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Haven't started24

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Haven't started (24)

Gruppendiskussion ist Teil der ...

Formalen theorie der dokumentarischen Methode

Dokumentarische Methode Begründer

Ralf Bohnsack

Dokumentarische Methode ist nicht nur zur Auswertung von Gruppendiskussion, sondern auch zur Auswertung von ...

Einzelinterviews, Bildanalyse, Filmanalyse, ...

Dokumentarische Methode Orientierung an ...

Wissenssoziologie von Karl Mannheim

Kommunikatives generalisierbares Wissen

Wissen aus dem Wörterbuch

 

z.B. Familie Gemeinschaft von Eltern und Kindern; eventuell Verwandschaft

 

Immanenter Sinn oder kommunikativ generalisierbarer Sinn

Kommunikatives generalisierbares Wissen

Immanenter Sinn oder kommunikativ generalisierbarer Sinn steht was für einem anderen Sinn gegenüber?

Dem Dokumentsinn oder konjunktiven Sinn

Dokumentsinn oder konjunktiver Sinn

Konjunktiver Erfahrungsraum

-> Handlungspraktisches Wissen

(Konkrete Erfahrung)

 

Beispiel: Sinn von dem Wort "Familie" unterschiedlich bei Alkoholikerkinderm

Konjunktiver Erfahrungsraum

Handlungspraktisches Wissen

(Konkrete Erfahrung)

 

Beispiel: Kinder von Patchworkfamilien

Beispiel 2: Generationsunterschiede

-> WAS ist für WEN "neue Technik"?

Zwei Formen der Verständigung nach Bohnsack

Explizite und Implizite Verständigung

Explizite Verständigung

Für alle zugänglich

(Wörterbuch-Wissen)

 

Forscher fragt nach dem WAS

Implizite Verständigung

Nicht für alle zugänglich

(Handlungspraktisches bzw. Erfahrungswissen)

 

Forscher fragt nach dem WIE

Zwei Formen der Interpretation von Texten einer Gruppendiskussion nach der dokumentarischen Methode nach Bohnsack

Formulierende Interpretation

Frage nach dem WAS

 

Reflektierende Interpretation

Frage nach dem WIE

Ablauf der Auswertung von Gruppendiskussionen nach der dokumentarischen Methode

1) Thematischer Verlauf, Auswahl von Passagen , Transkription

 

2) Formulierende Interpretation - Gliederung in Ober- und Unterthemen

-> WAS wird gesagt?

 

3) Reflektierende Interpretation - für die ausgewählten Passagen

-> WIE wird etwas gesagt?

Thematischer Verlauf bei der Auswertung von Gruppendiskussionen nach der dokumentarischen Methode

Erster Schritt

 

Gesamter Tonträger wird abgehört und die Themen werden der Reihe nach notiert

Wann tauchen Sprecherwechsel auf?

Welche Stellen sind interaktiv sehr dicht?

Welche Themen wurden vom Interviewer eingebracht?

Auswahl von Passagen bei der Auswertung von Gruppendiskussionen nach der dokumentarischen Methode

Erster Schritt nach erster Strukturierung

 

"Passagen" werden ausgewählt => kleinste Einheit für die Interpretation; zeichnen sich durch ein einheitliches Thema aus

Wichtig sind:

- Eingangs- und Anfangspassagen

- Passagen, die sich formal vom Rest unterscheiden

- -> interessant snd "Fokussierungen" (interaktiv dicht)

- Für die Forschungsfrage relevant

 

 

Transkription bei der Auswertung von Gruppendiskussionen nach der dokumentarischen Methode

Erster Schritt nach der ersten Strukturierung und der Auswahl von Passagen

 

- nur ausgewählte Passagen werden transkribiert

Formulierende Interpretation bei der Auswertung von Gruppendiskussionen nach der dokumentarischen Methode

Zweiter Schritt

 

Immanenter oder kommunikativ generalisierbarer Sinngehalt

-> WAS wird gesagt?

 

->> thematische Feingliederung in Ober- und Unterthemen (OT und UT)

 

Reflektierende Interpretation bei der Auswertung von Gruppendiskussionen nach der dokumentarischen Methode

Dritter Schritt

 

Konjunktiver oder dokumentarische Sinngehalt

-> Wie wird etwas gesagt?

--> Welcher gemeinsam geteilite konjunktive Erfahrungsraum erschließt sich daraus?

---> Es geht um Orientierungswissen

Orientierungswissen

Implizites Wissen

 

Erschließt sich über begrenzende Horizonte

-> Suche nach positiven und negativen Horizonten

 

~ Synonym wäre vielleicht so etwas wie Perspektiven

also positive Perspektiven mit den negativen gegenüberstellen um ein Gesamtbild der Perspektiven herzustellen

Analyse der Textsorte und Diskursorganisation bei der Auswertung von Gruppendiskussionen nach der dokumentarischen Methode

Textsorte:

Beschreibung, Bericht, Erzählung, Argumentation

 

Diskursorganisation:

Wie der Diskurs organisiert ist

(Für die Organisation des Diskurs gibt es gefühlt tausend Fachwörter)

Orientierungsfigur und positive bzw. negative Horizonte

Orientierungsfigur besteht aus dem Them, zu dem Horizonte gefunden werden sollen

 

Beispiel 1:

Orientierungsfigur: Berufswahl

Person 1: Berufswahl hat mir super gefallen (positiver Horizont)

Person 2: Berufswahl war kagga (negativer Horizont)

 

Beispiel 2:

Orientierungsfigur: Zukunft

P: "Bis auf die Arbeit ist alles gut im Moment"

(Arbeit = negativer Horizont)

(Restliche Lebenslage bzw. Gegenwart = positiver Horizont)

Ziel von Bohnsack's Gruppendiskussion

Rekonstruktion von unterschiedlichen konjunktiven Erfahrungsräumen

 

WAS ist das Orientierungswissen (das sie miteinander teilen) und WIE wird das deutlich?

Enaktierungspotential

Wie ich den positiven und negativen Horizont zusammenbringe

(Synthese aus den beiden Gegenhorizonten)

 

Beispiel:

Arbeit scheiße und auch in Zukunft scheiße

Gegenwart ist aber ansonsten toll und macht spaß

-> Enaktierung: "Es wird schon wieder bessere Zeit kommen"