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Haven't started10

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Flashcards in the set

Haven't started (10)

Edward Said


  • Orientalismus
  • Orient als westliches Konstrukt
  • Verdeutlicht Zusammenhang von Macht und Wissen im Kolonialismus
  • wichtig für überhöhtes Selbstbild, Abgrenzung in dichotome Bereiche
  • Orient als das "Andere" konstruiert -> Bild von Unterlegenheit, Manipulierbarkeit, Passivität
  • Gegenbild des aufgeklärten westl. Menschen
  • Essentialisierung - Orient als homogene, unveränderliche Entität, Vielfalt und Komplexität der Region wird ignoriert
  • Fordert Dekonstruktion des Orientalismus


Othering

  • nach Edward Said
  • Konstruktion des "Anderen" zur Stärkung der eigenen Identität


Postkolonial feministische Theorie

  • Untersuchung kolonialer Herrschaft und antikolonialem Widerstand + Nachwirkungen kolonialer Macht- und Herrschaftsverhältnisse
  • „post“ -> hinterfragt, wegen Nahelegung des formalen Endes der Abhängigkeitsstrukturen (Zeichen für Fortwirken des Kolonialismus, über formale Abhängigkeit hinaus), Herrschaftsbeziehungen immer noch relevant
  • Gewaltsamer Kolonialismus legitimiert durch „Rettung der braunen Frauen, durch weiße Männer, vor braunen Männern“ -> angeblicher Profit für Frauen
  • In De: postkoloniale Theorie und postkolonial-feministische Theorie spät rezipiert, gewinnt an Bedeutung in Sozialwissenschaften

Mimikry

  • zeigt Instabilität und Ambivalenz kolonialer Herrschaft
  • Anpassungsstrategie an das Umfeld zum Schutz
  • Moderne basiert auf, auf dem Kolonialismus basierenden Strukturen von Macht („Ko-konstuiert)
  • Kolonialismus als dunkle Seite der Moderne (Rassismus, Kapitalismus, Eurozentrismus)

Chhixi

  • produktiver Leitfaden für Allianzbildung ohne inhärente Dialektik
  • Farbe, die aus gleichzeitiger Wahrnehmung gegensätzlicher Farben entsteht, die sich berühren, ohne ineinander zu fließen
  • Koexistenz von zwei Unvereinbarkeiten

Kritik am Postkolonialen Feminismus

  • Vernachlässigung der Zentralität ökonomischer Ausbeutungsstrukturen
  • Konkrete Ausdrucksformen Antikolonialen Widerstandes werden ignoriert (Unsichtbarmachung der Kämpfe schwarzer Frauen durch Dominanz der Mestizo Frauen)
  • Interdependenz von Rassismus und Sexismus als koloniales Erbe ( Race – Class – Sex)
  • Hegemonialer Feminismus mit Ausschlüssen und kolonisierenden Universalismen

-> Absolutsetzung des Feminismus

-> Mangelnde intersektionale Sensibilität

  • Dualismus der Geschlechterbeziehungen (Beziehung zwischen Frauen (Machtverhältnisse) unbeachtet)
  • Einheitliche Konstruktion der Dritte-Welt-Frau (fordern Reflexion)
  • Heteronormativität: Sexualität normiert und Heteronormativität normalisiert (Kolonien als Projektionsfläche sexueller verbotener Wünsche, kolonisierende Aspekt des queeren Aktivismus)
  • Marginalisiertes Wissen als Rohstoff eigener Theoriebildung an Unis im globalen Norden


Dekoloniale feministische Theorie

  • Kritisiert postkoloniale Studien und führt sie fort
  • Post- und dekoloniale Studien epistemisch und thematisch unterschiedlich
  • Übergreifende Perspektive für postkoloniale Studien und andere local histories
  • Anerkennung epistemologischer Pluralität und den Fokus auf Pluriversalität (mehrere Traditionen und Sozialordnungen gleichzeitig sind legitim)
  • Berücksichtigung der Vielfalt der Erfahrungen von Frauen weltweit
  • Fordern Umgestaltung globaler Machtstrukturen
  • Aktive Dekonstruktion kolonialer Studien


Gemeinsamkeiten: Post- und dekolonial-feministische Perspektive

  • Aufdecken und Dekonstruktion von Machtdynamiken in der Wissensproduktion
  • Kritik am Dominanzstreben hegemonialer Feminismen und postkolonialer und dekolonialer Debatten

Möglichkeiten grenzüberschreitender Allianzen

  • Postkoloniale Feministinnen sehen grenzüberschreitende Bündnisse kaum als tragfähige Option
  • Marginalisierungsdynamiken müssen in sich als emanzipatorische Bewegungen thematisiert und analysiert werden
  • Solidarität scheint unmöglich: Zentralität von Eurozentrismus und Rassismus für Konstruktion des westlichen Subjekts, damit auch des Feminismus
  • Fem. Dekolonialisierung als Voraussetzung für Ausloten von Solidarität

Edward Sais Orientalismus Jahr

1978