Psychische Realität durch seine Erlebnisse


Wirkliche Innenwelt: das ist die Zerfallenheit mit sich selbst, aus der es keinen Ausweg gibt. Das ist der radikale Doppelaspekt zwischen der (bewußt und unbewußt) wirksamen Seele und dem Vollzug im Erlebnis, zwischen geschehender und vollziehender Existenz.“


Mitwelt

Geist übergreifende Struktur in der wir Menschen als Personen leben

Die Mitwelt trägt die Person, indem sie zugleich von ihr getragen und gebildet wird

Lebendigkeit in ihrer höchsten exzentrischen Form

Während Unterhaltung sind wir in der Sphäre des Geistes

Die aus der Positionsform heraus resultierenden Konsequenzen beschreibt Plessner in 3 anthropologischen Gesetzen → diese dienen als Rahmenbedingung für die Daseinsbewältigung und liefern Antwort auf die Frage, wie der Mensch mit seiner Existenz überhaupt klarkommt

  1. Das Gesetz der natürlichen Künstlichkeit
  2. Das Gesetz der vermittelten Unmittelbarkeit Immanenz und Expressivität
  3. Das Gesetz des utopischen Standorts. Nichtigkeit und Transzendenz

1. Das Gesetz der natürlichen Künstlichkeit


  • Mensch muss sein Leben bewusst führen er muss sich erst zu dem machen was er ist
  • Von Natur herausleben es ist unsere Nartur unsere Natur zu überwinden
  • durch exzentrische Position sind wir ergänzungsbedürftige Bedürftige sein unerträglich Mensch muss sich immer auf etwas neues fokusieren er kann nicht einfach sein was er ist, wie ein Tier
  • wegen Bedürftigkeit Rückgriff auf künstliche Werkzeuge wie Werte und Normen mit diesen Mitteln kann er die natürlich Gebrochenheit ausgleichen, Kultur als Hilfsmittel der Gebrochenheit


Kultur 2. Natur des Menschen die Stabilisierung seiner Existenz sorgt


2. Das Gesetz der vermittelten Unmittelbarkeit Immanenz und Expressivität


beschäftigt sich mit der Beziehung zwischen

Subjekt und Umfeld

Beziehung ist abhängig von der Organisationsform

Mensch nimmt seine Umwelt Unmittelbar war obwohl es durch Vermittlung durch Sinnesorganen kommt


direkte Beziehung

Beziehungsglieder ohne Zwischenglieder verbunden

indirekte Beziehung

durch Zwischenglieder miteinander verknüpft

indirekt-direkte Beziehung

in welcher das vermittelnde Zwischenglied notwendig ist, um die Unmittelbarkeit der Vermittlung herzustellen bzw. zu gewährleisten.

Welche Beziehung hat der Mensch

Mensch nimmt seine Umwelt Unmittelbar war obwohl es durch Vermittlung durch Sinnesorganen kommt


wegen exzentrischer Positionalität handelt es sich um indirekte Beziehung aber wird vom Menschen als direkte Wahrgenommen

wissen über indirektheit hebt Mensch vom Tier ab


Außenwelt ist nicht einfach vorhanden, sondern nur der unmittelbare Eindruck einer Außenwelt

entsteht, dieser Eindruck wird jedoch vermittelt

Expressivität

Ausdruck menschlicher Lebensäußerungen

Mensch ist mehr als ein Körper weil er sich ausdrückt/kommuniziert

Seele und Körper

untrennbar miteinander verbunden

die Seele drückt sich über den Körper aus, doch wird gleichzeitig stark durch ihn eingeschränkt

Der Mensch muss Kompromisse eingehen um verstanden zu werden

zwischen den beiden Extremen herrscht ein Bruch, beide Möglichkeiten übertrieben

Kernaussage von dem Gesetz der vermittelten Unmittelbarkeit Immanenz und Expressivität


Exzentrisch positionierter Menschen hat indirekte Beziehung zu seinem Umfeld, lebt sie aber als direkte unmittelbare

Wissen über gegebene Indirektheit hebt Menschen vom Tier ab. Expressivität gibt Auskunft über Innenleben

3. Das Gesetz des utopischen Standorts. Nichtigkeit und Transzendenz

  • Die Menschen sind auf ein Nichts gestellt, weil sie aufgrund ihrer Organisationsform keinen sicheren Haltepunkt haben


  • Mensch muss sich zu dem machen was er ist


  • Standort des Menschen ist utopisch (ein nicht Ort) Mensch will aber einen festen Standort und möchte nicht im nicht stehen


  • Mensch kommt immer nur zur vorläufigen Kenntnissen und dann folgt eine erneute neue Kenntnis nie ein Zielpunkt (unendlicher Zyklus)

Geist

Mit ihm kann man nie einen Endpunkt erreichen

Religion

liefert Ausweg aus der Unsicherheit, einen Bezugspunkt

jeder Mensch ist

Individuell aber alle sind das

Utopischer Standort

Spannungsverhältnis zwischen Scham und Stolz

Jeder Mensch ist verschieden, darauf ist man Stolz

Jeder Mensch kann aber auch dadurch ersetzt werden dafür schämt man sich


Kernausage Das Gesetz des utopischen Standorts. Nichtigkeit und Transzendenz

Mensch hat keinen Haltepunkt, ist utopisch und kommt immer nur zu vorläufigen Erkenntnissen. Geist kann keinen Endpunkt erreichen, Religion will das fixen. Wir sind ALLE UNIQUE (Ironie)

Arnold Gehlen

Die biologische ‚Mängelausstattung‘ des Mensch als Quelle und Antrieb seiner Daseinsbeherrschung”

Richtet sich gegen falsche Dualismen und Monismen in Wissenschaften vom Menschen

Fehlen einer Gesamtauffassung des Menschen hängt damit zusammen, dass Bedeutung 

seiner ‚Unfestgestelltheit‘ in biologischer Hinsicht unterschätzt wurde


Philosophen haben häufig

Statt realen Menschen zu betrachten,

metaphysische Perspektive

Anthropologisches Denken

muss in Rechnung stellen, dass Mensch sich von allen anderen Lebensformen unterscheidet

Nur Mensch

Wesen, das sich selbst deuten muss

muss sich Antwort geben

es ist Zeit, Menschen zum zentralen Forschungsgegenstand der empirischen Wissenschaften und einer empirischen Philosophie zu machen

Erfordert einheitlichen Gesichtspunkt, die es von anderen Lebewesen unterscheidet

Voraussetzung: Mensch als „einmaligen, sonst nicht versuchten Gesamtentwurf der Natur“


Abstammungslehre

Gehlen weißt dies als Erklärungsmodell der Menschwerdung vehement zurück

Nicht-Festgestelltsein‘ markiert entscheidende Differenz von Mensch und Tier

Nur für Menschen ist 

Daseinsbewältigung

angesichts seiner physischen Mängel schon eine Leistung

Er führt sein Leben aus ernster Not


In Gehlens entworfener anthropologischer Perspektive 

werden spezifische Mittel analysiert, die in den Kontext menschlicher Daseinsbewältigung gehören:

Fantasie oder Sprache

Mängelwesen


biologische Ausnahmesituation

unterschied zum Tier offensichtliche physische Mängel

beschreibt auch physische Riskirtheit (Verwundbarkeit und Unsicherheit der Existenz)

Dasein trotz dieser Mängel zu bewältigen,


Kulturtheorie

beruht auf teleologischen Naturstruktur

Was Menschen zum Mängelwesen macht

wird als zweckmäßig begriffen

Welche Dinge erscheinen als wohlbegründbare Strategien der Entlastung

Handlung, Sprache

Bewusstsein als menschlicher Faktor

besondere menschliche ‚Technik‘, sich im Dasein zu erhalten

Mensch als Mängelwesen

muss sich im Denken und Handeln stabilisieren

alle Aspekte des Menschen zur Außenwelt sind Entlastungssysteme

Retardationsprinzip der Menschwerdung

Verzögerung in Ausbildung des menschlichen Organismus,

unterschied anderer Lebewesen wird ins Leben hineingeworfen dies bringt Herausforderungen und Vorteile

Riskiertheit kompensiert durch

Fürsorge Spracherwerbs und 

Bewusstseinsausbildung

Menschliches Handeln steht insgesamt unter Aspekt der Gewinnung von

Weltorientierung, die nicht naturgegeben ist

Sprachlichen Kommunikation

Menschen in eine Gemeinschaft

Lebensfristung mithilfe der Institutionen des Rechts, der Sprache, des Tausches, der Religion etc. zu stabilisieren

Gehlen meidet den Begriff

Ursache

Der Mensch als biologisches Sonderproblem

Mensch hat Bedürfnis nach Deutung je nach Entscheidung der Deutung versteht sich der Mensch als Gottesgeschöpf oder arrivierten Affen wird sich auch unterschiedlich verhalten


Die Religionen, die Weltanschauungen, die Wissenschaften versuchen Antworten zu liefern geht aber nicht auf weil sie sich gegenseitig ausschließen können


Mensch muss sich selbst deuten selbst entscheiden wie er sich sieht

2 Ableitungen zum Menschen

Gott: nicht wissenschaftlich

Tier: wissenschaftlich 2 Deutig

Umgekehrt beide Standpunkte haben gemeinsame Voraussetzung: Der Mensch kann nicht aus sich selbst begriffen werden, er ist nur durch Kategorien des Außermenschlichen beschreibbar und deutbar

Nietsche sagt...

Gehlen stimmt zu


Mensch noch nicht fertiggestelltes Tier

Humanismus lat. humanitär Wörterbuch

1. Menschentum, Menschennatur

2. Menschlichkeit, Milde

3. Höhere feine Bildung, Anstand

  • Das LThK unterscheidet drei zunächst in antiken Denktraditionen zu findende Begriffe von Humanitas:
  1. Philanthropia: Wohlwollen Höhergestellter, Menschenfreundlichkeit
  2. literarische und moralische Bildung Aristorkaten
  3. Menschl. Natur als nichtgöttliche, sterbliche und dem Tier überlegene (Spannung zwischen Idealbild: Gott Bedrohung zum Tier werden)


Der Begriff sei laut Peter Walter wegen dreier unterschiedlicher Bedeutungsfelder „verwirrend“, denn er bezeichne:

  1. Weil manche meinen Epoche
  2. Weil manche antike Ansichten auf moderne Gessellschaft anzuwenden v ersuchen um den Humanismus zu idealisieren
  3. Weil für manche nur ein Denken und Handeln was als Religionskritik den Menschen in den Mittelpunkt stellt übertreiben Mensch als Gottes ersatz


Ziel der Entwickle ng des Menschen

Menschlichkeit

Ein allen humanistische Vorstellungen zugrundeliegendes Prinzip:

Die Humanität ist eine dem Menschen innewohnende Möglichkeit, deren Entfaltung der Idealvorstellung des Menschen

entspricht

Humanistische Tradition

Mensch ist dazu aufgefordert menschlich gemäß dem Humanismus zu handeln

Herder

Alle Einrichtungen, Wissenschaften und Wünsche haben keinen anderen Zweck als den Menschen zu humanisieren

Bildung und Erziehung zum besseren Menschen ist einziger Zweck aller menschlichen Einrichtung

Mensch ist zu beginn roh und unfertig

Mauthner

Stellt Humanismus mit Menschenvergötterung gleich

Harari

Humanismus als Anbetung der Menschen

Humanisten beten den Menschen an

Alles was geschieht muss auf Menschen als gut oder schlecht eingestuft sein

Transhumanismus

Erweiterung menschlicher Fähigkeiten durch

Neurowissenschaft

Pharmazie

Nanotechnologie

Computerwissenschaften

Johannes Grössl 

Schlägt auf theologischer Perspektive vor, abzuwägen ob solch grundlegende Veränderungen des Menschen vorgenommen werden, davon abhängig zu machen, „ob eine solche individuelle Verbesserung die Chancengleichheit verbessert oder nur um besser als andere zu sein das wäre umethisch

Ziel

  • Junge philosophisch-technologiche Bewegung
  •  Ziel: Menschen mithilfe von neuen Technologien zu transformieren geht um modernen, bereits existierenden Technologien


Frage

Ziel ist Optimierung aber ist man dann noch Mensch

Verschmelzung von Körper und Technik

Weitere Bestrebungen

Ausdehnung der Lebensspanne

Optimierung physischer, psychischer, moralischer und neuronaler Eigenschaften

Eugenischen Denken (Erbanlagen verbessern)

Hochproblematisch: Selektion

Posthumanismus

Mensch überwinden und hintersichlassen

Material, verzichtbares Vehikel, körperloser Geist

Mind Uploadings

  • ➔ = Hochladen mentaler Inhalte (mind) auf ein externes Medkum (z.B Computer)
  • ➔ Bei trennung von Mind und Gehirn existiert der ganze Mensch in weiterer Folge auf dem externen Medium, während der alte Körper verstirbt und ein neuer Körper gewählt werden kann➔ 
  • Überwindung physische Vergänglichkeit und Erreichung von Unsterblichkeit


Singularität

Der Gedanke, der von einen Moment in der Zukunft ausgeht, ab dem oder mit dem sich das menschliche Leben radikal gewandelt haben wird, „jetzt ist dieser singuläre Punkt erreicht, wo wir nicht mehr zurückkönnen oder wollen"

Ethische Problemfelder und noch einmal die Frage nach dem Menschen:


Es ist immer eine Spannung da, zwischen wie die Welt sein soll und wie die Welt ist. Es geht immer darum ein Idealbild vor Augen zu haben und dann mit diesem Idealbild die Realität zu konfrontieren.