Flashcards in the set

Haven't started (26)

Welche Einperiodenmodelle gibt es?

Statische Verfahren = Einperiodenmodelle

  • Kostenvergleich
  • Gewinnvergleich
  • Rentabilitätsrechnung
  • Amortisationsrechnung

Welche Mehrperiodenmodelle gibt es?

Dynamische Verfahren = Mehrperiodenmodelle

  • Kapitalwertmethode
  • Vermögensendwertmethode
  • Annuitätenmethode
  • Interner-Zinsfuß-Methode

Wie lauten die Grundannahmen statistischer Verfahren?

Betrachtung von nur einer Periode

  • nur Daten des ersten Jahres werden berücksichtigt
  • Durchschnittsbildung
  • keine Berücksichtigung von Zinseszinsen
  • Vernachlässigung der Opportunitätskosten des Investors und der Zeitrpräferenz des Geldes

(Skript Muntermann, 2012, IV-6)

Erläutere das erste statistische Verfahren!

Kostenvergleichsrechnung

vergleicht Kosten von Alternativinvestitionen mit identischen Leistungsmerkmalen

~> Welche Alternative verursacht langfristig die geringsten Kosten?

Erläutere das zweite statistische Verfahren!

Gewinnvergleichsrechnung

Stellt Erlöse und Kosten gegenüber, um jeder Anlage einen Gewinn zuzurechnen.

~> Welche Alternative erwirtschaftet im Durchschnitt den höchsten Periodengewinn?

Erläutere das dritte statistische Verfahren!

Rentabilitätsrechnung

Setzt den Jahresgewinn einer Investition zum anfänglichen eingesetzten Kapital ins Verhältnis.

~>Welche Alternative erwirtschaftet im Durchschnitt den höchsten Periodengewinn im Verhältnis zum eingesetzten Kapital?

Erläutere das vierte statistische Verfahren!

Amortisationsrechnung

Wann hat sich meine Investition amortisiert/gelohnt?

AnschaffungsausgabedurchschnittlicherRückfluss/Jahr

Wie lauten die Zahlungsreihen?

Normalinvestition: nicht negative Einzahlungen nach erster Auszahlung: Vorzeichenfolge − + + +

Normalfinanzierung: nicht positive Auszahlungen nach erster Einzahlung: Vorzeichenfolge + − − −

Wie lautet der Aufzinsungsfaktor?

Aufzinsen: Multiplikation mit (1+i) Periode für Periode

Aufzinsungsfaktor für den Zeitraum zwischen Zeitpunkt 0 und t:

(1+i)t

Wie lautet der Abzinsungsfaktor?

Abzinsen: Division mit (1+i) Periode für Periode

Abzinsungsfaktor für den Zeitraum zwischen Zeitpunkt 0 und t:

1(1+i)t=(1+i)t

Wie lautet der Gegenwartswert?

GWt(Z0,Z1,Z2,...,Zt)
=t=0TZt(1+i)(tt)

Wie lautet der Barwert?

BW(Z0,Z1,Z2,...,Zt)
=GW0(Z0,Z1,Z2,...,Zt)
=t=0TZt(1+i)t

Wie lautet der Endwert?

EW(Z0,Z1,Z2,...,Zt)
=GWt(Z0,Z1,Z2,...,Zt)
=t=0TZt(1+i)(Tt)

(Skript Muntermann, 2012, IV-12)

Wie lauten die Rentenbarwerte?

  • Barwert nachschüssiger Rente:
    BW(E,n,i)=Et=0n(1+i)t
  • Rentenbarwertfaktor:
    RBF(n,i)=t=0n(1+i)t
  • Annuitätenfaktor: Kehrwert des Rentenbarwertfaktors
    AF(n,i)=1RBF(n,i)

Wie lauten die Rentenendwerte?

  • Endwert nachschüssiger Rente:
    EW(E,n,i)=Et=0n(1+i)nt
  • Rentenendwertfaktor:
    RBF(n,i)=t=0n(1+i)nt

Wie lautet die ewige Rente?

  • Barwert einer ewigen nachschüssigen Rente:
    limnRBF(n,i)
=limn(1+i)n1(1+i)ni

  • Barwert der ewigen Rente
    BW(E,n)=Eig

Erläutere die Methode des Internen Zinsfuß bei einer einperiodigen Zahlungsreihe! (1)

  • Implizite Definition des Internen Zinsfußes r*:
    K0(r)=0
  • Bestimmung für eine einperiodige Zahlungsreihe:
    r=E1A0A0=E1A01

Erläutere die Methode des Internen Zinsfuß bei einer zweiperiodigen Zahlungsreihe! (2)

  • Bestimmung für eine zweiperiodige Zahlungsreihe:
    A0+E11+r+E2(1+r)2=0
  • Definiere:
    R=1+r
  • Dann:
    A0+E1R+E2R2=0
    ~> Zwei Lösungen für R (pq-Formel)

Erläutere die Methode des Internen Zinsfuß bei einer mehrperiodigen Zahlungsreihe! (3)

Bestimmung für mehrperiodige Zahlungsreihen, T > 2:

  • Lösung der Gleichung
    K0(r)=0
    durch Interpolation. Voraussetzung: Eindeutiger Interner Zinsfuß, d.h. eindeutige Nullstelle der Kapitalwertfunktion
    K0(i)

Erläutere die Eindeutigkeit des Internen Zinsfußes!

Interner Zinsfuß r* entspricht der Nullstelle der Kapitalwertfunktion

K0(i)

die den Kapitalwert in Abhängigkeit des Kalkulationszinsfußes i angibt.

Definiere die Eindeutigkeit des Internen Zinsfußes!

q=1R=11+r

Die Kapitalwertfunktion einer Zahlungsreihe mit Dauer n entspricht einem Polynom n-ten Grades in q:

K0=A0+E1+q+E2+q2+

E3+q3+...+En+qn

Wie lautet die Cartesische Vorzeichenregel (nach René Descartes)?

Die Zahl der positiven reellen Wurzeln einer algebraischen Gleichung ist entweder gleich Null, gleich der Zahl der Vorzeichenwechsel in den Reihen ihrer Koeffizienten oder um eine gerade Anzahl kleiner.

(Vgl. Skript, 2014, S.39)

Wie lautet die Cartesische Vorzeichenregel übertragen auf die Kapitalwertfunktion?

Die Kapitalwertfunktion hat entweder gar keine Nullstellen, genau so viele Nullstellen, wie die zugrunde liegende Zahlungsreihe Vorzeichenwechsel aufweist, oder aber eine Anzahl Nullstellen, die um eine gerade Zahl geringer ist als die Zahl der Vorzeichenwechsel .

(vgl. Skript, 2014, S.39)

Nenne die Anzahl der Internen Zinsfüße für:

- + + + …

und

+ - -… - + - - …

  • 1 oder 0
  • 3 oder 1 oder 0

Wie lauten die Entscheidungen auf Basis des Internen Zinsfußes? (1)

(1) Vorteilhaftigkeitsproblem:

r* kleiner als i - Investition vorteilhaft, Finanzierung nicht

r* größer als i - Investition nicht vorteilhaft, Finanzierung vorteilhaft

Wie lauten die Entscheidungen auf Basis des Internen Zinsfußes? (2)

(2) Wahlproblem:

  • wähle die Investition mit dem höchsten IZF, wenn IZF>i
  • Wähle die Finanzierung mit niedrigsten IZF, wenn IZF kleiner i