Flashcards in the set

Haven't started (71)

Temperatementstypologien
Mensch (Persönlk/Temperament) eingeordnet in

Persönlichkeitstypen
=miteinander zusammenhängende Persönlichkeitseigenschaften, werden zusammengefasst

-> Eigenschaften innerhalb Typ gleich
-> zu anderen Typen stark unterscheiden
frühere Einordnung Persönlichkeitstypen: (Hypokrates)
• 4 Elemente Luft, Feuer, Erde, Wasser

• Körpersäfte Charaktertypen
Sanguiniker (Blut),
Phlegmatiker (Schleim),
Choleriker (gelbe Galle)
Melancholiker (schwarze Galle)
Beschreibungsachsen Wundt (2)
1.Stärke der Gemütsbewegung
2. Schnelligkeit des Wechsels der Gemütsbewegungen
Heute: AVEM
= Fragebogen
= Arbeitspsychologische Verhaltens/Erlebensmuster

verwendet Typologie auf Selbsteinschätzung eigenes Verhalten bei Erfüllung einer Aufgabe
-> 4 Gruppen

1. Gesundheit (G
2. Schonverhalten (S)
3. Risikoverhakten A
(Risiko Selbstüberforderung)
4. Risikoverhalten B
Risiko chronischer Erschöpfung/Resignation)
Konstitutionstypologien
= weitere Methoden Einteilung Mensch in Typen

-> Kretschmar Körperbau
1. psyknischer
2. Leptosomer
3. Athletischer
Psyknischer Körperbau
Psyknischer
- kurz/gewölbter Rumpf
- kurze Extremitäten
- großer runder Kopf
- zyklothym= neigt zu manisch depressiven KH
= > gesellig, gutherzig,freundlich aber auch
still, weich, ruhig, nachtragend
Leptosomer Körperbau
-Schlank,schmal
-spitz gebaut
-hagere, sehnige Körperoberfläche
- schizothym = neigt zu Schizophrenie
=> ungesellig, still, feinfühlig, empfindlich
Athletischer Körperbau
- trapezförmig Rumpf
- kräftig gebaut
- große Hand/Fuß
- derbes konturiertes Gesicht
- viskös = neigt zu Epilepsie
=> starre,stereotypische, schwer bewegliche Affektivität
Kritik Körperbau nach Kretschmar
= Querschnittstudie
- Ursache/Wirkung nicht erfassbar
- Mensch war früher vllt athletisch entwickelt mit Alter aber rundlichen Pysknischen Körperbau
- Risko an manisch/depressiven Erkrankungen nimmt im Alter zu
Persönlichkeitsdimensionen Catell
Teil Persönlichkeitstheoretische Konzept nach Catell:

= zusammenfassen stark miteinander zusammenhängende Persönlkeigenschaften Menschs zu Oberbegriff zusammenzufassen

Traits:
->situationsüberdauernde Persönlkunterschiede

States:
->Flüchtigen nur in einer Situation auftretend
Ziel Catells
Eigenschaften finden die Menschen zeitlich stabil/konsistent von andren unterscheidet
Baut auf Vorabeit Allport/Odbert auf…
Lexikalische Studie:
• Filterten aus Wörterbuch (engl) alle Eigenschaftswörter die Merkmale Person beschreiben, & zu Kategorien zusammengefasst

Ergebnis:
- Liste 171 Variablen in Form Gesetzespaare
z.B aufmerksam vs. In Gedanken abwesend (alert vs. Absent-Minded)
zukunftsorientiert vs. Vergangenheizsorientiert/familienorientie
Oberflächeneigenschaften + Stichprobe
=Surface Traits
= sprachlich beschrieben
= können bei vielen Menschen beobachtet werden (Oberfläche des Verhaltens)

Stichprobe:
- 100 Erwachsenen, von Bekannten in ihrer Persönlichkeit eingeschätzt
- Nutze statistische Methoden
- Welche Oberflächeneiggenschaften korrelieren & könne so zu einer gemeins Eigenschaft zsmhefasst werden
Methoden zur Datenerhebung
1. L-Daten=Lebensprotokolle einer Person
  • Objektive erhebbare Daten
  • lebenslauf, Einschätzung von Freunde
  • ! Keine Selbsteinschätzung

2.Q-Daten= Questionnaire
  • Fragebogen
  • Selbsteinschätzung Person durch sich selbst

3. T-Daten = Test-Daten
  • in Testsituation gesammel
kam dadurch zu 12 Wurzelfaktoren
A: Zyklothymie vs. Schizothymie
E: dominant vs. Unterwürfig
F: Begeisterungsfähigkeit vs. Melancholischer Mangel an Begeisterung
I: fantasiereiche, ängstliche,sensible E. Vs. Harte Haltung
J: schwache Nerven vs. Zwanghaft gewissenhafter Charakter
…………
Ideen Fragebogen 16
o 4 weitere fragebogenspezifische Faktoren
o Auch Einbezug kognitive Dimension -> nämlich die Schlussfolgerung

o Heute noch gelegentlich für Persönlichkeitsdiagnostik verwendet

o 16 Faktoren -> Zsmgefasst in Dimensionen
Dimension Extraversion:
->Wärme/Lebhaftigkeit/soziale Kompetenz/ Selbstgenügsamk
Beispiel Skalen
Faktor A: Skala: Wärme, Beschreibung: warmherzig, aufmerksam vs. Reserviert
, distanziert

Faktor B: Skala: log.Schlussfolgern Beschreibung: hoch vs. Niedrig

Faktor E: Skala: Dominanz Beschreibung: dominante,durchsetzungsfähig vs nachgiebig

Faktor I: Empfindsamkeit Beschreibung: empfindsam vs. Sachlich

Faktor Q3: Perfektionismus/ Ordentlich vs wenig Wert auf Ordnung/Perfektion legend

………………
Problem in Fragebögen
Menschen können sich selbst und andere schlecht objektiv einschätzen
Nich alle und reflektiert
- Mensch tendiert dazu Testergebnisse zu verfälschen (soziale Erwünschtheit)

-> Lösung = Skalen (Messung Ausmaß des Ankreuzens gemäß sozialer Erwünschtheit) und objektive Persönlktest
Objektive Persönlichkeitstest
- Problemlöser sozialer Erwünschtheit
- Messung Persönlkeigenschaften auf Objektive Art (nicht kognitive Leistung)
z.b wie schnell Entscheidungen getroffen werden
• Tarnen sich als Leistungstest
Culture-Fair-Intelligenztests (CFT) von Catell
- bis heute eingesetzt in Intelligenzdiagnostik
- Fairness:
  • misst auch bei Unterschieden was er messen soll
  • Keiner wird benachteiligt
  • Beinhaltet nur sprachl. Aufgaben

Ziel:
= Erfassung Grundintelligent unabhängig von kulturellen Hintergrund /soziale Status/ Bildungsgrades
Persönlktheoretisches Konzept von Eyenck
-> 2 Aufgaben Persönlichkeitspsychologie
1.Deskription (Verhalten Menschens beschreiben)

2. Erklärung (Zusammenhänge erklären)
Entwicklung PEN-Modell
Oberste Ebene:
Intelligenz,
(P) Psychotizismus
(E) Extraversion
(N) Neurotizismus

- Vorgehen stark theoriegeleitet, bezieht sich auf biologische Basis der Persönlichkeit

-Baut auf Vorarbeiten Jung auf in Bezug auf Introversion und Extraversion

- ursprüngliche Stichprobe an der Eysenck PEN Modell entwickelte:
->Fremdbeurteiklung der Perslönlkeigenschaften neurotischer Soldate
Extraversion
Benötigen viel soziale Anregung
• Gespräche mit vielen anderen Menschen
• Abenteuer,Veränderung, Risiken

Vs Introviertiert
• Still, allein Tätigkeiten , weniger Kontakt zu anderen, Batterie allein aufladen
• Introspektion

Primärfaktoren der Extraversion
- Dominant, sorglos, bestimmt
- Kühn, ungestüm, reizsuchend
- Sorglos, lebhaft, aktiv, geselli
Extraversion ist zurückzuführen auf …
a) Soziabilität
Hohe = gern in Gesellschaft, genießen Sozialkontakt mehr als Alleinsein
• In Gesellschaft zu sein =Belohnung
b) Belohnungsintensivität
• Vermehrt aufsuchen Situation wo Belohnung erwartet
• Vorfreude, Begeisterung, Tagendrang schon davor
• Freuen auf Party mit vielen Leuten, uni neue Leut
Neurotizismus
- Empfindlich auf Reize reagieren
- Führt zu
o Psychische/psychosomatische Beschwerden
o Emotionale Reizbarkeit
o Ängstlichkeit/Besorgtheit
o Neigung zu Depressionen

- Neurotische Menschen:
o Alles geht leicht nah
o Schweres zurechtkommen mit alltäglichen Belastungen, könn Stress nicht aus
Warum ist Neurotizismus Handicap aber auch Vorteil?
Handicap:
- Alltägl Probleme mit stärkerer neg. emotionaler Beeinträchtigung, daraufhin Stressreaktion

Vorteil:
• Ängstlicher, weniger Risiken eingehen, sterben in Jugendzeit weniger an Unfällen
Psychotizismus
Verhaltensweisen die unangepasst, unsozialisiert, ungewöhnlich, seltsam sind
- Normal, bisschen seltsam bis kriminell bis Störungen mit Realitätsverlust (Schizophrenie)

Starker Psychotizismus
- Einzelgänger
- No Einfühlungsvermögen/Sensibilität/Anpassungsfähigkeit
- Grausam, Unmenschlichkeit, aggressiv, feindselig (auch gegen Familie)
- Bringen gern andere aus Gleichgewicht
- ( schwarze Schaf in Familie, als Kind Tiere gequält, Kinder gemobbt, autodiebstäh
9 Primärfaktoren:
- Kalt, nicht mitfühlend, unpersönlich
- egozentrisch, hart, aggressiv
- antisozial, kreativ, impulsi
Eysenck-Personality-Questionnaire
= entwickelt um auf Basis von Selbsteinschätzung Mensch auf den PEN-Modell verorten zu können

Beispiel Items:

Skala Extraversion:
- Sind sie sehr gesprächig?
- Entscheiden sie oft aus augenblicklichen Stimmung heraus?
- Macht es ihnen Spaß waghalsige Dinge zu tun?

Skala Neurotizismus:
- Wechselt ihre Stimmung oft?
- Sind sie leicht reizbar?
- Sind sie oft von Schukdgefühlen geplagt?

Skala Psychotizismus:

- Tun sie mal gerne jemand weh den sie mögen?
- Werfen sie Papier auf den Boden, wenn noc Papierkorb i
Anwendung PEN-Modell
1.- Gefangene höhere Neurotizismus/Psychotizismus Werte ( nicht sicher ob es Ursache oder Folge Inhaftierung ist)

2Nationen die 2. Weltkrieg verloren (Deu, Ö, Japan) in Vergleich zu Siegermächte (USA,gar..) höhere Neurotizismuswerte
Fünf-Faktoren Modell (FFM)
= Big Five

- Allport, Thurstone, Odbert, Costa, McCrae
- basiert auf lexikalischen Modell
-> 5 Dimensionen der Persönlichkeit

Vorzüge: gut untersucht, validiert und voneinander unabhängig
am berühmtesten, meistberbreitetsten
Big Five
1. Extraversion (gesprächig, freimütig, unternehmenslustig, gesellig)
2. Verträglichkeiten (gutmütig,wohlwollend, freundlich,kooperativ)
3. Gewissenhaftigkeit (sorgfältig, zuverlässig,genauso , beharrlich)
4. Emotionale Stabilität vs. Neurotizismus (ausgeglichen, entspannt, gelassen, körperlich stabi)
5. Offenheit für Erfahrung (kunstverständig,intellektuell,kultiviert, fantasievol
3 Fragebögen aufbauend auf BigFive
1. NEO-PI-R (Costa & McCrae)
2. NEO-FFI
3. BFI-10
Dimensionen NEO-PI-R
Möglichkeit das zu erfassen:
1. Neurotizismus:
  • Ängstlichkeit, Reizbarkeit, Reizbarkeit, Depression, Impulsivität, Verletzlichkeit

2. Extraversion
  • Herzlichkeit/Wärme, Geselligkeit, Durchsetzungsfähigkeit, Aktivität, Erlebnishunger, Frohsinn

3. Offenheit für Erfahrungen
  • Offen für Fanatsie, Ästhetik,Gefühle,Handlungen Ideen
4. Verträglichkeit
  • Vertrauen, Freimütigkeit,entgegenkommen, Bescheidenheit,Gutherzigkeit

5. Gewissenhaftigkeit
  • Kompetenz, Leistungsstreben,Selbstdisziplim ordnungsliebe,pflichtbewusstsein,
Unterschiede Persönlichkeit Kulturen
Unterschiede in den durchschnittlichen Mittelwerten verschiedener Kulturen ( Big-Five in vielen Kulturen)

Deutsche:
• Durschnitt überdurchschnittlich offen für Erfahrung, neurotisch
• Aber leicht unterdurchschnittlich extravertiert/gewissenhaf
Biologische Erklärungstheorie von Eysenck
- Geht davon aus das Unterschiede in Aktivierbarkeit Nervensystem zu Extraversion/Introversion führen (neurophysiologisch gestützt)
ARAS
= aufsteigende, retikuläre, aktivierende System
• Teil Formatio Reticularis (Neuronennetzwerk in Hirnstamm
• Steuert Aktivierung/Entspannung/Aufmerksamkeit
• Schlaf-Wachrythmus
mittleres Erregungsniveau (Arousal)
- streben alle Menschen an
• Am angenehmsten empfunden
• Zu niedriges Niveau: Langeweile
• Zu hohes Niveau: Reizüberflutung, Überforderung
Wieso sind manche Menschen extrovertierter/introvertierter?
-Individuell in welchen Bereich mittlere Reizniveau bei Mensch liegt
-> Erklärung warum extrovertierter/introvertierter

Extrovertierte:
-nicht leicht erregbar durch Reize
-> hypoaktives, hyposentives Aktivierungssystem
- spüren Reize weniger stark, brauchen aber dafür mehr um no Langeweile zu haben

Introvertierte:
-spüren Reize stark
->hyperaktives,hypersentives Aktivierungssystem
- schnell Reizüberflutet
->brauchen Ruhe,Rückzug zur Erholu
Was bestätigte die Studie der selbstbeurteilenden Lärmempfindlichkeit?
Die biologische Erklärungstheorie der P. von Eysenck

Introvertierte lärmempfindlicher als extrovertierte
Neurotizismus nach Eyenck
- Unterschiede in Erregbarkeit des limbischen Systems im Gehirn

(Hoher) Neurotizismus:
  • System: hohe Reagibilität (schneller, emotionaler)
  • niedergerungen Erregungsschwelle des emotionalen Systems
  • Längere Emotionsreaktion
  • Physische Anzeichen Herzklopfen/mehr Schweiß
Psychotizismus nach Eysneck
• Steht biologisch auf Kontinuum zwischen normal/sozialverträglichen Verhalten & einer Disposition hin zum psychotischen Zusammenbruch

Diathese-Stress-Modell
-> Veranlagerumg zu psychotischen Verhalten, durch Stress ausgelöst

=nicht bestätigt weil Psychosen multifaktoriell bedingt sind
Bis/BAS Theorie der Persönlichkeit nach Gray
Eysenck behauptet das 3 Faktoren PEN-Modells unabhängig seien
-> Gray stellt diese Unabhängigkeit in Frage

  • Beobachtung Angstlösende Medikamente (Anxiolytika)-> verringern Neurotizismus
  • -> erhöhen Extraversion

= Extraversion/Neurotizismus gemeinsamen biologischen Prozess (Psychotizimus egal)

= >Entwicklung Modell (BIS/BAS) mit zwei Dimensionen die in Verbindung stehen

1. Ängstlichkeit
- an Schnittmenge zw Neurotizismus/Introv.
2. Impulsivität
- an Schnittmenge zw Neurotizismus/Extrav.
BIS
= Behavioral Inhibition System
= Verhaltenshemmsystem im Gehirn
(Entwickelt im Laufe der Evolution)
Funktion BIS
  • unterdrückt Verhalten, das wahrscheinlich bestraft wird/ für das es keine Belohung gibt
  • Wenn BIS aktiviert -> Verhalten unterbrochen -> Aufmerksamkeit für Umgebung nimmt zu um mögl Gefahren zu entdecken

Stopp-Funktion:
- organisiert Reaktion eines Mensch auf konditionierte Bestrafungsreize
(auch gegenüber unbekannter Reize)
Neuroanatomische Grundlage BIS
  • weitverzweigtes Hirnsystem, in dessen Zentrum das septo-hippocampale System
  • -> dieses wird durch Elemente des Papez-Kreises & durch den cingulären Kortex beeinflusst
  • -> ist mit präfrontalen Kortex verbunden
Beispiel BiS
Tom ist verbotener Weise in der Kammer bei den Süßigkeiten, hört Mama kommen und denkt dran wie böse Mama sein wird, wenn sie das Übertreten ihres Verbotes merkt…
BAS
= Behavioral Approach System
= Verhaltensannäherungssystem (z.b an eine Belohnung)
-> assoziiert mit Impulsivität
-> Spiegelverkehrt zu BIS
Funktion BAS
    -Ausschau nach Hinweis eine Belohnung/Ausbleiben Bestrafung
-> dabei Freisetzung positive Emotion (Hoffnung,Erleichterung,Glück)

Go Funktion:
->
organisiert Reaktion Menschen auf konditionierte Belohungsreize
Neuroanatomische Grundlage BAS
Basalganglien mit Verbindung zu präfrontalen Kortex
Beispiel für BAS
Tom merkt das die Schritte nicht Mama sondern Oma gehören, die das Naschen unterstützt.
Tom ist erleichtert und nimmt das Verhalten also den Griff zu den Süßigkeiten wieder auf
Individuelle Unterschiede in Ausprägung BIS/BAS
sehr ängstliche Personen:
  • höhere Sensitivität für Bestrafung als wenig ängstliche
-> haben stärker ausgeprägtes BIS

Impulsive Menschen:
  • höhere Sensitivität für Belohnunhen
  • reagieren schneller auf Belohnung als weniger impulsive
  • (kaufen Dinge schneller, überziehen Konto weil sie stark auf Belohung reagieren + Vorfreude haben)
Fight-Flight-System (FFS)
= Sympathicus
= Überlebenssystem

- reagiert auf alle Reize die Bedrohung für individuelle Überleben darstellen

- Aktivierung -> Kampf/Verteidigungshandlung oder Flucht/Erstarrungsreaktion
->Panik & erhöhtes Aktivierungsniveau

Neutrale Mechanismen zur Steuerung:
-durch zentrale Höhlengrau/mediale Hypothalam
biosoziale Persönlichkeitstheorie von Cloninger
(Amerikanischer Psychologe)

Einordnung/Erforschung normales vs. Abweichendes Verhalten aufbauend auf Eysencks PEN-Modell

Entwicklung später Theorie 3 (später 4) Persönlichkeitsdimensionem
1. Novelty Seeking (Neuheitssuche)
2. Harm Avoidance (Schadensvermeidung)
3. Reward Dependence (Belohnungsabhängigkeit
4. Persistence (Hartnäckigkeit, später hinzugefügt)
Novelty Seeking (Neuheitssuche)
=Tendenz sich aktiv für neues zu interessieren/danach zu suchen/ freudig zu reagieren

Hohes Ausmaß:
leicht gelangweilt
• braucht viel Abwechslung
• hasst Routinaufgaben
• bereit aktuelle Aufgabe für neue spannendere aufzugeben

Niedriges Ausmaß:
• Wechseln nicht gern, schnell zu neue Aufgabe
• höhere Beständigkeit

Biologische Basis:
Dopaminsystem im Gehirn
• Beeinflusst mit Neurotransmitter Dopamin bei Mensch Stärke der Verhaltensanreize

• Mensch mit hohem N.S. haben stärker Reagibilität des dopaminergen Systems (pharmakologische Studien bestätigten dies)

Harm Avoidance (Schadensvermeidung)
=zurückzuführen auf Grays BIS

starke Harm Avoidance:
geringere Reagibilität des serotonergen Systems

• vorsichtig und angespannt (innerlich mit der Vermeidung möglicher Schäden beschäftigt )
•. schüchtern nervös
•. ermüden schneller,(weil Daueraufmerksamkeit hohe kognitive Kapazität erfordert)


Niedrige:
Gelassen,optimistisch,kontaktfreudig

Biologische Basis:
-Unterschiede in Ausprägung des System:Unterschiede in Serotoninhaushalt im Gehirn
-Unterschiede zum Teil aber auch wegen unterschiedl kondit/gelerntes Ve
Reward Dependence (Belohnungsabhängigkeit)
= angeboren
= Mensch unterscheiden sich in der Stärke ihrer Reaktion auf Belohnung

Hoch:
• besonders sensibel dafür Verhalten an Erwartung anderer anzupassen

• tendieren verstärkt dazu belohntes Verhalten öfter/bestraftes seltener zu zeigen

• besonders stark durch soziale Anerkennung konditionierbar, bereit dazu, dafür auf Gewinn zu verzichten/ihn aufzuschieben

Niedrig:
•. sozial unabhängig, Stimmung nicht leicht durch andere beeinflussbar,
•. reagieren eher auf praktisch nützliche Belohnung wie Geld als Lob
•. schneller bereit, eine Beziehung zu beenden, wenn sie darin gelangweilt sind

Biologische Basis:
• Behavioral Maintenance System (Verhaltensfortführungssystem) im Gehirn
-> Im Zusammenhang mit Neurotransmitter Noradrenalim

Persönlichkeitsdimension/System/Neurotransmitter
1. Novelty Seeking
  • BAS • Dopamamin • Temeramentstheorie Cloninger

2. Harm Avoidance
  • BIS. • Serotonin • "-"

3. Reward Dependence
  • BMS. • Noradrenailn. • "-"
Tridimensional Personality Questionnaire (Chloninger)
Belegt die drei postulierten Dimensionen faktorenanalytisch

Items:
Beispiel Items..Novelty Seeking
• Wenn sich nichts neues tut, beginne ich normalerweise damit, mich nach etwas um zu sehen das mich in Spannung versetzt/begeistert
• Ich reagiere oft so heftig auf unerwartete Neuigkeiten dass ich Dinge sage tue die ich später bedauere
Beispiel Items für Harm Avoidance
• Ich muss meine Aktivität oft unterbrechen, weil ich mir Gedanken mache, was schief gehen könnte
• Ich bin gewöhnlich angespannt/ängstlich wenn ich etwas Neues/Unvertrautes tun muss
Beispiel Items für Reward Dependence
• Ich bin bei gefühlsbetonten Aufrufen sehr stark gerührt (bei bitte gelähmten Kindern zu helfen)
• Ich diskutiere gern meine Erfahrung/Empfindungen offen mit Freunden, anstatt sie für mich zu be
Entwicklung 2 Fragebögen (Dimensionen)
1. Temperament
- Vermeidungsverhalten
- Neugier
- Abhängigkeit von Anerkennung
- Ausdauer

2. Charakter
-
- Innere Ordnung und Selbstkontrolle
- Kooperation und soziale Koordination
- Selbsttransedenz)

Selbsttransendenz = spirituelle Dimension des Über-sich-Hinauswac
Einführung 4te Persönlichkeitsdimension
Persistence (Hartnäckigkeit)

- Neigung verschiedene Tätigkeiten fortzuführen obwohl man schon frustriert/müde ist
= Durchhaltevermögen
Affektiver Stil (positive negative Aspekte) von Davidson
Spezialiserung Frontalkortex beider Gehirnhälften auf jeweils unterschiedliche Aufgaben

•Links:
Annäherungsverhalten (positive Emotion Freude)

• Rechts:
VermeidungsRückzugverhalten (neg Emotion Ekel,Furcht)

•Frontale Assymmetrie:
= beide Teile nicht gleich aktiviert (einer stärker)
Fragebogen PANAS
Positive and Negative Affect Schedule

Messung affektiver Stil von Menschen
-> positive Affekte (Gefühl vonEnthusiasmus, Wachsein ,Aktivität)

-> negative (Stress, unangenehm Stimmung)

Items:
Positiv:
aktiv, interessiert, freudig erregt, stark, angeregt stolz, begeistert, wach, entschlossen, aufmerksam

Negativ:
Bekümmert, verärgert, schuldig, erschrocken, feindselig, gereizt, beschämt, nervös, ängst
Sensation Seeking
=Empfindungs/Erfahrungssuche
- Befasst sich mit menschlichen Bedürfnis nach Stimulation & mit unterschiedlicher Ausprägung der Stärk dieses Bedürfnisses bei verschiedenen Menschen (Zuckerman)
Bezeichnung Sensation Seekingt weißt darauf hin das
- Mensch sucht nicht unbedingt Stimulatiom selbst, sondern damit verbunden positive Gefühle
- Besonders ausgeprägt -> positive Gefühle
Mensch mit viel Sensation Seeking:
- Suche nach neuartigen,verschiedenen, komplexen, intensiven Eindrücken um dadurch positive Gefühle
Fragebogen SSV-V (Zuckerman)
= Sensation-Seeking-Skalen

- Erfassung mehrfaktorielle Konstrukt des Sensations Seekings in verschiedenen Subskalen
Skalen des SSV-V
1. Thriller and Adventure Seeking
  • Wunsch,Abenteuer oder Spannung durch riskante,aufregende Aktivitätem zu erleben
•. Tauchen,Fallschirmspringen,schnelles Mottoradfahren

2. Experience Seeking
  • Neigung neue Erfahrung/Eindrücke zu machen
  • Reisen/ungewöhnl Kunst/ Umgang sozial ungewöhnl Gruppen

3. Disinhibition
  • Neigung zur Stimulation durch soziale Kontakte, Sex, Drogen

4. Boredom Susceptibility
  • Intoleranz gegenüber und Langeweile bei sich wiederholenden Aktivitäten
  • Starke Ablehnung Routinearbeit
  • Intoleranz gegenüber als langweilig empfundene Mensch
Niedriges Sensation Seeking
1.Risikobereitschaft: niedergerungen, viel Angst vor Unbekannten
2. Ablehnung riskanter Sportarten

3. Berufspräferenzen: Berufe mit vorhersehbare Anforderungen

4. Sozialverhalten: zu lange und nahe Sozialkoontakte werden als unangenehm empfunden
5. Sexualverhalten: man bevorzugt dauerhafte Partnerschaft.

6. Musik und Kunstpräferenzen: ruhige, spannungarme Kunst und Musik.

7.Rauchen: eher weniger
8. Alkohol-Drogen: ge
Hohes Sensation Seeking
1. Risikobereitschaft: höher, wenig Angst vor Unbekannten.
2. Riskante Sportarten bevorzugt.

3.BerufPräferenzen: Berufe mit Abwechslung, Herausforderungen.

4. Sozialverhalten: man sucht soziale Kontakte (aktiv, dominant, offen)
5. Sexualverhalten: wird auch als Spiel ohne Regeln betrieben.

6. Musik und Kunstpräferenzen: komplexe abstrakte, spannungsreich Kunst und intensiv laute Musik.

7.Rauchen: eher mehr.
8. Alkohol und Drogenkonsum: