Flashcards in the set

Haven't started (73)

Kriterien von Mediendefinition: 

 

nach Technikeinsatz

Pross: Primär-, Sekundär-, Tertiärmedien

Kriterien von Mediendefinition: 

 

nach Verbreitungsart

Individual-, Gruppen-, Massenmedien

Kriterien von Mediendefinition: 

 

nach Herstellungs- bzw. Distributionstechnik

Schrift, Print, Funk, Foto, Netz

Kriterien von Mediendefinition: 

 

nach Organisation/Institution

individuell, redaktionell

symetrisch, asymetrisch

Kriterien von Mediendefinition: 

 

nach Erscheinungsweise

periodisch (täglich, wöchentlich..), eratisch

Kriterien von Mediendefinition: 

 

nach Distribution

Abruf-, Verteilmedien

Linearität/Nichtlinearität

Kriterien von Mediendefinition: 

 

nach Genre und Zielgruppe

Qualitäts-, Midmarket-, Populärmedien

Info/Selbstunterhaltung

Kriterien von Mediendefinition: 

 

nach Finanzierung

Selbst-, Gebühren-, Werbungs-, Verkaufsfinanzierung

Analytisch - Funktionen der Massenmedien

 

Soziale Funktionen (4)

  • Sozialisationsfunktion
  • soziale Orientierungsfunktion
  • Rekreationsfunktion (Eskapismus)
  • Integrationsfunktion

 

Informationsfunktion

Analytisch - Funktionen der Massenmedien

 

politische Funktionen (4)

  • Herstellen von Öffentlichkeit
  • Artikulationsfunktion
  • politische Sozialisation
  • Kritik - und Kontrolle

 

Informationsfunktion

Analytisch - Funktionen der Massenmedien

 

Ökonmische Funktionen (4)

  • Zirkulationsfunktion
  • Präferenzordnungsfunktion
  • Allokationsfunktion
  • Zielgruppenfunktion

 

Informationsfunktion

Rekreationsfunktion

Flüchten aus dem Alltag, Abschalten

Artikulationsfunktion

Post, Leserbriefe, man gibt der Öffentlichkeit eine Stimme

Zirkulationsfunktion

Geld fließt durch Werbung

Allokationsfunktion

Wo ist was am günstigsten?

Zielgruppenfunktion

Angebot auf das Publikum zuschneiden

Procedural Democracy

  • Grundlagen der Demokratie sind eingehalten
  • Gewalten geteilt
  • Grundform

→ Man greift erst in die Medien ein wenn etwas wirklich    falsch läuft

Competitive democracy

Politische Personen stehen im Vordergrund

Participatory Democracy

Bürger sollen zu den Medien beitragen

Deliberative Democracy

  • Aktives Mitarbeiten in der Öffentlichkeit (Schweiz)
  • Politik betrifft alle und alle sollen sich beteiligen

Unterschiedliche normative Funktionen (4)

  1. Procedural Democracy
  2. Competitive democracy
  3. Participatory Democracy
  4. Deliberative Democracy

Medienpolitik - normative Traditionen

 

"Aufgaben" (4)

  1. Autocratic
  2. Participartory
  3. Consensus 
  4. Pluralism

Medienpolitik - normative Traditionen

 

Autocratic

öffentliche Aufgabe der Medien

 

„von oben geregelt“

Medienpolitik - normative Traditionen

 

Participartory

Markfreiheit der Medien

 

"jeder macht was er will"

Medienpolitik - normative Traditionen

 

Consensus

Funktionen der Medien für die Gesellschaft

 

Sollen Medien einen gesellschaftlichen Konsens herstellen

 

"quasi Verallgemeinern"

Medienpolitik - normative Traditionen

 

Pluralism

Repräsentation der Gesellschaft durch Medien

 

Sollen die Medien die Pluralität der Gesellschaft abbilden

 

Aufmerksamkeit jeder einzelnen Gruppe extra widmen

Medienpolitik - normative Traditionen

 

"Gesellschaft" (4)

  1. Corporatist
  2. Socialresponsibility
  3. Libertarian
  4. Citizen Participation

Medienpolitik - normative Traditionen

 

Corporatist

Gemeinsames vor das Trennende

Beispiel: Putin- Russland

 

Gesetzgeber entscheiden alles und wollen Uniformität in der Gesellschaft

Medienpolitik - normative Traditionen

 

Socialresponsibility

Homogene Gesellschaft

Aber: keine zwingenden Regelungen

→ Selbstorganisation

Medienpolitik - normative Traditionen

 

Libertarian

Keine Pressegesetze

 

Alles frei, Jeder darf alles entscheiden

 

keine Medienförderungen, Markt entscheidet alles

Medienpolitik - normative Traditionen

 

Citizen Participation

Bürger nehmen teil

Makrotheorie:

 

Systemtheorie (Luhmann)

  • Theorien:

    optisches Instrument auf Phänomene, fokussieren den Blick auf die Gesellschaft

 

Medien haben sich verändert, aber Theorie nicht

 

  • leicht konservativ

  • baut auf Beständigkeit auf
  • kommt aus der Biologie
  • Gesellschaft ist ein System

Makrotheorie:

 

Systemtheorie (Luhmann)

 

Hauptfrage und Antwort

Welche Probleme müssen gelöst werden, damit das System forbesteht?

 

  • Soziale Organisation (als System) geschieht durch dauerhafte Verwirklichung von Beziehungen zwischen den Elementen

 

  • Soziale Systeme sind „autopoetisch“ = sie erzeugen sich immer wieder selbst

 

  • Die Beziehungen innerhalb eines Systems sind kommunikative Handlungen

 

  • Systeme grenzen sich gegenüber ihrer Umwelt ab und schaffen so eine spezifische Ordnung

 

  • Unterschiedliche Systeme haben unterschiedliche Systemlogiken und Zwecke

 

  • Der Code der Massenmedien ist die Unterscheidung von „Information“ und „Nichtinformation“

Definition: Autopoetisch

Soziale Systeme erzeugen sich immer wieder selbst

Makrotheorie:

 

Systemtheorie (Luhmann)

 

Erkenntniskonsequenzen

  • Blickrichtung auf Fragen, wie das System seinen Fortbestand sichert

 

  • Blickrichtung auf Leistungen des Systems für die Effizienz und das Funktionieren des

    Gesamt-Gesellschaftssystems

 

  • Fragestellung: Was ist das allen Massenmedien Gemeinsame?

Ökonomische Handlungstheorie

 

 

Menschen werden von ihren Präferenzen

- Vorlieben und Abneigungen (desires) angetrieben

 

→ deren Verwirklichung von Gelegenheiten (opportunities) abhängig ist

Uses and Gratifications Approach

  • Publikum wählt zielgerichtet aus
  • Mediennutzung erfolgt nach Bedürfnisbefriedigung
  • Rezipienten sind sich ihrer Mediennutzungsmotive bewusst

 

Blickrichtung: 

auf Dialektik von Medienhandeln und Publikusmhandeln

Kritische Theorie Theodor Adorno

  • Vorwurf: Absichtliche Manipulation der Medien
  • Industrielle Medien könne keine Kunst hervorbringen

Kritik an den Massenmedien (Jürgen Habermas)

  • ökonomische Bedingungen (Eigeninteressen)

 

→ führen dazu, dass die Funktion: relevante Themen bereitzustellen für die Gesellschaft eingeschränkt ist

 

  • Massenmedien werden in Machtprozesse eingegliedert

→ durch ihre professionelle Kommunikationsleistung

Was fordert Habermas in Bezug auf die Massenmedien?

  • Allgemeine Zugänglichkeit zu allen gesellschaftlich relevanten Themen
  • rationale Diskussion dieser Themen

 

VERSTÄNDIGUNGSORIENTIERTE ÖFFENTLICHKEIT

Welche Medium-Zentrierten Theorien gibt es ?

  1.  Technikzentrierte Theorien (Marshall McLuhan) 
  2. Neil Postman (Technik Determinismus)
  3. Joshua Meyrowitz 

Was sind zentrale Punkte der Medium-Zentrierten Theorie?

Das Medium ist die Botschaft

 

  • Medientechnologie ist wichtig, Inhalt egal
  • Unterschiedliche Medien verschaffen uns unterschiedliche Vorteile
  • Mit jedem neuen Medium kommt ein Aufschrei der Verdummung, aber dem ist nicht so. Die Gesellschaft verändert sich einfach

Grundfrage der philosophischen Medienontologie:

  • Wie verändern Medien(techniken) das Wahrnehmen, Denken und Fühlen der Menschen?

 

Grundfrage der Cultural Studies

  • Welche Rolle spielt Massenkommunikation bei der Formation von Alltagskultur?
  • Inwiefern beeinflussen kulturelle Traditionen Medienproduktion- und Rezeption
  • Frage nach "Geschmacksrichtungen" hinsichtlich Medien-Rezeption

Definition von Medialisierung

  • Prozess, in dem Medien sich zwischen Menschen und ihre Erfahrungen schieben

→ Metaprozess des medialen und gesellschaftlichen Wandels.

  • Verwogenheit von Gesellschaft und Medien
  • Veralltäglichung der Medien
  • Komunikation wird an Medienlogik angepasst ( v.a. politische Kommunikation)

Intermedialität

Unterschiedliche Medien, Programme, technische Geräte wirken auf die Gesellschaft und aufeinander ein. 

 

Vorraussetzung dafür ist die Medialisierung!!

 

Medialisierung hängt von 4 Eckpunkten ab

  • Ökonomisierung
  • Deregulierung
  • Finanzierung
  • Nutzung/Nachfrage

Strukturalistische Theorie Bordieu

Wir bewegen uns in Strukturen die fest vorgegeben sind

 

→ Uns erden Entscheidungsmöglichkeiten geben uns aber auch Grenzen

Was sagt Bordieu über Sprache?

Sprache ist eine Schachtel mit verschiedenen Kapitalien

  1. soziales(Beziehung, Prestige)
  2. kulturelles (Wissen)
  3. ökonomisches(Vermögen)
  4. symbolisch(durch Anerkennung erworben)

 

→ Je nach Anteil der Kapitalien, Positionierung in der Schachtel

 

Nachbarn haben einen ähnlichen Habitus

 

→ dadurch ähnliches Interesses in Bezug auf Medieninhalte

= Gemeinsame Zielgruppenkriterien

 

Kriterien von Mediendefinitionen

  • Technikeinsatz
  • Verbreitungsart
  • Herstellung/Distributionstechnik
  • Organisation/ Institution
  • Erscheinungsweise/Zeitbezug
  • Distribution
  • Genre
  • Finanzierung

Lasswell Formel

Who says what in wich channel to whom with what effect

 

Analytisch

  • Etwas wird logisch zergliedert
  • wahr oder falsch
  • Es ist tatsächlich so
  • Etwas wurde herausgefunden

Normativ

Man unterscheidet aus welchem Blickwinkel die Dinge gesehen werden.

 

  •  Es gibt immer unterschiedliche Sichtweisen,

 

→ deswegen gibt es kein wahr und falsch

 

Funktionen der Massenmedien nach Burkart (analytisch )

1. Soziale Funkiton

2. Politische Funkiton

3. Ökonomische Funktion

Die sozialen Funkitonen von Massenmedien

  • Sozialisationsfunktion
  • soziale Orientierungsfunktion
  • Rekreaktionsfunkiton/Eskapismus
  • Integrationsfunktion

Die politische Funkiton der Massenmedien

  • Herstellen von Öffentlichkeit
  • politische Sozialisation
  • Kritik und kontrolle ( Medien sollen kritisch berichten)
  • Artikulationsfunktion (Repräsentatnen könne Botschaften überbringen)

Ökonomische Funktion

  • Zirkulationsfunktion (Werbung stärkt umsatz)
  • Präferenzordnungsfunktion (Kriterien von Produkten)
  • Allokationsfunktion (Wo kriegt man Produkt xy evtl billiger?)
  • Zielgruppeninformation (Bündeln von Zielgruppen für Werbetreibende)

Wer hat die "four models of democracy and their implications for journalism" erstellt?

Strömbäck (normative Sichtweise)

Welche Formen der Demokratie gibt es nach Strömbäck?

  • Procedural Democracy
  • Competente democracy (angelsächsischer Raum)
  • Participatory democracy (Zentraleuropa)
  • Deliberative democracy 

Burglar Alarm

=Nur wenn es wirklich wirklich wichtig wird in der Politik schreien die Medien Alarm

z.B. Gewaltenteilung ist in Gefahr

Normative Medienpolitische Vorstellung nach Clifford Christians

  • Autocratic: gesetztlich gelenkt
  • Participatory: jeder für sich
  • Consensus: gesellschaftllicher Konsens, homogene Gesellschaft
  • Pluralism: Pluralität der Gesellschaft

Welche theoretischen Zugänge gibt es?

  • Systhemtheorie ( Luhmann)
  • Handlungstheorie(Weber)
  • Öffentlichkeitstheorie(Donges)
  • Mediumzentrierte Theorien(Mc Luhan, Postman, Meyrowitz)
  • Philosophische Medienontologie
  • Kulturthorien (cultural Studies, Medialisierung)
  • Strukturalistische Theorien(Bordieu, Giddens)

Was ist die Funktion von Medientheorien?

Wie werden Medien wahrgenommen und welche unterschiedlichen Betrachtungsweisen gibt es?

 

Systematische Darstellungen über bestimmte Vorstellungen und die Wirklichkeit

Technik-kritische Frage der philosophischen Medienontologie

Inwieweit kann Wirklichkeit von Menschen aufgrund der medialen Verdopplung noch erkannt werden? (Günther Anders)

Was ist nach Marshall McLuhan ein Medium?

Das Medium ist die Botschaft

 

Vier Komponentenebene des Begriffs "Medium" nach Schmidt/Zurstiege

  1. Kommunikationsinstrumente

(materielle Zeichen, va. Sprache)

 

2. Medientechniken , welche eingesetzt werden um Medienangebote zu verbreiten

(Bücher, Filme, E-Mails)

 

3. Institutionelle Einrichtungen

(Verlage, Fernsehsender, etc. )

 

4.  Medienangebote

(Zeitungen, Sendungen, Bücher etc.)

Protomedien

Sprache, Gestik, Mimik

 

Basismedien

Schrift und Bild

 

Verbreitungsmedien 

technisch (für einen größeren Personenkreis)

 

  • Verteilungsmedien

→ Zeitungen, kann nicht mehrmals abgerufen werden

 

  • Abrufmedien

→ immer abrufbar (Suchstrategie des Publikums)

Medienformat Genres (3)

  1. Phantasiebetonte Fiktion
  2. Tatsachenbetonte Deskription
  3. Meinungsbetonte Präskription

Boulevardmedium 

  • low interest 
  • vermischt Nachrichten und Meinungen
  • emotionalisierend

Qualitätsmedium

  • trennt zwischen Fakten und Meinungen
  • Relevante Themen
  • nicht emotionalisierend

Midmarket

  • Zwischen Boulevard und Qualitätsmedium (z.B. Kurier und Standard)