Medienpsychologie Definition
Die Aufgabe der Medienpsychologie ist – die möglichst vollständige Beschreibung und Erklärung desjenigen inneren und äußeren Verhaltens von Individuen, das durch Medien der Individual- oder Massenkommunikation beeinflusst wird, – sowie die Analyse der Bedingungen der Entstehung und Veränderung dieses Verhaltens.
Methoden der medienpsychologie
-Experiment zu beachten (Störeinflüsse ausschalten / kontrollieren - Mangelnde ökologischer Validität - Repräsentativität der Stichprobe)
-Umfragen
-Beobachtung
-Inhaltsanalysen
Fragen der Medienpsychologie beziehen sich auf
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Wer tätigte frühe medienpsychologische Untersuchungen im Bereich Film?
-Marbe (1910): Theorie der kinematographischen Projektionen
-Münsterberg (1916): Wirkungen des Stummfilms
-Peterson & Thurstone (1933): Payne-Studies
Wer tätigte frühe medienpsychologische Untersuchungen im Bereich Radio?
-Allport & Cantril (1935): The psychology of radio
-Allport (1936): The radio as a stimulus situation (!.Artikelin Acta psychologica)
-Lazarsfeld (1932)
-Herzog (1933, 1934): Feldexperiment zur Wirkung von Radiosprechern
Wer tätigte frühe medienpsychologische Untersuchungen im Bereich Fernsehen?
Koch (1954): Fernsehen als neuer Umweltfaktor
Wer kann als Begründer der heutigen Medienpsychologie gelten?
Karl Marbe
Welche Meilensteine haben die Medienpsychologie begründet?
-1889: Charlie Chaplin wird geboren
-1895: L´arrive dún train en gare
-1902: erstes elektronisches theater (Kino) LA
-1903: 1. Western
-1907: 10.000 Nickelodeons in den USA
-1909: Union-Theater in Berlin eröffnet
-1927: erster Tonfilm
-1929: erste Oscarverleihung
-1935: Erster Farbfilm
Als einer der Gründungsväter der medienpsychologie gilt als Karl Marbe. Dieser forschte um 1910 an
wahrnehmungspsychologieschen Experimenten mit Kinoprojektoren