Average Process
Know0
Don't know0
Haven't started36

Recommended flashcard sets

Flashcards in the set

Haven't started (36)

Organisationsstruktur/Organisationsplan

Organigramm

Aufgabenanalyse (nach Erich Kosiol und Nachteile dieser)

  • Ausgangsbasis für die Organisationsgestalltung
  • Bildung von Teilaufgaben (nach Verrichtungen, nach Objekten, nach Phasen)

-->zu wenig praktikabel, zu statisch, zu viele explizite Voraussetzung

 

 

 

6885383306416bf75afaf29.88928817php1xclVe.jpeg

Aufgabensynthese

Tuordnung der Teilaufgaben zu organisatorischen Einnheiten

  • Stelle (kleinste Einheit)
  • Instanz (Basis-Leitung)
  • Abteilung
  • Geschäftsbereich
  • Division
  • (Projektgruppe)

moderne Aufgabenmerkmale

  • Spezifität
  • Strukturiertheit/Eindeutigkeit
  • Variabilität (Veränderlichkeit)
  • Interdependenz
  • strategische Bedeutung
  • Unsicherheit
  • Umweltfaktoren

 

Bsp: Buchhaltung und Stahlproduktion geringe Variabilität und Strukturiertheit

Spezifität

Wie hoch ist der Wertverlust bei der nächstbesten Verwendung der Produktionsfaktoren?

Strukturiertheit/Eindeutigkeit

Wie gut ist die Aufgabe in exakte, einander eindeutig  zuordbare Lösungsschritte zerlegbar?

Variabilität

Menge und Vorhersehbarkeit von Aufgabenänderungen (Grad der Unsicherheit bei der Aufgabenerfüllung)

 

 

Interdependenz

Abhängigkeit der Aufgabenerfüllung von vor- und nachgelagerten Stellen

Funktionale Arbeitsteilung (Verrichtungsprinzip)

Gleichartige Verrichtungen werden zusammengefasst, für Stellenbildung und Abteilungsbildung

Ziel: Spezialisierung auf Verrichtung oder Funktionen

6114934946416c6ac6d7a04.99680522phpkn7nL4.jpeg

Vor- und Nachteile einer verrichtungsorientierten bzw funktionalen Arbeitsteilung

Vorteile

  • Spezialisierungsvorteile --> Lerneffekte
  • Größenvorteile durch Bildung homogener Handlungseinheiten
  • gemeinsame Nutzung von Ressourcen
  • hohe Kompetenzdichte

Nachteile

  • Fragmentierung der Arbeitsabläufe und Tendenz zur Suboptimierung (Ressortdenken)
  • Viele Schnittstellen und langwieriger Integrationsprozess
  • Abstimmungsschwierigkeiten
  • geringe Zurechenbarkeit von Ergebnissen auf einzelne Akteure

=> gut bei Einprodukt-Unternehmen mit relativ stabilen Absatzprogramm

 

Divisionale Organisation 

  • Organisation nach Objekten
  • sinnvoll, wenn Objekte untereinander heterogen in Bezug auf ihre Aufgabenvariablen sind
  • Verschiedenartige Verrichtungen, die zur Erstellung eines Objekts nötig sind, werden zusammengefasst:
  • Produkte/Güter/Leistungen, Kundengruppen oder Regionen/Märkte bilden Kriterien der Stellen- und Abteilungsbildung.
  • Ziel: Angestrebt wird eine höhere Kundenorientierung, Prozessorganisation und Zusammenfassung von Wertschöpfungsprinzipien
13131776016416c87cb9cd67.26976558phpytHKgR.jpeg

Objektorientierte Abteilungsbildung --> Geschaäftsbereichsorganisation (auch: Spartenorganisation)

Orientierung  an den Objekten auf der 2. obersten Hierachiestufe: Bildung von Einheiten nach Produkten oder Produktgruppen

Voraussetzungen für den Einsatz der Spartenorganisation

  • Teilbarkeit der geschäftlichen Aktivitäten in homogene, voneinander weitgehend unabhängige Sektoren
  • Bündelung der Aktivitäten, so dass eine Erfolgszurechnung möglich wird
  • Teilbarkeit sowohl intern hinsichtlich einer getrennten Ressourcen-Nutzung als auch extern hinsichtlich des Marktes und der Ressourcen-Beschaffung

Profit Center

Konzern-/ Holdingstruktur

Unternehmen im Unternehmen 

Sparten mit weitgehender Autonomie -> für Profit, Kosten selbst verantwortlich 

wenn: rechtliche Selbstständigkeit --> Konzern- bzw Holdingstruktur

Formen der divisionalen Organisation

  • Profit Center (s.o.)
  • Investment Center (Entscheidung über Investitionen)
  • Konzern (mehrere zusammengeschlossene Unternehmen)
  • Holding-Organisation (Unternehmen innerhalb eines Konzerns werden von einem Mutterunternehmen (Holding) beherrscht)

Vor- und Nachteile der divisionalen Organisation

Vorteile:

  • Höhere Kundenorientierung, und Prozessorganisation
  • Mehr Flexibilität, weil kleinere Einheiten
  • Entlastung der Gesamtführung
  • höhere Transparenz der verschiedenen Geschäftsaktivitäten, exaktere Leistungskontrolle
  • mehr Motivation durch größere Autonomie
  • Hintergrund der Sparten- bzw. divisionalen Organisation ist strategische Diversifikation => Zukäufe und Deinvestitionen leichter zu bewerkstelligen

Nachteile:

  • Effizienzverluste durch Ressourcenteilung oder durch suboptimale Betriebsgrößen
  • Vervielfachung von Führungspositionen
  • hoher administrativer Aufwand (Spartenerfolgsrechnung, Transferpreisrechnung)
  • Potentielle Divergenz von Divisions- und Unternehmenszielen / Konkurrenz zwischen den Divisionen

Arbeitsteilung im dispositiven Faktor

--> Frage der Eintscheidungvorbereitung --> Entscheidung trifft letze Instanz --> Konfliktpotenial und Maipulationspotenzial

  • Ausgliederung von Aufgaben auf spezialisierte Instanzen
  • Einrichtung von Stabstellen  oder Stäben als spezialisierte Berater
8834086736416d8278df228.96648439phpcYH774.jpeg

sinnvolle Organisatorische Integration

Flexibilität und Kundennähe erhöhen

Kommunikationfluss fördern

Motivation

Machtpolitik verhindern --> besser: innerbetr. Wettbewerb

 

Instrumente zur Bewältigung des Integrationsproblems

  1. Hierachie
  2. Programme/Pläne
  3. Selbstabstimmungsregeln

 Koordination durch Hierachie und Liniensysteme 

 

  • Integrationsinstrument
  • persönliche Anweisungen durch Vorgesetzte --> haben Weisungs- und Entscheidungsrechte
  • mehrstufige Abstimmungsebenen bis zur obersten Instanz
6253049236416db8844e574.76719522phpUXFQ33.jpeg

Leitungsspanne

Anzahl der Stellen, die übergeordneter Stelle unterstellt sind

Leitungstiefe

Anzahl der Leitungsebenen (Hierachiestufen) = Kontrollspanne

Weisungsrecht

Recht der übergeordneten Organisationseinheit, untere zu einem bestimmten Handeln zu veranlassen.

Entscheidungsrecht:

Festlegung der inhaltlichen Gestaltung der Aufgabenerfüllung

Delegation

Delegation = Verlagerung von Befugnissen auf nachgelagerte Organisationseinheiten („Empowerment")

Partizipation

  • = Beteiligung nachrangiger Organisationseinheiten bei der Entscheidungsfindung durch höhere Stelle
  • Verschiedene Grade der Partizipation: Information, Anhörung, Beratung, Mitbestimmung, Vetorecht ...
  • Ziel ist die Überwindung von Problemen der hierarchischen Koordination
  •  

Koordination durch Programmierung

Ersatz fallweiser Regelungen und Anweisungen für Arbeits- und Problemlösungsprozesse durch generelle organisatorische Regelungen

->Standardisierung von Prozessen

 

durch:

  • Festlegung von Abläufen
  • Festlegung der Rahmenbedingungen
  • Vereinheitlichung des Outputs
  • Werttorientierung --> Unternehmenkultur

Koordination durch Selbstabstimmung

  • Horizontale Koordination im Sinne einer Selbstabstimmung: direkte Abstimmung der Aktivitäten zwischen den Aufgabenträgern.
  • aus eigener Initiative
  • 2 Formen: Informale Spontanabstimmung, Formale Formen der direkten Kommunikation

Spontanabstimmung

Direkte, informale Koordination zwischen Aufgabenträger, ohne dabei eine höhere Instanz einzuschalten

 

Nachteil: nicht Einheiltung des Dienstweges, Führung weniger Autorität

 

Vorteil: wenige Störungskosten und Reibungsverluste

 

=> durch institutionelle Vorkehrungen spontane Bereitschaft zur Abstimmung fördern

Matrixorganisation

  • Gesamte funktionale Organisation wird horizontal von einer produkt- oder projektorientierten Organisation überlagert
  • Produkt- oder Projektmanager verfolgen ein Produkt oder Projekt über alle Funktionen hinweg.
  • Keine klare Zuordnung von Entscheidungs- und Weisungsrechten -> man vertraut auf Argumentation und Kooperation
16994767646416e131e5f793.61776357php7AyijL.jpeg

Vergleich der Alternativen der organisationalen Koordination

364116246416e18b85fea1.35588825phpD3rz0x.jpeg

Organisationsdynamik

  • Es gibt immer wieder neure Formen der Integration
  • Anpassung an sich wandelnde Unternehmensziele und Wandel der Umwelt-Bedingungen

Einflussfaktoren des organisatorischen Wandels

Änderung der Aufgabenmerkmale

Umfeldvariablen

Mechanistische vs organische Organisationsform

2529168286416e2f5e28ab3.01267691phpry8TIG.jpeg

Folge Organisationsdynamik

  • dauernde Reorganisation nötig
  • Structure follow Strategy -> Strategie als wichtigster Einflussfaktor
  • Primat der "Top-Down"-Planung

Strategy follows structure

  • Pfadabhängigkeiten von Strategien
  • Diskontinuitäten
  • Bottum-up-Strategien
  • Bedeutung von Kernkompetenzen