-reimlos & unregelmäßig in Zahl und Abfolge der Hebungen und Senkungen -rhythmisiert
Freie Verse (19. Jhdt.)
-Unregelmäßig hinsichtlich in der Zahl und Abfolge der Hebungen und Senkungen -oft nicht rhythmisiert, Prosaband
Mittel zur Bindung, Ordnung, Gliederung von einzelnen Wörtern,Versen, Strophen oder ganzen Gedichten
Verbindung von Wörtern miteinander, ohne dass sie syntaktisch zusammengehören
Reim
Allgemeines
Reim
Funktionen
gliedernde Funktion
Sprachspielerische Funktion, z.B. Schüttelreim
Satz ist einfach zu behalten -> Handlungsanweisung; Merkspruch wird Kindern im Schlaf eingeflüstert
Stabreim:
-Anlaute der Haupthebungen im Vers sind gleich ->"Mann und Maus" oder "Kind und Kegel"
Endreim:
-Ende der Wörter klingt gleich ->Bsp.: "Der Mond ist aufgegangen, die goldnen Sterne prangen."
Alliteration:
-punktuell eingesetzte rhetorische Figur -zwei oder mehr Wörter mit gleichem Anlaut nebeneinander gestellt oder syntaktisch verbunden -Anlaute der Wörter müssen betont sein ->Bsp.: "Fischers Fritz fischt frische Fische."
Reim
Klangphänomene
Reim Qualität & Quantität
Qualität (Reinheit)
Reiner Reim: konsonantische und vokalische Laute müssen mindestens ab der letzten betonten Silbe übereinstimmen
-eine betonte Silbe (Haus- Maus) -zwei Silben, von denen die vorletzte betont ist (Hase- Nase)
unreiner Reim: vokalische oder konsonantische Übereinstimmung der Reimwörter sind unvollkommen; lautliche Unreinheiten etc.
Assonanz: Vokale stimmen überein, aber Konsonanten nicht
Augenreim: Schriftbild reimt sich, Lautbild aber nicht
Ohrenreim: Lautbild reimt sich, Schriftbild nicht
Gebrochener Reim: nur der erste Teil
Reim
Qualität (Reinheit)
Gebrochener Reim: nur der erste Teil eines Wortes bildet den Reim; zweiter Teil steht bereits in der nächsten Verszeile
Gespaltener Reim: zwei einsilbige Wörter Reimen sich mit einem mehrsilbigen
Waise: Verse in sonst gereimten Gedichten, die keinen Reimpartner haben