Flashcards in the set

Haven't started (16)

Turnerische Grundformen
 

• Hangschwung

 

• Stützsprung

 

• Stützschwung

Basiselemente des Bodenturnens
 

• Rollen

 

• Handstände

 

• Räder

Verschiedene Hangarten
 

Langhang = im Hang hängt der Kopf oberhalb des Körpers

 

• Sturzhang = im Hang hängt der Kopf unterhalb des Körpers

 

Beschleunigung = Annähern der Masse an die Drehachse

 

• Langhang: Beschleunigung durch Beugen der Beine

 

• Sturzhang: Beschleunigung durch Strecken der Beine

Verhalten zum Gerät
 

• Vorlings = Körpervorderseite zum Gerät

 

• Rücklings = Körperrückseite zum Gerät

 

• Seitverhalten = Hüfte ist parallel zum Gerät (Bsp.: Seitstand vorlings)

 

• Querverhalten = Hüfte im rechten Winkel zum Gerät (Bsp.: Stand im Parallelbarren)

-> immer wenn ich das Gerät vor der Hüfte habe (=vorlings), dann beschleunige ich durch

 

Beugen! (nach Langhangbedingungen)

 

-> immer wenn ich das Gerät hinter der Hüfte habe (=rücklings), dann beschleunige ich

 

durch Strecken! (nach Sturzhangbedingungen)

Helfen und Sichern - Allgemeine Regeln und Grundsätze
 

→ Helfer*innen und Turner*innen müssen sich absprechen!

 

• Was wird geturnt?

 

• Mit welchem Ziel helfe ich?

 

• evtl. Bewegungsbeginn anzählen (z.B. auf dem Trampolin)

 

→ Helfer*innen müssen den Bewegungsablauf genau kennen!

 

• müssen Gefahrenpunkte kennen

 

• Bewegungssehen und Fähigkeit zur Antizipation muss vorhanden sein

 

→ Helfer*innen müssen die Helfergriffe beherrschen (Klammer- und Drehgriffe als Schub-,

 

Zug-, Dreh-, Gleichgewichts- und kombinierte Hilfe)!

 

• Welcher Helfergriff ist geeignet?

 

• Gibt es andere Möglichkeiten, die das Gelingen des Vorhabens ermöglichen

→ Gegebenenfalls auf Kleidung achten (sowohl beim Turnenden als auch beim Helfenden

 

kann ungünstige Kleidung gefährlich sein)

 

→ Helfer*innen müssen auf Verhalten des Turnenden auch vor dem eigentlichen Turnen

 

achten (Gestik, Körpersprache ... sicher, unsicher oder gar ängstlich?)


 

→ In Schule und Breitensport sollten ggfs. 2 Helfer*innen helfen, insbesondere, wenn der

 

ÜL oder Lehrer nicht helfen kann, bzw. hilft

Helfer*innen
 

→ müssen dicht am Turnenden stehen,

 

→ so früh wie möglich helfen und helfen, bis der Turnende sicher steht, bzw. seine

 

(sichere) Endposition erreicht hat

 

→ beim Helfergriff sind möglichst keine Gelenke zwischen den Händen (insbesondere am

 

Arm)

 

→ möglichst körperschwerpunktnah (rumpfnah) helfen (Kopf und WS schützen)

 

→ müssen sich mitbewegen

 

→ dürfen nicht zögern, müssen aufmerksam sein


 

→ dürfen nur „so viel helfen wie nötig“


 

→ den Turnenden nicht behindern!


 

→ Bei Paar- bzw. Gruppenbildung (insbesondere bei Ungeübten Helfer*innen) auf

 

Körpergröße und – gewicht achten


 

→ Helfer*innen müssen auch auf ihre eigene Sicherheit achten (Matten, Holme,

 

Reckstangen....)

 

→ sich durch Wahl der Richtung und Position zum Turnenden vor Fehlbelastungen

 

schützen

 

 

Schlechte Hilfe ist schlechter, als keine Hilfe!

 Springen im Turnen 3 Kategorien:


 

1) allgemeines Springen (vielfältiges Springen, nicht relevant)

 

2) gemischte Stützsprünge (wichtig für fließendes Turnen) - keine/kleine Flugphase,

 

z.B. Hockwende, Flanke, Kehre/Laufkehre)

 

3) Stützsprünge (sehr relevant):

 

2 klare Flugphasen:

 

• Brett und Stütz

 

• Stütz und Landung

 

mit Gegendrehung in der 2. Flugphase:

 

• Hocke (Hecht, Grätsche, Bücke, etc.)

 

mit Weiterdrehen in der 2. Flugphase:

 

• alle Handstandüberschlagsprünge

 

-> Grundlage dafür ist die Hocke!

Sützsprung
 

Voraussetzungen schaffen:

 

"stützen" - "(ab)springen - "landen.

 

A. Springen (Voraussetzung: einbeinig vor, beidbeinig auf dem Brett (prellend), kleine ,

 

flache Flugphase)

 

B. Stützen (Vorbereitung: z.B. Schubkarre)

 

C. Landen (Knie über Füße, Knie-, Fuß-, Hüftgelenk nachgeben)

 

-> Absprung braucht Körperspannung

Sprungtisch als methodisches Hilfsmittel
 

• (Aufbau / Sicherheit / Geräthöhe entsprechend der Ziele / Inhalte / Körpergröße /

 

Leistungsfähigkeit)

 

• Geräthöhen/-dimensionen werden i.d.R. in Bezug zur Körpergröße und zum

 

Leistungsstand, seltener absolut angegeben.

Hilfestellung
-> 3 W’s: WO, WIE und WANN greife ich zu?
Beim Flieger:

 

 

Wo: - zwischen Brett und Sprungtisch auf Höhe der Brettkante

 

Wie: - Tischnahe Hand: vor dem Körper des Turnenden, darf nicht werfen,

 

verhindern vor den Tisch zu laufen

 

- Brettnahe Hand: so früh wie möglich auf die Wade, Drehung abbremsen

 

Wann: - so früh wie möglich

Gliederung des Stützsprungs
 

-> Anlauf

 

-> Absprung (Einsprung/Absprung)

 

-> 1. Flugphase

 

-> Stützphase (Stützaufnahme/Stützentlastung)

-> 2. Flugphase

 

-> Landung

Biomechanische Grundlagen des Absprungs
 

• großer Einsprungwinkel

 

• kleiner Abflugwinkel

 

• Kontaktzeit: je länger man auf dem Brett steht, desto größer wird der Absprungwinkel

 

• Anlaufgeschwindigkeit: je größer sie ist, desto größer muss der letzte Schritt sein

 

• letzter Schritt vor dem Brett ist weit entfernt (methodisches Hilfsmittel: Matte aufs

 

Sprungbrett legen)

 

• Prellen: gestecktes Verlassen des Brettes (methodisches Hilfsmittel: Seil)

 

• im Anfängerbereich wird flach eingesprungen, damit der Turner hoch herauskommt

 

• im Leistungsbereich erfolgt der Einsprung hoch, damit der Turner flach herauskommt

 

und ein hohes Drehmoment erreicht

Sprunghocke
 

Doppelkasten und Längskasten mit Mattenberg:

 

• Aufknien in die Bankstellung

 

• Aufknien in die Bankstellung mit "Hüpfer" der Hände

 

• Leistungsdifferenzierung Quer- und Längsgerät

 

• Feststellen des optimalen Brettabstandes

Sprunghocke
Bewegungsbeschreibung
 

• flacher, beidbeiniger Absprung auf das Reuterbrett

 

• „Anschweben“ (gestreckte Hüfte) = Qualitätsmerkmal

 

• weites Vorsetzen der Hände

 

• Arme beim Abstützen gestreckt

 

• kein aktives Abdrücken, Arme entlasten

 

• Gegen das Pferd drücken (prellen), NICHT die Beine „durchziehen“

 

• Anhocken nach unten

 

• Knie hinter dem Körper/Schulter

 

• Körperschwerpunkt hinter dem Körper!

 

• Schulter immer ein Stück vor der Hüfte bei der Landung

 

• Landung: Strecken der Beine und Hüfte

Hilfestellung bei der Hocke über das Querpferd
 

-> WO: zwei Helfer rechts und links vor der Aufsatzstelle der Hände

 

-> WIE: Klammergriff am Oberarm (Stütz- und Zughilfe), innere (körpernahe) Hand ist

 

oben (nicht an den Gelenken!)

 

-> WIE LANGE: Hilfe vom Aufsetzen der Hände auf dem Pferd, bis zum Stand

Handstand
 

Aufschwingen in den Handstand (Grundlage)

 

• bevor der Turnende versucht im Handstand stehen zu bleiben, sollte er das Abrollen

 

lernen! (damit er eine sinnvolle Lösung für die Situation des Überkippens kennt,

 

Abdrehen vermeiden!)

 

• Arme stützen gestreckt (Fingerspitzen zeigen nach vorne)

 

• weites „nach-vorne-greifen“ (Arm-Rumpf-Winkel öffnen, Arme von unten nach oben

 

führen)

 

• Standbein gebeugt

 

• Schwungbein schwingt gestreckt in die Senkrechte

 

• Beine schließen sich in der Senkrechten

 

• Körperstreckung vom Stütz bis zu den Füßen

 

• Hände anschauen, wobei Kopfhaltung die Streckung des Körpers nicht beeinflussen

 

darf

 

• Rückgang: ein Bein beginnt gestreckt aus dem Handstand in den Stand zu senken

 

• Ziel im Breiten- und Schulsport ist das Aufschwingen in den Handstand mit Erreichen

 

der Senkrechten in gestreckter Körperhaltung (Normen).

 

• jedoch in einer Lernzielkontrolle kann dies sekundäres Kriterium sein und die gestreckte

 

Handstandposition darf in den Hintergrund treten.