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Haven't started81

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Haven't started (81)

Unternehmens-Stakeholder nutzen die externe Unternehmensrechnung, um
    1.  eigene Ansprüche gegenüber dem Unternehmen durchzusetzen, sowie
    2.  ökonomische Entscheidungen zu treffen
Stakeholder
jeder der berechtigtes Interesse am UN hat; Staat, Lieferant, Bank...
Manager nutzen die interne Unternehmensrechnung, um
    1. Strategien zu entwickeln, zu kommunizieren und zu implementieren
    2. operative Entscheidungen zu treffen/ihren Erfolg zu messen
Manager
beobachten UN um strategische Entscheidungen zu treffen, welche UN verbessern sollen 
Unternehmensstrategien:
(Hybride Strategie möglich)
  • Kostenführerschaft: Unternehmen schaffen Wert durch niedrige Kosten -> Discounter
  • Produktdifferenzierung: Unternehmen schaffen Wert durch einzigartige Produkte und Services ->  Miele, VW
Die Wertschöpfungskette:
Entscheidungsgrundlage eines UN 
 
F&E (Fordchung & Entwicklung)  → Produkt-, Prozessdesign → Produktion → Marketing → Vertrieb → Kundendienst
Internes Rechnungswesen Adressaten
Unternehmensangehörige (alle Hierarchie Ebenen und Funktionen)
Internes Rechnungswesen Rechnungszweck
  • Informationen für Planung
  • Steuerung
  • Kontrolle
  • Dokumentation => Entscheidung des UN
Internes Rechnungswesen Vorgaben
Kaum Vorgaben; Ausgestaltung hängt vom Unternehmensziel ab
Internes Rechnungswesen Abbildungsgegenstand
Disaggregierte (berücksichtigen) Rechnung für Teile des Unternehmens
Internes Rechnungswesen Zeitlicher
Rhythmus Variabel (Tages-, Wochen-, Monats oder Jahresberichte), Zusätzlich anlassbezogen
Internes Rechnungswesen Zeitlicher Fokus
Zukunfts- und vergangenheitsorientiert (Plan- und Istrechnung)
Externes Rechnungswesen Adressaten
Unternehmensexterne (Aktionäre, Gläubiger, Analysten, Banken, Lieferanten, Kunden, Gewerkschaften, Fiskus, Öffentlichkeit)
Externes Rechnungswesen Rechnungszweck
Darstellung der
  • Vermögens-,
  • Finanz- und Ertragslage;
  • Ausschüttungs- und Steuerbemessung = gesetzlich verankert
Externes Rechnungswesen Vorgaben
Enge Vorgaben durch Rechnungslegungsregeln (z.B. §§238ff. HGB; IFRS) und Steuerliche Vorschriften (AO, EStG)
Externes Rechnungswesen Abbildungsgegenstand
Aggregierte (zusammenfassung mehrerer einzelgrößen) Rechnung für Gesamtunternehmen und Segmente
Externes Rechnungswesen Zeitlicher Rhytmus
Fest (Jahres-, Halbjahres-, Quartalsberichte), Zusätzlich anlassbezogen
Externes Rechnungswesen zeitlicher Fokus
Vergangenheitsorientiert (Istrechnung)
Flussgrößen
Größen, die Veränderungen abbilden (bsp: erst Verbrauch, dann Zahlung/ erst Zahlung, daann Verbrauch)
Grundlegende Rechengrößen:
  • Kosten
  • Erlöse (Leistungen)
Kennzeichnung von Kosten und Erlösen:
  • Sachzielorientierung → Kosten und Erlöse ergeben sich aus dem Betriebszweck des Unternehmens
  • Bewertung → Kosten und Erlöse sind Wertgrößen, keine Mengengrößen
  • Güterverbrauch/-entstehung → Kosten und Erlöse resultieren zwingend aus Güterverbrauch/-gebrauch und Güterentstehung
Aus- und Einzahlungen:
verändern die liquiden Mittel des Unternehmens (Bargeld, Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks, Wechsel)
Ausgaben/Einnahmen:
  • verändern das Nettogeldvermögen des Unternehmens (z.B. durch Kreditaufnahme):
 
 
Zahlungsmittelbestand
+ sonstige Forderungen
− Schulden
= Nettogeldvermögen
Gesamtkosten:
Summe aller Kosten
K(x)=F+k*x
Stückkosten:
Kosten einer einzelnen Gütereinheit -> Kosten pro verkauf
Stückkosten fallen an: 
wenn mehr hergstellt wird & Preis konstant bleibt
Abschreibungen
Ausdruck des Wertverzehrs von Anlagegütern
variable Kosten 
veränderliche Kosten, deren Höhe sich bei Variation einer Kosteneinflussgröße ändert (z.B. der Produktionsmenge)
 
(langfristig sind alle Kosten variabel)
implizierte Annahme
alle variablen Kosten sind linear
Fixkosten:
(kurzfristig) unveränderliche Kosten, die trotz Variation einer Kosteneinflussgröße immer in gleicher Höhe anfallen -> nur bestimmter Zeitraum 
Fixkostendregression
Fixkosten pro Stück fallen an, wenn mehr hergestellt wird
Degression = relative Kostenabnahme bei steigender Produktionsmenge
Einzelkosten:
einem Kalkulationsobjekt direkt zurechenbar; werden allein von diesem Kalkulationsobjekt verursacht
Gemeinkosten:
werden von mehreren Kalkulationsobjekten gemeinsam verursacht
Kostenfunktion: 
funktionaler Zusammenhang zwischen Kosteneinflussgröße (Kostentreiber) und Kostenhöhe
Opportunitätskosten:
  • => entgangene Vorteile der besten verdrängten Alternative
  • Entgangener Nutzen einer alternativen Handlung
  • Entscheidung für eine Variante ist gleichzeitig Entscheidung gegen vorhandene Alternativen und deren Nutzen/Erlös
  • zahlungslos
 
 
=> ökonomische Basis rein kalkulatorischer Kosten, wie: 
  • kalkulatorischer Unternehmenslohn
  • kalkulatorische Zinsen auf EK
  • kalkulatorische Miete für Nutzung eigener Immobilien
Versunkene Kosten:
  • => in Vergangenheit verursacht & lassen sich durch aktuelle/ zukünftige Entschiedungen nicht mehr vermeiden
  • Kosten, die durch gegenwärtige/zukünftige Entscheidungen nicht mehr vermieden werden können
  • Kosten sind bereits gefallen und können nicht mehr rückgängig gemacht werden
Kostenartenrechnung
Sucht nach Kategorien der Kosten & gliedert sie nach Kostenartenrechnung (Markierungen)
Kosten werden im Betrieb hinsichtlich ihrer Art unterschieden nach:
  • Art der Einsatzgüter
  • Zurechenbarkeit
  • Beschäftigungsabhängigkeit
  • Wertschöpfungsstufe
  • Herkunft der Einsatzgüter
Art der Einsatzgüter
  • Personalkosten
  • Materialkosten
  • Abschreibungen
  • Zinsen
  • Kosten für externe Dienstleistungen
Zurechenbarkeit
  • Einzelkosten
  • Gemeinkosten
Beschäftigungsabhängigkeit
  • Variable Kosten
  • Fixkosten
Wertschöpfungsstufe (v.a. im externen Rechnungswesen)
  • F&E-Kosten
  • Beschaffungskosten
  • Fertigungskosten
  • Vertriebskosten
  • Verwaltungskosten
Herkunft der Einsatzgüter
  • Primärkosten -> externe bezogene Ressourcen 
  • Sekundärkosten -> durch Leistungsverrechnung im UN
Break-Even-Analysen (BEA) beantworten folgende Frage:
Wie hoch muss die Ausbringungsmenge mindestens sein, um alle Kosten zu decken?
Deckungsbeitrag (DB):
Differenz zwischen Verkaufspreis und variablen Kosten → positiver Deckungsbeitrag hilft dem Unternehmen, die Fixkosten zu decken
Deckungsbeitragsrechnung
  • liefert Grundlage für Entscheidungen mit kurzfristiger Perspektive -> Teilkostenrechnung
  • langfristig müssen die Vollkosten verdient werden 
Aufträge mit positivem DB sind immer vorteilhaft, wenn
  • Freie Kapazitäten vorhanden sind 
  • usatzauftrag nicht im Wettbewerb zur eigenen Produktion steht
Kostenstellenrechnung
Bindeglied zwischen Kostenarten -& Kostenträgerrechnung
Wo sind die Kosten angefallen?
Unternehmen wird zu Abrechnungszwecken in mehrere Bereiche aufgeteilt. Fokus liegt auf der Zurechnung von Gemeinkosten
Hauptziele der Kostenstellenrechnung
  • Kostenplanung und -kontrolle differenziert nach Unternehmensbereichen
  • Ermittlung von Kalkulationssätzen für die Verrechnung von Gemeinkosten auf Kostenträger
Verrechnung der Gemeinkosten auf die einzelnen Leistungen. Simpler Ansatz:
  • nur eine Kostenstelle (Unternehmen) und Verrechnung der GK auf Basis der Einzelkosten (EK)
 
 
Denkbare wäre zum Beispiel:
  • GK verhalten sich proportional zu den gesamten EK → 180 000:30 000 = 6 : 1
  • GK proportional zu Materialeinzelkosten → 120 000:30 000 = 4 : 1
  • GK proportional zu Fertigungslöhnen → 60 000:30 000 = 2 : 1
Grundlegende Anforderungen an die Kostengliederung 
 
  • Homogenität der Kostenverursachung (-> Kostentreiber)
  • Übereinstimmung von Koststellen und Verantwortungsbereich
  • Vollständigkeit & Eindeutigkeit
  • Wirtschaftlichkeit
  • Genauigkeit
 Übliche Kriterien zur Kostenstellenuntergliederung
 
  • nach betrieblichen Funktionen - Materialkostenstellen (Beschaffung), Fertigungskostenstellen (Produktion), F&EKostenstellen (Entwicklung), ...
  • nach produktionstechnischen Aspekten - Haupt-, Neben-, Hilfskostenstellen
  • nach rechentechnischen Aspekten - Vor- und Endkostenstellen
Verteilung der Gemeinkosten mit dem Betriebsabrechnungsboden
(BAB)
Oberer Teil des BAB:  
Verteilung der GK auf Kostenstellen
Unterer Teil des BAB:
Ermittlung von Gemeinkostenzuschlägen
Berechnung von Gemeinkosten einzelner Aufträge per Zuschlagssatz Zuschlag (%) =
Gemeinkosten/Bezugsgröße x 100
Für die Berechnung der Zuschläge gelten folgende Bezugsgrößen:
  • Materialgemeinkosten MGK → Materialeinzelkosten  
  • Fertigungsgemeinkosten FGK → Fertigungslöhne  
  • Verwaltungsgemeinkosten VWGK → Herstellkosten  
  • Vertriebsgemeinkosten VTGK → Herstellkosten  
Herstellkosten =
Materialkosten + Fertigungskosten
 
Herstellkosten (KLR) ungleich Herstellungskosten (JA)
Sollzuschlag im BAB bezieht sich auch Vergangenheitsdaten.
  • Ist Basis für: 
  • Ermöglicht: 
  • Basis für die Ermittlung von Normalgemeinkosten (→ durchschnittlich angefallene Istkosten der Vergangenheit)
  • e rmöglicht Analysen durch Vergleich der Normalgemeinkosten mit Istgemeinkosten
Kostenträgerrechnung
Wodurch wurden die Kosten verursacht?
Zuweisung der Kosten zu einem Kostenträger. 
Kostenträger: Produkt/Dienstleistung (oder Gruppe mehrerer Produkte/Dienstleistungen) / zentrale Zurechnungsobjekte
Ziel der Kostenträgerrechnung: 
verursachungsgerechte Kostenzuweisung
verursachungsgerechte Kostenzuweisung, um
  • Mindestverkaufspreis zu bestimmen (Vorwärtskalkulation) 
  • Höchsteinkaufspreis zu bestimmen (Rückwärtskalkulation) 
  • Gewinnmargen zu bestimmen (Differenzkalkulation)
Konzentration auf Ermittlung der Stückkosten
→ Kostenträgerstückrechnung
2 Verfahren der Kostenträgerrechnung/ der Kostenträgerstückrechnung
  • Verfahren ohne Unterscheidung in Einzel- und Gemeinkosten
  • Verfahren mit Unterscheidung in Einzel- und Gemeinkosten
Verfahren ohne Unterscheidung in Einzel- und Gemeinkosten
  • Divisionskalkulation
  • Äquivalenzziffernkalkulation
  • Kuppelproduktkalkulation 
Verfahren mit Unterscheidung in Einzel- und Gemeinkosten
  • Summarische Zuschlagskalkulation
  • Differenzierte Zuschlagskalkulation
Periodenkosten
alles was im Jahr produziert wurde
Divisionskalkulation
  • Einfachstes Verfahren der Kostenträgerstückrechnung 
  • keine Unterscheidung zwischen Einzel- und Gemeinkosten 
  • Stückkosten = Periodenkosten / produzierte Menge  
Anwedendungsfelder der Divionskalkulation
  • Einproduktfertigung
  • Massenfertigung
  • einstufige Fertigung ohne Lagerhaltung
Herstellungskosten (HK)
Materialkosten + Fertigungskosten
Stufenweise Divisionskalkulation 
  • Annahme: Lagerbestände an fertigen oder halbfertigen Erzeugnissen, d.h., produzierte Menge ≠ abgesetzte Menge  
  • Einfache Divisionskalkulation ist dann nicht mehr sinnvoll → bestimmte Kosten fallen erst beim Absatz an
Vertriebskosten
fallen erst beim Verkauf 
Unterscheid zwischen: 
  • Produktion vor Vetrieb bis Lager 
  • Vetriebkosten
Summarische Zuschlagskalkulation
  • Verfahren mit unterschiedung in Einzel-und Gemeinkosten
  • unterstellt ursächlichen Zusammenhang zwischen Einzelkosten und Gemeinkostenentstehung  
  • Gemeinkostenzurechnung auf Basis der sie (per Annahme) verursachenden Einzelkosten als %-Zuschlagssatz Zuschlagssatz = Periodengemeinkosten / relevante Einzelkosten ∗ 100
  • entspricht der simplen Gemeinkostenverrechnung
Differenzierte Zuschlagskalkulation mittels Kostenstellenrechnung
  • verrechnet durchschnittliche Gemeinkosten auf Kostenträger → keine verursachungsgerechte Gemeinkostenzurechnung und Gefahr von Fehlkalkulationen
  • Problem steigt mit Anzahl der Produkte und der Komplexität der Produktion
  • Kostenstellenrechnung erlaubt höheren Detaillierungsgrad
  • Bestimmung eines eigenen Zuschlagssatzes für jede Kostenstelle → Betriebsabrechnungsbogen
TQM
= total quality Management

  • Managementphilosophie - für stetige Verbesserung der Produkt -& Prozessqualität
Basis für anhaltende wirtschaftliche Erfolge
Innovation
Die fünf Stufen eines Entscheidungsprozesses

    1. Identifikation des Problems & Stärkung aller Unsicherheiten
2. Informationssammlung
3. Treffen von Vorhersagen
4. Entscheidung für eine der verfügbaren Alternativen
5. Implementierung der Entscheidung, Überprüfung der Auswirkungen & Lernen
Grenzkosten relevant
Kurzfristige Produktionsprogrammentscheidungen
Langfristige Produktionsprogrammentscheidungen
Durchschnittskosten relevant