Flashcards in the set

Haven't started (53)

Pädagogik Wechselwirkung

Sportwissenschaften & allgemeiner Pädagogik

Theorie & Praxis

normative und empirische Päd. (Was sein soll & was faktisch sichtbar ist)

Allgemeine Pädagogik

Orientierung

Sportwissenschaften

Vermittel & Prüft

Sportdidaktik

Beratung

Philosophie 

Begründet

Sportpädagogik = Teildisziplin von Erziehungs- und Sportwissenschaft, die was untersucht

untersucht wissenschaftlich: sportliches und spielerisches Bewegungshandeln unter verschiedenen Motiven (Bildung, Erziehung, Sozialisation & Lernen) 

Forschungsschwerpunkte

  1. Histiographie (pädagogische Aspekte in Sozialgeschichtliche und Ideen in der Zeit) 
  2. Theorie der Sportpädagogik (Grundlagenforschung, Legitimationsfrage)
  3. Schulsport (enge Beziehung Sportdidaktik & Konzepten)
  4. außerschulischen Sport (Thematisierung neben Schule)
  5. vergleichende Pädagogik (internationaler Vergleich)
  6. Theorien des Spieles & Tanzes (pädagogische Bedeuetung)

Sport & Trends was sind Veränderungen

  1. breiter gefächter (Gesundheit, Integrationssport etc.)
  2. Veränderung Sportkultur -> Zunahme Viefalt und Gruppen
  3. Sportmotive -> Leistung, Medien, Frezeit, Ausgleich
  4. Kommerzialisierung & Professionalisierung
  5. Veränderung Sportbegriff, früher Leistung & Wettkampf, heute körperlich aktiv sein

 

Altfrage wann päd. Handeln mit Beispielt von Digel oder Heinemann: Freizeitsport, Instrumenteller Sport etc.

Gesellschaftlicher Wertewandel

  1. Traditionelle Werte, wie Religion oder Nation weniger
  2. Veränderung zu sozialen Regeln, soziale Beziehungen
  3. Instutionen und Individuen weiter auseinandern

 

Gründe dafür: Zunahme an Bildung, Wohlstand

Sinndimensionen

1.Gesundheit, Fitness, Körperlichkeit

2.Erlebnis, Sensation, Eindruck [Freude an der Bewegung]

3. Ausdruck, Ästhetik, Gestaltung

4. Leistung, Selbstbewusstsein, Aktivierung

5. Abenteuer, Spannung, Dramatik [Bungee-Jumping]

6. Gemeinschaft, Miteinander, Geselligkeit

Pädagogische Perspektiven im Schulsport

1. Gesundheitsbewusstein enwickeln: alltägliche Bewegung, ist Merkmal des Lebens welches nachhaltig am meisten gesundheitlich verändert

 

2. Wahrnehmungsfähgkeit verbessern, Bewegungserfahren machen: Durch Bewegung Welt erschließen, Wahrnehmung Grundlage für Erfahrung

 

3. Sich körperlich ausdrücken, Bewegungen gestalten: Körper und die Bewegung als Träger von Botschaften, eigenen Körper akzeptieren als Entwicklungsaufgabe, Bewegung als Ausdruck von Individualität

 

4. Das Leisten erfahren und reflektieren: soziale Anerkennung, Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit

 

5. Etwas wagen und verantworten: körperlich-real, Angst und Sicherheit, Wagnis geht an Grenzen des Können bzw. darüber hinaus → Stimulus für Weiterentwicklung der Fähigkeiten

 

6.  Gemeinsam handeln, sich verständigen und wettkämpfen: oziale Erfahrungen intensiver erlebt, Miteinander und Gegeneinander als leibhaftige Erfahrungen, Soziale Integration, Koedukation, kulturelle Vielfalt

 

 

Übertragen auf Pädagogische Erziehung

Gesundheitserziehung, Wahrnehmungsfähigkeit-Entwicklung, Ästhetische Erziehung, Selbstwertstärkung, Sozialerziehung, Erlebnispädagogische Akzentuierung

Normative Sportpädagogik 

sollen-Sätze, Hermeneutischer Zugang, Vertreter: Heitger, Lassahn

 

Normative Bezugspunkte: : Bindung der Normen an die Wertvorstellungen des Zusammenlebens (Teilhabe aller), & indessen die Gestaltung des eigenen Lebens & Teilhabe am Öffentlichen Leben. Ganzheitliches Menschenbild als Leitidee: Individuum setzt sich vernunftgeleitet mit sich selbst auseinander, bildet somit seine Identität aus und seine Selbstverwirklichung (in sozialer Verantwortung)

 

Herbat: Seele lässt sich nicht hineinprojezieren. Selbstständiges Erfahren, sich Ausbilden führt zu richtigen Werten bei den Jungen

Aufgabe normative Sportpäd.

Begründungen & Orientierungen für die päd. Praxis liefern und mit hermeneutischen Methoden verstehen. Bringt Entwürfe für den Schulsport

Empirische Päd.

Ableitungen aus Beobachtungen (despriktiv), empirisch-analytische Befunde, sein-Sätze, Brezinka -> Erziehung ist empirisches Faktum, Datenerhebung

Tiefenpsychologische Pädagogik (Psychoanalytisch orientierte Pädagogik)

Bedeutungen von frühkindlichen Erfahrungen für das spätere Leben, kein Kind kommt böse auf die Welt, alles Ursache

Schwarze Päd. 

Zielt darauf ab, den Willen des Kindes mit Manipulation, Machtausübung und Erpressung zu brechen

Drama des Begabten Kindes

Kinder spüren Unterschied zwischen dem was Eltern sagen und sich wünschen, besonders begabte Kinder merken diese Introjektion. Suchen Fehler bei sich selbst

Tiefenpsychologische Sportpädagogik

Welche Normen wirken, ohne dass sie hinterfragt werden? Was wirkt ohne dass es ausgesprochen wird? auch Miller Vertreter

Befreiende Päd.

parteiliche Päd. , Problemformulierende Methode → Bewusstseinsbildung, Auflösung des L-S-Widerspruchs

 

Bsp.:Sport und Entwicklung(shilfe), Sport und Flucht (Projekt Movikune, …)

 

Vertreter: Illich

Gesellschaftskritische Päd.

Kritik an der Institutionalisierung von Werten (Kirche & Schule) → Stehen im Widerspruch zur Ursprungsidee der Bildung

 

Offener Sportunterricht (der eigene Gesetze hat, jenseits von gesellschaftlichen Lebenskulturen). Braucht es eine neue Sportform?

kritische Sportpäd. 

studentische Protestbewegung, Interesse an Veränderung an Erziehung & Bildung: Emanzipation, Selbstbestimmung, mündig und kritisch werden, selbst und Gesellschaft nach Gesichtspunkten zu verändern

 

Ziel war auch bewusstmachung und Auseinersetzung mit gesellschaflichen Herausforderungen

 

Mündigwerden befähigt Menschen sich emanzipativ zu beteiligen und die Gesellschaft zu verändern, da es Rassismus, ökologische Krisen, Kriegserfahrungen, Gewalt- und Geschlechterverhältnisse usw. gibt und indessen die Frage wichtig ist, wie Menschen gebildet werden können, um darauf zu reagieren

 

 

Widersprüchlicher Prozess des Mündigwerdens (kritische Päd.)

Auf der einen Seiten Sozialisierung: Werte und Normen der Gesellschaft aufnehmen, Teil des Problems quasi werden

 

anderen Seiten: Bewusstwerden was falsch läuft, Diskriminierung, Ausgrenzung etc.

Diskurs Umsetzung kritischer Päd. im BuS

1.Aktivistische Pädagogik: Was kann man tun, um Sport für Frauen interessanter zu machen? (Nur 1/3 der BuS Studienanfänger Frauen. Auch auf die Schule bezogen weniger Interesse)

2. Feministische Pädagogik: Es gibt nicht die Mädchen. Es gibt Migrationshintergründe etc. → Es braucht kritische Medienpädagogik. Wie sehe ich meinen Körper? Im Abweichen von Idealbildern?

3. Katie Fitzpatrick: Multikulturalität & Macht Themen

4. Richard Tinning: Von der kritischen zur moderaten Pädag.

5. Healthism

Erziehungsziele

Ziele die das päd. Handeln leiten:

Konsensfähige: Mündigkeit, Selbstbestimmung, Mehrperspektivität

allgemeine: Gesellschafltich abhängig, politische/ökonomicher Interesse

 

ach Ö. Lehrplan: Respektvoller Umgang, Wertschätzung gegen andere Kulturen und Beeinträchtigte, Selbstständig werden (eigene Entscheidungen), dem Gemeinwohl nach Handeln, Fächerübergreifend Probleme lösen, Strukturiertheit lernen (für den Beruf)

Die Erziehung zum Sport

Sportkompetenz, materiale Bildung, Spezielle Handlungsfähigkeit

 

Ziel: beherrschen von verschiedenen Sportarten, Transport von Bedeutung auf andere, sachkundige Sporttreiben → Fähigkeiten und Fertigkeiten

 

Objektbezogen: Lernen der Fähigkeit, nicht indivudelle Entfaltung

 

Resümee: recht begrenzter Stellenwert von pädagogisch erwünschter Sportkompetenz

Sportartenkonzept

 

Die Erziehung im Sport

Mehrperspektivität, kategoriale Bildung, Prinzipielle HF

 

Ziel: Menschen sollen Sport so betreiben, dass er ihre Erwartungen möglichst angemessen erfüllen und ihre Entwicklung möglichst umfassend fördern kann

 

päd. Perspektiven wichtig: etwas wagen, körperlich ausdrücken etc. 

 

Die Erziehung durch Sport

formale Bildung, Allgemeine HF, Lebenskunst

 

vestehen wie Sport das Leben bereichern kann, aber auch verstehen dass Sport nur eine Möglichkeit ist ein sinnerfülltes Leben zu führen

 

 

Bildungsstandard Leitgedanke

mehr Verbindlichkeit im ö. Schulsystem

Sicherstellung grundlegender Kompetenzen

Bildungsziele transparent und vergleichbar

 

Auslöser war PISA und Bildungsmisere

Kritik Thiele Bildungsstandard

Standadisierung als bildungsexternen Phänomen

fehlende Reflexion über messbare Ergebnisse von Bildungs und Erziehungsprozessen

Kompetenz =

= Lebenslange erworbene Handlungsfähigkeiten (Nach Weinert: konkret formulierte Lernergebnisse, die Fähigkeiten, Fertigkeiten, aber auch soziale und motivationale Eigenschaften beschreiben)

BUS-Kompetenzen

- Selbstkompetenz: Selbsteinschätzung, Auftreten, Motivationale

- Sozialkompetenz: Kommunikation, Team, Rollen, Fairness, Empathie

- Methodenkompetenz: Planen, Gestalten, Organisieren, Problemlösen, Durchführen

- Fachkompetenz: Motorische Fähigk., fachliches Wissen, Fertigkeiten

Kompetenz, Performanz, Outcome

Kompetenz: Vermögen auf das die handelnde Person zurückgreifen kann

 

Performanz: das, was diese Person in einer bestimmten Situation daraus macht

 

Outcome: Ergebnis aus erbrachter Leistung 

Ressourcen & Rahmenbedingungen

Lehrplan, gut ausgebildete Lehrkräfte

Lern-Lehrprozess

klare Erwartungshaltung, postive Lerneinstellung

Output/Outcome

Geeignete Rückmeldestrategien, Evaluierungsverfahren

Inhalte des Bildungst.

  1. Kompetenzmodelle (Handlungs, Inhaltsebene, was können S wiedergeben, verstehen, anwenden)
  2. Deskription: Wie wird Inhalt mit der Handlungsebene verknüpft
  3. Unterrichtsbeispiele (Praxisbeispiele), die die Deskriptoren verdeutliche

Sport und Entwicklung, päd. Zielvorstellung

Lebenslanges Sporttreiben, was braucht es Sport in den Alltag zu integrieren

Sporttreiben im Lebenslauf, Wandel

durch Moderniserung hervorgerufen, wechsel zw. Sportarten, vielfätiger Sporttreiben, genauso im Schulangebot

Modell dialektischer/sozialökologischer Entwicklungstheorie (Baur)

Wechselwirkung zw. Person & Umwelt durch ihr Handeln.

 

Person handelt, beinfluss Umwelt.

Umwelt beeinflusst auch Handeln

 

z.B Eltern Sportler, Kind auch

Körper und Bewegungskarriere

Sporttreiben im Leben nicht monton, kein lineares gleichförmiges Geschehen

Sport immer wieder neu entdeckt, neuer Sinn gefunden

Entwicklungskonzept (sozialanthropologische Annahme)

Der handelnde Mensch ist Gestalter seiner eigenen Entwicklung, bringt seine Entwicklung durch das Auseinandersetzen mit einem Selbst und seiner äußeren Realität hervor

Entwicklungsaufgaben

Kindesalter: Entwicklung von Sprachlichen Fähigkeiten, Aufbau eines emotionalen Grundvertrauens

 

Jugendalter: Fähigkeit der Nutzung des Warenmarkts, Norm- und Wertesystem

 

Erwachsene: Teilnahme an Kultur- und Konsumentenleben, politische Teilnahme

Bedeutsame Einflussfaktoren auf die Sportkarriere

Herkunftsfamilie: „Meist die Haltung der Eltern gegenüber dem Sporttreiben der Kinder wichtiger, als dass sie selbst sporttreiben“

 

Peers: Begrenzte Eigenentscheidungen in Gleichaltrigengruppe

 

Sportverein: Freiwillig, zentrale sportanbietende Instanz, große Varianz (Kompetenz des Trainers zb)

 

Schule: unfreiwillig, Erziehungs und Bildungsauftrag

Defintion Entwicklung

Veränderung über die Zeit

 

Lernen, Üben, Trainieren

Kurzfristige (bis langfristige) Veränderungen (aktiv initiiert, nicht nach Alter, aber es gibt Lernphasen für bestimmte Dinge)

Reifung

Einfluss der Gene auf die Entwicklung

Sozialisation

Lebenslangerprozess der Übernahme von Verhaltensmustern, Normen, Werten entsprechend der Gesellschaf

Kindheit Abschnitte

- Säugling (bis 1)

- Frühe Kindheit (1-6)

- Mittlere Kindheit (6-10)

- Späte Kindheit (10-12)

Früher Kindheit

- Bis 4. Jh.n.Chr.: Kindheitsmorde

-Weggabe bis MA

- Ab 14. Jh. Erziehungsmaßnahmen (Ambivalenz), Kindheit ca. ab hier

-Sozialisation ab 19. Jh.

- Selbstbestimmung und Unterstützung ab Mitte 20.Jh.

Charakteristika Kindheit heute

Rückgang der Straßenspielkultur → Verhäuslichung

- Künstliche Plätze zum Spielen

– wenig auf sich gestellt sein, viel mehr Erwachsenenbeaufsichtigung

- Bewegung findet nur per Institutionen statt, Organisierter Sport (Balettschule…)

- Verinselung: Vom Schwimmbad zur Musikschule gebracht. Das dazwischen kennt man nicht → Kein selbstbestimmter Alltag (Überlegen was mach ich heute), sondern Termingeschäft in Mini-Welten. → Dort auch deutl. Homogenere Gruppen als die Kinder früher zum Spielen hatten. - „Second-Hand“-Kindheit: (Milka-Kuh) Orte nicht direkt erlebt. Hören sehen von Räumen über Technologien.

- Überflutung an Spielmaterial das nur 1 Nutzen hat & die Kreativität wenig fördert. („Früher hat man mit einer Kluppe mehrere Tage lang gespielt“)

- Medienkonsum! → Verdrängt andere Aktivitäten

Ambivalenz Kindheit

Einerseits findet viel weniger Bewegung statt (auch bei Landkindern – bleiben eher zuhause, treffen sich online anstatt sich draußen zu treffen)

 

– Andererseits wird bewusst nach Möglichkeiten gesucht mehr Bewegung zu integrieren (Sportprogramme)

 

Körperthematisierung vs. Verschwinden von Körperlichkeit

 

Verlust an Erfahrungen vs. Steigerung der Erfahrungsmöglichkeiten

Bild über neue Generation

„Früher war alles besser“ – Einstellung ein gängiges Bild, dass sich geschichtlich immer wieder wiederholt.

 

Entwicklungsbedingungen unterliegen einem laufenden gesellschaftlichen Wandel

 

Die je ältere Generation machte völlig andere Erfahrungen und hatte andere soziokulturelle Rahmenbedingungen des Aufwachsens. Es ist nicht nur ein Vergessen/Schönreden der eigenen Kinder- und Jugendzeit

 

Sonnenseite: Kinder = Hoffnungsträger unsere Gesellschaft

Schattenseite: Kinder = Risikogruppe Physische und Psychische Defizite