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Haven't started (36)

Unterschiedlichen Bedingungen der UV

- durch Experimental & Kontrollgruppe

- UV wird so manipuliert, dass Personen in Experimental- & Kontrollgruppe unterschiedliche Bedingungen erfahren 

Prinzip der Randomisierung

- Zufall der Gruppen randomisiert, sodass jede Person gleiche Chancen hat entweder in Kontroll oder Experimentalgruppe zu kommen 

- Personen in beiden Gruppen unterscheiden sich nicht systematisch nur experimentelle Manipulation unterschiedlich 

- je nach Komplexität der Studie auch mehrere Kontroll & E>xperimentalgruppen zu mehreren Messzeitpunkten einbezogen so wie mehr AVs & UVs

Randomisiertes Kontrollgruppendesign mit Messwiederholung (vor & nach Manipulierung der UV)

- häufig in Evaluationen von Interventionen eingesetzt ( Training, Therapie etc) 

- Pbns in Exp. & Kontrollgruppe zur Baseline Erhebung nicht stark von einander unterscheiden  -> durch Randomisierung 

- Training als wirksam gesehen, wenn Veränderung der Experimentalgruppe stärker ist als die Veränderungen in der Kontrollgruppe

- dies wird Interaktion genannt -> Linien verlaufen nicht parallel

Transfer Effekte

umfassen Verzerrungen durch die wiederholte Anwendung derselben Erhebungsinstrumente 

- zb kann dann Müdigkeit oder Motivationsverlust zur Verzerrungen führen oder nach erster Messung Leute fokussiert

- in diesem Fall Forschung ohne Messwdh eingesetzt werden oder Solomon Vier Gruppen Design 

- auch kann Interaktion zwischen UV & Messwdhfaktor stattfinden

Solomon 4 Gruppen Design

- kontrolliert diese möglichen Fehler 

- Kombi aus randomisierten Prä-Post- Kontrollgruppendesign & dem randomisierten Posttest Kontrollgruppendesign 

- Stichprobe also in 4 Gruppen randomisiert

1. Experimentalgruppe mit Prä-Post-Messung

2. eine Kontrollgruppe mit Prä-Post Messung

3. Experimentalgruppe nur mit Postmessung 

4. Kontrollgruppe nur mit Postmessung 

 

Auf diese Weise Unterschiede zwischen den Gruppen zur Baseline als auch Messwiederholungseffekte kontrolliert

Randomisiertes Prä-Post-Test- Kontrollgruppendesign 

 

Grafische Darstellung & Beschreibung

Grafische Darstellung:

R O X O

R O     O

 

Beschreibung:

Randomisierung in Experimental & Kontrollgruppe

Randomisiertes Post Test Kontrollgruppendesign 

R   X O

R        O

 

Randomisierung einer großen Stichprobe in Kontroll - & Experimentalgruppe mit einer Postmessung 

Solomon Vier Gruppen Design 

R O X O

R O      O

R     X O

R          O

 

Randomisierung in eine Experimentalgruppe mit Prä Post Messung

Eine Kontrollgruppe mit Prä Post Messung 

Eine Experimentalgruppe mit Postmessung 

Und eine Kontrollgruppe mit Postmessung 

Kontrolle von Störvariablen 

 

Kontanthaltung 

- Maßnahmen Standardisierung der Untersuchungssituation einschließlich standardisierter Schulung von Versuchsleitern 

- standardisiertes Handbuch das den Ablauf jeder Sitzung beschreibt als Basis für Durchführung

 

Kontrolle von Störvariablen

 

Elimination

- Einflüsse von Störvariablen werden auf Null gesetzt 

- zb Versuchsleiter durch Computer ersetzt 

- oder Studie zur selben Zeit an zwei unterschiedlichen Tagen der Woche durchgeführt um Müdigkeit auszuschließen 

Kontrolle von Störvariablen

 

Systematische Variation

- werden Gruppen von Personen je nach Ausprägung der Störvariable differenziert betrachtet

- zb Wirksamkeit des Trainings von Mädchen und Jungs getrennt

Kontrolle der Störvariable

 

Randomisierung 

- auf Zufallsprinzip basierende Zuteilung von Personen in die Experimentalgruppe oder Kontrollgruppe

Kontrolle der Störvariable

 

Parallelisierung 

- wird angestrebt, eine gleiche Verteilung der Störvariablen gemäß Aggregatwerten (zb Prozent und Mittelwert) zu sichern 

Kontrolle der Störvariable

 

Matching

- werden Paare von Vpns mit gleicher oder ähnlicher Ausprägung der Störvariablen gefunden und diese werden zufällig ind Experimentalgruppe oder Kontrollgruppe zugeteilt

Kontrolle der Störvariable

 

Störvariable als UV

- Effekt von Störvariable kann als weitere unabhängige Variable in die statistische Analyse miteinbezogen & kontrolliert werden 

 

Kontrolle der Störvariable 

 

Verblindung 

- bei einer Verblindung kennen die Vpn oder Versuchsleiter die Zuordnung zu der Experimental und Kontrollgruppe nicht 

- auf diese Weise werden Einflüsse durch die Erwartung auf die Effektivität ausgeschaltet

Prä Experimentelles Design 

- nur 1 Gruppe untersucht, UV manipuliert

- entweder Prä Post Veränderung gemessen oder Post Werte mit früherer Untersuchung verglichen (statistischer Gruppenvergleich)

Eingruppen Prätest Posttest Design

- zwei Erhebungen vor und nach Manipulation der UV (zb Treatment)

- Veränderung AV als Differenz zwischen den beiden Messungen festgestellt

- jedoch interne Validität eingeschränkt und Transfereffekte nicht kontrolliert

Interne Validität erhöhen 

- indem zeitabhängige Kontrollvariable die die AV ebenso beeinflussen berücksichtigt werden 

- indem mehrere Prätest und Posttest- Messungen zu planen

- dabei nötig dass sich Messungen über längeren Zeitraum erstrecken sodass Transfer Effekte vermieden

Quasi Experiment

- keine randomisierte Zuordnung Kontroll und Experimentgruppe

- nicht randomisierte Kontrollgruppenvergleiche mit Messwiederholungen werden ähnlich wie experimentelle Forschungsdesigns ausgewertet

- interne Validität durch fehlende Randomisierung eingeschränkt

- bei Interpretation Ergebnisse mögliche systematische Einflüsse berücksichtigt werden für valide Aussagen 

Ein Gruppen Prätest Posttest Design

 

Grafische Darstellung & Beschreibung

O X O 

 

Vorher & Nachher Messung in einer Gruppe 

Ein Gruppen Design mit mehreren Prä und Postmessungen 

O O X O O 

 

Eine Gruppe wird mehrmals nach und vor Manipulation gemessen

Statistischer Gruppenvergleich

 

Grafische Darstellung & Beschreibung

X O

    O

 

Eine Nachher Messung bei einer Gruppe wird mit Nacher Messung einer früheren Gruppe verglichen 

Quasi experimentelles Gruppendesign 

O X O

O     O 

 

nicht randomisierte Verteilung in Kontroll und Experimentalgruppe mit Vorher & Nachher Messung 

Querschnittdesign

- Studie, die natürliche Variation der UV & ihren Zsmhang zur abhängigen Variable untersucht (also keine künstliche Manipulation UV)

- hier nicht experimentelles Forschungsdesign 

- Hypothesen sollen aus Stand der Forschung gut elaboriert werden 

- konfundierte Variablen berücksichtigt um Untersuchung von Scheinkorrelation vermeiden

 

Scheinkorrelation

statische Zusammenhänge die durch Drittvariablen erklärt werden 

Längschnittstudien

- Veränderungen von Variablen & deren Zsmhänge über längere Messzeitpunkte untersucht 

- oft dieselben Daten mit derselben Stichprobe in gewissen Zeitabstand erhoben 

- Design auch für groß angelegt Panelstudien grundlegend

- dabei Zeitverläufe & Veränderungen über Zeit bei derselben Stichprobe verfolgt werden - großer Vorteil gegenüber Querschnittstudien

 - Nachteile: Panelmortalität & Vpn durch Teilnahme verändern

Panelmortalität

- problematisch bei Langzeitstudien/ Panelstudien ist Drop out Rate der Vpn

Negativen Effekte der Langzeitstudien können durch unterschiedliche Panelvarianten verringert werden 

alternierendes Panel: Gesamtstichprobe in Gruppen aufgeteilt, die abwechselnd an Befragungen teilnehmen 

 

rotierendes Panel: Jede Gruppe mit der bereits Daten erhoben wurde wird durch nacherhobene Gruppe ersetzt 

 

geteiltes Panel: während mit einer Gruppe dieselben Daten an mehreren Zeitpunkten erhoben werden, wird auch eine replikative Querschnittsbefragung oder rotierendes Panel durchgeführt

Trenddesign

dasselbe Verfahren & Erhebungsinstrument an unterschiedlichen Stichproben eingesetzt

 

Problematisch dass intraindividuelle Unterschiede nicht kontrolliert werden können 

Kohortenstudien 

- langschnittliches Design 

- Personen die relativ zur selben Zeit dieselben Erlebnisse erlebt haben 

Kausalität bei experimentellen Studien 

- Schlussfolgerung zur Kausalität sind bei nicht experimentellen Studien nicht möglich, da Drittvariablen nicht auschließbar 

- auch langschnittliche oder Panelstudien können mit dem Zeitverlauf Kausalität nur suggerieren 

- genauso wie bei Quasi und Prä Experimenten 

 

braucht Randomisierung bei relativ großen Stichprobe um Effekte von Drittfaktoren ausschließen zu können 

Welche Bedingungen müssen erfüllt sein um Kausalschlüssen zwischen 2 Variablen machen zu können?

1. Kovariationen

2. zeitliche Vorgeordnetheit der UVs

3. Ausschluss von Alternativerklärungen 

Kovariationen

Variation in der UV muss mit Variationen der AV einhergehen 

Zeitliche Vorgeirdnetheit der UVs 

- UV sollte zeitlich vor der AV aufgetreten sein 

- diese Bedingung bezieht sich nicht darauf wann die Variablen gemessen wurden 

Ausschluss von Alternativerklärungen 

- sollten Einflüsse von wichtigen Drittvariablen ausgeschlossen werden 

- Ausschluss von Alternativerklärungen ist eine Aufgabe der Untersuchungsplanung