Medien
lat. Ursprung, bedeutet so viel wie Mittler
Vermittler von Inhalten, Informationen
communicare
etwas gemeinsam machen, einander mitteilen, an etwas Anteil haben
Interaktion
Wechselwirkungen. wechselseitiges Wahrnehmen und Reagieren
hierzu gehört auch auch Mimik, Körperhaltung usw
Interaktion ist die Handlung zwischen beteiligten Akteuren. Die Begriffe
sind dabei im Kontext der Medien- und Kommunikationswissenschaften eng miteinander verbunden
Interaktion ist nicht notwendigerweise auch Kommunikation, höchstens nonverbale Kommunikation
Interaktion lässt sich unterscheiden zwischen
Kommunikation
prozesshafter Vorgang, bei dem mindestens zwei Menschen beteiligt sind
Wovon hängt die Bedeutungszuschreibung in der Kommunikation laut Beck ab?
von den individuellen Voraussetzungen des Empfängers - jeder Mensch deutet Informationen vor seinem eigenen Horizont, der geprägt ist durch seine positiven und negativen Erfahrungen, der eigenen Umwelt usw
Abstrahierung
Methode in der Wissenschaft, den Forschungsgegenstand losgelöst vom Einzelfall, also auf einer allgemeinen Ebene zu betrachten
Voraussetzung für die Entstehung von Wissen
nach Beck 2017
sinnvolle und systematische Verknüpfung von Infomationen in einem größeren Zusammenhang
Definition von Kommunikationswissenschaft nach Beck
interdisziplinäre Gesites- und Sozialwissenschaft, deren Erkenntnisziel die Erforschung von Kommunikationsprozessen zwischen Menschen sowie den Voraussetzungen, Rahmenbedingungen, Störungen und Folgen auf der Mikro-, Meso- oder Makroebene ist.
Mikroebene
Dialog
Mesoebene
Organisation
Makroebene
Öffentlichkeit, Publizistik
Vorgehensweise der Kommunikationswissenschaft
Was ist Medienwissenschaft?
akademische Disziplin mit dem Fokus der Analyse von Medien - insbesondere Massenmedien
Medienwissenschaft ist intedisziplinär ausgelegt
Schnittmengen der Medienwissenschaft
Bereiche der
Interdisziplinarität
Wann spricht man von Iterdisziplinarität?
Wenn ein Arbeits- oder Forschungsprojekt zwei oder mehreren Wissenschaften zuzuordnen ist
Was charakterisiert die Medienwissenschaft?
Eine Vielfalt von Ansätzen, Methoden und Forschungsgegenständen
Teildisziplinen der Medienwissenschaft
hier teilweise Überschneidungen
Was versteht man unter den Begriff "Medienforschung"?
Sammelbegriff für Medientheorien unterschiedlicher Herkunft
Mediensysteme
4 Punkte
Massenmedien
Medien, die sich an die breite Masse richten
Ursprung der Medienwissenschaft
sprach- und geisteswissenschaftliche Auseinandersetzung mit Medien in Rahmen von
Analysen
Wann wurde die Medienwissenschaft eine eigenständige Disziplin?
Mit dem Aufkommen der Massenmedien - gesellschaftliche Relevanz steigert das Forschungsinteresse
Forschungszweige der Medienwissenschaft - in chronologischer Reihenfolge
Zwischenmenschliche Kommunikation
in erster Linie Face-to-Face, kann aber auch technicsch vermittelt via Telefon, Computer etc. stattfinden
Primärmedien
personale Kommunikation
funktionieren ohne zwischengeschaltetes Gerät
Sekundärmedien
Übermittlungstechniken
Sender benötigt benötigt komunikationstechnologische Hilfsmittel
Tertiärmedien
Transporttechniken
auch der Empfänger benötigt komunikationstechnologische Hilfsmittel
Quartäre Medien
Onlinebereich
flexibler, interaktiver Charakter
Systemtheorie nach Luhmann
Die drei Säulen der Massenmedien
nach Luhmann
Medien repräsentieren die...
...Öffentlichkeit als Teil der Gesellschaft
Medien sind ein offenes System, dass im Austausch mit anderen Systemen steht
qualitativ orientierte Sozialforschung
interessiert sich für individuell feststellbare Auffälligkeiten, aus deren Interpretationen allgemeine Schlussfolgerungen abgeleitet werden
quantitativ (oder empirisch) orientierte Sozialforschung
Eine quantitative Herangehensweise versucht, anhand von messbaren Daten allgemeine Gesetzmäßigkeiten abzuleiten und auf spezifische Besonderheiten zu schließen
Hauptmethoden der empirischen Sozialforschung
4 Stück
Forschungsablauf einer quantitativen (also zahlenorientierten) Inhaltsanalyse
8 Schritte
Format
in der medialen Praxis
regelmäßig ausgestrahlte Sendung, die einen hohen Wiedererkennungswert hat
Nachvollziehbarkeit der Befragung im Vergleich zur Inhaltsanalyse
Im Gegensatz zu den individuellen Interpretationen der Beobachtung lässt due Befragung nachvollziehbare Rückschlüsse zu
Panel-Befragung
Personen werden über einen längeren Zeitraum hinweg zu ein und derselben Thematik befragt
repräsentative Querschnittstudie, welche Einstellungsänderungen sichtbar mach
Trendstudien
wie Panelbefragung, jedoch ohne Beibehaltung des gleichen Personenkreises der Befragten
gemäßigte Antwortmöglichkeiten
z.B. Skala von eins bis zehn: Hier würde der Bereich von 4, 5 und 6 die gemäßigten Antwortmöglichkeiten darstellen
nichtstandardisiertes Interview
erfolgt ohne vorgegebene Antwortkategorien
Häufigkeit und Vergleichbarkeit der Antworten sind von Interesse