Ökonomik
(wirtschaftliches Handeln) -> Umgang mit Knappen
Ressourcen unter der Zielsetzung bestmöglicher
Effizienz
Nachhaltigkeit
Handlungsprinzip zur Ressourcennutzung, bei dem
eine dauerhafte Bedürfnisbefriedigung durch die
Bewahrung der natürlichen Regenerationsfähigkeit der
beteiligten Systeme gewährleitet werden soll.
o Es darf nicht mehr verbraucht werden, als
nachwachsen, sich regenerieren oder künftig
bereitgestellt werden kann.
Branche
Teil eines Wirtschaftssystems, der sich mit der
Erbringungen von Planungs- und
Bauausführungsleistungen von Bauwerken jeglicher Art
befasst und zwar für deren
Erstellung, Instandhaltung, Veränderung oder
Beseitigung
Produktbasis
o Wenn die gleichen oder ähnliche Produktionstechniken
& -prozesse
gleiche Produktbasis
o Auf dem Marktstehen Wettbewerber mit gleicher
Produktbasis in aktueller oder potentieller Konkurrenz
o Bereich wirksamer Konkurrenz
Unternehmen werden einem „Markt“ zugeordnet
Baugewerbe (oder Bauwirtschaft)
Vorbereitende Baustellenarbeiten
o Hoch- & Tiefbau
o Bauinstallation
o Sonstiges Ausbaugewerbe sowie Vermietung von
Baumaschinen& Baugeräten mit Bedienungspersonal
o Neubau, Instandhaltungen, An-, Aus- & Umbau,
Errichtung von vorgefertigten Gebäuden & Bauwerken
auf dem Baugelände, provisorische Bauten
Charakteristika von Produktionssystemen
Wirtschaften durch Austauschbeziehungen
o Gründe für Arbeitsteilung & Austauschbeziehungen
sind i.d.R. spezialisierungsbedingte Ressourcenvorteile
des Tauschpartners:
.
- verfügbare Kapazitäten (Personal, Betriebsmittel)
- Fachkenntnisse, Know-how
- Kostenvorteile
- Berechtigungen
ausgeprägte arbeits-/aufgabenteilige
Organisationsform von Bauvorhaben
Trade off
Arbeitsteilung vs. Organisation
Effizienzgewinne der Arbeitsteilung sollen nicht durch
Verluste infolge schnittstellenbedingter Kosten und
Risiken aufgezehrt werden
Produktivitätsanstieg/Ressourcenverbrauch=max Nutzeffekt (trade-off)
Drittparteien als Nutzer des zu erstellenden
Bauwerks
o Nicht immer ist Vorhabenträger/ Bauherr= Nutzer.
Evtl. baut er z.B. als Vermieter- Bzw. Verkäuferbauherr
für eine Nutzung durch dritte Parteien, die dann ggf.
als weitere Beteiligte in der Projektorganisation
berücksichtigt werden müssen:
o Bedarfsträger aus der Organisation des Bauherrn (z.B.
Unternehmensabteilungen, Verwaltungseinheiten,...)
o bereits feststehende Mieter (z.B. von Hotel- und
Bürogebäuden, Handels- oder Gewerbeimmobilien)
o bereits feststehende Käufer/Erwerber im
Wohnungsbau (z.B. bei Bauträgerprojekten)
i.d.R. haben diese Nutzer begrenzte
Mitwirkungsaufgaben & Entscheidungsbefugnisse
Nutzer fungieren also als Co-Bauherren und sind
unmittelbar Bestandteil der Projektorganisation
Zeitelement der Bauprojektrealisierung
- Konsequenzen
o Bauvorhaben benötigen langen Zeitraum
o Projektbeteiligte müssen zukunftsbezogen handeln
Unvollkommene Voraussicht
Umweltzustände/ überraschende Ereignisse
schwer voraussehbar
o Je länger Zeitraum, desto Wahrscheinlicher werden
wechselnde Präferenzen (z.B. Projektziele)
Entscheidung unter begrenzter Rationalität
o kognitive, kommunikative und intellektuelle
Beschränkungen der Akteure
o Unverfügbarkeit relevanter Informationen
o prohibitiv hohe Kosten der Informationsbeschaffung
o fehlende zeitliche Ressourcen für die
Entscheidungsfindung
Prozesscharakter mit hohem immateriellen
Leistungsanteil
o Planung maßgeblich geprägt durch starken
Prozesscharakter
o Planungsaufgabe wird schrittweise erarbeitet
Abfolge von Planungsphasen/-stufen
o Verschiedene Lösungsvarianten & Handlungsoptionen
o Ergebnisse werden in Form von
Zeichnungen, Plänen, Berechnungen, Modellen
materialisiert
o Wesentlicher Teil der Planung beinhaltet jedoch
intellektuelle d.h. schöpferische also immaterielle
Leistungen
Grundlegende Standards für die Kostenplanung
DIN 276
o Begriffsdefinitionen für die Kostenplanung
o Vorgaben zur Kostengliederung in Kostengruppen
o Formulierung von Zielvorgaben für die Kostenplanung
o Festlegung von Kostenplanungsstufen über den
Projektverlauf
o implizite Vorgaben zu Kostenermittlungsverfahren
entsprechend den einzelnen Kostenplanungsstufen
o prinzipielle Regelungen für das Kostenmanagement
über den Projektverlauf
Ressourcenknappheit vs. Unbegrenzte Bedürfnisse
o Mittel zu Bedarfs- bzw. Bedürfnisbefriedigung sind
grundsätzlich limitiert
o Tendenziell unbegrenzte Bedürfnisse in
Wohlstandsgesellschaften, trotzdem empfundene
Knappheit
Lebenszyklus von Bauwerken
o Beseitigung
o Erstellung
o Instandhaltung
o Veränderung
o Instandhaltung
o Veränderung
o Instandhaltung