Unlöslich in Wasser, löslich in organischen Lösemitteln; Hunderte verschiedene Typen in Zellen, verschiedene Formen, Größen, Ladungen, Konzentrationen und Funktionen, manche kommen hauptsächlich in bestimmten Organellen und Zelltypen oder Organismen vor, keine Polymere, z.B. Fettsäuren, Isoprene und Steroide
Fettsäuren
bestehen aus zwei chemisch verschiedenen Regionen: einem geladenen Ende (aus C, an dem ein neutrales und ein negativ geladenes O hängen) = hydrophiler Kopf und einer ungeladenen Kette (aus CH₂ = Kohlenwasserstoff) = hydrophober Schwanz,
nicht sehr variabel in ihrer Struktur, Aber unterschiedlich lange Ketten (12-24) -> bei längeren Ketten hydrophobere Moleküle, in Pflanzen können sehr lange Ketten gebildet werden -> Wax
können Membranen bilden oder als Energiequelle/-reservoir dienen
hydrophile Kopfgruppe
geladener, wasserliebender Teil der Fettsäuren, besteht aus Cholin, Phosphat und Glycerol
hydrophobe Schwanzgruppe
ungeladener, wasserhassender Teil der Fettsäuren, besteht aus zwei Hydrocarbonat-Ketten = CH₂ (mit oder ohne cis-Doppelbindungen)
gesättigte (saturated) Fettsäuren
grade Struktur durch fehlende Doppelbindung -> dicht packbar und fester (z.B. Butter)
ungesättigte (unsaturated) Fettsäuren
geknickte Struktur durch mindestens eine cis-Doppelbindung -> weniger dicht packbar, flüssiger (z.B. Öl)
Triaglycerol
besteht aus Fettsäuren, die mit Alkohol reagieren (Glycerol = Dreifachalkohol) und Esterbindungen bilden, = Lagerform der Fettsäuren als Lipidtropfen im Cytosol (= tierisches Fett / Pflanzenöl)
min. ein Kohlenhydrat (Zucker) als Kopfgruppe, Fettsäuteketten als Schwanzgruppen
befinden sich nur auf dem äußeren Leaflet der Plasmamembran, Kohlenhydrate zeigen nach außen (in den extrazellulären Raum)
kommen als Glyceroglykolipide (auf Basis von Glycerol) und als Sphingoglycerolipide (auf Basis von Sphingosin) vor
Sterole
Membranbestandteile, die einen hydrophoben und einen hydrophilen Teil (HO) haben (hydrophiler Teil auf und hydrophober Teil in der Membran) sind deutlich kleiner als Lipide und passen so gut in die Lücken zwischen einer ungesättigten und einer gesättigten Fettsäure -> regulieren Flüssigkeit der Membran z.B. Cholesterol (=Cholesterin)