Funktionale Ansätze Gegenstand
Handeln in Situation
„Sprachvermittlung“ =
Translation
Problem mit Begriffsverwendung "Sprachvermittlung" (2)
Funktionale Ansätze Vertreter (4)
Hans J. Vermeer 1978:
Skopostheorie
Skopostheorie (Reiß, Vermeer 1984) Basis
Handlungstheorie (siehe auch Holz-Mänttäri: Translatorisches Handlen)
Skopostheorie Translator als
Expert
Skopostheorie & Ziel
Skopostheorie: Translation ist eine
eine Handlung, bestimmt durch „Intention“ und „Situation“
„Ein Translat wird betrachtet
als kommunikatives Handlungselement in einer Situation. und nicht nur als sprachliches Phänomen betrachtet, sondern “ (Vermeer 1990)
Grundsätze nach Vermeer (5)
Was ist neu an der Skopostheorie (5)
(Reiß & Vermeer 1984) „Für Translation gilt:
Der Zweck heiligt die Mittel.“
Skopostheorie Adäquatheit:
Relation zwischen Ziel- und Ausgangstext bei konsequenter Beachtung eines Zweckes (Skopos), den man mit dem Translationsprozess verfolgt
Skopostheorie Äquivalenz
Äquivalenz ist in unsere Definition eine Sondersorte von Adäquatheit, nämlich Adäquatheit bei der Funktionskonstanz zwischen Ausgangstext und Zieltext.
Skopostheorie Neue Materialen und Werkzeuge
Auftrag, Ausgangsmaterial (inkl. AT), Paralleltexte, (prospektiver) ZT, Richtlinien, Translation Memory etc.
Skopostheorie Kultur
„Kultur sei die Menge aller Verhaltensnormen und -konventionen einer Gesellschaft und der Resultate aus den normbedingten und konventionellen Verhaltensweisen“
Translationsverständnis der Skopostheorie
Justa Holz-Mänttäri 1984: Translatorisches Handeln Basis
Handlungstheorie, Systemtheorie
Translatorisches Handeln Translation als
Teilhandlung im Handlungsgefüge, kooperatives Handlungsspiel
Translatorisches Handeln Zentrale Elemente
Theorie vom translatorischen Handeln Translation =
nicht primär Kommunikation, sondern Herstellung eines Produktes für andere und für einen bestimmten Zwecke; d.h. ein Designprodukt
Theorie vom translatorischen Handeln Translate
= Prothesen, mit denen andere ihren Handlungsraum erweitern können
Theorie vom translatorischen Handeln Handlungsrollen (6)
Theorie vom translatorischen Handeln Translation als Designprozess (8)
Chrisitane Nord Weiterentwicklungen TH
Skoposorientierte Textanalyse
Analysefragen nach der Lasswell-Formel
„Who says what to whom with what effect?“
C.N. Textexterne Faktoren
Wer, wozu, wem, wann, über welches Medium, etc.
C.N. Textinterne Faktoren
In welchen Worten, welchem Ton, mit welcher Wirkung, etc.
Hans G. Hönig & Paul Kußmaul Text als
verbalisierter Teil einer Soziokultur
Hans G. Hönig & Paul Kußmaul Text-Situation-Soziokultur
Übersetzungsprozess nach Hönig & Kußmaul (4)
Mary Snell-Hornby
Erich Prunc: Translationskultur
Besteht aus den Normen, Konventionen, Erwartungshaltungen und Wertvorstellungen, Verhaltungsmustern aller in dieser Kultur aktuell oder potentiell an Translationsprozessen beteiligter Handlungspartnern