Flashcards in the set

Haven't started (21)

Was sind low-Context Kulturen?
Kulturen in denen Informationen
überwiegend direkt und sprachlich klar vermittelt werden, Emotionen sollen verbalisiert werden
Was sind high-context Kulturen?
Kulturen, in denen Informationen
stark situativ vom Kontext abhängen. Auch nonverbale Kommunikation, Status und gemeinsame Erfahrungen, Emotionen müssen nicht verbalisiert werden
Was beschreiben die interkulturellen Stufen der Sebsibilität nach Milton Bennett?
Wie sich die Wahrnehmung kultureller Unterschiede entwickelt
Was passiert in der Verleugnungsphase? (Bennett)
Kulturelle Unterschiede werden kaum wahrgenommen oder ignoriert. Umwelt wird als kulturell homogen gesehen
Was passiert in der Abwehr-Phase (Bennett)
Unterschiede werden wahrgenommen, aber als Bedrohung erlebt.
Was passiert in der Minimierungs-Phase? (Bennett)
Unterschiede werden erkannt aber stark relativiert, alle Menschen sind im Kern gleich.
Erkläre die Akzeptanz-Phase (Bennett)
Unterschiede werden bewusst anerkannt und legitimiert, ohne sie zu bewerten. Interesse an anderen Perspektiven entsteht.
Erkläre die Anpassungs-Phase (Bennett)
Menschen können sich flexibel auf andere kulturelle Kontexte einstellen und Verhalten situativ anpassen.
Was passiert in der Integrations-Phase?
Menschen können mehrere kulturelle Perspektiven in ihre Identität integrieren.
Was bedeutet der Königssteiner Schlüssel?
Ein Verteilungsschlüssel in Dt. zur Aufteilung von Asylsuchenden und Geflüchteten auf die Bundesländer. 1 nach dem Steueraufkommen, 2. und ihrer Bevölkerungszahl
Was bedeutet der statische Kulturbegriff nach Rainer Leenen?
Kultur ist etwas festes, einheitliches und unveränderbares.

Menschen werden stark über ihre Herkunft definiert.

Kultur wirkt wie ein Regelwerk, dass Verhalten bestimmt.
Erkläre den dynamischen Kulturbegriff nach Rainer Leenen.
Veränderbar, offen, vielschichtig.

Kultur entsteht durch Erfahrung.

Menschen gehören oft mehreren Kulturen gleichzeitig an.
Benenne die erste Phase der psychologischen Migration nach Kizilhan und ihre Merkmale.
Vormigrationsphase: mögliche Flucht und Binnenmigration.
Beschreibe die zweite Phase der psychologischen Migration.
Vorbereitungsphase: Wunsch/Notwendigkeit auszuwandern.

Hoffnung, Trauer. Stress, Angst
Erkläre die dritte Phase der psychologischen Migration.
Migrationsphase: die eigentliche Ausreise und der Weg ins neue Land findet statt.

Einsamkeit, Unsicherheit, Überforderung, manchmal auch Erleichterung, Orientierungslosigkeit
Erkläre die vierte Phase der psychologischen Migration.
Ankunftsphase: Orientierung im neuen Land wird gesucht

Hoffnung, Neugierde, Stress, Verwirrung, häufig Idealisierung des neuen Landes, kulturelle Unterschiede, Optimismus, Leistungsbereitschaft
Erkläre die fünfte Phase der psychischen Migration.
Phase der kritischen Anpassung und Trauerphase: tritt nach einiger Zeit einer Belastungsphase auf.

Kulturschock, Diskriminierung, Heimweh, Identitätskonflikt, Schwierigkeiten bei der Integration, Frustration, Trauer, Enttäuschung
Beschreibe die Phase der Generationsübergreifenden Anpassungsprozesse.
6. Phase: Auswirkung von Migration über mehrere Generationen hinweg.

Unterschiedliche Generationen passen sich oft unterschiedlich schnell an.


Dadurch können Konflikte entstehen.
Beschreibe die siebte Phase der psychologischen Migration:
Bikulturalitätsphase: beschreibt die persönliche Entwicklung einer einzelnen migrieren Person.

Mehr Sicherheit, Selbstvertrauen, Stabilität, Verbindung von Herkunfts- und Aufnahmekultur

Nicht alle Menschen erreichen diese Phase gleich schnell oder vollständig.
Beschreibe die Inklusionsphase.
Letzte Phase: migrierte Personen fühlen sich als anerkannter Teil der Gesellschaft.

Soziale Gleichberechtigung, psychische Stabilität, weniger Ausgrenzung und Diskriminierung

Inklusion bedeutet nicht nur Anpassung der Migrant*innen sondern auch Offenheit der Gesellschaft.
Was bedeutet die Sach- und Beziehungsorientierte Kommunikation?
Dass man ein Gefühl für die Kommunikation des Gegenübers ermittelt und zuerst Vertrauen und Beziehung aufbaut, eventuell Interesse an der Lebenssituation zeigt, indirekter Einstieg in die Problemlage, respektvoller Umgang mit möglichen Belastungen