= Abwehrneurose
:Übergangsneurose
+ Aktualneurose
Was versteht man unter
dem Unbewussten?
= Reservoir von Vorstellungen und Erinnerungen
1.topiches Modell
Bewusstsein/Wahrnehmung - Vorbewusstes - Unbewusstes
3 Neuroseformen Freuds
- Hysterie = immerer Konflikt --> körper projiziert
- Zwangsneurose: zwanghafte seelische Störung
- Phobie =Angst vor best.Situation
= Abwehr neurose (gleiche Erscheinungsformen)
3 Psychoreformen Freuds
- Schizophrenie
- Paranoia
- Thymopsychose (manisch-depressiv)
3 seelische Störungen
Neurose
Psychose
Perversion
Perversion :
3. Gruppe neben Nemose und Psychose
abnorme Störung des Sexualverhaltens, abhängig von Normierung
Grund: Verleugnung (bei Freud)
4 Aspekte der psychologischen Relativitätstheorie:
Grenzen zwischen, normal" und "kranke" ist fliessend:
- Traum - Halluzination
- Fehlleistung - neurotische Symtome
- Trauer - Melancholie
- Euphorie - Manie
Kontinuität von Individum und Gesellschaft
Relativität der Zeitlichkeit (Vght Ggwt Zkft)
Freud: Zweizeitigkeit des Traumas,
Lacan: Zeitlichkeit des Unbewussten
Grenzen zwischen Klinik Kulturtheorie und Gesellschaftstheorie relativ
Psychoanalyse
Def. Freuds
Begriff erstmals 1896,
Zuhören statt Anschauen
Streben nach Wahrheit,
erste systematische Psychotherapie ,
später erweitert er die Psychoanalyse auch auf "normale" Vorgänge
--> " Psychologie des Unbewussten ":
--> PA nicht mehr nur eine therapeutische Behandlung.
Subjektivitätstheorie (Freud)
Es - Ich - Über-Ich
Medientheorie (Lacan)
Ich- Instanzen des Menschen
Imaginäres
Symbolisches = ( Repräsentanzen, Ich- Instanzen) Reales
Identität nach Lacan
imaginäres ich
- Symbolisches Subjekt
- realer Körper
= Identität nach Lacan
woraus besteht die
Sexuelle Identität (Lacan)
Sexus - Genus - Gender
"Brauchen" = Trieb
nach Lacan
Trieb immer Partialtrieb
Sowohl Sexual- als auch Todestrieb (um Ggstz Freud: Triedualismus, libidinös und aggressiv)
destruktive Seite zurückdrängen= Triebaufschub, -zägmung, -abgrenzung.
- Bedürfnis (biologisch)
- Anspruch (zielt auf die Macht des Anderen z.B. Mutter - Brust)
- Begehren (Wunsch Freude = Begehren ohne zu Wollen, unerfüllbares Streben im Unbewussten)
Therapien bei Freud
Hypnose --> Frühanalyse --> freie Assoziation ( Freud)
Sexualität bei Freud und Lacan
Freud: Sexualität liegt in der Anatomie
Lacan: Anatomie ist Schicksal, kann aber überwunden werden, weil es im Seelischen kein Geschlecht gibt.
gesellschaftliche Auslöser d. Hysterie:
- Niedergang d. Patriarchats
- Machtverlust der Kirche
- Emanzipation der Frau
Ablauf d. hysterischen Anfalls
- Vorzeichen
" hysterische Aura
- grosser hysterischer Anfall:
- epileptoide Phase
- Phase der Verrenkungen
- Phase du leidenschaftliche Gebärden
- Endphase
Anna 0.
Ursache, Erkenntnis Therapie
Anna 0. → Karthatische Therapie (Reinigung) = Explorative Hypnose
Trauma --> Verdrängung --> Reaktionalisierung --> Affekt --> Abfuhr
--> Heilung
Emmy von N.:
Bedeutung
Entwicklung der freien Assoziation
Abwehrpsychoneurose (Freud):
1895
=Zusammenführung: ". Abwehr in Psychosen und Neurosen
gemeinsamen Mechanismus,
= unverträgliche Vorstellung --> Bewusstsein zugeführt --> Bereich des Seelischen abgeschoben, verdrängt wird, = das Unbewusste nennt.
Unbewusstes und Vorbewusstes
Unbewusste: Zugang, nicht direkt, (ausser Künstler haben freien Zugang) nur über den Bereich des
Vorbewussten; = Vorhof des Unbewussten betretbar über die freie Assoziation.
= erstes Modell eines psychischer Apparats
Wahrnehmung und Bewusstsein (=zusammengehörig)
Vorbewusste = halb bewusst - kann sich selbst über Fokus der Aufmerksamkeit bewusst gemacht werden
Unbewusste. → dafür braucht man eine bestimmte Methode
aus Un-Sinn aufgebaut: aus einem Sinn der nicht dem des Alltagsbewusstseins entspricht
6 Methoden als Zugang
zum Unbewussten
1. Hypnose,
2. freie Assoziation,
3. Traumdeutung,
4. Fehlleistungen (unwillkürliche Handlungen),
5. Witz/Komik/Humor.
6. Kunst
Unbewusstes bei Freud:
stringente Theorie
eine Ansammlung abgewehrter Vorstellungen,
eine Art eines zweitens SPRECHENS in uns, sagt etwas,
eine Form der Aussage.
wie und warum erfolgt die
Abwehr gegen Vorstellungen:
Freud
Vorstellungen werden abgewehrt,
= Konfliktmodell,
später bei Freud:
2 grosse Abwehrsysteme die seelische Störungen und Symptome zu produzieren:
(Freud)
Verdrängung--> Neurose: Abwehr einer unverträgliche Vorstellung
Verwerfung--> Psychose: Abwehr einer unverträgliche Vorstellung
plus ein Stück der mit dieser Vorstellung verbundenen Realität
Verwerfung Lacan
(kommt bei späteren F reud nicht mehr vor)
= Abwehr einer unerträglichen Vorstellung, die nie bewusst--> Unbewusste gelangt. Wirkt "durch" --> Symptom: Halluzination
Verdrängung Lacan
= Abwehr einerunerträglichen Vorstellung, blitzschnell aus dem Bewusstsein--> Unbewusste, wird unterdrückt (Ball) wirkt von da --> Bewusstsein zurück --> Symptom: Vorstellung
individuelle vs. gesellschaftliches Unbewussten
(Freud)
= Produkt von Umwelteinflüssen
=nicht kollektives Unbewusstes = Begriff von C.G. = vererbbare Ideen die man hat – wie anima und persona = platonische Sicht;
4 große Gruppen von Ansätzen der klinischen Psychoanalyse:
1. Psychoanalytische-psychodynamische,
2. Verhaltenstherapeutische Methode,
3. humanistische und
4. systemische Methoden.
Angewandte und theoretische Psychoanalyse:
- verschiedene Schulen
Freud seelische Inhalte bestehen aus
Affektanteil = Gefühl, Wortvorstellung, Signifikant
Vorstellungsanteil = Bild, Sachvorstellung, Signifikat
bilden eine Einheit
3 Fragen von
Freuds Kunsttheorie:
1. Frage des Rezipienten und Konsumenten, insbesondere was fasziniert an einem Kunstwerk?
2. Frage des künstlerischen Genies, Kreativität, wieso besonderer Zugang
zum Unbewussten?
3. Was ist die Aussagekraft des Kunstwerks jenseits der Lebensgeschichte
Faszination
bei Freud
Faszination
hat immer historische Wurzeln: verdrängte, abgewehrte Erlebnisse--> Bewusstsein
Leonardo da Vinci
Leben
Kindheitserinnerung = Milan
uneheliche Sohn einer Dienerin und eines Aristokraten,
Aufgewachsen bei Großmutter
Später adoptiert--> 2 Mütter
Innige Beziehung zu beiden --> Identifizierung
--> starke Sexualisierung er selbst ist das Sexualobjekt dieser engen Beziehung
--> homoerotischen und homosexuellen Tendenzen
Leonardo da Vinci
Beziehung zu seinen Schülern
--> Wiederholung dieser Beziehung bei einer Beziehung zwischen ihm selbst und einem anderen,
= Funktion der mütterlichen Betrachtung des Anderen ist Betrachtung des eigenen mütterlichen Selbst
--> sehr intensiven, mütterlichen und fürsorglichen Beziehung zu seinen männlichen Schülern, in denen er sich selbst sieht und gleichzeitig eine mütterliche Position einnimmt
--> eine intensive Verliebtheit zu sich selbst als Wiedererleben der Rolle der Mutter, der Beziehung zwischen Mutter und Mutterfigur im anderen männlichen und knabenhaften Menschen
= narzisstische Grundlage (gleich) der Homosexualität
Objektbeziehungstheorie Freud 1915
1. Anlehnungstyp Gegensätze ziehen sich an. Der Mann wählt nährende Mutter, Frau wählt stützender Vater
2. narzisstische Objektwahl: Begehren eines mit ähnlichen Eigenschaften, wie ich bin oder war oder auch gleich und gleich gesellt sich gern. Sexualtrieb lehnt sich an den Selbsterhaltungstrieb an.
männlichen Homosexualität
Ursache:
stärkeren Identifikation mit der Mutter als mit dem Vater
positiver Ödipuskomplex: Identifikation des Buben mit dem gleichgeschlechtlichen Elternteil und Begehren des gegengeschlechtlichen
negativer Identifikation man mit dem gegengeschlechtlichen und von dort aus Begehren des gleichgeschlechtlichen → gleichzeitige Liebe des Selbst im Anderen.
Alles gründet im Sexuellen?
Glaubwürdig?
Ja,
PA erkundet verpönte oder verbotene Vorstellungen, Regungen des Unbewussten
Dinge
--> Unbewusste verschoben wegen Lustcharakter
als sexuelle oder als aggressive Lust
gleichzeitig stark affektiv (lustvoll oder unlustvoll)
Freuds 3-fache
psychoanalytische Betrachtung
der Kunst
Literatur
Malerei
Bildende Kunst
Gar nicht: Musik
Triebe bei Freud
Arten
Teile
Selbsterhaltungs-/Icherhaltungstriebe: zum
Dazu braucht es Lust
Verschiedene Regionen des Körpers -->
Partialtriebe
Triebquelle, Triebobjekt, Triebziel
Welche Partialtriebe
gibt es?
Analtrieb
Oraltrieb
Schautrieb
Urethraltrieb
:Genitaltrieb
Oraltrieb
Triebquelle
Triebobjekt
Triebziel
= Sinn
Triebbeherrschung:
Auswirkung auf die Persönlichkeit
Triebquelle Mund,
Triebobjekt Brust (am variabelsten),
Triebziel Sättigung
= Befriedigung des Icherhaltungstriebe
Triebbeherrschung: Entwöhnung: Kind lernt den Aufschub
Auswirkung auf die Persönlichkeit: Orale Sucht
Übermaß an Einverleibung, Alkohol, Konsum oder
extreme Zügelung Anorexie Hedonismus
Analtrieb
Triebquelle
Triebobjekt
Triebziel
Triebbeherrschung:
Auswirkung auf die Persönlichkeit
Triebquelle Anus,
Triebobjekt Kothäufchen,
Triebziel zurückhalten und ausstoßen
Triebbeherrschung = Zurückhalten,
Kind lernt Umgang mit Geben und Nehmen
Kind lernt Ambivalenz (Kot ist gleichzeitig viel wert und nichts wert)
Auswirkung auf die Persönlichkeit:
Übermaß an Lust am Dreck
Lust Dreck von sich zu weisen- Geiz Eifersucht
Schautrieb
Triebquelle
Triebobjekt
Triebziel
Triebbeherrschung:
Auswirkung auf die Persönlichkeit
Triebquelle: Auge,
Triebobjekt ursprünglich Blick des ANDEREN, Schautrieb ist von einem Begehren geprägt. --> Blick der Mutter
Triebziel: Einerseits: Bedürfnisbefriedigung durch die Brust und
Andererseits Begehrensbefriedigung durch den Blickaustausch.
(Mutter stillt einerseits Hunger des Kindes mit der Brust , plus gegenseitige Begegnung des Blicks→ Beziehung auf der Ebene des Begehrens)
Urethraltrieb
Triebquelle
Triebobjekt
Triebziel
Triebbeherrschung:
Auswirkung auf die Persönlichkeit:
Miktion med, Harnentleerung
Triebquelle : Harnwege
Triebobjekt: Harn
Triebziel: Entleerung oder zurückhalten
Charakterebene menschlicher Ehrgeiz, Antriebskomponente zum Leistungswillen (Versuch der Buben, wer pinkelt am weitesten? = nicht wirklich relevant).
relevant: Freud sieht es geht um ist der wahrscheinlich Sadismus, Masochismus: geht lt. Freud von den Muskeln aus, hier sieht die Triebkraft in der Muskulatur.
Genitaltrieb
Triebquelle
Triebobjekt
Triebziel
Rolle
bei reifen Menschen sehr wichtig.
Triebquelle: eigenes Sexualorgan
Triebobjekt: Sexualorgan des jeweiligen anderen,
Triebziel: sexueller Koitus, bei der Normalbefriedigung heterosexueller Akt
Freud sagt Genitaltrieb regiert über die anderen Partialtriebe,
diese sind Quellen der “Vorlust” anbieten. = Streben nach dem sexuellen Akt
Am sexuellen Akt
beteiligte Partialtriebe
o Oraltrieb: Küssen
o Analtrieb: Betätigung der Körpermuskulatur,
Umarmung: Analtrieb im Sinne von Sadismus, Masochismus )nicht in Bezug auf das anale Organ)
o Schautrieb: spielt für sexuelles Begehren eine große Rolle.
o →Genitaltrieb: Das alles bildet für Freud den Genitaltrieb als Vollendung des Trieblebens.
!!! Freud verbindet das mit dem Phänomen der Liebe – die menschlichen Regungen gehen unter der Herrschaft des Genitaltriebes in eine Beziehung über, die man Liebe nennt.!!!
Persönlichkeit und Charakter
Theorien wovon sie abhängen
Trieb und Triebbefriedigung = Trieblehre und Ich-Beziehunstheorie
Beziehung zum Anderen = Objektbeziehungen = Objektbeziehungstheorie
Gehört zusammen. Trieb braucht ein Objekt, das uns lehrt, mit ihm umzugehen.
Freud unterscheidet in der psychoanalytische Lehre
2 Aspekte des Menschen in seinen psychopathologischen Ausformungen
(unabhängig von den anthropologischen Dimensionen):
1. Trieblehre und Ichbeziehungstheorie: wie geht er mit seinen Trieben um („Triebschicksale“)
2. Wie gestalten sich seine Beziehungen zwischen sich selbst und anderen Menschen (Objektbeziehungstheorie) .
Triebe und Triebschicksale: unterscheidet sich von Instinkten der Tiere:
kann durch die Umwelt geformt werden in
Kombination, Intensität und Befriedigungsweise.
Trieb ist als Partialtreib
Triebquelle : Öffnung des Körpers, , als Grenze von Körper zur Umwelt zieht. -->eine Beziehung → Triebquelle = von hier geht Trieb in einem Drangcharakter da aus,
Triebobjekt = was den Trieb befriedigen kann (das Variabelste nach Freud)
Triebziel = auf welche Art und Weise der Trieb die Befriedigung erlangt und wozu er gebraucht WIRD:
zur individuellen Erhalten ( Icherhaltungstriebe)
Arterhaltung (Sexualtriebe).
Sexualtriebe, --> um Lust und Unlust
verschiedene von den Körperzonen abhängigen Triebqualitäten (Oraltrieb, Analtrieb, Schautrieb)
Trieb bei Lacan -
widerspricht Freud bzgl. Liebe
(„narzisstisch-ödipale Ebene“)
“soziale Band”
Abhängigkeit bewirkt intensive Bindung an den Anderen und ist der
--> “soziale Band” = gesellschaftliche Determination des individuellen Lebens
Wir handeln, wie es uns gesagt wurde normalerweise.
Wir wollen das, was die anderen wollen, was wir wollen.
Objektbeziehung bei Lacan
kleine Andere = Triebobjekt
große Andere = der Nebenmensch als Ganzes, den er als Liebesobjekt bekommt oder will.
dazu gehört auch eine intensive Beziehung zu sich selber→ auch eine Objektbeziehung
--> Besetzung deseigenen Selbst durch sich selbst
--> Grundlage des Narzissmus = Selbstwertbeziehung, Überwertigkeit meist auf Grundlage einer Minderwertigkeit, Kann --> Selbstwertregulationsstörung, die dann die Liebe zum anderen hinderlich ist
Entwicklung der Objektbeziehung
bei Lacan
1. Phase der Objektbeziehung (7 - 16 Lebensmonat, Spiegelstadium) = Bildung eines
Ich- Selbstbewusstsein.
Beziehung zu uns selbst,
Identität,
Erkennen einer Grenze zwischen ich und einem Anderen.
2. Phase:: Erkennen der Zugehörigkeit zu einer Gruppe von Menschen Identität als männlich und weiblich
Aufteilung der Umwelt in diesen Dimensionen --> Eigene Zuteilung
--> Übergang vom der Narzissmus in den Ödipuskomplex = ödipale Phase
Erkenntnis, Mutter und Vater sind verschieden.
--> es gibt den Großen Anderen auf der mütterlichen oder auf der
väterlichen Seite:
→ Identifikation mit einem der beiden und von dort aus Begehren des anderen.
In der normalen Entwicklung Aufteilung des ursprünglich einen Objekts in ein Objekt des Begehrens und ein Objekt der Identifizierung.
“Triangulierung”
bei Lacan
Identifikation
“Triangulierung” = Dreieckssituation nach Lacan
Ursprünglich ist man selber ein Objekt des Begehrens.
Das andere Objekt ist beides: Objekt des Begehrens und Objekt der Identifizierung.
Sobald das Kind die Differenz Mutter und Vater inkl. Begrifflichkeiten erkennt → Aufteilung des ursprüngliches Objekts --> Objekt des Begehrens und ein Objekt der Identifizierung,
für beide Geschlechter ist es noch immer die Mutter,
das Kind merkt, dass die Mutter außer ihm noch etwas anderes begehrt, i.d.R. den Vater (aber auch Tätigkeit, Beruf etc.) → Objekt dem die Mutter zugeneigt ist → Identifikation mit diesem --> “Triangulierung”
Bedeutung
“Triangulierung” = Dreieckssituation
Homosexualitä
Heterosexualität
“Triangulierung” = Dreieckssituation
Wahl des Gegengeschlechtlichen Elternteils als Objekt als Begehrensobjekt --> normaler, positiver Ödipus.
umgekehrter Entwicklung: gleichgeschlechtliches Objekt als Objekt des Begehrens →Homosexualität
Mischformen möglich: bei Steckenbleiben in diesem Entscheidungs- prozess → ungelöster Ödipuskomplex.
die Schriften Freuds
Die Traumdeutung - 1899
Der Witz und seine Beziehung zum Unbewussten 1905
“Psychopathologie des Alltagslebens":
......
Die Traumdeutung - 1899
der Traum
Funktion
Selbstanalyse --> Erkenntnis Traum ist ein bevorzugter Zugang zum Unbewussten.
um die Vergangenheit. (nahe, Vortag, oder ferne, Unbewusstes seit der Kindheit)
→ Traum, →
o 1. Funktion: Traum ist eine “Wunscherfüllung im Schlaf”,
o 2. Funktion: Traum ist der “Hüter des Schlafs”,
Traum ist die Fortsetzung des Wachlebens unter anderen Bedingungen:
Freud sagt, im Schlaf weniger Abwehrmechanismen / Zensur
Traum ist die Fortsetzung des Wachlebens unter anderen Bedingungen:
Freud sagt, im Schlaf weniger Abwehrmechanismen / Zensur
Vom Ich und Über-Ich zurückgehaltene Unbewusste --> Bewusstsein
• → Unbewusste = bei Freud Wünschen, verpönte Lust)
aber in → verkleideter Form, das
Geträumte ist nicht direkt das, was ich mir Wünsche, Tagesrest weitergeträumt, steht im Zusmamenhang mit einer verdrängten Geschichte, aus der Kindheit.
= Manifester Traum hinter dem sich ein
• Latenter Traum versteckt als symbolische Wunscherfüllung
• Tagesreste und Infantile Triebregungen, die im Traum reaktiviert werden.
Denken im Traum und im Wachleben
o "Sekundärprozess" = wie wir im Wachleben denken,
o "Primärprozess", typisch für Unbewusstes, wie es sich im Traum zeigt.
Der Traum greift auf. --> alte imaginäre Reste des Lebens
→träumen in Bildern,
--> Sinn durch Überführung in manifesten , darstellbaren Trauminhalt
= Traumarbeit
Traumarbeit
Fähigkeit des psychischen Apparats einen
latenten Traumgedanken –(Tagesrest – der auf alte kindliches Ereignis
verweist)
- in szenische Form (= manifesten Traum) überzuführen. = Traumarbeit
Manifester Traum ist den ich erinnere.
SINN der Traumarbeit: Umgehung der Zensur
3 große Lachkategorien
Freud
Unbewusstes wie Witz aufgebaut
1. Witz, wie täglich verwendet,
2. Komik, und
3. Humor.
Lachen ist ein Ausdruck3 große Lachkategorien fest: von Energie
→ heftige Gefühlsregung von Lust
(Energie ist immer auch Triebenergie und diese immer Lustenergie) und
--> Energie wird frei, welche Lust, unterscheidet ob Witz, Komik, Humor.
Witz
Ersparnis der Widerstandsarbeit (Zensur, Verdrängungsaufwand)
--> diese Widerstandsenergie wird im Zuhörer im Lachen frei = “Ablachen”. →
Witz hat 3 Elemente:
o Erzähler,
o Zuhörer,
o / etwas über den man sich lustig macht).
→Soziale Form des Lachhaften
Komik
:
--> Hier wird eine Wahrnehmungsenergie gespart. Z.B. ich sehe bei einem Schauspiel zu, wo ich weiß was kommt
→ Wahrnehmungsenergie wird frei, = Ablachen
Komik hat 2 Elemente
o Einer der etwas macht,
o Rezipient → Lachen
keine soziale Form des Lachens, hier wird nichts erzählt, sondern nur wahrgenommen.
Humor
:
• 1 Person,
o mich selber, Freud: setze mach über mich selbst hinweg. → Gefühlsenergie, → Umkehr der Situation von etwas Tragischen in etwas Lachhaften, → für Freud Humor immer auch Galgenhumor.
3 wichtigste Arbeiten über die Funktionsweisen des psychischen Apparats in Bezug auf das Unbewusste seiner Ästhetik
1. Traumdeutung
2. Psychopathologie des Alltagslebens
3. Der Witz und seine Beziehung zum Unbewussten
“Psychopathologie des Alltagslebens":
über Situationen und Ereignisse, in denen das Unbewusste und ins Bewusstsein ohne dass wir es wollen, eingreift:
"Freud’sche Fehlleistung”
"Freud’sche Fehlleistung”. • verschieden Formen:
o Aberglaube,
o Namensvergessen,
o sich versprechen.
Fehlleistung, etwas passiert was ich nicht wollte, auch ein bisschen mit den Gesetzen des Traums und des Witzes über einen Umweg und bestimmte Assoziationen.
Kulturtheoretische Schriften
Freuds
1908: ,, Die ,kulturelle' Sexualmoral und die moderne Nervosität"
1912:, Totem und Tabu"
(1914:,,Erinnern, Wiederholen, Durcharbeiten")
1915: ,, Zeitgemäßes über Krieg und Tod"
1921:, Massenpsychologie und Ich
Analyse
1927: ,,Die Zukunft einer Illusion"
1930: ,,Das Unbehagen in der Kultur"
1933:, Warum Kriege
(Briefwechsel mit Albert Einstein)
1939: Der Mann Moses und die monotheistische Religion
Metapsychologie
Was hinter der Psychologie liegt.
Beispiel: Religion ist eine Projektion:
Wir projizieren das Kosmische. Wir haben unsere Vorstellungen
aus der Erfahrung mit anderen Menschen, mit der Umwelt hinausprojiziert, und unsere eigenen Eltern, Vater etc. als göttlich projiziert → allmächtiger Vater ist eine von uns erzeugte, ins Kosmologische projizierte Figur.
1908
Die kulturelle Sozialmoral der modernen Nervosität:
Neurosen aufgrund zu hoher Verzichtsanforderungen der Gesellschaft
Verdrängung--> Neurosen
z. B.Angstneurose im Zusammenhang sexuellen Praktiken,z.B. coitus interruptus, --> Libidostau -->Angst (--> Neurose), oder
exzessive Ersatzbefriedigung (-->Neurasthenie).
Unerdrückung der Frau --> Hysterie
sieht Neurosen als Zivilisationskrankheit
1912
Totem und Tabu
Urhordebestimmt von einem männlichen Anführer, =
Urvater, vom Urvater beherrschten Brüder ermorden den Urvater gemeinsam
Söhne ergreifen die Herrschaft
Setzen aus Schuldgefühlen Gesetze in die Welt: Inzestverbot und Tötungsverbot → die Grundpfeiler der menschlichen Gesetzgebung,
Mensch muss Zusammenleben mitGesetze und Regeln gestalten
--> Gesellschaft fällt nicht in archaische Zustände
--> Darauf gründet auch Kultur,
Freud sagt, Kultur ist Triebverzicht. -->
Sublimierungen, = Ersatzbefriedigungen gegenüber Tötungs– und Inzestverbot zur Triebabfuhr
--> zu bestimmten Jahreszeiten, z. B. Karneval etc. :
Freud auf eine alljährliche Feier oder Trauer über den Tod des Urvaters . Ein Tag im Jahr, an dem man auch vom Totemtier (geheiligt, entspricht den ermordeten Vaters) essen darf.
Totemtier als Symbol des getöteten Vaters.
1915
Zeitgemäßes über Krieg und Tod:
Frage warum Krieg? 1. Teil
daraus führt er 1920 den Todestrieb ein
1921
Massenpsychologie und Ich-Analyse:
Individualpsychologie ist auch Sozialpsychologie,
wie vereinigen sich Menschen zu “Massen” (z. B. Kirche)
Pojektion einzelner Menschen ihres Ich-Ideal (= wie man sein soll) --> in einen Anderen).
--> das Über-Ich herrscht außen, (wo es hergekommen ist),
der Andere verkörpert dieses Ideal,
andere Menschen verbinden sich uniform miteinander mit ihrem Ich und bilden einen gemeinsamen Volkskörper. (= 1921 Grundlage für ein Verständnis von diktatorischen Bewegungen, →.NS).
Politische Arbeit plus Argumente einer Psychoanalyse bezogen auf größere Kollektive = Gruppenpsychoanalyse
1927 Die Zukunft einer Illusion:
Religionskritische Schrift,
Drei großen Etappen der Menschheit bzg. der Frage, was wir nicht erklären können:
1. anfangs animistische Weltanschauung, beseelte Natur
2. → Statt der Natur öttliche Figuren = Religion Monotheismus, Zeitalter der Religion, nur vorübergehend,
3. letzte Epoche: Vernunft, das wissenschaftliche Zeitalter. Religion durch Wissenschaft ersetzt
1930
Das Unbehagen in der Kultur:
Pessimistisch mit leicht optimistischen Zug,
im Plan des Menschen ist das Glück nicht vorgesehen, 1930 Das Unbehagen in der Kultur:
Die Kultur hilft uns zwar beim Überleben,
zwingt uns aber auch zu
Verlanht zwar Verzicht (Triebverzicht),
mölich aber auch Verboten --> Gebote zu machen
Es gibt eine Intention des Triebs
--> “Die Stimme des Intellekts ist leise, aber sie wird nicht verstummen, ehe sie gehört wird.".
1933 Warum Krieg?
2. Teil
Briefwechsel m1933 Warum Krieg? it Albert Einstein
1939
Der Mann Moses und die monotheistische Religion:
Freud will nachweisen, Moses war kein Jude sondern ein Ägypter, jüdische Religion aus der ägyptische Sonnenkult entwickelt, der bereits eine monotheistische Religion war. (Echnaton, Sonnenkult für Freud bereits eine Religion).
Verschiebung
Freud
Lacan
Z. B. Traum verschiebt etwas von seinen Gedanken in etwas
anderes, damit man es nicht erkennen kann. (Reise nach Ungarn - mache etwas Ungern, Reise gen Italien – Genitalien = Sexualtraum). = Verschiebungen von sprachlichen Einheiten.
Später in der Linguistik als Verschiebung: Methonymie (Stahl statt Dolch)
ist ein psychischer Vorgang,
durch den seelische Energie,
die auf eine bestimmte Person gerichtet ist (bzw. auf die mit der Person verbundenen unbewussten Vorstellungsrepräsentanzen),
an eine andere Person abgegeben wird (z. B. wird Wut auf den Vater zu Wut auf den kleinen Bruder).
Lacan: Metapher
c/wiki
Verdichtung
Freud
Lacan
Verdichtungen (mehrere Begriffe verbinden unter dem gleichen Wort: Haus das brennt = Organ das entzündet ist oder: es brennt etwas auf der
Zunge).
Später in der Linguistik als Verdichtung: Methapher (der kreative Kopf des Projekts)
(Kompression), bei der die Besetzung einer Repräsentanz
nicht wie bei der Verschiebung eine andere abgegeben wird,
sondern mehrere Repräsentanzen zu einer verschmelzen
Lacan: Metonymie
c/wiki
Die klinischen
Strukture

Ödipus-Komplex-
bei Lacan
Vater-Imago (= 1. Bild, unbewusst entstanden)
Lacan->
3 Aspekte der Verwerfung:
1. • Das universale Ganze: in der allmächtigen Mutter verkörpert
2. • Das Eine der Existenz: bezieht sich auf den ,nom-du-père" =Vatermetapher
Psychose: Anstelle des nom du pere ( Vatermetapher) im Unbewussten ein Loch.--> rätselhafte Bedeutung statt Licht des
Erstaunens.
--> Psychotische Reaktion = Nichtantwort auf den Apell eines Dritten ("un pere") aufgrund des Nichtvorhandensein des nom du pere.
3. Der Mangel selbst: bezieht sich auf das, was der Mutter fehlt somit auf ihr Begehren.
Kastration
Grenzen des Körpers enger gesteckt als Grenzen des Begehrens
Kastration beim Knaben
Freud
Knabe entscheidet sich für den Penis ( statt Mutter)
= Verzicht auf das Begehren der Mutter
+ Anerkennung des väterlichen Gesetzes
= Anerkennung der maskulinen Identität
Ende des Ödipuskomplexes
Kastration beim Mädchen
Freu
2.--> Penisneid, aber Lustempfinden
3. Auftauchen des präödipalen Hasses beim Erkennen der Kastration der Mutter = 2. Trennung von der Mutter
= Ende des Kastrationskomplexes
3 Möglichkeiten:
Kastration bei Lacan
Trennung der BEZIEHUNG zwischen Mutter und Kind
(Identifizierung des Kindes mit dem Mangels der Mutter = imaginärer Phallus)
durch eine symbolische Operation des väterlichen Wortes
= Gesetz dem der Vater selbst unterworfen ist.
Imaginärer Phallus
Symbolischer Phallus: das, was ihn ersetzen kann
3 Funktionen des Phallus
Die Kastration ist symbolisch und ihr Objekt ist imaginär.
Introjektion
entsteht mit dem Signifikanten des Vaters als einem Dritten in der Beziehung zur Mutter
6 Begriffe Lacans
1. Reales, Imaginäres, Symbolisches
2. Ich und Subjekt -
3. Imago, Signifikant, Buchstabe
4. Im Unbewussten, da spricht es
5. Bedürfnis, Anspruch, Begehren
6. Die Bedeutung des Phallus
Was passiert bei der
Identifizierung bei Lacan
Spiegelstadium
Bildung des Och
woraus besteht Sprache bei Lacan?
Langue = Sprache
+ Parole = Sprechen
= Langage = Gesamtheit der Sprachäußerungen
Identität
Zeichen
Signifikat
Signifikant
Identität = etwas, was die anderen nicht sind
Zeichen = Signifikant + Signifikat
Signifikat= Begriff/ Inhalt Vorstellung
Signifikant Lautbild Form
3 Phasen des Ödipuskomplex
bei Lacan
1. 14 LM =3. Stadium Ödipuskomplex
Identifizierung des Ich mit der Umwelt
2. Identifizierung mit dem Mangel der Mutter--> Auftreten des Vaters als " Träger des Gesetzes "
(le non du pere)
3. Identifizierung mit dem Vater, Eintreten in die symbolische Ordnung der Sprache --> Vatermetapher (le nom du pere)
Was geschieht bei der
symbolische Kastration
Dadurch ist das Kind nicht mehr das, was der Mutter fehlt, sondern es ist ein Anderer, der etwas hat, was der Mutter fehlt.
Kind --> von der Kategorie des Seins --> des Habens ein.
symbolische Kastration des Kindes: Der Vater
trennt es von der Mutter und kastriert das
Kind dadurch. .
Damit das Kind --> Subjekt, das sich von den beiden anderen unterscheidet. A
Auch sein Gegenüber wurde vom imaginären Doppelgänger zum realen Anderen
Fäkalien als erstes Geld des werdenden Menschen-
Analerotik
Ferenczi 1984
Das Lichtspiek. eine psychologische Studie
Hugo Münsterberg
Langage et cinema
le signifiant imaginaire
Christian Metz
Otto Rank (Philologe, Laienanalytiker)
Traum
Trauma
Traum stellt oft erotische Wünsche als erfüllt dar, Symbole im Traum und weitere typische Träume in späteren Ausgaben.
Das Geburtstrauma
Urangsteffekt
→ 1. Geburtstrauma= Urtrauma
→ 2. Trauma Der Entwöhnung
→ 3. Genitaltrauma der Kastration
--> Hypnose
Alfred Adler
nicht infantile Sexualität, sondern die Behauptung des Individuums in der Welt angesichts des von Geburt an bestehenden Minderwertigkeitsgefühls
→ Traum = Kompensation erlebter Schwäche
Urlibido: Aggressionstrieb über Sado- Masochismus als Verschränkung von sexuellen und aggressiven Trieben. (Freud lehnte Einführung eines zusätzliche Aggressionstriebes ab)
Jung
Groddeck
Trieb, Leidenschaft (Begriff „Es“ durch Groddeck geprägt: das Buch und das Es, der Mensch wird von Es gelebt
Karl Abraham: (Briefwechsel) : hat weiblicher Kastrationskomplex
Karl Abraham: (Briefwechsel)
Karen Horney
„Genese des weiblichen Kastrationskomplexes“ und „Flucht aus der Weiblichkeit“ – von Karen Horney (= Kritikerin von Freud) 1925
Melanie Klein:
bezweifelte Freuds Vorverlegung des Ödipuskom