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Haven't started (33)

Kostenrechnung in das Outsourcingangebot Ihrer Kanzlei aufgenommen werden kann bzw. welche Mehrwerte dieses Angebot schafft.
Auftraggeber:
Für den Auftraggeber:
1. Transparenz
2. Budgetplanung
3. Vergleichbarkeit
4. Risikominimierung
Kostenrechnung in das Outsourcingangebot Ihrer Kanzlei aufgenommen werden kann bzw. welche Mehrwerte dieses Angebot schafft.
Kanzlei:
Für die Kanzlei:
1. Glaubwürdigkeit und Vertrauen
2. Einfachere Verhandlungen
3. Effizienz:
4. Differenzierung
Mehrwert durch Kostenrechnung
1. Optimierung der Geschäftsprozesse
2. Skalierbarkeit
3. Fokussierung auf Kernkompetenzen
Kulturelle Chancen durch Kostenmanagement
1. Lernkultur fördern
2. Teamarbeit
3. Kundenorientierung
Kulturelle Herausforderungen durch Kostenmanagement
Kulturelle Herausforderungen:
1. Angst vor Transparenz
2. Widerstand gegen Veränderung
3. Komplexitätsmanagement
4. Kommunikationsprobleme
5. Interne Kompetenzkonflikte
Lösungsansätze Herausforderungen
1. Sensibilisierung und Schulung
2. Klare Kommunikation
3. Interdisziplinäre Teams
4. Pilotprojekte
5. Feedback-Schleifen
Wofür sind interbetriebliche Umlagen geeignet?
Kostentransparenz, Verrechnung von Gemeinkosten, Ressourcen Allokation, interne Leistungsverrechnung, Kostenkontrolle
Warum macht es Sinn, fixe und variable Kontenverteilungen zu differenzieren?
Genauer Kostenanalyse, verbesserte Budgetplanung, Liquiditätsmanagement, bessere Entscheidungsgrundlage, Anpassungsfähigkeit
Was ist der Unterschied zwischen Zeilenstruktur und Chefübersicht?
Zeilenstruktur: Detaillierte Auflistung von Kostenstellen/Trägern

Chefübersicht: Kompakte, aggregierte Darstellung für Management- Entscheidungen

Datailgrad, Zielgruppe, Komplexität
Welche verschiedenen Möglichkeiten bietet DATEV, bereits angelegte Kostenstellenstrukturen mit Bewegungsdaten zu befüllen?
Manuelle Eingabe, Import aus anderen Systemen, Automatische Zuordnung von Buchungen, Schnittstellen zu EPR Systemen, Periodische Übertragung
Diskutieren Sie kritisch und stichwortartig die zwei Handlungsfelder „Strategische Ausrichtung der Kanzleien“
Strategische Ausrichtung der Kanzleien
Kriterien:
1. Marktanalyse
2. Technologische Innovation
3. Kundenorientierung

Diskussion:
1. Marktanalyse:

• Kritisch: Ohne Marktkenntnisse Strategie auf unklaren oder falschen Annahmen aufzubauen.
• Positiv: Eine gründliche Marktanalyse kann neue Geschäftsfelder eröffnen.

2. Technologische Innovation:
• Kritisch: viel Fokus auf Technologie könnte die Kernkompetenzen sinken
• Positiv: Digitale Tools können Effizienz steigern und Kundenbindung verbessern.
3. Kundenorientierung:
• Kritisch: Zu viel Kundenorientierung kann dazu führen, dass die Kanzlei sich zu sehr
spezialisiert und dadurch anpassungsunfähig wird.
• Positiv: Starke Kundenorientierung erhöht die Wettbewerbsfähigkeit.
Diskutieren Sie kritisch und stichwortartig die zwei Handlungsfelder „Kampagne zur Verbesserung des Images“ anhand selbst definierter Kriterien.
Kampagne zur Verbesserung des Images
Kriterien:
1. Authentizität
2. Zielgruppenansprache
3. Nachhaltigkeit

Diskussion:
1. Authentizität:
• Kritisch: Eine nicht authentische Kampagne kann das Vertrauen der Kunden sogar
verschlechtern.
• Positiv: Eine authentische Kampagne kann Glaubwürdigkeit und Vertrauen schaffen.

2. Zielgruppenansprache:
• Kritisch: Eine zu breite oder zu enge Zielgruppenansprache kann die Wirksamkeit der
Kampagne mindern.
• Positiv: Richtige Segmentierung kann hohe Rendite erzielen.

3. Nachhaltigkeit:
• Kritisch: Ein kurzfristiger Hype ohne langfristige Strategie ist Geldverschwendung und kann das
Image negativ beeinflussen.
• Positiv: Eine nachhaltige Kampagne kann das langfristige Image und den Marktwert der
Kanzlei erhöhen.
Controlling als Dienstleistungsangebot der Kanzlei für Mandanten
1. Kostenkontrolle
2. Entscheidungsunterstützung
3. Budgetierung
4. Risikomanagement
5. Performance-Monitoring
6. Skalierbarkeit
7. Expertise
Eignung der DATEV-Auswertungen
Kriterien
1. Detailgrad
2. Verständlichkeit
3. Anpassbarkeit
4. Aktualität
5. Vergleichbarkeit
Eignung der Betriebswirtschaftliche Auswertung anhand der Kriterien
Detailgrad: Hoch, bietet tiefe Einblicke.
• Verständlichkeit: Mittelmäßig, erfordert betriebswirtschaftliches Verständnis.
• Anpassbarkeit: Hoch, vielfältige Parameter.
• Aktualität: Mittelmäßig, abhängig von der Datenübermittlung.
• Vergleichbarkeit: Hoch, ermöglicht Benchmarks.
Eignung des Controlling-Report anhand der Kriterien
Detailgrad: Hoch, fokussiert auf KPIs.
• Verständlichkeit: Gut, grafische Darstellungen.
• Anpassbarkeit: Mittelmäßig, in der Regel standardisierte KPIs.
• Aktualität: Hoch, meist in Echtzeit oder nahezu Echtzeit.
• Vergleichbarkeit: Mittelmäßig, oft intern fokussiert.
Eignung der Chefübersicht anhand der Kriterien
Detailgrad: Niedrig, aggregierte Zahlen.

• Verständlichkeit: Sehr gut, für Management gedacht.
• Anpassbarkeit: Niedrig, meist festgelegte Kategorien.
• Aktualität: Hoch, abhängig von der Datenaktualität im System.
• Vergleichbarkeit: Niedrig, sehr hohe Aggregationsstufe.
Grundausrichtungen/Perspektiven eines Kostenmanagements
1. Kostenkontrolle
2. Kostensenkung
3. Kostenvermeidung
4. Kostentransparenz
5. Kosten-Nutzen-Analyse:
6. Kostenstellenrechnung
7. Prozesskostenrechnung
8. Strategisches Kostenmanagement
Beispielgebend Mandanten und Kostenmanagement
Mandant 1: Startup-Unternehmen in der Wachstumsphase
• Situation: Das Startup hat gerade eine Finanzierungsrunde abgeschlossen und ist in der Wachstumsphase.
• Kostenmanagement-Ansatz: Fokus auf Kostenkontrolle und Kosten-Nutzen-Analyse, um sicherzustellen, dass das frische Kapital effizient eingesetzt wird.
Mandant 2: Mittelständisches Produktionsunternehmen mit rückläufigenUmsätzen
• Situation: Das Unternehmen kämpft mit sinkenden Umsätzen und erhöhtem Wettbewerbsdruck.
• Kostenmanagement-Ansatz: Kostensenkung und Prozesskostenrechnung sind hier entscheidend, um ineffiziente Prozesse zu identifizieren und Kosten zu reduzieren.
Mandant 3: Non-Profit-Organisation mit begrenztem Budget
• Situation: Die Organisation hat ein sehr begrenztes Budget und ist stark von Fördermitteln abhängig.
• Kostenmanagement-Ansatz: Kostenvermeidung und Kostentransparenz stehen im Vordergrund, um die Effizienz der Ausgaben zu maximieren und die Verwendung deIn diesen unterschiedlichen Mandantensituationen kommen jeweils spezifische Aspekte des Kostenmanagements zum Einsatz, abhängig von den Bedürfnissen und Herausforderungen des jeweiligen Mandanten.
Aufgabe 2:
Nehmen Sie an, in Ihrem Steuerbüro werden viele
Mehrwerte einer Kostenrechnung aus Sicht des Mandanten
1. Kostentransparenz
2. Entscheidungsfindung
3. Effizienzsteigerung
4. Budgetierung
5. Kostenkontrolle
6. Wettbewerbsfähigkeit
7. Risikomanagement
Aufwands- bzw. Kostenargument zum Beratungsansatz
Template-Einsatzbeispiel: Monatlicher Kosten- und Leistungsreport
Aufwandsargument:
• Initial hoher Arbeitsaufwand für die Einrichtung des Reportings und Schulung der
Mitarbeiter.
• Regelmäßiger Aufwand für die Aktualisierung und Auswertung der Daten.
• Kostenargument:
• Initialkosten für die Software und möglicherweise für die Schulung.
• Laufende Kosten für die Datenaufbereitung und -analyse.
• Gegenargument:
• Der Wert der gewonnenen Erkenntnisse und die Möglichkeit zur Kosteneinsparung können die Investitionen rechtfertigen.
• Bessere Kundenbindung durch höherwertige Dienstleistungen.
Arbeitsprozesse und kulturelle Herausforderungen
Arbeitsprozesse
• Mehr Analysen: Statt nur Datenerfassung nun auch Interpretation.
• Kundenkommunikation: Intensivere Beratung und Abstimmung mit Mandanten.
• Komplexität: Mehrdimensionale Datenanalysen statt linearer Buchführung.
Kulturelle Herausforderungen
• Veränderungsbereitschaft: Notwendigkeit zur Anpassung an neue Tools und Denkweisen.
• Qualifikation: Höhere Anforderungen an analytische Fähigkeiten der Mitarbeiter.
• Kundenbeziehungen: Verschiebung vom reaktiven zum proaktiven Beratungsansatz.
Insgesamt bietet die Einführung eines Kostenmanagementansatzes sowohl für die Kanzlei als auch für den Mandanten zahlreiche Vorteile, erfordert jedoch eine sorgfältige Planung und möglicherweise auch eine kulturelle Umstellung.
Neun Handlungsfelder auf dem Weg zur zukunftsfähigen Kanzlei
1. Unterstützung der Kanzleien bei der Standortbestimmung
2. Strategische Ausrichtung der Kanzleien anhand der Kanzleikandidaten
3. Personalgewinnung/­entwicklung und Mitarbeiterführung
4. Effiziente Kanzleiführung und Digitalisierung der Geschäftsprozesse
5. Aktives Marketing und Akquisition
6. Ausbau der vereinbaren Tätigkeiten
6.1. Professionalisierung der betriebswirtschaftlichen Beratung
6.2. Erschließung des Geschäftsfeldes Unternehmensberatung
6.3. Erschließung des Geschäftsfeldes Vorsorge­ und Vermögensberatung
7. Intensivierung der „Services“
8. Beratungskonzepte für spezifische Zielgruppen
9. Kampagne zur Verbesserung des Images
Zielgrößen des Kostenmanagements
Kostenniveau-Management
Figure 1: Dimensions of cost management.
©DATEV eG; alle Rechte vorbehalten
-Ziel: -Maßnahmen: -Instrumente:
Reduktion der Kosten Budgetreduzierung, Senkung k(v), Durchlaufzeiten Make or Buy, Prozesskostenrechnung und Prozessoptimierungen, Target Costing
Kostenverlaufs-Management
-Ziel: Kostenverhalten durch Realisierung von Degressionseffekten - Maßnahmen: Maschinenauslastung und Leerzeiten reduzieren -Instrumente: Zeitvergleiche von Kennzahlen, Benchmarking, Kostenanalyse Kostenstruktur-Management
-Ziel:
-Maßnahmen:
-Instrumente:
Zusammensetzung der Kosten hin zu k(v) optimieren Einsatz von Leasingmodellen und Leiharbeitnehmern Product Life Cycle Costing
Ansatzpunkt: Ressourcen und Potentiale
Definition
- BenötigteMittel,umimRahmendesLeistungserstellungsprogrammseineHandlungzu tätigen bzw. einen Prozess durchzuführen
- RessourcendesUnternehmens(Produktionsfaktoren,Einsatzgüter)
Figure 1: Dimensions of cost management.
– Verbrauchsorientiert lassen sich unterscheiden Repetitive Faktoren (Einmaleinsatz und Neubeschaffung z.B. Roh-, Hilfs- u. Betriebsstoffe) und Potentialfaktoren (z.B. menschliche Arbeit, Maschinen)
 Gestaltungsparameter - FaktorpreisundFaktormengederRessourcensowieGestaltungderKostenflexibilitätdurch
Anpassung der Ressourcen an Nachfrageschwankungen
Ansatzpunkt: Prozesse
 Definition Verbindung zwischen den Produkten (Kundensicht) als Prozessergebnis und den Ressourcen (Lieferantensicht) als Prozesseinsatz (unternehmensextern und -intern)
 Generelles Vorgehen zur Prozessoptimierung - BusinessProcessReengineering - BusinessProcessImprovement
Ansatzpunkt: Produkte und Kunde
Definition
Figure 1: Dimensions of cost management.
- ZielorientierteGestaltungdesWertesvonProduktendurchEinflussnahmeaufdasVerhalten der Träger von Entscheidungen, bspw. über Produktmerkmale in Entwicklung und Produktion, Kundenverhalten
 Gestaltungsparameter - Kundennutzen
- ProduktkosteninBezugzumNutzen  Kundennutzen
- BestimmungdurchFunktionalitätundQualitätdesProduktes
 Produktkosten
- umfassendieKostenwährendseinesLebenszyklus
- Produktmerkmale
- SichtendesHerstellersunddesKunden
- BestimmungdesAbsatzprogrammes
Definition Controlling
 Controlling ist Beschaffung, Aufbereitung, Analyse von Daten zur Vorbereitung zielsetzungsgerechter Entscheidungen. (vgl. Berens)
 Funktional kann Controlling in operatives und strategisches Controlling unterschieden werden.
 Zur Durchführung des operativen Controlling eignen sich verschiedene Instrumente, z.B. Kennzahlen, ABC-Analyse, Deckungsbeitragsrechnung, Budgetigurung, Kennzahlen, Benchmarking, Soll-Ist- sowie Zeitvergleiche.
Internes Rechnungswesen
 Kosten- und Leistungsrechnung, auch Kosten- und Erlösrechnung
 Informationsbasis für das Controlling
 Perspektive: Navigator, steuerungsunterstützend, PKW- Beifahrer
 Funktion:
 Produziert Informationen, die für die Unternehmensführung zur Steuerung der Geschäftsverlaufs des derweilen Unternehmens nützlich sind
 Normenfrei, vielmehr Zweckkonformität
 Kostentragfähigkeitsprinzip:...
 Kostenverursachungsprinzip:...
 Durchschnittsmethode:...
Funktionen des Finanzbereiches
 Kapitalbeschaffung oder Finanzierung, die zur Aufgaben hat, Unternehmen mit erforderlichen Kapital zu versorgen
 Kapitalverwendung oder Investition, die dazu dienen, das beschaffte Kapital im Unternehmen einzusetzen
 Kapitalverwaltung, welche die Abwicklung der Einzahlungen und Auszahlungen des Unternehmens ermöglicht, die im Rahmen des Zahlungsverkehrs erfolgt
Finanzwesen
 Ausprägungsformen  Unterjährige Liquiditätsplanung  Mehrjährige Kapitalbedarfsplanung und Finanzierungsrechnung
 Liquidität ist die Fähigkeit, jederzeitig den fälligen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen
 Definition einfacher Cash Flow (indirekte Methode):  Gewinn + Abschreibungen + Rückstellungen  -Bestandserhöhungen + Bestandsminderungen
Externes Rechnungswesen
§§ 238ff. HGB, IFRS, US-Gaap als Norm
 Perspektive: Rückspiegel
 Berichtselemente  Bilanz
 Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)  Ggf. Anhang und Lagebericht
 Funktionen:
 Versorgung von externer Adressaten mit Informationen über die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage
 Steuerbemessungsgrundlage
 Handelsrechtliche Normenkonformität etc.
 Gläubigerschutzprinzip (Verlässlichkeit)
 Spannungsverhältnis zu decision usefullness (Relevanz), Bilanzierungsspielräum
Prinzipien code-law statt case-law
(1) Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung, § 238 I HGB (2) Grundsätze ordnungsmäßiger Inventur, § 240f. HGB (3) Grundsätze ordnungsmäßiger Bilanzierung, § 243 I HGB
Zu (1):
 Materielle Ordnungsmäßigkeit als Forderung nach Richtigkeit und Vollständigkeit der Aufzeichnungen
 Geschäftsvorfälle, die stattgefunden haben, sind aufzuzeichnen  Geschäftsvorfälle sind richtig aufzuzeichnen  Geschäftsvorfälle werden nicht aufgezeichnet, die nicht stattgefunden haben
 Formale Ordnungsmäßigkeit als Forderung, dass ein sachverständiger Dritter sich innerhalb angemessener Zeit einen Überblick über die Geschäftsvorfälle und die Vermögenslage des Unternehmens verschaffen kann
 Forderung nach Klarheit und Übersichtlichkeit