Flashcards in the set

Haven't started (53)

Lateinischer Name für Wanzen

Heteroptera



Hetero-" bedeutet „verschieden“ und "-ptera" bedeutet „Flügel“ --> Vflügel anders als Hflügel

Lateinischer Name für Schnabelkerfe

Hemiptera


„Hemi-“ bedeutet „halb“

„-ptera“ bedeutet „Flügel“

Halbflügler

Merkmale Wanzen

  • stechend-saugende Mundwerkzeuge
  • Saugrüssel entspringt VORNE an Kopfunterseite
  • in Ruhe nach hinten geklappt an der Bauchseite der Brust
  • Vflügel aus verhärtetem und häufigem Teil
  • Ruheposition: Flügel übereinander
  • an Land oder im und auf dem Wasser
  • Ö: 920 Arten
  • Kopf prognath
  • Antennen mit 4 o. 5 Gliedern
  • Imagines: thorakale Stinkdrüsen, Laven: abdominale Duftdrüsen
  • Scutellum, kann ganzen Hinterleib bedecken

Stechrüssel Wanzen

  • Mandibeln, Maximen (Lacinien): > 4 Stechborsten (Stilette)
  • Labium: 1-5 gliedriges, röhrenförmiges Rostrum (Rüssel)
  • Maxillar- und Labialpalpen (Tastorgane) fehlen
  • Mandibeln gezähnt, Lacinien ungezählt



Lacinia

  • innere Kaulade der Maxille der Insekten
  • gehört damit zu den Mundwerkzeugen

Galea

  • äußere Kaulade der Maxille der Insekten

Stechborsten (Stilette) Wanzen

  • vier Stechborsten
  • bestehen aus Mandibeln und Maxillen (Lacinien)
  • sind vom Labium umgeben
  • nadelartig
  • werden zum Anstechen von Pflanzen oder Tieren genutzt, um Flüssigkeiten zu saugen

Mandibel

Oberkiefer

Maxille

Unterkiefer

Labrum

Oberlippe

Labium

Unterlippe

Vorderflügel Wanzen

Hemielytren



Beschreibung Hemielytren

  • sklerotisierte Vorderteile: Corium und Clavus (grenzt an Scutellum)
  • membranöser Hinterteil = Membran
  • Cuneus: bei z.B. Weichwanzen, durch Furche (Fraktur) v. Corium abgegrenzt, liegt zwischen Corium und Membran
  • Embolium: äußerstes durch eine Falte abgesetztes schmales Feld des Corium

Scutellum

  • meist dreieckiger und stark verhärteter (sklerotisierten) Teil des mittleren Segments des Thorax (Mesothorax): Schildchen
  • liegt hinter dem Halsschild
  • Bestandteil des Notums
  • bei Käfern (Coleoptera) und Wanzen (Heteroptera) meist deutlich als zwischen die Flügeldecken eingeschobener Keil sichtbar
  • bei Schildwanzen (Scutelleridae) bedeckt es gar den gesamten Hinterleib
  • auch bei Hautflüglern (Hymenoptera) fast immer gut sichtbar, besteht aber manchmal aus mehreren Teilen


Connexivum

stark abgeplattete Seitenrand des Hinterleibs der Wanzen, der meist seitlich unter den Flügeln hervortritt

Lateinischer Name Zikaden

Auchenorrhyncha



"Auchen-" kommt vom griechischen Wort für „Nacken“ oder „Hals“, und "-rhyncha" bedeutet „Schnabel“ --> Nackensschnabel (Saugrüssel nah am Kopf)

Merkmale Zikaden

  • stechend-saugende Mundwerkzeuge
  • Saugrüssel entspringt HINTEN auf der Kopfunterseite
  • Vflügel stärker verhärtet als Hflügel, oft anders gefärbt
  • Ruheposition: Flügel dachförmig
  • viele Arten mit Sprungvermögen (Hinterbeine i.R. Sprungbeine)
  • Ö: 700 Arten
  • Kopf unbeweglich mit Prothorax verbunden
  • Antennen kurz, 2-3 Grundglieder und borstenförmige Geisel
  • Pronotum überdeckt Vorderkante des Mesonotums über ganze Breite
  • Tarsen 3-gliedrig
  • Trommelorgane zur Schallerzeugung weit verbreitet


Pronotum

  • Halsschild oder (Pro-)Scutum
  • schildförmiges Oberteil (Pronotum) des ersten Segments des Thorax (Prothorax)
  • besonders bei Käfern (Coleoptera), Ohrwürmern (Dermaptera), Schaben (Blattodea), Heuschrecken (Orthoptera) und Wanzen (Heteroptera)
  • auch Teile des Meso- und Metanotums werden als Meso- bzw. Metascutum, nicht aber als Halsschild bezeichnet.
  • bei manchen anderen Gliederfüßern, wie z. B. den Doppelfüßern wird das dem Kopf nachfolgende Segment, das Collum, auch als Halsschild bezeichnet, obwohl es sich nicht wie bei den Insekten um einen Teil eines Thorax handelt

Mesonotum

von *meso- , griech. nōtos = Rücken, Rückenschild (Tergit) des 2. Thorakalsegments der Insekten. Flugmuskeln, Thorax


Mittelbrust

Notum

vordere sklerotisierte (verhärtete) Teil des Tergums


Die Nota der drei Segmente des Thorax heißen von vorn nach hinten Pronotum (Vorderbrust), Mesonotum (Mittelbrust) und Metanotum (Hinterbrust).

Tergit/Tergum

Rückenplatte: dorsale (rückenseitige) Sklerit

Lateinischer Name Pflanzenläuse

Sternorrhyncha




"Sterno-" stammt vom griechischen Wort „sternon“ für „Brust“ oder „Brustbein“, und "-rhyncha" bedeutet wieder „Schnabel“ --> Saugrüssel setzt weit hinten an

Merkmale Pflanzenläuse

  • Antennen mehrgliedrig, ohne Endborste
  • Saugrüssel setzt weit hinten an
  • 1-2 gliedrige Tarsen
  • oft Generationswechsel geflügelte/ungeflügelte Formen
  • 4 UO
  • Ö: 840 Arten

Unterordnungen Pflanzenläuse

  1. Blattläuse
  2. Blattflöhe
  3. Mottenschildläuse
  4. Schildläuse

Lateinischer Name Fransenflügler

Thysanoptera - auch Thripse oder Blasenfüßer genannt


„Thysano-“ bedeutet „Fransen“ und „-ptera“ bedeutet „Flügel“

Merkmale Fransenflügler

  • 1-2 mm
  • flacher Körper
  • Flügel schmal mit Fransen
  • Beine ohne Krallen, aber mit blasenförmigen Haftorganen
  • Mundwerkzeuge aus Stechborsten, die von Ober- und Unterlippe kegelförmig umgeben sind
  • rechte Mandibel reduziert, nur noch Basis vorhanden
  • Ö: 204 Arten

Lateinischer Name Staubläuse

Psocoptera


„Psoco-“ bedeutet „abkratzen“ oder „nagen“ und „-ptera“ bedeutet „Flügel“


Die Psocoptera haben Mundwerkzeuge zum Nagen oder Abkratzen von Oberflächen.

Merkmale Staubläuse

  • < 5mm
  • großer Kopf
  • Flügel falls vorhanden: Vflügel größer als Hflügel
  • dachartig über Körper gefaltet
  • Ernährung von Pilzfäden, Algen u. Flechten
  • Ö: 110 Arten

Psocodea beinhaltet...

Psocoptera (Staubläuse) + Phthiraptera (Tierläuse)

Lateinischer Name Tierläuse

Phthiraptera


Phthira“ bedeutet „Laus“ und „-ptera“ bedeutet „Flügel“

Merkmale Tierläuse

  • < 5mm
  • flügellos
  • Ektoparasiten: viele Merkmale durch parasitische Lebensweise zu erklären (z.B. Facettenauge unterschiedlich stark reduziert, abgeflachter Körper, Klammerbeine)
  • Unterscheidung: Mallophaga und Anoplura
  • Ö: 900 Arten

Unterschied Mallophaga und Anoplura

Mallophaga: Ischonera (Kletterfußläuslinge) und Amblycera (Haftfußläuslinge) = beisende Mundwerkzeuge, leben von Haut- und Schuppensubstanzen von Vögeln, Antennen 3-5 gliedreg, Haftkrallen- od. -ballen


Anoplura (Echte Läuse): stechend-saugende Mundwerkzeuge, leben von Säugerblut, Beine 1 od. 2 Krallen

Zikaden (Auchenorrhyncha) und Wanzen (Heteroptera) haben ...

  • Stechrüssel
  • Stechend-saugende Mundwerkzeuge

Käfer (Coleoptera) haben ...

Beißend-kauende Mundwerkzeuge

Hemiptera umfasst die Taxa ...

  • Heteroptera (Wanzen)
  • Auchenorrhyncha (Zikaden)
  • Coleorrhyncha (Mooswanzen)
  • Sternorrhyncha (Pflanzenläuse)

Condylognatha umfasst

Hemiptera + Thysanoptera (Fransenflügler)

Gemeinsames charakteristisches Merkmale der Condylognatha

  • Stechrüssel (stechend-saugende Mundwerkzeuge)
  • bei Hemiptera gleich aufgebaut, bei Thysanoptera asymmetrisch
  • auch Larven mit Stechrüssel

Hesperiidae

Dickkopffalter


• Ö: 24 Arten

• Fühler am Kopf inserieren weit voneinander getrennt

Pieridae (Weißlinge und Gelblinge)

• Ö: 21 Arten

• Tarsalkrallen gespalten

• Sexualdimorphismus




Lycaenidae (Bläulinge, Feuer- und Zipfelfalter)

  • Ö: 54 Arten
  • Sexualdimorphismus: männlich: Vordertarsen mit fusionierten Gliedern, Krallen reduziert
  • Flügelunterseite: artcharakteristische Fleckenmuster
  • Augen weiß gerahmt
  • Fühler schwarz-weiß geringelt


Nymphalidae (Edelfalter)

  • Ö: 103 Arten
  • Vorderbeine verkürzt 
  • 4 Unterfamilien


Unterfamilien Nymphalidae

  • Heliconiinae (Perlmuttfalter): unterseits oft Silberflecke→Artbestimmung, oberseits orange-braun mit schwarzen Flecken
  • Nymphalinae (Fleckenfalter): Außenrand der Flügel unregelmäßig gezackt, oberseits bunt→ Artbestimmung, unterseits tarnfärbig
  • Satyrinae (Augenfalter): meist braun, mit Augenflecken, Adern an Vorderflügelbasis verbreitert → Hörorgane, Larven an Gräsern
  • Melitaeinae (Scheckenfalter): komplexe Zeichnung, keine Perlmuttflecken, Unterseite→ Artbestimmung, Larven meist an Kräutern

Artenreichste Gruppe

Diptera: ca. 11.500

Hymenoptera: ca. 11.200

Coleoptera: ca. 8.000


Lateinischer Name Käfer

Coleoptera

Elytre

Flügeldecke

Augen Käfer

  • zweigeteilte Augen (Taumelkäfer)
  • nierenförmige Augen (Bockkäfer)
  • Scheitelocellus (Speckkäfer)
  • typische Kopfleiste (Schwarzkäfer)


Fühler Käfer

  • fadenförmig
  • kehlig verdickt
  • lockere Keule
  • mit Endkeule
  • gekämmt
  • gesägt
  • mit Geißelschaft
  • Blätterkeule

Beine Käfer

  • Laufbeine
  • Grabbeine
  • Schwimmbeine
  • Sprungbeine

Tarsen Käfer

  • pseudotetramer
  • pentamer (Laufbein oder Schwimmbeine)
  • tetramer
  • Klauen verwachsen o. gespalten o. gezähnt
  • Trimer
  • Pseudotrimer

Adephaga

Hinterhüften (Coxen) sind verbreitert und schließen das 1. Hinterleibssegement ein.


--> 1. Sternit von den Hintercoxen in der Mitte durchsetzt

Polyphaga

Hinterhüften (Coxen) sind NICHT verbreitert und schließen das 1. Hinterleibssegement NICHT ein.

Thorax

  • Prothorax
  • Mesothorax
  • Metathorax

hemimetabole Entwicklung

unvollständige Entwicklung


Ei --> Nymphe --> Imago


Kein Puppenstadium