WAS BEDEUTET EIGENTLICH „GESUND FÜHREN?“
Gesundes Führen ist die positive direkte oder indirekte Einflussnahme auf den Arbeitskontext und das Verhalten von Mitarbeitenden in einer Organisation, mit dem Ziel, die Leistungsfähigkeit, die Gesundheit und das Wohlbefinden der Belegschaft nachhaltig zu erhalten und zu fördern.
Wie relevant sind FK für die Gesundheit?
Welche Haltungen sind für gesunde Führung wichtig?
Was bedeutet das Koharänzgefühl?
Dynamisches Gefühl des Vertrauens
Womit befasst sich das Salutogenese-Modell?
Das Salutogenese-Modell stellt die Frage, was Menschen gesund hält, anstatt was sie krank macht.
Welche drei Einflussfaktoren wirken auf den Koharänzsinn ein?
Handhabbarkeit:
• ausgewogene Belastung (MA erhalten notwendige Unterstützung; Gefühl haben Arbeitsaufwand bewältigen zu können)
• Kontrolle
Sinnhaftigkeit
• Partizipation
• Entscheidungsspielraum
• soziale Bewertung
Verstehbarkeit
• Rollenklarheit
• ganzheitliche Aufgaben
• Arbeitsplatzsicherheit
• soziale Beziehungsqualität
Je stärker der arbeitsbezogene Kohärenzsinn, desto…
Grundprinzipien des ethischen Führungsstils:
o Integrität: Ethische Führungskräfte handeln konsistent nach ihren moralischen Überzeugungen und Prinzipien.
o Fairness: Entscheidungen werden fair und gerecht getroffen, ohne Vorurteile oder persönliche Bevorzugung.
o Transparenz: Offene Kommunikation und ehrliche Informationsweitergabe sind zentral, um Vertrauen aufzubauen und zu erhalten.
o Verantwortung: Ethische Führungskräfte übernehmen Verantwortung für ihre Entscheidungen und deren Konsequenzen.
Herausforderungen des ethischen Führungsstils
o Komplexität in der Entscheidungsfindung: Ethische Entscheidungen erfordern oft eine Abwägung verschiedener moralischer Aspekte, die komplex und zeitaufwendig sein kann.
o Potenzielle Konflikte: Die Einhaltung ethischer Standards kann manchmal im Widerspruch zu kurzfristigen geschäftlichen Zielen stehen.
o Kontinuierliche Selbstreflexion: Führungskräfte müssen sich regelmäßig selbst reflektieren und ihre Handlungen kritisch hinterfragen, um sicherzustellen, dass sie im Einklang mit ihren ethischen Grundsätzen handeln
Kernkomponenten des LMX-Modells:
o In-Group: Mitarbeiter, die eine hohe LMX-Beziehung zur Führungskraft haben. Sie erhalten mehr Vertrauen, Unterstützung und Verantwortung. Es besteht eine enge Zusammenarbeit und die Mitarbeiter haben häufig Zugang zu wichtigen Informationen und Ressourcen.
o Out-Group: Mitarbeiter, die eine niedrigere LMX-Beziehung zur Führungskraft haben. Ihre Interaktionen sind oft formeller und weniger intensiv. Diese Mitarbeiter erhalten weniger Unterstützung und sind weniger in Entscheidungsprozesse eingebunden.
Nachteile und Herausforderungen des LMX-Modells:
o Ungleichbehandlung: Ein starkes Unterscheiden zwischen In-Group und Out-Group kann zu Ungerechtigkeitsgefühlen führen.
o Konflikte und Missgunst: Mitarbeiter in der Out-Group könnten sich benachteiligt fühlen, was zu Spannungen und Konflikten im Team führen kann.
Vorteile hoher LMX-Beziehungen:
o Erhöhte Arbeitszufriedenheit: Mitarbeiter in der In-Group sind tendenziell zufriedener mit ihrer Arbeit und ihrem Arbeitsumfeld.
o Bessere Leistung: Engere Beziehungen zur Führungskraft können zu höherer Motivation und besserer Leistung führen.
o Geringere Fluktuation: Hohe LMX-Beziehungen tragen zur Mitarbeiterbindung bei und reduzieren die Fluktuationsrate.