Flashcards in the set

Haven't started (22)

was sind somatoforme Störungen?

Hauptmerkmal: exzessive, sorgenvolle Beschäftigung mit körperlichen Empfindungen oder der eigenen Gesundheit

-> körperliche Symptome (Rücken- und Kopfschmerzen), für die keine

physiologische Ursache gefunden werden kann


Für Diagnose:

  1. Beschwerden müssen über 6 Monate anhalten
  2. subjektives Leiden oder Beeinträchtigung in Lebensführung


Diagnose auch, wenn organische Krankheitsfaktoren vorliegen

-> Ausmaß der Beeinträchtigung gehen über das hinaus, was von

organischem Befund zu erwarten wäre

-> abzugrenzen: Simulation (Vortäuschen von Beschwerden)


charakteristische Verhaltensweisen:

  1. körperliches Schonverhalten
  2. Einnahme von Medikamenten
  3. erhöhte Inanspruchnahme medizinischer Versorgungssysteme und häufige Arztwechsel ("Doctor Shopping", "Doctor Hopping")

welche verschiedenen somatoformen Störungen gibt es?

Somatisierungsstörung

-> Kernmerkmale: multiple, wiederholte, wechselnde körperliche

Beschwerden über min. 2 Jahre

-> lange und komplizierte Krankheitsgeschichte (Menschen sind

überzeugt von Symptomatik und suchen viele Ärzte auf)


Undifferenzierte somatoforme Störung

-> kürzere Störungsdauer (nach ICD 6 Monate) und weniger starke

Symptomatik als Somatisierungsstörung


Hypochondrische Störung

-> starke Angst vor schwerer Erkrankung (Krebs, Herzerkrankung)

-> Vermeidungsverhalten oder Arztbesuche als Rückversicherung

jedoch nicht Besserung der Symptomatik


Körperdysmorphe Störung

-> Beschäftigen mit körperlichen Makeln, die von Außenstehenden nicht

nachvollzogen werden können


chronische Schmerzstörung

-> schwere Schmerzen in einem Körperteil über min. 6 Monate ohne

adäquate organmedizinische Ursache

-> durch emotionale Konflikte oder psychosoziale Probleme


Konversionsstörung

-> vermeintliches Vorliegen neurologischer Symptome (Krampfanfälle,

Verlust von Seh-/Gehvermögen) ohne medizinische Ursache

-> Messmethoden zeigen, dass Funktionen intakt sind

wie häufig kommen somatoforme Störungen vor?

neben Depressionen und AS häufigste psychische Störung

-> Frauen ca. doppelt so häufig betroffen wie Männer

-> von hypochondrischer Störung Männer und Frauen gleich betroffen


Lebenszeitprävalenzen:

  • Schmerzstörung: 10-15%
  • undifferenzierte somatoforme Störung: 9%
  • körperdysmorphe Störung: 2%
  • Somatisierungsstörung, Hypochondrie, Konversionsstörung: 1%

was kann zur Ätiologie von somatoformen Störungen gesagt werden?

multifaktorielles Entstehungsmodell (Faktoren unterscheiden sich in Gewichtung und Zusammenwirken bei Unterformen)

-> Konversionsstörung: soziale und kulturelle Faktoren (Türkei:

körperliche Beschwerden akzeptiert, psychische aber nicht)


Neurobiologie: große Bedeutung von der anterioren Insula (vorderer Teil der Inselrinde) und anterioren cingulären Kortex

-> verstärktes Erleben körperlicher Empfindungen

-> Hirnregionen auch bei psychischen Schmerzen aktiv


Modell der neuronalen Filterstörung nach Rief und Barsky (2005)

-> Störung der Wahrnehmung körperlicher Signale

-> körperliche Empfindungen werden durch internen Mechanismus

gefiltert und werden nur selten bewusst (beschränkte kognitive

Ressourcen)

-> körperliche Empfindungen laufen permanent durch afferente Bahnen

des peripheren Nervensystems

-> bei Störung keine ausreichende Filterung

was sind dissoziative Störungen?

grundsätzlich nichts Pathologisches (bei allen Menschen in Form von Tagträumen oder Dämmerzuständen)

-> Störung, wenn Integration mentaler Prozesse beeinträchtigt ist

-> sich und Umgebung stark verändert wahrnehmen, keine Erinnerung

an persönliche Ereignisse, verschiedene Persönlichkeiten

-> häufig direkter Zusammenhang mit traumatischen Ereignissen

welche verschiedenen dissoziativen Störungen gibt es?

Depersonalisations- und Derealisationsstörung

-> Veränderungen der Wahrnehmung der Person und Umwelt

-> losgelöst von eigenen Gedanken, Gefühlen, Wahrnehmungen,

Handlung oder Körper (wie über dem Körper schweben)

-> Gefühl für das was (nicht) real ist vorhanden


Dissoziative Amnesie

-> Erinnerung an persönliche Erfahrungen/Daten fehlt ohne organische

Ursache (sehr selten: vollständige Amnesie)

-> nach extremer Belastungssituation (nur episodisches und

autobiografisches Gedächtnis betroffen)


Dissoziative Fugue (Flucht)

-> nicht bewusster Gedächtnisverlust (umfassender als bei d. Amnesie)

-> Betroffene verlassen zu Hause und nehmen neue Identität mit

veränderten Persönlichkeitseigenschaften an


Dissoziative Identitätsstörung (DIS)

-> min. 2 unterscheidbare Persönlichkeiten (auch "Besessenheit")

-> komplexeste Form der dissoziativen Störung (alle Symptome anderer

d. Störungen können Auftreten)

-> Diskontinuität des Bewusstsein bzgl. des Ich-Gefühls und Handelns

-> Identitätswechsel und Erinnerungslücken

-> Komorbidität mit PTBS und depressiven Störungen

wie häufig kommen dissoziative Störungen vor?

reliable Diagnose der Störungsgruppe und Prävalenzzahlen schwierig


Lebenszeitprävalenzen nach Ross:

  • dissoziative Amnesie: 7%
  • Depersonalisationsstörung: 2,4%
  • dissoziative Identitätsstörung: 1%
  • dissoziative Fugue: 0,2%



was kann zur Ätiologie von dissoziativen Störungen gesagt werden?

Dahlenberg und co. (2012): traumatische Ereignisse als Auslöser für eine DIS

-> Traumata aus Kindheit werden ins Unbewusste verdrängt

-> können im Erwachsenenalter wiederentdeckt werden

-> fehlerhafte Erinnerungen durch verschiedene Faktoren möglich

-> problematisch: Therapeut mit großem Interesse an Persönlichkeiten,

sodass Störung auf subtile Art verstärkt wird


soziokognitives Modell: neben Trauma müssen weitere Faktoren berücksichtigt werden

-> Entstehung der DIS kann mit suggestiven Einflüssen (Hypnose) in

Verbindung gebracht werden

-> keine absichtliche Täuschung durch Betroffene


Studie mit 11 Probanden zeigte unterschiedliche psychobiologische Charakteristika für verschiedene Persönlichkeiten

-> Herzrate, Blutdruck

-> Hinweise für separate neuronale Netzwerke

was sind artifizielle Störungen?

täuschen (schwere) körperliche oder psychische Symptome vor, aggravieren sie und verletzen sich selbst

-> gefährliche Methoden der Selbstverletzung mit langfristigen Schäden

-> Unterschied zur intendierten Simulation: Fehlen eines offenkundigen

äußeren Anreizes

-> internes Motiv: Einnahme der Krankenrolle


Fiedler: Betroffene können Verhalten willentlich kontrollieren

-> Ausübung der Selbstschädigung jedoch zwanghaft

-> kein Zurückschrecken vor operativen Eingriffen, auch wenn sie

wissen, dass diese nicht notwendig sind

wie häufig treten artifizielle Störungen auf?

Prävalenz in somatisch-medizinischen Einrichtungen: 0,5-2%

-> Ausgehen von hoher Dunkelziffer


vor allem Frauen (4-5 mal häufiger als Männer)

-> alleine lebend, im medizinischen Bereich arbeitend

welche Kriterien klassifizieren eine artifizielle Störung nach DSM-5?

  1. Vortäuschen körperlicher/psychischer Symptome oder Erzeugen einer Verletzung/Krankheit in Verbindung mit identifiziertem Täuschungsverhalten
  2. Person stellt sich anderen gegenüber als krank, behindert oder verletzt dar
  3. Täuschungsverhalten ist offensichtlich, auch wenn keine offensichtlichen äußeren Anreize für Verhalten vorliegen
  4. Verhalten kann nicht besser durch andere psychische Störung erklärt werden

welche Arten von artifiziellen Störungen gibt es?

Münchhausen-Syndrom

-> 10% der Patienten mit artifizieller Störung davon betroffen

-> wandern von Krankenhaus zu Krankenhaus, auch mehrere 1000

Kilometer (Hospital-Hopper-Syndrom)

-> Komorbid: antisoziale Persönlichkeitsstörung


Münchhausen-by-proxy-Syndrom

-> primäre Bezugsperson eines Kindes (in 80% Mutter) täuscht dessen

körperliche Symptome vor, übertreibt sie oder fügt sie selbst zu

-> vor allem kleine Kinder, die sich verbal nicht ausdrücken und wehren

können, sind gefährdet

-> Mortalitätsrate: 10%

-> in ca. 50% auch Geschwisterkinder betroffen

was kann zur Ätiologie von artifiziellen Störungen gesagt werden?

keine gesicherten Aussagen zur Entstehung möglich

-> viele Fälle nicht aufgedeckt und Prävalenz eher gering


Fiedler mit Annahmen bezüglich der Entstehung:

  1. maskierte Suizidalität (Hoffnung auf Tod durch Verletzungen)
  2. schwerwiegende Persönlichkeitsstörung (Drama erinnert an histrionische Persönlichkeitsstörung)


weitere Aspekte nach Freyberger (2015)

  1. schwierige Lebensumstände in Kindheit (Kind zieht sich in Fantasiewelt zurück und nutzt Selbstverletzung, Lügen und Täuschung als Bewältigungsstrategie ODER Wunsch nach Zuwendung von Erwachsenen durch Selbstverletzung befriedigen)
  2. Reinszenierung erlittener Traumata
  3. Fortführen positiver Verstärker

was ist eine Persönlichkeitsstörung?

Persönlichkeit: individuelle Eigenschaften, Erlebens- und Verhaltensweisen, die uns ausmachen

-> bestimmte Ausprägung bei Eigenschaften (Intro-/Extraversion)

-> häufig normalverteilt auf Skalen


bei Störung: überdauerndes, unflexibles und tiefgreifendes Muster im inneren Erleben und Verhalten

-> unter 18: Auffälligkeiten müssen über min. 1 Jahr bestehen (bei

antisozialer PS keine Diagnose unter 18 möglich)

-> Betroffene sehen Persönlichkeit nicht als problematisch, sondern zur

eigenen Person zugehörig (Ich-Systonie)

welche Kriterien klassifizieren eine Persönlichkeitsstörung nach DSM-5?

  1. überdauerndes Muster von innerem Erleben und Verhalten, das von soziokulturellen Normen abweicht und sich in min. 2 der Bereiche zeigt -> Kognition, Affektivität, Gestaltung zwischenmenschlicher Beziehungen, Impulskontrolle
  2. Muster ist unflexibel und tiefgreifend in weitem Bereich persönlicher und sozialer Situation
  3. Muster führt klinisch zu Leiden oder Beeinträchtigungen in wichtigen Bereichen
  4. Muster ist stabil und lang andauernd mit Beginn in Adoleszenz oder frühem Erwachsenenalter
  5. Muster lässt sich nicht besser durch Manifestation oder andere psychische Störung erklären
  6. Muster nicht als Folge einer Substanz oder medizinischen Krankheitsfaktors

was kann zur Dauer und Ätiologie von Persönlichkeitsstörungen gesagt werden?

nicht über ganzes Leben hinweg

-> 99% der Betroffenen erfüllen nach fast 2 Jahrzehnten Kriterien nicht

mehr

-> Unterschiede bei Remission: bei Borderline- bzw. emotional-

instabilen PS hoher Rückgang der Symptomatik, während bei

schizotypischer PS Remission deutlich seltener ist


Ätiologie: soziale und biologische Faktoren relevant

-> häufig Missbrauchserfahrungen oder Vernachlässigungen in Kindheit

(erhöhen Wahrscheinlichkeit für narzisstische PS um 18fache und für

paranoide, dependente, emotional-instabile um 6fache)

-> auch genetische Komponente bei Entwicklung wichtig

wie werden Persönlichkeitsstörungen eingeteilt?

Cluster-A-Persönlichkeitsstörungen: absonderliches und exzentrisches Verhalten

  1. Paranoide PS
  2. Schizoide PS
  3. Schizotypische PS


Cluster-B-Persönlichkeitsstörungen: dramatisches und launenhaftes Verhalten

  1. Antisoziale PS
  2. Emotional-instabile (Borderline-)PS
  3. Histrionische PS
  4. Narzisstische PS


Cluster-C-Persönlichkeitsstörungen: ängstliches und furchtsames Verhalten

  1. Vermeidend-selbstunsichere PS
  2. Dependente PS
  3. Zwanghafte PS

wie können die Cluster-A-Persönlichkeitsstörungen näher beschrieben werden?

Paranoide PS

-> misstrauisch und argwöhnisch gegenüber anderen

-> harmlose Bemerkungen werden als abwertend interpretiert

-> Zweifel an Loyalität und Treue

-> Lebenszeitprävalenz: ca. 4,3%


Schizoide PS

-> Desinteresse an menschlichen Beziehungen (Einzelgänger)

-> Meinung anderer bedeutet wenig

-> geringer positiver Gefühlsausdruck und emotionale Kälte

-> Lebenszeitprävalenz: ca. 3,1%


Schizotypische PS

-> Denk-, Wahrnehmungs- und Verhaltensweisen wie bei Schizophrenie

-> in engen Beziehungen Unbehagen (paranoide Vorstellungen, soziale

Angst)

-> Besonderheiten in Wahrnehmung (Körperillusionen), Denken

(Wahninhalte), Sprechen oder äußeren Erscheinungsbild möglich

-> Lebenszeitprävalenz: 3,9%

wie können die Cluster-B-Persönlichkeitsstörungen näher beschrieben werden?

Antisoziale PS

-> häufig Gesetzesbrecher

-> Hinterlistigkeit, Impulsivität, Reizbarkeit, aggressives Verhalten

-> keine Reue oder Schuld bei Gesetzesüberschreitungen

-> kommen finanziellen Verpflichtungen nicht nach

-> Verhaltensstörungen vor 15. Lebensjahr (Schwänzen, Diebstahl)

-> Männer 5 mal häufiger als Frauen

-> Lebenszeitprävalenz: ca. 3,8% (in Gefängnissen bei 70%)


Histrionische PS

-> gerne im Mittelpunkt (fühlen sich unwohl, wenn nicht)

-> Enthusiasmus, Offenheit, Flirtbereitschaft, wirken beeindruckend

-> häufig unangemessen verführerische und aufreizende

Verhaltensweisen sowie auffälliges Aussehen (starkes Make Up)

-> Emotionen übertrieben, dramatisch, wechselnd und oberflächlich

-> Lebenszeitprävalenz: 1,8%


Narzisstische PS

-> überhöhtes Empfinden eigener Großartigkeit und Grandiosität

-> fordern Bewunderung von Umwelt

-> Abwertung der Leistungen oder Fähigkeiten anderer

-> umgeben sich mit gleichrangigen besonderen Personen

-> wirken arrogant, ausbeuterisch und neidisch

-> Männer (50-75%) deutlich häufiger als Frauen

-> Lebenszeitprävalenz: 6,2%

was ist eine der häufigsten Persönlichkeitsstörungen?

Borderline-Persönlichkeitsstörung (20%)

-> erheblicher Leidensdruck (Selbstverletzungen)

-> Lebenszeitprävalenz: 5,9%


Neurobiologie: verschiedene Veränderungen

-> erhöhte Amygdala-Aktivität beim Anblick emotionaler Bilder

(emotionale Dysregulation)

-> veränderte Funktionsweise des Frontallappens (erhöhte Impulsivität)


kognitive Modelle: irrationale Denkmuster (Alles oder Nichts, Schwarz-Weiß) und hypervalente Schemata (reduzierte Aktivierungsschwelle)

-> kognitive Verzerrung in Bewertung anderer

-> Missbrauchserfahrungen in Kindheit (schweres familiäres Umfeld)


Diathese-Stress-Modell von Linehan (1987):

-> neben biologischer Diathese führen vor allem soziale Einflüsse zu

emotionaler Fehlregulierung des Kindes

-> hohe Anforderungen an Familie

-> invalidierender Erziehungsstil als Risikofaktor (Eltern nehmen

Gefühle der Kinder nicht ernst oder vernachlässigen diese)

-> emotionale Ausbrüche der Kinder


wie wird die Borderline-Persönlichkeitsstörung nach DSM-5 klassifiziert?

tiefgreifendes Muster von Instabilität in zwischenmenschlichen Beziehungen, Selbstbild, Affekten und deutlicher Impulsivität mit Beginn im frühen Erwachsenenalter (Muster zeigt sich in verschiedenen Situationen)


min. 5 folgender Kriterien müssen erfüllt sein:

  1. verzweifeltes Bemühen, Verlassenwerden zu vermeiden
  2. Muster instabiler und intensiver zm. Beziehungen (Wechsel zwischen Extremen der Idealisierung und Entwertung)
  3. Identitätsstörung
  4. Impulsivität in min. 2 selbstschädigenden Bereichen
  5. wiederholte suizidale Handlungen, Selbstmorddrohungen oder Selbstverletzungsverhalten
  6. affektive Instabilität infolge einer ausgeprägten Reaktivität der Stimmung
  7. Chronische Gefühle der Leere
  8. heftige Wut oder Schwierigkeit, Wut zu kontrollieren
  9. paranoide Vorstellungen oder dissoziative Symptome

wie können die Cluster-C-Persönlichkeitsstörungen näher beschrieben werden?

Vermeidend-selbstunsichere PS

-> angstbestimmtes Verhalten, unzulänglich oder unfähig zu sein

-> Selbstbild: unbeholfen, unattraktiv, anderen unterlegen

-> geringes Selbstwertgefühl

-> auch berufliche Schwierigkeiten und Meiden von Unternehmungen

-> Remission mit zunehmendem Alter

-> Lebenszeitprävalenz: 2,3%


Dependente PS

-> hohes Bedürfnis, von anderen versorgt zu werden

-> Verantwortung für Leben und wichtige Entscheidungen von anderen

übernommen

-> Verhaltensweisen nicht alters- oder situationsgemäß

-> Übernahme unangenehmer Tätigkeiten und unterwürfiges Verhalten

-> kaum Eigeninitiative und Furcht vor Alleinsein

-> Lebenszeitprävalenz: 0,4% (sehr selten)


Zwanghafte PS

-> starke Beschäftigung mit Ordnung und Perfektion

-> Perfektionismus behindert Erfüllung von Aufgaben (Details, Regeln,

Listen, Pläne)

-> Arbeit und Produktivität im Mittelpunkt

-> unflexibel, rigide, geizig in Geldfragen, horten alte Dinge

-> Herkunftskultur der Personen wichtig

-> Lebenszeitprävalenz. 8,1% (Männer doppelt so häufig wie Frauen)