Flashcards in the set

Haven't started (6)

Metrik


Unregelmäßige Verse
  • Freie Rhythmen (18.Jhdt.)
-reimlos & unregelmäßig in Zahl und Abfolge der Hebungen und Senkungen
-rhythmisiert
  • Freie Verse (19. Jhdt.)
-Unregelmäßig hinsichtlich in der Zahl und Abfolge der Hebungen und Senkungen
-oft nicht rhythmisiert, Prosaband
  • Mittel zur Bindung, Ordnung, Gliederung von einzelnen Wörtern,Versen, Strophen oder ganzen Gedichten
  • Verbindung von Wörtern miteinander, ohne dass sie syntaktisch zusammengehören
Reim


Allgemeines
Reim


Funktionen
  • gliedernde Funktion
  • Sprachspielerische Funktion, z.B. Schüttelreim
  • Satz ist einfach zu behalten -> Handlungsanweisung; Merkspruch wird Kindern im Schlaf eingeflüstert
  • Stabreim:
-Anlaute der Haupthebungen im Vers sind gleich
->"Mann und Maus" oder "Kind und Kegel"
  • Endreim:
-Ende der Wörter klingt gleich
->Bsp.: "Der Mond ist aufgegangen, die goldnen Sterne prangen."
  • Alliteration:
-punktuell eingesetzte rhetorische Figur
-zwei oder mehr Wörter mit gleichem Anlaut nebeneinander gestellt oder syntaktisch verbunden
-Anlaute der Wörter müssen betont sein
->Bsp.: "Fischers Fritz fischt frische Fische."
Reim


Klangphänomene
Reim
Qualität & Quantität
  • Qualität (Reinheit)
  • Reiner Reim: konsonantische und vokalische Laute müssen mindestens ab der letzten betonten Silbe übereinstimmen
-eine betonte Silbe (Haus- Maus)
-zwei Silben, von denen die vorletzte betont ist (Hase- Nase)
  • unreiner Reim: vokalische oder konsonantische Übereinstimmung der Reimwörter sind unvollkommen; lautliche Unreinheiten etc.
  • Assonanz: Vokale stimmen überein, aber Konsonanten nicht
  • Augenreim: Schriftbild reimt sich, Lautbild aber nicht
  • Ohrenreim: Lautbild reimt sich, Schriftbild nicht
  • Gebrochener Reim: nur der erste Teil
Reim

  • Qualität (Reinheit)
  • Gebrochener Reim: nur der erste Teil eines Wortes bildet den Reim; zweiter Teil steht bereits in der nächsten Verszeile
  • Gespaltener Reim: zwei einsilbige Wörter Reimen sich mit einem mehrsilbigen
  • Waise: Verse in sonst gereimten Gedichten, die keinen Reimpartner haben