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Haven't started (42)

Aufmerksamkeit
  • Aufmerksamkeit Thema, mit dem sich William James, Begründer der amerikanischen Psychologie, in seinen Prinzipien der Psychologie intensiv befasste 





  • Definition: Aufmerksamkeit basiert auf einer bewussten, verstandesbetonten und konzentrierten Auswahl und Fokussierung auf einen best. Gegenstand. Betont Notwendigkeit von gewissen Dingen Abstand, um effektiv mit Gegenstand umgehen zu können
  • grenzt den Zustand der Aufmerksamkeit von Zerstreutheit als einen genau entgegengesetzten konfusen und verwirrten Zustand ab
Gering und Zimbardo Aufmerksamkeit
Aufmerksamkeit als einen Zustand fokussierten Bewusstseins auf eine teilmenge der verfügbaren perzeptuellen Informationen
Die handlungssteuernde Funktion von Aufmerksamkeit
Führt ein "Schatten da sein"
  • begriff "Selektion for Action" wurde von Allport geprägt und verweist auf die biologische Notwendigkeit der selektiven Auswahl eines bestimmten Gegenstands für die handlungskontrolle
  • handlungskapazitöt ist auf eine Handlung begrenzt, sodass ohne Selektion kein zielgerichtetes Verhalten möglierkläeung Beispiel Raubvogel: sieht Rudel Beutetiere im Flug, entscheidet sich für eins, passt Geschwindigkeit im Flug an und erfasst tief
  • Aufmerksamkeit ist typischerweise auf eine Action zur selben Zeit begrenzt, gibt jedoch Ausnahmen, wodurch Aufmerksamkeit zwischen 2 Aufgaben geteilt zb kochen und unterhalten
Die Handlungssteuernde Funktion der selektiven Aufmerksamkeit ist darauf ausgerichtet, das gesamte verarbeitungssystem, von der Wahrnehmung bis hin zur Handlung auf die jeweilige Aufgabe auszurichten, sodass eine koordinierte Zielerreichung möglich ist
Handlungssteuernde Funktion Selektion Aufmerksamkeit Ergebnis
Definition selektive Aufmerksamkeit krummenmacher und Müller
Begriff bezieht sich auf die Auswahl von bestimmten Informationen oder Inhalten, mit dem Ziel, bestimmte Informationen, dem Bewusstsein bzw. der Steuerung von denken und handeln zugänglich zu machen.
Intensitätsaspekte von Aufmerksamkeit
Alertness:
Hierunter wird die aufmerksamkeitsaktivierung in Erwartung eines zielreizes verstanden.
  • tonische Alertness: allgemein erhöhte Aktivierung und reaktionsbereitschaft. Sie unterliegt Schwankungen im Tagesablauf (tief nach Mittagessen) hängt jedoch auch von situativen Bedingungen ab ( prüfungssituatoon hoch)
  • phasische alertness: ist immer bei warnreizen erfordelich, wenn Aufmerksamkeit kurzfristig getseigrrt werden muss. Zb blinkendes Lichtsignal vor Bahnübergang 






Vigilanz
  • ist immer dann die Rede wenn Aufmerksamkeit über längere Zeit bei geringer reizfrequenz aufrecht erhalten werden muss zb um Wei überwachungsaufgaben Reize wahrnehmen und darauf reagieren zu können
Vigilanz
Um zb bei überwachungsaufgaben Reize wahrnehmen zu können und darauf reagieren zu können ist eine andauernde willentliche und kontrollierte Aufrechterhaltung der Aufmerksamkeit notwendig
Multisensorisvhe wahrnehmung
Durch Vielzahl an Informationen, die wir durch zusammenwirken unserer Sinne erhalten, können genaueres Bild unserer Umwelt machen.
—>Aufgabe unserer wahrnemungssystems: Informationen der verschiedenen Sinne in eine einheitliche und handlungsleitenden Repräsentation der Umwelt zu transformieren
  • korrespondenzproblem (Notwendigkeit zu erkennen, welche der muktisensorichen Informationen Zusammenhängen) besteht aus:
  • verschiedene Infos die zusammen gehören miteinander zu kombinieren um umfassendere kognitive Repräsentation zu erhalten
  • sich üpperlapoende Informationen zu einem bestimmten Ereignis die zusammengehören zu integrieren GmbHs auf Cocktailparty Sprechern und das gesagte einander zuordnen
Geteilte Aufmerksamkeit
Blickpunkt: Multitasking Fähigkeit
Ausgangspunkt frage: inwieweit Auto fahren und währenddessen telefonieren oder auf Handy schauen zusammenpassen
  • in Studie dekra unfallforschung 55% der Autofahrer die Mobiltelefon besaßen an, dieses hin und wieder am Steuer zu benutzen
  • Tippen am Handy gilt mit 5,8% vor essen und trinken während Autofahren als beliebteste Nebenbeschäftigung—>riskieren jedoch mit h g blindflug von 50—100 m
  • Studie von just/cynkar/Keller Probanden doppelaufgabe eine visuelle Fahrt durch kurvenreiche Strecke zu absolvieren währenddem Sätze zuhören danach beurteilen w hat oder gelogen.
Geteilte aufmerksamkeit : Ergebnis Studie
Kontrollbedingung bei der Probanden nur Autofahren im Vergleich zu Probanden doppelaufgabe, eine verminder7ng iherer gehirnaktivitöt in bestimmter Hirnregion führte und deutlichen Reduzierung der für das fahren notwendige Ressourcen
Automatische vs kontrollierte Prozesse
Automatische Prozesse
  • beeinflussen Werder unser Bewusstsein noch unsere Aufmerksamkeit 




Kontrollierte Prozesse
  • benötigen unsere geteilte Aufmerksamkeit
  • —>dadurch können wir ohne Anstrengung gleichzeitig 2 automatische Prozesse bewältigen, wenn diese nicht überschneiden( kochen reden)
  • wobei bereits ein kontrollierter Prozess unsere gesamte Aufmerksamkeit einnimmt (gleiches Beispiel Öl brennt an)
Schwellen der wahrnehmunh
Absolute Schwelle:
  • geht auf Gustav Fechner zurück, der erforschen wollte, wie viel Stimulation mindestens notwendig, damit man einen Reiz Gerhard noch so wahrnimmt. Definition: wird als am unteren skalende zu beobachtende eben merkliche Empfindung und wird gleichgesetzt mit Nullpunkt
  • Unabhängig ob sich handelt um Licht Geschwindigkeit entspricht absol. Schwelle der Stimulation, die notwendig ist, damit Reiz in 50% der Fälle erkannt werden kann
  • wenn unter diese Schwelle, ist der Reiz subliminal (unterschwelliger Reiz) wird nicht bewusst wahrgenommen, erreicht jedoch unseren visuellen Kortex. Einfluss auf Reaktionen Wahrnehmung denken
Dichotisches hören und shadowing task
Geht um frage, was wir von dem wahrnehmen, was eine Person sagt, wenn andere Personen gleichzeitig sprechen
  • entwickelte Paradigma des dichotichen Hörens: Probanden aufgefordert die Botschaft eines Ohres zu unterdrücken und nur Nachricht des anderen Ohres zu lauschen. Gleichzeitig laut sprechen, damit sie sich bewusst auf sie konzentriere können. Was als beschatten (shadowing) bezeichnet wird und der Aufgabe ihren Namen gab=shadowing task
  • nachfolgend sollte ursprüngliches Experiment cherry dargelegt werden
Ursprüngliches Experiment cherry
Probanden erhielten zwei im Vorfeld aufzeichnete von derselben Person gesprochene kontinuierliche Botschaften unterschiedlichen Inhalts via Kopfhörer auf das linke und rechte Ohr
  • Probanden fiel es leicht nur einer Seite zuzuhören, während sie André Seite ausblendeten. Cherry bezeichnete als nicht ungewöhnliche und instinktive Reaktion wie zb in lautem vollem Raum Gespräch zuhören Ohr zuwenden damit besser hören.




  • Anschluss an höraufgabe: eine der Botschaften fehlerfrei wiedergeben.
  • dies gelang relativ unproblematisch indem sie Wörter zwar auffallend monoton, emotionslos und leichten zeitlichen Verzögerung jedoch großer akkuratheit wiedergeben
  • konnten
Rspeüngluxhes Experiment cherry auswertung
Probanden konntenjeodh keine konkreten Angaben zu anderen ihr machen, lediglich Geräusche wahr
Weitere Tests in Versuchsreihe, unterschiedliche Signale eingesetzt
  • Probanden nahmen Sprache wahr, konnten nicht angeben welche Landessprache. Konkret Wörter und Bedeutungen ebenfalls nicht. Gehör fand man trotz Unterdrückung bei englischsprachigen Probanden: englische normale Frauen stimme und hohe Frequenz,rückwärts gesprochene Männerstimme
  • zusammenfassend: gelingt es uns bestimmte Geräusche aus unserer bewussten Wahrnehmung auszublenden,gleichzeitig nehmen wir diese dennoch unbewusst wahr
Achfolgestudie moray
Vorausgesetzt sind wichtig genug für uns, können sie ebenfalls bis zum Bewusstsein vordringen
—>konnte moray in nachfolgestudie belegen, nutzte shadowing Methode
—>Probanden erhielten auf dem Ohr unterdrücken sollten neben neutralen Sätzen solche, die ihren Namen repräsentierten
Probanden konnten auf diese Botschaft reagieren und wiedergeben
Theorien der Aufmerksamkeit
  • Filtertheorie broad bent
  • Attenuationstheorie treisman
  • Deutsch/deutsch Theorie der späten Selektion
Filtertheorie broad bent
Entwickelte auf Grundlage von cherrys Theorie ein Modell der selektiven Aufmerksamkeit
  • bezog zudem kognitive Aspekte mit ein
  • Bei dem sensorische Informationen in voneinander getrennten Kanälen wahrgenommen werden und zunächst in einen sensorischen Zwischenspeichern gelangen
  • noch unverarbeitete Information wird hier kurzfristig gespeichert um anschließend einen Filter zu passieren der nach dem alles-oder-nichts-Prinzip nur Infos eines Kanals zulässt.
  • bei geteilter Aufmerksamkeit notwendig schnell zwischen kanälen zu wechseln, wobei Reaktionszeit von refraktärperiode abhängt, wodurch es zu zeitli. Verzögerung zwischen darbiet7ng des ersten und zweite; Reizes wird als SOA stimulus onset asynchrony bezeichnet, mdkdk
SOA
Je kürzer diese, desto länger Reaktionszeit, was auf einen Engpass im verarbeitungssystem hinweist
Attenuationstheorie threisman ä
Er schlug gemäßigtere Variante vor im Vergleich zu der filtertheorie von broad bent, indem er anstatt der ürsprünhlichen Variante einen mehr-oder-nichts-Prinzip vorschlug
Bei dem nicht beachtete Infos in einer abgeschwächten (attenuierten) Form weitergeleitet und verarbeitet werden.
  • ging wie broad bent davon aus, dass die Selektion auf einer frühen wahrnehmungsstufe erfolgt, ging jedoch davon aus dass die Infos eine Hierarchie von Verarbeitungsstufen durchlaufen müssen, wobei vorhandene verarbeitungskapazitöt bestimmt, bis zu welchem Niveau Infos verarbeitet werden
  • abschwächungsfilter führt zur Reduzierung der wahrgenommen Reize, nach treisman: ist eher eine Ausnahme, als die regel.
Theorie der späten Selektion deutsch/deutsch
Deutsch und deutsch gingen von einer späten handlungsleitenden Selektion aus, bei der Reize zunächst vollständig analysiert und erst im letzten Abschnitt des verarbeitungssystem selegiert werden.
  • bei diesem Modell werden nur solche Reize verarbeitet, die für die aktuellen Ziele relevant sind—>dazu werden Reize gewichtet und in Parallelen verarbeitungsprozess hinsichtlich ihrer Relevanz miteinander verglichen
  • Aufmerksamkeit wird hierbbenötigt die Objekte am Ende für eine weitere kognitive Auswertung auszuwählen
  • Autoren verweisen darauf, dass aufmerksmakeitsforschung lange Zeit von der Kontroverse einer frühen vs späten Selektion geprägt wurde, hierbei jedoch keine Einigung erzielt werden konnte.
Visuelle Aufmerksamkeit
Endogene +exogene Aufmerksamkeit
Endogene Aufmerksamkeit:
  • ist willentlich und kontrolliert auf einen bestimmten Ort ausgerichtet 




Exogene aufnerksamkeit :
  • ein auffallender äußerer Reiz zieht unsere Aufmerksamkeit auf sich
  • Beispiel: winken und Ärmel in Höhe strecken
Limitationem der Aufmerksamkeit
  • change blindness (wechselblindheit)
  • inattentional blindness (unaufmerksamkeitsblindheit)
  • Flicker task (flimmern Aufgabe)
  • attentional blink (aufmerksamkeitsblinzeln)
Change blindness (wechselblindheit)
Da zu gewissem Zeitpunkt nur kleinen Ausschnitt unserer Umwelt wahrnehmen, ist notwendig die unterschiedlichen räumlichen und zeitlichen Infos zu integrieren, damit Bild von Umwelt und uns orienteieren können.
Simon und armbinder: Change blindness als Limitierung unserer Kapazität visuelle Informationen kodieren speichern und vergleichen zu können.
In früheren laborstudiem Change blindness als tägliches Phänomen, das auf normale Bewegung der Augen (sakkaden) zurückgeführt werden kann
Tatsächliche Alsmann von wechselblindheit in weiteren Studien, da Probanden selbst größere Veränderungen nicht wahrnahmen
Simon und armbinder Ergebnis: dass unser Bewusstsein für unsere visuelle Umgebung sehr viel fehlerhafter als wir vermuten.
Rein
Resink Change blindness
Beschreibt dem Effekt selbst größere Veränderungen,
Die sich ereignen, nicht aus der klaren Sicht des Beobachters wahrnehmen zu können, als sehr robust. Er sei sogar dann herstellbar, wenn der wechsel wiederholt erfolgt und der Beobachter weiß dass er geschehen wird
Change blindness experiment
Change blindness Experiment Simon/levi
Wie ausgeprägt Change blindness ist durch Experiment indem
Ein Versuchsleiter auf dem Uni Campus zu Fußgänger hingeht ihm Campus Plan hinhält und nach bestimmten Gebäude fragt. Etwa 10—15 Sekunden danach 2 Eingeweihte mit Tür vorbei, drängten sich durch beide, sodass Versuchsleiter von Tür verdeckt wurde. Versuchsleiter und hintere türträger tauschten Rollen sodass dieser Kommunikation mit Fußgänger fortführte anstatt versuchsleiter und dieser trug mit vorderen türträger Tür weg.
Trotz Unterschiede in Bezug auf die Kleidung, Erscheinung und stimme der Männer, die Rolle tauschten bemerkten nur 7 von 15 Fußgänger diesen Wechsel
Flicker task
Flicker Flimmern task Aufgabe
Eine Methode die darauf beruht dass..
  • Probanden wurde für 1 halbe Sekunde lang Bild aus der Realität repräsentiert,gefolgt von einem Bild mit gleichem Objekt das zb in andere Farbe auftritt oder etwas entfernt wurde
  • Bilder werden abwechselnd eingeblendet, ergänzt von einem blanken Feld, das zwischen den Bildern für eine Sekunde aufflammet
  • Probanden Aufgabe die flimmernde Anzeige zu beobachten und zu erkennen, welche Veränderungen vorgenommen wurden
Ergebnis Experiment Flicker task
Trotz vüzuversicht, Aufgabe gut lösen zu können, brauchten meisten Probanden bei einfachen Aufgabe zwischen 10 und 20 Sekunden um wahrzunehmen welche Veränderungen vorgenommen wurden

  • schlüsselfaktor für diesen Effekt: das erscheinen des blanken Feldes
  • Da normalerweise beim Wechseln dann nur ein bewegungssignal erzeugt wird, hierbei jedoch bewegungssignale über die gesamte Fläche erzeugt wurden
  • sind die globalen Signal so stark, dass sie lokalen Signale übersteigen—>erschwert dies Veränderungen zu erkennen ü
Attentional Blink
Probanden erhielten Aufgabe zwei zielreize (zahlen Buchstaben) zu identifizieren, die in einem ganzen Fluss von distraktoren eingebettet sind und mit einer Frequenz von ca 10 Objekten pro Sekunde am selben Ort präsentiert werden.
Gründe und Voraussetzungen für Aufmerksamkeitsblinzeln:
Bei der Präsentation der beiden zielreize nach 300-500 ms wird erster Reiz problemlos identifiziert, zweiter jedoch nicht. Wird zweite stimulus jedoch nach 500 ms und mehr dargeboten, kann dieser auch meist identifiziert werden. Der erste stimulus benötigt aufmerksamkeitsressourcen um erkannt zu werden
Wird zweiter stimulus hingegen unmittelbar nach erstem stimulus präsentiert, ohne Unterbrechung durch einen distraktoren, kann er gemeinsam mit diesem wahrgenommen und verarbeitet werden ä
Inattentional blindness
Aufgrund Befunde von Change blindness und inattentional blindness gehen Simon und Charbris davon aus, dass wir nur solche Objekte wahrnehmen und erinnern, auf denen unsere gesamte fokussierte Aufmerksamkeit liegt
Entschluss: (w)itouht attention we may Not Even perceive objects
Inattentional blindness Studie
Bestand darin dass
  • in vier Videoaufnahmen 2 Basketballteam gegeneinander antraten (schwarz vs Weiß), die jeweils aus 3 Spielern bestanden und Ball dribbelten oder zuwarfen weitere aktive Bewegungen. Ca 48 Sekunden nachdem Spiel begonnen eins von 2 unerwarteten Ereignissen eintreffen: erste Bedingung erscheint Frau mit offenem Regenschirm und geht von der einen zur anderen Seite. Bei zweiten Bedingung erschiene ebenfalls Frau in einem gorillakostum und verhielt sich auf gleiche Weise. Dauerte 5 Sekunden, spiel nicht unterbrochen.
  • Probanden erhielten im Vorfeld Aufgabe in der weißen versuchbedingung alle Pässe der weißen Teams zu zählen (leichte Bedingung) und in beiden
Ergebnis Inattentional blindness
Und in den weiteren beiden Bedingungen die Anzahl der gedribbelten und geworfenen Bälle getrennt voneinander zu zählen. Sobald Probanden ein Video per zufallverfahren erhielten, sich es anschauten sollten sie Anzahl der Bälle aufschreiben und wurden danach gefragt ob ihnen etwas ungewöhnliches aufgefallen ist oder Indie jemand bemerkt haben, wie eine Frau mit Regenschirm oder eingorillakostim.wenn sie diese Frage beantworten konnten wurden nicht weiter befragt
Ergebnis: hohes Maß an unaufmerksamkeitsblindheit
. Da von 192 Probanden 46% das unvorhersehbares Ereignis nicht wahrgenommen hatten.
Willentliche und automatische handlungskontrolle
Ein großer Teil unseres täglichen Erlebens beruht auf unbewussten Prozessen die unsere willentliche Handlungen nachhaltig beeinflussen.
Libets Experiment:
—>Probanden hatte Aufgabe einen Monitor mit einer Uhr zu beobachten und sich zu entscheiden, wenn sie ihre Finger beugen oder ihr rechtes Handgelenk bewegen wollten oder nicht. Sollten zudem den Zeitpunkt notieren, zu dem sie inneren Wunsch verspürten eine Handlung auszuüben. Die Finger und Handbewegung wurde mit einem elektromyomgramms(Aufzeichnung der muskelaktivitöt) registriert. Die Hirnwellen der Probanden wurde durch eine an der Kopfhaut angebrachte Elektrode erfasst.
Ergebnis: das bereitschaftspotenzial stieg bereits 150 ms vor dem Zeitpunkt an, zudem sie ihre Intention zu handeln bewusst wahrnahmen
Ergebnis libets experiment
Das bereitschaftspotenzial stieg bereits 150ms vor dem Zeitpunkt an, zu dem sie ihre Intention zu handeln bewusst wahrnahmen.
Contention scheduling
—>bedeutet auswinandersetzung, Streit. Steht für ablaufplanung
—>ist eine von 2 Strukturen des Modells von norman und shallice, die bei automatischen Handlungen aktiv ist. Funktion: bei routinehandlungen
  • kann es geschehen, dass diese von mehreren Schemata zur gleichen Zeit repräsentiert werden
  • Ist die Auswahl eines Schemas dadurch vorgegeben,wie gut die auslösenden Bedingungen zu den Inhalten der getriggerten Datenbasis pasSen
  • Stehen Schematas im Wettstreit miteinander, und Auswahl fällt auf das Schemata mit größten Aktivität
  • grundlegende Mechanismus der contention scheduling beruht auf der Aktivierung solcher Schemata, die auch parallel ablaufen können, wenn sie sich
Contention scheduling
  • der grundlegende Mechanismus des contention scheduling beruht auf der Aktivierung solcher Schemata, die auch parallel ablaufen können, wenn sie sich gegenseitig unterstützen sowie auf der Unterdrückung konkurrierender Schemata, um Konflikte in der handlungsausführzng zu verhindern.
Die signalentdeckungstheorie
—>geht davon aus dass es keine absolute Schwelle gibt, sondern Wahrnehmung eines Signals von zahlreichen untersch, Faktoren abhängt (Müdigkeit Motivation)
—>erklärt auch unterschiedliche sensivität, mit der Personen gleichen Reiz gerade noch wahrnehmen.
  • hierzu müssen Personen zwischen Signal und Rauschen unterscheiden, und haben hundertprozentige Trefferquote wenn sie ein Signal entdecken mit Ja antworten, und mit nein antworten wenn kein Signal entdeckt werden kann (auch verpasste Signale und nicht vorhandene Treffer möglich) 

  • sensivität der Person ergibt sich aus den Treffern zu den Fehlalarmen und ist von Umweltfaktoren abhängig


  • —>hierzu Beispiel aus Alltag: Initiierung einer Partnerschaft ruft nicht
Signalentdeckungstheorie Beispiel alltag
  • • —>hierzu Beispiel aus Alltag: Initiierung einer Partnerschaft ruft nicht selten einen annäherungs-vermdiungskonflikt hervor, bei dem einerseits der Wunsch nach Annäherung besteht, andererseits auch Angst besteht zurückgewiesen zu werden. Im besten Falle trifft man Partner mit dem man Interessen teilt und zu einem passt

  • Studie von mcclure: konnte zeigen wie Ängstlichkeit und Einsamkeit die Wahl eines potenziellen Partners beim Speed dating beeinflussen
  • Zur Auswertung signalentdeckungstheorie: ängstliche Personen—>weniger wählerisch dadurch verstärkt zurückgewiesen aber durch Unsicherheit auch Chancen verpassen, indem Signal vorhanden war, jedoch nicht wahwahrnahmen. Ängstliche Männer weniger Treffer als nicht
Signalentdeckungstheorie
  • ängstliche Männer weniger Treffer als nicht ängstliche Männer. Ängstliche Frauen zeigten überdurchschnittliche Tendenz kontaktangebote anzunehmen.
Bewusstsein
Funktionen von Bewusstsein gelistet, die wissenschaftliche Zustimmung erreichen, dass bewusstsein
  • mit unserer Wahrnehmung der Umwelt zusammenhängt
  • uns an Ereignisse und Dinge reflektieren lässt, die weit entfernt vom hier und jetzt sind
  • Eine zentrale Rolle in der sozialen Kommunikation spielt und unserem Verhalten dafür, was andere Menschen denken
  • Wichtige Rolle für die Kontrolle unserer Handlungen
  • hilft die Zahlreichen Informationen zu integrieren und miteinander kombinieren
Out of body Erfahrungen
Der Umstand, dass die eigene bewusste Wahrnehmung und die einer anderen Person auf selbem neuronalem Mechanismus beruhen, kann laut Eysenck zu einer Verwirrung von Person in Bezug auf Quelle ihrer Wahrnehmung führen und damit zu Out-of-body experiences führen: Personen haben das Gefühl sich außerhalb ihres Körpers zu befinden

In Übersichtsartikel zu out of body experiences:
  • konnte belegen dass die ausserkörperlixhe Wahrnehmung von Personen auf einer fehlerhaften Integration multisensorischer (mehrere unterschiedliche Sinne betreffend) Infos über den eigenen Körper der Temporo-parietalen Verbindung beruhen.
  • —>diese Störung verursacht eine Unterbrechung verschiedener phänomenologischer und
Out of body experiences
Störung verursacht eine Unterbrechung verschiedener phänomenologischer und kognitiver Aspekte bei Verarbeitung selbstbezogener Informationen
—>die zu verschiedenen Phänomenen illusorischen Erlebens führen
  • der Verdopplung der eigenen Person (illusory reduplocation)
  • Einer illusorischen Selbstverortung (illusory Self-Location)
  • Und Verantwortlichkeit, die als out of body experience wahrgenommen wird. (Illusory Agency)