Flashcards in the set

Haven't started (42)

Medien

lat. Ursprung, bedeutet so viel wie Mittler

Vermittler von Inhalten, Informationen

communicare

etwas gemeinsam machen, einander mitteilen, an etwas Anteil haben

Interaktion

Wechselwirkungen. wechselseitiges Wahrnehmen und Reagieren

hierzu gehört auch auch Mimik, Körperhaltung usw

 

 

 

Interaktion ist die Handlung zwischen beteiligten Akteuren. Die Begriffe

  • Handlung
  • Akteure
  • Kommunikation

sind dabei im Kontext der Medien- und Kommunikationswissenschaften eng miteinander verbunden

 

Interaktion ist nicht notwendigerweise auch Kommunikation, höchstens nonverbale Kommunikation

Interaktion lässt sich unterscheiden zwischen

  • mehr oder weniger vermeidbaren sozialen Interktionen, ohne bestimmte Handlungsabsicht
  • sozialer Interaktion als notwendiger Bestandteil von absichtsvollem, kommunikativem Handeln

Kommunikation

prozesshafter Vorgang, bei dem mindestens zwei Menschen beteiligt sind

Wovon hängt die Bedeutungszuschreibung in der Kommunikation laut Beck ab?

von den individuellen Voraussetzungen des Empfängers - jeder Mensch deutet Informationen vor seinem eigenen Horizont, der geprägt ist durch seine positiven und negativen Erfahrungen, der eigenen Umwelt usw

Abstrahierung

Methode in der Wissenschaft, den Forschungsgegenstand losgelöst vom Einzelfall, also auf einer allgemeinen Ebene zu betrachten

Voraussetzung für die Entstehung von Wissen

 

nach Beck 2017

sinnvolle und systematische Verknüpfung von Infomationen in einem größeren Zusammenhang

Definition von Kommunikationswissenschaft nach Beck

interdisziplinäre Gesites- und Sozialwissenschaft, deren Erkenntnisziel die Erforschung von Kommunikationsprozessen zwischen Menschen sowie den Voraussetzungen, Rahmenbedingungen, Störungen und Folgen auf der Mikro-, Meso- oder Makroebene ist.

Mikroebene

Dialog

Mesoebene

Organisation

Makroebene

Öffentlichkeit, Publizistik

Vorgehensweise der Kommunikationswissenschaft

  • systematisch, theorie- und hypothesengeleitet
  • verwendet unterschiedliche Methoden der empirischen Sozialforschung sowie hermeneutisch-verstehende Verfahren

Was ist Medienwissenschaft?

akademische Disziplin mit dem Fokus der Analyse von Medien - insbesondere Massenmedien

Medienwissenschaft ist intedisziplinär ausgelegt

Schnittmengen der Medienwissenschaft

Bereiche der

  • Sprachwissenschaften
  • Literaturwissenschaften
  • Theaterwissenschaften
  • Kulturwissenschaften
  • Sozialwissenschaften

Interdisziplinarität

 

Wann spricht man von Iterdisziplinarität?

Wenn ein Arbeits- oder Forschungsprojekt zwei oder mehreren Wissenschaften zuzuordnen ist

Was charakterisiert die Medienwissenschaft?

Eine Vielfalt von Ansätzen, Methoden und Forschungsgegenständen

Teildisziplinen der Medienwissenschaft

  • Medienpädagogik 
  • Medienphilospohie
  • Medienrecht

hier teilweise Überschneidungen

Was versteht man unter den Begriff "Medienforschung"?

Sammelbegriff für Medientheorien unterschiedlicher Herkunft

  • Erforschung von Mediensystemen
  • Analyse von Medieninhalten
  • Ästhetik
  • Geschichte
  • öffentliche Kommunikation

Mediensysteme

 

4 Punkte

  • Medienpolitik
  • Medienrecht
  • Medienökonomie
  • Medientechnik

Massenmedien

Medien, die sich an die breite Masse richten

Ursprung der Medienwissenschaft

sprach- und geisteswissenschaftliche Auseinandersetzung mit Medien in Rahmen von

  • literaturwissenschaftlichen
  • theaterwissenschaftlichen
  • kunstwissenschaftlichen
  • musikwissenschaftlichen 

Analysen

Wann wurde die Medienwissenschaft eine eigenständige Disziplin?

Mit dem Aufkommen der Massenmedien - gesellschaftliche Relevanz steigert das Forschungsinteresse

Forschungszweige der Medienwissenschaft - in chronologischer Reihenfolge

  • Publizistik - bzw. Zeitungswissenschaft
  • Film- und Fernsehforschung
  • Gaming
  • soziale Medien

Zwischenmenschliche Kommunikation

in erster Linie Face-to-Face, kann aber auch technicsch vermittelt via Telefon, Computer etc. stattfinden

Primärmedien

personale Kommunikation

funktionieren ohne zwischengeschaltetes Gerät

  • Rede
  • Gestik
  • Mimik
  • Tanz

Sekundärmedien

Übermittlungstechniken

Sender benötigt benötigt komunikationstechnologische Hilfsmittel

  • Schrift
  • Musik
  • Druck
  • Grafik

Tertiärmedien

Transporttechniken

auch der Empfänger benötigt komunikationstechnologische Hilfsmittel

  • Telefon
  • Radio
  • Fernsehen
  • Internet

Quartäre Medien

Onlinebereich

flexibler, interaktiver Charakter

  • digitale Technik
  • Internetverbindung

Systemtheorie nach Luhmann

  • Gesellschaft besteht aus sozialen Systemen - Politik, Wissenschaft, Recht, Wirtschaft, Kunst
  • jedes System ist von seiner Umwelt abgegrenzt
  • alle Systeme gemeinsam konstituieren die Gesellschaft
  • Systeme erstellen sich selbst und beobachten sich gegenseitig - durch Kommunikation
  • Massenmedien verteilen Wissen
  • Systeme entstehen durch Kommunikation
  • Massenmedien konstruieren die Realität, dienen als Spiegel der Gesellschaft

Die drei Säulen der Massenmedien

 

nach Luhmann

  • Nachrichten/Berichte
  • Werbung
  • Unterhaltung

Medien repräsentieren die...

...Öffentlichkeit als Teil der Gesellschaft

Medien sind ein offenes System, dass im Austausch mit anderen Systemen steht

qualitativ orientierte Sozialforschung

interessiert sich für individuell feststellbare Auffälligkeiten, aus deren Interpretationen allgemeine Schlussfolgerungen abgeleitet werden

quantitativ (oder empirisch) orientierte Sozialforschung

Eine quantitative Herangehensweise versucht, anhand von messbaren Daten allgemeine Gesetzmäßigkeiten abzuleiten und auf spezifische Besonderheiten zu schließen

Hauptmethoden der empirischen Sozialforschung

 

4 Stück

  • Beobachtung 
  • Befragung
  • Experiment
  • Inhaltsanalyse

Forschungsablauf einer quantitativen (also zahlenorientierten) Inhaltsanalyse

 

8 Schritte

  1. Formulierung der Hypothese
  2. Festlegung von Grundgesamtheit/Hypothese
  3. Beschaffung des Untersuchungsmaterials
  4. Festlegung der Untersuchungseinheit
  5. Entwicklung und Test des Kategoriensystems
  6. Codierung
  7. statistische Auswertung anhand der Hypothese
  8. Publikation der Ergebnisse

Format

 

in der medialen Praxis

regelmäßig ausgestrahlte Sendung, die einen hohen Wiedererkennungswert hat

Nachvollziehbarkeit der Befragung im Vergleich zur Inhaltsanalyse

Im Gegensatz zu den individuellen Interpretationen der Beobachtung lässt due Befragung nachvollziehbare Rückschlüsse zu

Panel-Befragung

Personen werden über einen längeren Zeitraum hinweg zu ein und derselben Thematik befragt

repräsentative Querschnittstudie, welche Einstellungsänderungen sichtbar mach

Trendstudien

wie Panelbefragung, jedoch ohne Beibehaltung des gleichen Personenkreises der Befragten

gemäßigte Antwortmöglichkeiten

z.B. Skala von eins bis zehn: Hier würde der Bereich von 4, 5 und 6 die gemäßigten Antwortmöglichkeiten darstellen

nichtstandardisiertes Interview

erfolgt ohne vorgegebene Antwortkategorien

Häufigkeit und Vergleichbarkeit der Antworten sind von Interesse