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Haven't started (45)

Handhabungsgeräte

Handhabungsgeräte

  • Manuell: Manipulator
  • Programmgesteuert: Hart-codiert (Bestückungsautomat), Frei-codierbar (Industrieroboter)

Manipulatoren

  • Handhabungsgeräte
  • Führen Bewegungen über alles Bewegungsachsen aus
  • Benutzer steuert sie per Hand/Fuß
  • Telemanipulator: ferngesteuert

Automat

Selbstständig arbeitendes, künstliches System, dessen Verhalten entweder schrittweise durch vorgegebene Entscheidungsregeln oder zeitkontinuierlich durch festgelegte Beziehungen bestimmt wird und dessen Ausgangsgrößen aus seinen Eingangs- und Zustandsgrößen gebildet werden

Industrieroboter

„Ein automatisch gesteuertes, wiederprogrammierbares, vielfach einsetzbares Handhabungsgerät mit mehreren Freiheitsgraden, das entweder ortsfest oder beweglich in automatisierten Fertigungssystemen eingesetzt wird.“

Ein Robotersystem umfasst?

  • Den Roboter (Hard- und Software), bestehend aus dem Manipulator, ortsfest oder beweglich, der Energieversorgung und dem Steuersystem
  • Dem Werkzeugaufnahmeflansch
  • Alle Ausrüstungen, Geräte oder Sensoren, die der Roboter zur Ausführung seiner Arbeit benötigt
  • Jede Kommunikationsschnittstelle

Chancen durch Robotik?

  • Handhaben hoher Last / unabhängig von Luft, Raum, Hitze
  • Hohe Wiederholungsgenauigkeit und Präzision
  • Unterstützen Menschen z.B. durch kooperierende Arbeiten
  • Schaffen neue Arbeitsplätze und neue Tätigkeitsfelder
  • Rationalisierung: Direkt(Mechanisierung, Automatisierung), Indirekt(Vorausplanung)

Gründe zur Anwendung von Robotern(Karte 1)?

  • Höhere Qualitätsstandards für die Produkte
  • Wirtschaftlicher Druck (steigende Kosten, Arbeitskräftemängel)
  • Sicherheit bzgl. Gesundheitsschädlichen Arbeitsbereichen (Ergonomie)
  • Kombinieren die Effizienz von Automatisierungsanlagen und der Flexibilität vom Menschen
  • Für komplexe, ermüdende Tätigkeiten

Gründe zur Anwendung von Robotern(Karte 2)?

  • Kombination der Effizienz von Automatisierungs- Anlagen und Flexibilität vom Menschen
  • Hauptsächlich für komplexe und ermüdende Aufgaben mit überschaubarer Anzahl an Teilen

Bestandteile eines Automatisierungssystems?

  • Greifer
  • Sensorik
  • Steuerung
  • Sicherheitstechnik
  • Handhabungssystem
  • Materialflusseinrichtungen
  • Bewegungskinematiken

Gestaltungsmerkmale?

  • normgerecht
  • fertigungsgerecht
  • montagegerecht
  • kostengerecht
  • logistikgerecht
  • beanspruhungsgerecht
  • ergonomiegerecht
  • recyclinggerecht
  • demontagegerecht

Merkmale Montage?

  • Zusammenbau eines Produktes mit allen notwendigen Hilfsarbeiten während und nach der Werkstückfertigung. Aufwand und Qualität einer Montage sind abhängig von: Art und Anzahl der Montageoptionen, Durchführung
  • Art und Anzahl der Montageoptionen sind abhängig von: Baustruktur, Werkstückgestaltung, Fertigungsart des Produkt

Teiloperationen der Montage?

  • Speichern (Magazinieren)
  • Handhaben (Erkennen, Ergreifen, Bewegen)
  • Positionieren (orientieren und ausrichten)
  • Fügen (bewegen der Kontaktteile zueinander und verbinden)
  • Einstellen (justieren und Toleranzen ausgleichen)
  • Sichern (Teile sollen nicht verrutschen)
  • Kontrollieren

Teiloperationen der Montage (Fügen)?

Fügen: durch Verbindungsverfahren an Füge- oder Wirkflächen, auch das Bewegen eines Teils zu den Kontaktflächen des Gegenteils

Teiloperationen der Montage (Einstellen)?

Einstellen (Justieren): um Toleranzen auszugleichen, vorgeschriebenes Spiel herzustellen, usw.

Teiloperationen der Montage (Sichern)?

Sichern: der Montageteile gegen selbsttätiges Verändern der Füge- bzw. Einstellpositionen unter späteren Betriebsbedingungen

Teiloperationen der Montage (Kontrollieren)?

Kontrollieren: Je nach Automatisierungsgrad der Montage müssen Prüf- und Messoperationen durchgeführt werden, die zeitlich zwischen einzelnen Montageoperationen liegen können.

10 Regeln der montagegerechten Produktgestaltung?

  • So wenig Teile wie möglich
  • Lineare Fügebewegungen
  • Fügen senkrecht von oben
  • Keine biegeschlaffen Teile
  • Keine separaten Verbindungselemente
  • Große Fügeräume
  • Allseitige Zugänglichkeit
  • Greif- und Ordnungsmöglichkeiten
  • Vormontierte Baugruppen
  • Fügehilfen

Rationalisierung durch montagegerechte Gestaltung?

  • Maßnahme am Einzelteil (kurzfristig für bestehende Produkte)
  • Maßnahmen an Baugruppen (mittelfristig für geplante Produkte)
  • Maßnahmen am Produktaufbau (langfristig für Nachfolgeprodukte)

Handhabungsobjekt?

  • Geometrisch bestimmte Gegenstände
  • werden von Handhabungseinrichtung bewegt

(Bauteile/Werkzeu/Prüfmittel/Vorrichtungen)

Werkstückeigenschaften?

  • Geometrisch: Form, Ausdehnung, Abmessung, Seitenverhalten, Symmetrie
  • Kennzeichnend: Bohrung, Absatz, Ausschnitt, Nut, Fase
  • Physikalisch: Werkstoff, Schwerpunkt, Steifigkeit, Masse, Bearbeitungszustand

Werkstückverhalten?

  • Ruheverhalten: Standsicherheit, stabile Orientierung, Stapelfähigkeit
  • Förderverhalten: Gleitfähigkeit, Rollfähigkeit, Richtungsstabilität

Definition Werkstückverhalten?

"Summe der aufeinander folgenden Zustände eines oder mehrerer Werkstücke, hervorgerufen durch äußere Kräfte, wobei Werkstückeigenschaften und Werkstückverteilung entscheidend mit einwirken"

Voraussetzung für das Gleiten eines Werkstücks auf einer schrägen Ebene?

  • Selbstständiges Gleiten tritt nur ein, wenn die Hangabtriebskraft FH größer als die entgegen wirkende Reibungskraft FR ist.
  • Gleiten erfordert einen sichern Stand des Teiles auf der Gleitbahn, um ein Kippen auszuschließen.
  • Die Gleitbewegung darf bei empfindlichen Werkstücken keine Oberflächenschäden an den Auflageflächen hervorrufen.

Ursache und Wirkung bei Ortsbewegungen?

  • Freie Bewegung durch Schwerkraft: Fallen
  • Erzwungene Bewegung durch Hilfskräfte: Rollen, Gleiten
  • Impulsive Bewegung: Wälzgleiten, Kippen, Wenden

Räumliche Anordnung eines geometrischen Körpers ist definiert durch?

  • Orientierung: Winkelbeziehung zwischen den Achsen des körpereigenen Koordinatensystems und denen des Bezugskoordinatensystems
  • Position: Ort den ein bestimmter körpereigener Punkt im Bezugskoordinatensystem einnimmt

Orientierungsgrad und Positionierungsgrad?

  • OG = Orientierungsgrad: Anzahl rotatorischer Freiheitsgrade(OG3, OG2, OG0)
  • PG = Positionierungsgrad: Anzahl translatorischer Freiheitsgrade (PG3, PG2, PG1, PG0)
  • Ordnungszustand: OZ = OG/PG

Def. Handhaben?

Handhaben: Schaffen, verändern oder vorübergehendes Aufrechterhalten einer vorgegebenen, räumlichen Anordnung von geometrisch bestimmten Körpern in einem Bezugskoordinatensystem

Was hat auf die Genauigkeit beim Roboter Einfluss?

  • Steifigkeit der Kinematik
  • Trägheit
  • Leistung-Beschleunigung der Motoren
  • Genauigkeit des Greifers
  • Verschleiß
  • Genauigkeit benutzter Sensoren
  • Umgebungsbedingung
  • Motorregelung
  • Getriebe

Elementarfunktionen des Handhabens?

  • Teilen
  • Vereinigen
  • Drehen
  • Verschieben
  • Halten
  • Lösen
  • Prüfen

Funktionspläne

  • Kennzeichnende Funktion: Hauptfunktion in einem Handhabungssystem
  • Installierte Funktionen: Teilfunktionen, die für die Realisierung der kennzeichnenden Funktionen innerhalb eines Gerätes auszuführen sind

Handhabungseinrichtungen?

  • Einrichtungen zum speichern (Gurt, Palette, Magazin)
  • Einrichtung zum Menge verändern (Zuteiler, Weiche)
  • Einrichtung zum Bewegen (Dreheinrichtung, Industrieroboter)
  • Einrichtung zum Halten (Greifer, Spanner)
  • Einrichtung zum Prüfen (Prüfeinrichtung, Meßeinrichtung, Sensor)

Hinweise zum Erstellen eines Funktionsplanes?

  • Produktionsaufgabe muss mit Randbedingungen bekannt sein
  • Durchgehen vorzunehmender Produktionsschritte
  • Schnittstelle beachten
  • Integration von Muss-/Prüfvorgängen
  • Grafische Darstellung erleichtert Fehlersuche

Zuführsysteme

  • Kopplung vom innerbetrieblichen Materialfluss zu einem Bearbeitungs- oder Montagesystem her
  • Aufgabe: alle Vorgänge im maschinennahen Bereich, die die Funktionen Teilebereitstellung (Zubringen), Zuteilen (meist Vereinzeln), Bewegen, Ein- und Ausgeben, Weitergeben und Ablegen betreffen

Speichern

Dient zum Aufbewahren von Vorräten(wichtig für reibungslosen Ablauf)

Einrichtungen zum Speichern:

  • Beschickungsspeicher
  • Ausgleichsspeicher
  • Störungsspeicher
  • Zwischenspeicher
  • Sammelspeicher

Speichern abhängig vom Ordnungszustand des Arbeitsgutes:

  • Magazin (Werkstücke geordnet)
  • Stapelmagazine (Werkstücke teilgeordnet)
  • Bunker (Werkstücke ungeordnet)

Arbeitsprinzip von Bunker?

  • Schöpfen mit Schwenksystemen
  • Gleiten entlang von Richtkanten und Anschlägen
  • Fallen in Profilöffnungen und Passieren von Formdurchlässen
  • Einleiten von Schwingungen in Kombination mit Ausrichtelementen
  • Ausnutzen von Fliehkraftwirkungen
  • Entnehmen von Teilen mit Greifern

Magazin

  • Geordnetes Aufbewahren von Werkstücken
  • Unterschiedliche Bauformen: Trichtermagazin, Stufenmagazin, Förderbandmagazin, Kettenmagazin, Plattenmagazin

Bewegen/Ordnen?

  • Bewegen: dient dem Verändern der räumlichen Anordnung von Körpern
  • Ordnen: Bewegen von Körpern aus einer unbestimmten in eine vorgegebene Orientierung
  • Ordnen Aufgabe: Aus beliebiger Werkstücklage in der zufälligen Schüttung liegt mit Hilfe von Ordnungseinrichtungen am Ende nur noch die eine geforderte Orientierung vor

Weitergeben

  • Bewegen von Körpern aus einer vorgegebenen in eine andere vorgegebene Position entlang einer nicht definierten Bahn
  • Kontinuierliches Weitergeben: Einsatz von Zugmittelssytemen (Förderband)
  • Diskontinuierliches Weitergeben: Weitergabe von Arbeitsgut durch die im Takt arbeitende Einrichtung (Hubrechentransport)

Schwingfördertechnik

Elektromagnetische Schwingfördertechnik: Antrieb ohne gleitende und reibende Bauteile, Sparsamer Energieverbrauch, Robuster und einfacher Aufbau

Einteilung nach der Art der Bewegung der Werkstücke:

  • Schwingsystem bei einer Linearschwingrinne
  • Bewegungsablauf von Rinne und Werkstück

Ordnungshilfen/Schikanen

  • Ordnen von Teilen während des Hochlaufens auf der Wendel eines Vibrationsförderers oder längs einer Förderstrecke
  • Nutzen Werkstückeigenschaften aus (geometrische Form)

Aktive Ordnungseinrichtung

Jede Werkstückorientierung wird angenommen und durch geeignete Ordnungselemente in die gewünschte überführt

Passive Ordnungseinrichtung

Nur diejenigen Werkstücke werden akzeptiert und weitergefördert, die schon von der Einrichtung eine bestimmte Orientierung vorweisen, alle anderen Werkstücke werden abgewiesen und landen im Bunkervorrat

Transfersysteme

  • Transportanlage für Arbeitsgegenstände bzw. Werkstückträger
  • Verbindung von Arbeitsstationen
  • Zeitsynchron oder zeitasynchron

Nachteile von Werkstückträgern:

  • Bindung an bestimmtes Transfersystem
  • Zusätzlicher Platzbedarf n
  • Produkttypengebundenheit

Verkettungsarten von Maschinen?

  • Feste Verkettung
  • Lose Verkettung
  • Kombinierte Verkettung
  • Reihenverkettung
  • Parallelverkettung
  • Reihen-Parallel-Verkettung
  • Innenverkettung