Wie sollte ein neues Unternehmensleitbild entwickelt werden?
• Gemeinsam mit externen Beratungsunternehmen • Durch Führungskräfte • Durch Workshops und Seminare • Mitarbeiter mit einbeziehen durch z.B. Mitarbeiterbefragungen
Was versteht man unter Unternehmenspolitik und was sind deren Hauptbestandteile?
Die Unternehmenspolitik dient der Praktischen Umsetzung des Unternehmensleitbildes und gibt umfangreiche Rahmenbedingungen für das Unternehmen vor unter Beachtung der Interessen von Anteilseignern, Kunden und Mitarbeitern.
Hauptbestandteile der UP sind die Personalpolitik, Produktpolitik, Finanzpolitik, Preispolitik, Kommunikationspolitik und Sozialpolitik.
Nennen sie zwei Gefahren falscher Unternehmenspolitik.
• Ökonomisch Sekundär - Förderung von Produktivität - Zufriedenheit der Mitarbeiter - Verbesserung der Arbeitsprozesse - Senkung Personalkosten
• Sozial - Fürsorgeprinzip für MA - Sicherung der Arbeitsplätze - Umsetzung betrieblicher Mitbestimmung - Leistungsgerechte Beurteilung und Bezahlung - Gerechte Arbeitszeiten
Was ist Corporate Identity, woraus besteht es und welche Ziele verfolgt es?
Corporate Identity (CI) ist das Selbstbild des Unternehmens und somit die Summe beeinflussbarer Faktoren um Einheit in Erscheinung, Worten und Taten zu sichern.
Es besteht aus Corporate Design, Corporate Behavior, Corporate Communication und Corporate Social Responsibility
Die Ziele der CI sind in extern und aufzuteilen: Extern -> Unverwechselbares Erscheinungsbild und Image Intern -> Integration und Motivation der Mitarbeiter
Was ist Planung und was zeichnet sie aus?
Planung ist das systematische durchdenken und vorwegnehmen zukünftigen Handelns.
Was bedeutet SMART Prinzip?
S = Spezifisch M = Messbar A = Attraktiv R = Realistisch T = Terminiert
Nennen sie die Grundsätze von Zielvorgaben.
1. Noch keine Beschreibung oder Lösung enthalten 2. Gut messbar sein 3. Realistisch sein 4. Verbindlich dokumentiert und von allen Beteiligten akzeptiert 5. Wegen Zielkonflikten ist Priorisierung wichtig.
Was versteht man unter Operationale Ziele?
Damit grobe Ziele erreicht werden können müssen sie in kleinteilige, konkrete Ziele aufgeteilt werden. (Meilensteine) Sind quasi Messbar bzw. Prüfbar
Erläutern sie den Ablauf der Zielsetzung.
1. Zieldefinierung der Unternehmensziele 2. Analyse der Zielbeziehung 3. Operationalisierung der Ziele 4. Kommunikation der Ziele nach Innen und nach Außen
In welchen unterschiedlichen Beziehungen können Ziele zueinander stehen?
Zwischen welchen Ebenen können Zielkonflikte entstehen? Beispiel
1. Konflikt = Widerspruch 2. Indifferenz = Die Ziele beeinflussen sich nicht 3. Komplementär = Ziele ergänzen sich gegenseitig 4. Antinom = Ziele schließen sich gegenseitig komplett aus
1. Terminziel = schneller oder langsamer 2. Kostenziel = günstiger oder teurer 3. Sachziel = welche Qualität
Beispiel: Möchte ich mehr Qualität brauche ich mehr Zeit und Geld, das Sachziel gerät also in Konflikt mit den Kosten- und Terminziel
Nennen sie Merkmale der Planung
• Zukunftsbezogen • Unter Unsicherheit • Zur Lösung von Problemen • Gestaltung der Zukunft • Liefert Infos über zukünftiges Handeln • Verläuft in mehreren Phasen
Die Planung lässt sich in 3 Arten unterscheiden, nennen und beschreiben sie diese.
Operativ: • Unter 1 Jahr also eher kurzfristig • Aufgabe des Low und middle Managements • Steuerung aktueller Prozesse
Taktisch: • 1 - 5 Jahre, mittelfristig • Aufgabe des Middle Managements • Teilziele der strategischen Planung
Strategisch: • mehr als 5 Jahre, langfristig • grundlegende und weit entfernte Ziele • top Management
Nennen sie 3 Rahmenbedingungen Strategischer Planung.
• Art des Marktes • Marktpotentiale und Perspektiven • Marktanteile • Ausdehnung des Marktes
Was ist das Ziel operativer Planung welche zwei Arten gibt es und welche Fragen muss die Operative Planung beantworten können?
Ziel ist es den kurzfristigen Erfolg zu sichern (Liquidität und Ertrag)
Wir unterscheiden • Induktive Planung = zuerst wird die kurzfristige Planung und daraus langfristige (strategische Planung) entwickelt • Deduktive Planung = zuerst wird die langfristige Planung und daraus dann die kurzfristige Planung entwickelt
1. Was soll getan werden? 2. Wann soll es getan werden? 3. Wer soll es tun? 4. Wie soll es getan werden?
Operative Planung lässt sich in verschiedene Systeme unterteilen nennen und beschreiben sie diese anhand von vor- und Nachteilen.
1. Top-Down Methode • Ziele und Aufgaben werden hier nach unten immer kleinteiliger und konkreter Vorteile: klare Zuordnung und gut an preisorganisation anpassbar Nachteile: weniger Mitbestimmung der unteren Ebenen, unflexibel und viel Kontrolle nötig
2. Bottom-Up Methode • dabei planen die kleinsten organisationseinheiten selbst, unter Berücksichtigung grundlegender, langfristiger Ziele. Danach analysieren und überarbeiten es die übergeordneten Stellen z.b. Abteilungsleiter Vorteile: Nah an der Praxis, wissen und kreativitätspotential Nachteile: schwer strukturierbar und höherer Zeitaufwand
3. Gegenstromplanung • Soll Nachteile bei den beiden anderen syste
Wie lassen sich Planungen kontrollieren?
1. Festlegen von soll und istgrößen 2. Ist-werte ermitteln 3. soll und ist vergleichen 4. Abweichungen untersuchen 5. festlegen und durchführen erforderlicher Maßnahmen
Wie lässt sich der Marktanteil analysieren?
Wir unterscheiden absoluter und relativer Marktanteil.
Absolut = Anteil am gesamten Markt Relativ = Anteil bzw Verhältnis zum größten Konkurrenten
Welche Marktarten gibt es und was sind Marktpartner?
• Absatzmarkt = waren und Dienstleistungen werden angeboten • Beschaffungsmarkt = waren und Dienstleistungen werden nachgefragt • Offener Markt = lässt neue Anbieter zu • Geschlossener Markt = Linz / Konzession nötig
Marktpartner sind 1. Vorgelagert = Direkte Partner z.b. zwischenlagerer 2. Nebengelagert = direkte Konkurrenten 3. Nachgelagert = Kunden
Im Rahmen der Produktpolitik gibt es verschiedene Möglichkeiten mit dem Lebenszyklus von Produkten umzugehen, nennen sie diese und erläutern sie die BCG-Matrix bzw Portfolioanalyse.
• Produktmodifikation -> Überarbeitung • Produktdifferenzierung -> mehrere Versionen • Produktdiversifikation -> Erweiterung der Produktpalette • Produktinnovation -> Produkte werden revolutioniert • Produkteliminierung -> aus dem Sortiment genommen
Produkte werden unterteilt in - Fragezeichen - Stars - Cash Cows - Poor dogs
Was versteht man unter Benchmarking, wie lässt es sich einteilen und was bedeutet Best Practic Transfer?
Benchmarking ist der systematische Vergleich von Produkten, Prozessen, Unternehmen, etc
Wir unterscheiden zwischen internen und externen BM.
Best Practic Transfer bedeutet die Ergebnisse des Benchmarkings bestmöglich auf das eigene Unternehmen abwandeln.
Was versteht man unter der SWOT Analyse?
S = Strength W = Weakness O = Opportunities T = Threats
Man schaut sich stärken und Schwächen an, immer in Kombination mit Chancen und Risiken.
Was versteht man unter Managementinformationssysteme und was sind der Aufgabe?
Das Management ist auf Unternehmensinterne Informationen angewiesen, dafür werden MIS genutzt.
Aufgaben: - Die Daten aus den verschiedenen Unternehmensbereichen werden zusammengeführt - Daten können für jeweilige Aufgabe gefiltert werden - Simulation von verschiedenen Szenarien (Best Case, mid case, worst case)
Was versteht man unter Management, was sind die Aufgaben des Managements und welche zwei Arten von Managementsysteme gibt es, erläutern sie.
Management ist die Umsetzung der Unternehmensziele.
• Integratives MS = einzelne MS und werden über eine EDV-Plattform verknüpft • Integriertes MS = mehrere verschiedene MS zu einem ganzheitlichen System
Wie lässt sich ein integriertes Managementsystem umsetzen?
• Festlegung der Ziele • Ernennung eines Beauftragten für das MS • Budgetierung und Bereitstellung der benötigten Ressourcen • Motivation und Integration der MA für das MS
Welche Arten von Audits gibt es?
Nennen sie die Punkte des Ablaufs einer Zertifizierung.
Was versteht man unter Qualitätsmanagement und was ist ein QM-Handbuch?
• Qualität wird durch Kundenzufriedenheit oder Objektive Verfahren ermittelt • Stichproben in der Produktion und statistische Auswertung • Mindset: jeder MA mit verantwortlich • Durch prozessvalidierung prüfen ob jeder jeweilige Prozess beherrscht wird • QM-Systeme beraten auf Norm iso 9000 in ihr werden alle Anforderungen definiert
QM-Handbuch ist das wichtigste Dokument des QM, zur Zertifizierung muss es immer aktuell sein.
Nennen sie die Grundlagen des Umweltmanagements.
• Vorsorgeprinzip -> Umweltschäden verhindern • Verursacherprinzip -> Verursacher trägt Kosten • Kooperationsprinzip -> Unternehmen, Staat und Gesellschaft kooperieren beim Umweltschutz • Gemeinlastprinzip -> Wenn das Verursacherprinzip nicht durchgesetzt werden kann übernimmt die öffentliche Hand die Schäden
Nennen sie die UM-Umweltziele.
• Umweltbelastungen reduzieren • Umweltbilanz des Unternehmen transparent gestalten • Umweltleistungen über die gesetzlichen Anforderungen hinaus gestalten
Nennen sie die verschiedenen Organsiationsformen hinsichtlich Hierarchien im Unternehmen.
• Einliniensystem - Jeder MA hat einen direkten Vorgesetzten von dem er Weisungen erhält und jede Stelle eine übergeordnete Stelle
• Spartenorganisation (Divisionsorganisation) - Hier werden Produktgruppen zusammengefasst - Die einzelnen Sparten können relativ selbstständig agieren
• Stabliniensystem - Unterstützende Stellen ohne Weisungsbefugnis - Sollen die Oberen Instanzen bei ihrer Arbeit unterstützen
• Mehrliniensystem - MA bekommen Anweisungen von mindestens zwei Stellen - Meistens in Form einer Matrixorga. Matrixorganisation
Warum werden Messungen der Kundenzufriedenheit durchgeführt und welche Instrumente gibt es?
Um aus einem einmaligen Kunden einen wiederkaufskunden zu machen.
1. Schriftliche Befragung in Form eines Fragebogens 2. Online Befragung in Form eines Fragebogens 3. Interviews (sind meist standardisiert und am Telefon) 4. Marktforschung mit Testkunden 5. Methoden der Feldforschung
Was versteht man unter Problemanalyse und was kann die Problembeschreibung erschweren?
Die Problemanalyse ist eine systematische Untersuchung bei der das Problem in seine Bestandteile zerlegt wird.
• Führungskraft bekommt nicht die notwendige Zuarbeit von Mitarbeitern • Problem hat Ursachen, die der MA nicht überblicken kann • MA verfügt nicht über die notwendigen technischen Mittel
Was versteht man unter der ABC-Analyse?
Man unterteilt Güter danach wie viel sie zum Gesamtwert beitragen.
A-Güter = 15-20% der Güter die 65-80% erwirtschaften B-Güter = zwischen A und C Gütern C-Güter = Güter die bis zu 50% zur Menge aber nur 5-10% zum Wert beitragen.
Erläutern sie das Ishikawa-Diagramm und nennen sie vor und Nachteile.
• Wird auch Ursache- Wirkungs oder Fischgrätendiagramm genannt • Ziel ist es herauszufinden welche Ursachen zum Problem beitragen • Man untersucht 7 Bereiche die mit M im Namen beginnen - Menschen, Maschinen, Material, Methoden, Mitwelt, Messung und Management
Vorteile: Systematische und vollständige Ursachendarstellung, alle Aspekte eines Problems werden sichtbar, man entdeckt Ursachen die man nie in Betracht gezogen hat
Nachteile: Wird schwierig wenn die Ursachen miteinander verknüpft oder zeitlich voneinander abhängig sind
Erläutern sie den Begriff WERTANALYSE und beschreiben sie den Ablauf.
Warum?
Die Wertanalyse hilft bei Planung und Überarbeitung von Produkten,prozessen und Organisationsstrukturen. Sie ist vielseitig einsetzbar. Die Wertanalyse ist ein umfassendes und aufwändiges Verfahren. Ziel ist die Wertsteigerung sowie die Differenz zwischen Aufwand und nutzen maximieren.