- Aufwendungen den Erlösen gegenübergestellt - Prozesse die direkt oder indirekt aus der Geschäftstätigkeit resultieren
Ergebnis vor Steuern
+ Erträge aus Beteiligungen + Erträge aus Wertpapieren + Zinsen und sonstige Erträge - Abschreibungen auf Finanzanlagen - Zinsen und Aufwendungen
Ergebnis nach Steuern
Ergebnis vor Steuern - Steuern vom Einkommen und Ertrag
EBT
Ergebnis nach Steuern +Steuern = Earnings before Taxes Vorsteuergröße, gibt Unternehmenserfolg ohne Steuereffekte an
EBIT
Earnings before Taxes + Zinsen und Aufwendungen = Earnings before Interest and Taxes Korrigiert EBR um Zinsaufwendungen durch Finanzierungen
EBITDA
EBIT + Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände - Zuschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände = Earnings before Interest, Taxes, Deprication and Amortisation - korrigiert nicht zahlungswirksame Aufwendungen
Return on Equity
ROE v. ST = Ergebnis vor Steuern / EK ROE v. ST = Ergebnis nach Steuern / EK
- Investitionen sind langfristig ausgerichtet, sie haben also eine Strategische Bedeutung - Investitionsentscheidungen besitzen einen Zukunftsorientierten Charakter, hiermit verbundene Auszahlungen/Einzahlungen sind somit unsicher - Investitionen bergen ein Risiko für die Rentabilität und Liquidität des Unternehmens sind jedoch auch wichtig für die Zukünftige Ertragskraft - fehlinvestitionen können Position des Unternehmens verschlechtern
Statische Verfahren- Kostenvergleichsrechnung
- Periodenkostenvergleich: Gesamtkosten pro Periode zur Entscheidung - Stückkostenvergleich: Kosten pro Stück zur Entscheidung
Kostenvergleichsrechnung:
1. Fixe Betriebskosten pro Periode 2. Kosten pro Periode: Menge • Kv pro Stück 3. Abschreibungen Ak- RWn / n Jahre 4. Durchschnittlicher Kapitaleinsatz Diskontinuierlicher Amortisationsverlauf (AK + RWn-1) / 2 Kontinuierlicher Amortisationsverlauf (AK + RWn) /2
Gewinnvergleichsrechnung
Kostenvergleichsrechnung wird um Erlösseite ergänzt
Entscheidend ist die Periodenrentabilität bei unterschiedlichem Kapital
1. Investitionsrentabilität
Periodengweinn / durschn. Kapitaleinsatz
2. Umsatzrentabilität
Periodengewinn / Erlöse pro Periode
Kapitalumschlag
Erlöse pro Periode / durschn. Kapitaleinsatz
Amortisationsrechnung
Amortisationsdauer: AK - RW / Periodengewinn+ Abschreibungen pro Periode
Kritik an den statischen Verfahren
- nur ungefähre Ergebnisse da Zeitfaktor vernachlässigt - Anwendung aktzeptabel bei konstanten Verhältnissen (keine schwankenden Einnahmeüberschüsse, kurzfristige, kleine Investitionen)
Dynamische Verfahren der Investitionsrechnung
- Investitionen werden anhand von Zahlungsströmen beurteilt (Ein/ Auszahlung) Vereinfachend: - Investitionszeitraum wird in Jahre unterteilt - Anschaffungsauszahlung vor beginn erstes Jahr - folgende Zahlungen jeweils am Jahresende - Alle Zahlungen durch Abzinsen/Aufzinsen vergleichbar gemacht(Erfolgt mit einheitlichen Kalkulationszins
Abzinsfaktor
ermöglicht Ermittlung des Gegenwartwertes K0 nach n Jahren bei einem Einsatz von i erreicht K0 = Kn• 1/ (1+i)^n
Aufzinsfaktor
hiermit wird der Endwert Kn ermittelt den der Geldbetrag K0 nach n Jahren bei einem Einsatz von i erreicht Kn= K0 •(1+i)^n
Wiedergewinnungsfaktor
heutiger Geldbetrag K0 kann eine laufende Zahlungsreihe über n Jahre mit jährlich konstanten Zahlungen r transformiert werden r= K0• (i•(1+i)^n) / (1+i)^n-1
Rentenbarwertfaktor
ermöglicht Ermittlung des Barwertes K0 einer Zahlungsreihe über n Jahre K0= r•(1+i)^n-1 / i•(1+i)^n
Kapitalwertmethode
Ermittlung des aktuellen Werts einer Investition Eine Investition ist vorteilhaft, wenn ihr Kapitalwert positiv ist Berechnung: Kapitalwert= -Anfangsauszahlung+ Abgezinste Rückflüsse
Dasjenige am günstigsten, dass den höchsten Kapitalwert aufweist Vergleich kann durch Struktur Unterschiede erschwert werden Bei zwei oder mehr Unterschieden müssen Annahmen getroffen oder übernommen werden
Explizite Differenzinvestition
neben Grundinvestition ist auch Kauf weiterer Realinvestitionen möglich - Zwei Formen - ein-/mehrmalige Wiederholung der Grundinvestition - Erwerb eines oder mehrerer von der Grundinvestition abweichender Realinvestitionsobiekte - Finanzierung aus den Zahlungsüberschüssen der Grundinvestition (Diese entstehen wenn nur ein teil der insgesamt zur verfügung stehenden Mittel für Kauf der Grundinvestition aufgewendet werden )
Implizite Differenzinvestition
Überschüssige Finanzielle Mittel werden zum Kalkulationszins angelegt
Annuität - Variante der Kapitalwertmethode
Der Kapitalwert wird in jährliche gleich große Zahlungen umgewandelt Annuität = Kapitalwert • Wiedergewinnungsfaktor = Kapitalwert • (1/Rentenbarwertfaktor)
Interne Zinsfußmethode
Zinssatz ermitteln, bei dem der Kapitalwert 0 wird
Ermittlung mit linearer Interpolation
Interner Zinsfuß bei ungleichen Rückflüssen
Beurteilung der dynamischen Verfahren
Vorteile : - zeitlich differenzierte Erfassung der Zahlungen Nachteile: - Probleme bei Vergleich von Investitionen mit anderem Kapitaleinsatz, Nutzungsdauer und Rückflüssen Besser als statische Verfahren
Optimale Nutzungsdauer der Grundinvestition
Investitionen nur in bestimmten Zeitraum sinnvoll, da: - sinkender Absatz - höhere Instandshaltungskosten - Fortschritt der Technik = Optimale Nutzungsdauer bestimmen
Optimale Nutzungsdauer bei einmaliger Investition
Berechnung: -Anschaffungskosten+ abgedingte Rückflüsse+ abgezinster Liquidationserlös Kapitalwert der am höchsten ist (durch gute Rückflüsse und gutem Erlös durch Verkauf) bedeutet die Optimale Nutzungsdauer
Innenfinanzierung
Außenfinanzierung
Beteiligungsfinanzierung
Mittelwert
(Aktienkurs nach Kapitalerhöhung) (Anteil alte Aktien• Alter Kurs)+(Anteil Junge Aktien•Kurs junge Aktie)
Gezeichnetes Kapital
erhöht sich immer um Nennwert der Aktie mal der Anzahl der jungen Aktien - Erhöhung des Gezeichneten Kapital= Nennwert Aktie • Anzahl junge Aktien
Bezugsrecht
Wert ergibt sich aus der Formel: Aktienkurs vor Kapitalerhöhung - Bezugskurs junge Aktie / Bezugverhältnis alter zur jungen Aktie +1
Kapitalrücklagen
Die Differenz vom Nennbetrag der Aktien zum Bezurgskurs der jungen Aktien geht in Kapitalrücklagen - (Bezugskurs- Nennwert) • junge Aktien
Billanzkurs
Billanzielles EK / Gezeichnetes Kapital
Korrigierter Billanzkurs
Billanzielles EK + Stille Reserven / Gezeichnetes Kapital
Ertragswert
= Wert der Zukünftigen Nettoauszahlungen 1. Ertragswert bei (ewige Rente)= jährliche Zahlungen R / i 2. Ertragswert bei Cashflow + Liqudationserlös= Jährliche Zahlung • RBWF + Liquidationserlös / i^n
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln
- offene Rücklagen werden in gezeichnetes Kapital umgewandelt (Passivtausch)
Anzahl Gratisaktien bei Umwandlung
Gratisaktien = Umzuwandelnder Betrag (Rücklagen) / Nennwert je Aktie
Aktien vor Kapitalerhöhung
Anzahl Aktien= Gezeichnetes Kapital / Nennwert je Aktie
Kreditfinanzierung
Es entsteht ein Gläubigerecht aber: - kein Mitspracherecht - kreditüberlassungsdauer befristet - Rechtsanspruch auf Rückzahlung - fester Zins und Tilgung Kredit nur bei Sicherheiten gewährt
Langfristige Finanzierung
Anleihen (langfristiges Darlehen, dass Großunternehmen über Börse aufnimmt) - Schuldscheindarlehen - langfristiger Bankkredit
Kurs der Anleihen
je höher Kalkzins, desto niedriger Barwert der Anleihe und der Anleihen Kurs Jährliche Zinsen • RBWF+ Investitionswert/ 1+i^n = Barwert der Investition Anleihen Kurs= Barwert/ Investitionsbetrag
Schuldscheindarlehen
- nicht Börsennotiert - geringere Laufzeit als Anleihe - geringeres Nominalvolumen - fest und variabel verzinslich
beschreibt den Einfluss der Verschuldung auf den ROE - ROE wird durch mehr Fremdkapital statt Eigenkapital erhöht ROE v. St= ROA Brutto + (ROABrutto - FKZ)• FK/EK
Finanzieller Fehlbetrag
Vorübergehender Fehlbetrag- Defizite sind nur in eigenen Planungsintervallen vorhanden, im Durschnitt ist der Finanzplan aber ausgeglichen Struktureller Fehlbetrag - Der Finanzplan ist auf Dazer nicht ausgeglichen