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Haven't started (79)

Was ist der nutzerzentrierte Gestaltungsprozess?

ein iteratives Vorgehen, um innovative Produkte u. Dienstleistungen nutzerzentriert zu entwickeln, kontinuierlich im Prozess zu evaluieren u. zu optimieren

Was ist die Basis für eine erfolgreiche Platzierung auf dem Markt?

genaue Kenntnisse der Anforderungen und Bedürfnisse der Nutzer im jeweiligen Nutzungskontext

Wie ist das Vorgehen im nutzerzentrierten Gestaltungsprozess?

iterativ und kooperativ

Welche 4 zentralen Aktivitäten sind nach der Planung eines nutzerzentrierten Gestaltungsprozesses iterativ anzuwenden?

  1. Verstehen u. Festlegen des Nutzungskontextes
  2. Festlegen der Nutzungsanforderungen
  3. Erarbeiten von Gestaltungslösungen zur Erfüllung der Nutzungsanforderungen
  4. Evaluation

Wie lange müssen die 4 Aktivitäten im Prozess iterativ angewendet werden?

bis die entwickelte Gestaltlösung die Nutzeranforderungen erfüllt

Was bedeutet iterativ?

Wiederholen einzelner Schritte

Was ist der Nutzungskontext?

Umfeld in dem zukünftiges Produkt genutzt werden soll

Was fasst der Nutzungskontext zsm.? (5)

  1. Benutzermerkmale
  2. Arbeitsaufgaben
  3. organisatorische
  4. technische
  5. physische Umgebung

Was ist der Kern der nutzerzentrierten Gestaltung?

Nutzungsanforderungen

Was muss beim Erarbeiten der Nutzeranforderungen beachtet werden? (4+)

  1. auferlegte Einschränkungen durch Nutzungskontext
  2. was Benutzer mit System erreichen will
  3. Anforderungen von Benutzern und Stakeholdern an das System (bsp.: kostengünstig)
  4. Erkenntnisse Ergonomie, spezifische Normen, Richtlinien, Gebrauchstauglichkeit

Was ist das Ziel von nutzerzentrierter Gestaltung?

möglichst gutes Benutzererlebnis (User Experience)

Wie kann man Fehler während des Prozesses verringern?

mittels Szenarien und Prototypen Lösungen konkretisieren, testen u. optimieren

Wie kann das Testen u. Bewerten der Gestaltung erfolgen?

durch Nutzer u. Experten

Was bietet die Evaluation aus Benutzerperspektive? (4)

  1. neue Infos über Erfordernisse der Nutzer
  2. Rückmeldungen über Stärken und Schwächen der Gestaltlösung
  3. ob festgelegte Nutzungsanforderungen erreicht wurden
  4. Gestaltungsalternativen vergleichen

Was bietet inspektionsbasierte Evaluation durch Experten?

schnell u. günstige Identifizierung von Hauptproblemen vor dem Nutzertest

Was ist nötig, um die zentralen Aktivitäten im nutzerzentrierten Gestaltungsprozess zu Erfüllen?

fachübergreifende Kenntnisse eines interdisziplinären Teams

Was sind wichtige Elemente im nutzerzentrierten Gestaltungsprozess? (2)

Usability u. User Experience

Was bedeutet Design im Kontext des nutzerzentrierten Gestaltungsprozess?

Ziele unter Berücksichtigung von Einschränkungen zu erreichen

Was beschreiben Ziele? (4)

  1. welcher Zweck mit Design erreicht werden soll
  2. an wen sich das Produkt o. Dienstleistung richtet
  3. welche Bedürfnisse der Nutzer erfüllt werden sollen
  4. in welchem Kontext Produkt eingesetzt werden soll

Was sind Einschränkungen? (4)

  1. organisatorische
  2. technische
  3. soziale
  4. spezifische Normen u. Gestaltungsrichtlinien

Was ist entscheidend im nutzerzentrierten Gestaltungsprozess?

genaue Bedürfnisse und Ziele Benutzer zu kennen

Was bringen Iterationen in Bezug auf den Nutzer?

neues Wissen wird generiert

Was wird im nutzerzentrierten Gestaltungsprozess gemacht?

spätere Nutzer des zu entwickelnden Systems werden umfassend in einem kooperativen Designprozess integriert

Was ist die Kernidee des nutzerzentrierten Gestaltungsprozess?

Benutzer zukünftiger Produkte und Dienstleistungen kennen ihre Bedürfnisse, Ziele, Präferenzen am besten

Was ist die Aufgabe der Designer im nutzerzentrierten Gestaltungsprozess und warum?

zugrunde liegende Bedürfnisse der Nutzer zu identifizieren, weil sie durch Nutzer meist nicht direkt formuliert werden können, weil unterbewusst u. impliziert

Welche Nutzergruppen gibt es? (3)

  1. primäre Nutzer
  2. sekundäre Nutzer
  3. indirekte Nutzer

Welche Art Nutzer steht im Mittelpunkt?

der primäre Nutzer des Produktes

Wann erfolgt die Integration von Nutzern in den Designprozess?

nach der Identifizierung der Nutzergruppen

Von was ist die Zielsetzung des Prototyping abhängig?

vom Reifegrad des Designs

Was sind die Aufgaben von Prototyping? (4)

  1. UIs u. Produktideen explorieren
  2. Kommunikation im Team und mit Stakeholdern
  3. Anforderungen evaluieren
  4. UI- Konzepte erarbeiten u. optimieren

Wofür sorgt frühes Prototyping? (3)

  1. dass Nutzeranforderungen falsch verstanden werden
  2. frühe Erkennung von Abweichungen
  3. Änderungen kostengünstig möglich

Was ist ein Prototyp?

eine eingeschränkte Version des zukünftigen Produktes

Was i8st das Ziel eines Prototypen?

Antwort auf spezifische Fragen hinsichtlich Angemessenheit u. Umsetzbarkeit des Designs

Welche Dimensionen gibt es bei Prototypen? (6)

  1. Funktionsumfang
  2. Funktionstiefe
  3. Darstellungstreue
  4. Interaktivität
  5. Datengehalt
  6. technische Reife

Mit welchen Fragen beschäftigt sich der Funktionsumfang? (2)

  1. Welche Funktionen des späteren Produktes sollen im Prototyp dargestellt werden?
  2. Sollen es Ausschnitte o. ein Überblick über Gesamtumfang geben?

Mit welcher Frage beschäftigt sich die Funktionstiefe?

Wie detailliert sollen vorgesehene funktionale Elemente durch den Prototypen abgebildet werden?

Mit welcher Frage beschäftigt sich Darstellungstreue?

Wie ähnlich soll der Prototyp dem späteren Produkt hinsichtlich Look-and-Feel des UIs sein?

Mit welcher Frage beschäftigt sich Interaktivität?

Wie interaktiv soll der Prototyp sein?

Mit welcher Frage beschäftigt sich Datengehalt?

Sollen reale Daten zum Einsatz kommen o. genügen Platzhalter für dargestellte Infos u. Bezeichnungen?

Mit welcher Frage beschäftigt sich technische Reife?

Können einfache Zeichenwerkzeuge verwendet werden o. sollen Aspekte der vorhergesehenen UI-Technologie eingesetzt werden?

Was bedeutet "Fidelity"?

Darstellungstreue

Wie sieht es mit dem Dimensionen des Prototyps mit dem Zweck: Produktidee entwickeln aus? (3)

  1. Funktionsumfang: Kernfunktion erlebbar
  2. geringe Funktionstiefe
  3. sehr geringe techn. Reife und Darstellungstreue

Wie sieht es mit dem Dimensionen des Prototyps mit dem Zweck: Anforderungen schärfen aus?

Funktionsumfang wird mit realistischen Daten dargestellt

Wie sieht es mit dem Dimensionen des Prototyps mit dem Zweck: UI konzipieren aus? (3)

  1. mittlere Darstellungstreue
  2. ausgewählte Funktionen im Detail
  3. teilweise interaktiv

Wie sieht es mit dem Dimensionen des Prototyps mit dem Zweck: UI optimieren aus? (4)

  1. hohe Darstellungstreue
  2. interaktiv für ausgewählte Funktionen
  3. oft realen Daten notwendig
  4. oft hohe techn. Reife notwendig

Wie sieht es mit dem Dimensionen des Prototyps mit dem Zweck: für gutes Aussehen sorgen aus?

hohe Darstellungstreue

Wie sieht es mit dem Dimensionen des Prototyps mit dem Zweck: UI spezifizieren aus? (2)

  1. Funktionsumfang u. -tiefe mittel bis hoch
  2. mittlere Interaktivität

Welche Möglichkeiten des Prototyping gibt es? (4)

  1. Sketch (Skizze)
  2. Wireframe (Drahtmodell)
  3. Mockup
  4. High-Fidelity-Prototypen

Wozu dienen Skizzen und wie ausgeprägt ist die Fidelity ?

dienen zur Ideengenerierung u. haben geringe Darstellungstreue

Was ist der Vorteil an Skizzen?

schnell zu erzeugen, kostengünstig u. wegwerfbar

Für welches Modell und Phase eignen sich Skizzen?

für die divergierenden Phasen des "Double-Diamond-Design-Modells"

Warum werden sie häufig in Storyboards eingebettet?

um weitere Aspekte der Nutzer und Nutzungskontext zu vermitteln

Zu welcher Art der Prototypen gehören "Wireframes" und warum?

sie sind "Low-Fidelity-Prototypes", weil geringe Darstellungstreue

Worauf liegt der Fokus bei Wireframes?

Funktionalität u. konzeptionelles Design

Was sind Vorteile von Wireframes?

kostengünstig u. schnell zu erzeugen

Wofür dienen Wireframes unter anderem noch? (2)

  1. Stakeholder-Kommunikation
  2. UI-Konzeption u. -Optimierung für Nutzerevaluationen

Was sind Mockups?

Abwandlung Wireframes

Wie sind die Dimensionen des Prototyps Mockup? (3)

  1. statisch von sehr geringer Interaktionstiefe
  2. gesamter Überblick über Funktionsumfang des UI
  3. geringe Frunktionstiefe

Wann kommen Mockups zum Einsatz und warum?

bei Nutzerevaluationen zur Testung des Konzepts der Informationsarchitektur

Wann kommen High-Fidelity-Prototypen zum Einsatz?

am Ende des Designprozesses zur finalen Evaluation

Was zeichnet High-Fidelity-Prototypen aus?

kostenintensiv, ähneln späteren Look-and-Feel

Wie sind die Dimensionen von High-Fidelity-Prototypen? (3)

  1. hohe Darstellungstreue
  2. hohe Interaktivität
  3. abgebildeter Funktionsumfang u. -tiefe variieren

Wozu dienen High-Fidelity-Prototypen?

Optimierung des UI-Konzepts u. Design visueller Ästhetik

Wie sollten alle Aktivitäten des nutzerzentrierten Gestaltungsprozess abgesichert werden?

durch Evaluationen

Wozu dienen Evaluationen?

zur Überprüfung der Designlösungen, ob sie den festgelegten Nutzerbedürfnissen u. Anforderungen gerecht werden

Welche Funktion haben Evaluationen im Double-Diamond-Modell?

Reduktion von Designalternativen in konvergierenden Phasen

Was versteht man unter formative Evaluation?

Tests zur Entscheidungsfindung zw. Designalternativen + Optimierung einzelner Designlösungen

Was versteht man unter summative Evaluation?

abschließende Bewertung des Produktes

Durch wen werden Evaluationen im nutzerzentrierten Gestaltungsprozess durchgeführt ?

durch Nutzer o. Experten

Was sind Vorteile von Nutzerevaluationen? (3)

  1. explizites u. impliziertes Wissen über Bedürfnisse u. Nutzungskontext
  2. wenig aufwendig u. günstig
  3. aussagekräftiger

Durch welche Art der Daten erfolgt Evaluation? (2)

  1. quantitative Daten
  2. qualitative Daten

Wie können quantitative und qualitative Daten erhoben werden?

mittels Befragung, Beobachtung o. durch Unterstützung von Tools

Worauf basiert das Vorgehen in nutzerzentrierten Designprozessen?

  1. Identifizierung des richtigen Problems
  2. Findung der richtigen Designlösung

In welche 2 Phasen gliedert sich der Aspekt der Findung der richtigen Designlösung?

  1. Divergenzphase
  2. Konvergenzphase

Was geschieht in der Divergenzphase?

möglicher Problem-/Lösungsraum eröffnen

Was geschieht in der Konvergenzphase?

möglicher Problem-/Lösungsraum reduzieren

Was beschreibt das Double-Diamond-Modell und wie sieht es aus?

Vorgehen des Designers

-> erst Schwerpunkt auf Finden Alternativen, dann Reduzierung mittels Nutzerevaluation

Was für ein Modell ist der nutzerzentrierte Gestaltungsprozess?

übergeordnetes Vorgehensmodell

Was macht das Double-Diamond-Modell aus? (2)

  1. stärker auf Design fokussiert
  2. greift auf Kernaktivitäten u. Methoden des nutzerzentrierten Gestaltungsprozesses zurück