Flashcards in the set

Haven't started (11)

Aktuelle Metaanalysen und empirische Studien
! Komorbiditäten/ Geschlechterunterschiede ( internalisierte eher Mädchen)/ Sozialökonomische Unterschiede
10427751906551ef11452ab2.62366727phpQASOED.jpg
die Corona Pandemie und mögliche Folgen
- Kinder und Jugendliche sind durch die Auswirkung der Pandemie in ihrer psychischen Gesundheit bedroht
- relevante Studien beschreiben eine Zunahme psychischer Belastung und/ oder eine Verschlechterung psychischer Gesundheit & des Zugangs zu Schutzfaktoren
- phänomenologische Auswirkungen v.a. Internalisierenden Störungsgruppen
- Risikogruppen auch für die Pandemie besonders vulnerabel:
Geringer Sozialökonomischer Status, geringer Bildungsstatus, schlechtes Familienklima, Migrationshintergrund
- Mittel- und langfristig deutliche Zunahme der Inzidenz und Prävalenz psychischer Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen erwartet
- Zunahme aufgrund der langen Inkubationszeit noch nicht messbar
- zur Interpretation der Studiendaten ist aufgrund der erheblichen Dynamik der Situation der Zeitraum der Datenerhebung bedeutsam
Begriffe für V
Verhaltensproblem: vage, offen, zu unbestimmt, nicht tragfähig
Verhaltensbehinderung: zeitweise in DE schulen und Lehrstühle so benannt, besondere Intetion = Probleme der K&J ernst nehmen und Aufmerksamkeit erzeugen
Erziehungsschwierigkeiten: historisch, doppelter Kontext (K&J oder Erzieher) Gefahr K&J ausschließlich mit externahlen Problematiken zu betrachten und nicht internalen
Schwererziehbarkeit: betrifft nur eine Teilgruppe, suggeriert wenig Handlungsraum
Verhaltensoriginalität: in der Praxis verbreitet, aus der Verhaltenstherapie, negativ, nur Teilgruppe betreffend
Förderbedarf im emotional und sozialen Bereich: abgrenzbar zu anderen Fachrichtungen, bezieht sich nur auf den schulischen Bereich, kognitiver Bereich fehlt
Psychosoziale Beeinträchtigung: Aspekt der Prävention
Definition Verhaltensstörungen von N. Myschker
"Verhaltensstörung ist ein von der Zeit- und Kulturspezifischen Erwartungsnormen abweichendes maladaptives Verhalten, das organoide und/ oder milieureaktiv bedingt ist, wegen der Mehrdimensionalität, der Häufigkeit und des Schweregrades die Entwicklungs-, lern- und Arbeitsfähigkeit sowie des Interaktionsgeschehen in der Umwelt beeinträchtigt und ohne besondere pädagogisch- therapeutische Hilfe nicht oder nur unzureichend überwunden werden kann"

- Phänomen ist normabhänging
- Verhaten (behavioristisch: beobachtbar, inneres Verhalten beinhaltet Erleben)
- Ursachenfragen
- Umfang der Problematik
- Auswirkung auf Entwicklung, lernen und Arbeiten
Prognose, ist ohne Hilfe nur schwer überwindbar
Verhaltensstörung als phänomenologischer Oberbegriff
(Schul)pädagogisch: Erziehungsschwierigkeiten, Schwererziehbarkeit,Verhaltensauffälligkeit, Verhaltensbehinderung, Förderbedarf im Bereich des emotionalen Erlebens und sozialen Handelns
Medizinpsychologisch: Psychische Störung, Neurose (Inbegriff aller Störungen; engerer Begriff: internalisierende Problematik) Psychose (extreme Störung -> realitätsverlust), Psychopatie (1. externalisierende Problematik -> mangelndes Gewissen; 2. Persönlichkeitsstörung)
Sozialpädagogisch & juristisch: Verwarlosung, seelische Behinderung, Kriminalität, Deliquenz
Soziologisch: abweichendes Verhalten (externalisierende Probleme, abweichendes Verhalten)
Berufspädagogisch: Benachteiligung, Lernbehinderung, seelische Behinderung/ psychische Störung - besondere Unterstützung
Definition Verhaltensbeeinträchtigung nach Bach
"... die Art des Umgangs eines Menschen mit anderen, mit sich selbst und mit Sachen, die von der erwarteten Handlungsweise negativ abweicht, indem sie als sinnvolle Zustände oder Handlungsabläufe, Zusammenleben oder Individualverkehr Entwicklung gefährdend, beeinträchtigend oder verhindernd angesehen wird."

Verhaltensbeeinträchtigung geteilt in:
1. Pseudoverhaltensstörungen
2. Verhaltensstörungen
3. Verhaltensbehinderungen
Definition Verhaltensauffäligkeiten nach Seitz
Verhaltensauffälligkeiten...
... als Auffälligkeit im Verhalten und Erleben
... und als Signale für dahinterstehende Störungen des Person- Umwelt- Bezugs
Definition Interaktionistisch orientiert nach stein
" Verhaltensstörungen sind Störungen im Person- Umwelt- Bezug. Sie treten in sozialen Systemen auf und äußern sich bei K&J in Form von Verhaltensauffälligkeiten als Beeinträchtigungen des Verhalten und Erlebens, welche Problematische Folgen für die betreffenden Personen selbst und/ oder ihr Umfeld nach sich ziehen. Dabei dürfen überdauernde, verfestigte Verhaltensauffälliigkeiten besonderer pädagogischer und ggf. auch therapeutischer Unterstützungsmaßnahmen."

- mittel und Funktionen: "Falsche" mittel um eine Funktion zu erreichen
Aspekte einer Interaktionistischen Sicht
Person <-> Situation
Interaktion
<- Beobachter

21182488606551fdfd2ccb77.83397418phps5aJ7w.jpg
Förderbereich emotionale und soziale Entwicklung
Emotionale Kompetenzen:
- emotionale Regulatiosfähigkeit
- emotionale Bewusstheit
- (adäquater) emotionaler Ausdruck eigener Emotionen
- emotionale Eindrucksfähigkeit für das Erleben anderer Personen
- Selbstwertgefühl
- Kontrollerlebn

Soziale Kompetenzen:
- Kommunikationsfähigkeit
- Kooperationsfähigkeit
- Konfliktbewätigungskompetenz
- Verhandlungsfähigkeit
- Moderation
- soziale Sensibilität
- Sachlichkeit
- Fairness/ Rücksicht
- Toleranz
- (adäquate) Selbstdarstellung
Unterschiede zwischen Kompetenz und Performanz
- K&J mit Verhaltensauffälligkeit/ Pädagogik bei Verhaltensstörungen
- keiner ist nur und immer auffällig
- Verhaltensstörungen sind eine Leerformel mit Deskription und Präskription, wertender und vorgreifender Aspekt, heimliche Wertigkeit nicht Saachlich beschrieben, Machtzuweisung und Auslieferung, unterschiedliches Menschenbild