Tendenz von Individuen, andere Menschen zu mögen und mit ihnen in Interaktion zu trete, wenn diese ihnen ähnlich sind (Ähnlichkeistattraktion)
Vorteil:
Niedrigere Anpassungskos
Weniger Reibungsverluste
Nachteile
Meinungen sind einheitlich
Innovation kann deshalb darunter leiden
Kann bis zur Diskriminierung führen
bis zu einem gewissen Grad unvermeidbar & Entscheidungen werden davon unterbewusst beeinflusst
Methoden zur Vermeidung: Interview, Fragebögen, Assessment Center
Rechte und Pflichten, die mit einer Stelle bzw. auszufüllende Aufgabe verbunden sind:
Ausführungsverantwortung (Rechte zur Erledigung von aufgaben unter Beobachtung von technischen Restriktionen)
Verfügungsverantwortung (Zugriffsrechte auf Ressourcen)
Entscheidungsverantwortung (Rechte zur Anregung und Abwicklung von Entscheidungen)
Anordnungsverantwortung (Rechte zur Weisung)
Stellvertretungsverantwortung (Recht, einen anderen Stelleninhaber zu vertreten)
Prinzipal - Agent - Theorie
Die Prinzipal-Agent-Theorie beschreibt das Problem der Informationsasymmetrie, die zwischen dem Prinzipal (Auftraggeber) und Agent (Auftragnehmer) besteht.
Arten von Agency- Problem und Lösungsvorschläge
Transaktionskosten - Theorie
Transaktionskosten umfassen alle Kosten der Information und Kommunikation die für den Tauschpartner anfallen bei
Abwicklung (Managementkosten der Führung und Koordination)
Anpassung (Zusatzkosten)
Property-Rights-Theorie basiert auf
der Annahme, dass umso konzentrierter die Rechte zu einem Gut bei dem Handelnden liegen, desto effizienter ist das Handeln.
Die Property Rights (Eigentumsrechte) an einem Gut werden üblicherweise in 4 Einzelrechte unterteilt:
1. Das Recht, ein Gut zu nutzen (usus)
2. Das Recht, ein Gut hinsichtlich Form und Substanz zu verändern (abusus)
3. Das Recht, sich entstandene Gewinne anzueignen bzw. Verluste zu ertragen (usus fructus)
4. Das Recht, das Gut zu veräußern und den Liquidationserlös einzunehmen (aus abutendi)
Maslowsche Bedürfnispyramide
Hierarchie von 5 Bedürfnissen:
Selbstverwirklichung
Ansehen
Sozial
Sicherheit
Psychologie
Annahme: kein Vorrücken, bevor nicht alle Bedürfnisse auf der gegenwärtigen Ebene befriedigt sind
Alderfer's ERG-Theorie
Populär, jedoch ungenaue Theorie
Drei Gruppen von Grundbedürfnisse: 1. Existenz (Physiologisch & Sicherheit) 2. Beziehung (Sozial und Status) 3. Wachstum (Ansehen und Selbstverwirklichung)
McGregors X-Y-Theorie
Zwei unterschiedliche Ansichten des menschlichen Wesens
Theorie X (negativ): Geringe Ambitionen, mögen nicht arbeiten, vermeiden Verantwortung
Theorie Y (positiv): Angestellte sind eigenständig, erfreuen sich an der Arbeit, akzeptieren Verantwortung
Herzbergs Zwei-Faktoren-Theorie
Kernkonzept: Zufriedenheit & Unzufriedenheit sind keine Gegensätze sondern unabhängige Konstrukte
Hygienefaktoren: extrinsisch und bei nicht Erfüllung Bezug zu Unzufriedenheit (Arbeitsbedingung, Gehalt, Unternehmenspolitik)
Motivatoren: intrinsisch und Bezug zu Zufriedenheit (Erfolg, Verantwortung, Wachstum)
Auch wenn Hygienefaktoren erfüllt bedeutet nicht das Zufriedenheit bei MA herrscht!
McCellands Theorie der drei Bedürfnisse
Erfolgsbedürfnis (nAch): Antrieb andere übertreffen zu wollen, erfolgreich zu sein
Machtbedürfnis (nPow): Das Bedürfnis, die Verhaltensweise andere zu beeinflussen, kontrollieren oder für sie verantwortlich sein
Zugehörigkeitsbedürfnis (nAff): Das Verlangen nach freundschaftlicher und engen zwischenmenschlichen Beziehung
Kognitive Evolutionstheorie
Intrinsischer & Extrinsischer Belohnung sind zwei voneinander unabhängige Konstrukte, wobei viele Motivatoren beide Komponenten besitzen
durch das liefern einer extrinsischer Belohnung für Verhalten, welches zuvor lediglich mit einer intrinsischer Belohnung verbunden war, verringert sich tendenziell die Motivation!
Steigerung intrinsischer Motivation durch verbale Belohnung & Verringerung durch greifbare/materielle Belohnung
Zielsetzung nach Locke:
Management durch Zielvorgaben (MBO)
Bei MBO werden Mitarbeiter durch klar gesetzte Ziele motiviert
-> Vier allgemeine Grundsätze sollten gegeben sein:
Zielspezifisch
Partizipative Entscheidung
Explizite Zeitvorgaben
Leistungsfeedback
-> Die Ziele sollten SMART sein:
Spezifisch, Messbar, Aktiv beeinflussbar, Realistisch und Terminiert
Zielsetzungstheorie nach Locke:
Objectives and Key Results (OKR)
• Geeignet für Unternehmen die stark Wachstumsorientiert sindWeniger für Organisationen, die auf nachvollziehbare Strukturen wert legen
Es werden sehr anspruchsvolle aber klar messbare Ziele gesetzt! (Erreichen von 70% wird bereits als Erfolg angesehen)
OKR nicht direkt an individuelle Anreizsysteme gekoppelt!
Theorie der Selbstwirksamkeit nach Bandura
-> beschreibt die subjektive Überzeugung eines Individuums, an die eigene Fähigkeit zur Bewältigung der Aufgabe un unerwünschte Auswirkungen vermeiden zu können
-> 4 Möglichkeiten um die Selbstwirksamkeit als Anreiz zum Handeln zu steigern:
Aktive Aufgabenbeherrschung (Sammeln von Arbeits- & Aufgabenrelevante Erfahrung)
Vikariierende Modellierung (Steigerung des Selbstvertrauen durch Beobachtung anderer bei Ausführung der Aufgabe)
Verbale Überzeugung (Motivation durch verbale Überzeugung)
Erregung (emotional Erregung zur Erledigung der Aufgabe)
Verstärkungstheorie
• Ähnlich zur Zielsetzungstheorie, Fokus jedoch auf einem verhaltensorientierten und nicht kognitivem Ansatz
Keine Motivationstheorie, sondern Ansatz zur Verhaltensanalyse
Verursachung des Verhalten durch die Umwelt
Kontrolle des Verhaltens durch dessen Konsequenzen -> Verstärker
Starke Beeinflussung des Verhalten durch Verstärkung, jedoch höchst wahrscheinlich nicht die einzige Verhaltenursache
Equity-Theorie nach Adams (Gleichheitstheorie)
Angestellte vergleichen das Verhältnis von Aufwand und Ertrag mit einer anderen relevanten Person
Bei gleichen Verhältnis (Zustand der Gleichheit): Keine Spannung, da Zustand als fair empfunden wird
Bei ungleichen Verhältnis: Spannung existiert, da Situation als unfair empfunden wird
1. Selbst-Innen: Erfahrung einer Person an einem anderen Arbeitsplatz im gleichen Unternehmen 2. Selbst-Aussen: Erfahrung einer Person an einem anderen Arbeitsplatz außerhalb des Unternehmens 3. Andere-Innen: Andere Person/Gruppe innerhalb des Unternehmens 4. Andere-Aussen: Andere Person/Gruppe außerhalb des Unternehmens
Erwartungstheorie nach Vroom
Die Stärke der Tendenz, in einer bestimmten Art zu handeln, ist abhängig von dem Ausmaß der Erwartung, dass dem Vorgang ein gegebenes Resultat folgt und von der Attraktivität des Resultates für die Person selbst
Erfolgserwartung bei erbrachter Leistung
Vermittlung von Erfolg durch die Belohnung
Wertschätzung der Belohnung in den Augen der Angestellten
Basierend auf unterschiedliche Gründe und Ziele, die zu Handlung führen, werden intrinsische und extrinsische Motivation unterschieden
Selbstbestimmung erfüllt grundlegende Bedürfnisse: Bedürfnis nach Kompetenz, Autonomie, Verbundenheit
Kompetenzgefühle führen aber nur in Kombination mit einem Autonomiegefühl zu intrinsischer Motivation
Autonome Informationssysteme (AIS) sind allgemein geeignet für:
-> Aufgaben, die strukturiert und planbar sind, während geringere Umweltkomplizität vorliegt und geeignete Daten für das Training des AIS zu Verfügung stehen