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Haven't started (106)

Das Geschäftsmodell von ERP-Systemen

Value Proposition = Wertversprechen/Nutzenversprechen

Bedürfnisbefriedigung der Kunden durch DL oder Produkte


Value Architecture = Unternehmensarchitektur

Technologische und Organisatorische Infrastruktur, die die Bereitstellung von Produkten etc. gewährleistet


Value Network = Wertnetzwerk

Kooperations- und Koordinationsnetzwerke mit anderen Unternehmen


Value Finance = Finanzwerte

Kosten, Preisfestsetzung und Gewinnanalyse um mehr Gewinn zu erwirtschaften

Was bedeutet Digitalisierung?

  1. Informationen von analoger zu digitaler Form

Was bedeutet digitale Transformation?

  • Veränderte Märkte
  • Veränderte Wertschöpfungsstrukturen
  • Veränderte Produkte und Services
  • Veränderte Kernprozesse
  • Veränderte Schnittstelle zum Kunden

Welche Ziele werden durch IT-Einsatz verfolgt?

  • IT soll Produktivität steigern
  • IT soll Optionen für die Unternehmensstrategie ermöglichen


Unternehmensstrategie früher: Unternehmen stellt Anforderung -> IT führt aus.


IT-Strategie heute: IT ermöglicht neue Optionen für Unternehmensstrategie.

Diffussion of Innovations DOI

  1. Individual Characteristics (Knowledge, Führungsstile,...)
  2. Internal Characteristics (Zentralisierung, Komplexität, Untrnehmensgröße,...)
  3. External Characteristics (Wettbewerb,...)


-> beeinflussen, wie schnell sich Technologien verbreiten


Organizational Innovativeness

Bedingung von Kausalität

  1. Zeitabhängigkeit: A geht B voran
  2. Korrellation: Änderung bei A => Änderung bei B
  3. keine plausible alternative Erklärung

Vorteile von ERP-Systemen (4 Dimensionen)

  • Unternehmensstruktur - einheitliche Organisation
  • Management - unternehmensweite wissensbasierte Managementprozesse
  • Datenstruktur - einheitliche Plattform
  • Wettbewerbsfähigkeit - effiziente und kundenorientierte Geschäftsprozesse

Potenziale von IKT

  • Transactional: Unstrukturierte Prozesse bekommen Struktur
  • Geographical: Unabhängig von Ort
  • Automational: Menschenarbeit reduzieren/ablösen
  • Analytical: Kann Analysen machen
  • Informational: Große Mengen an Informationen in einem Prozess
  • Sequential: Paralleles arbeiten
  • Knowledge Management: Wissen und Expertise wird ausgetauscht
  • Tracking: Vervolgung von Status, Outputs etc.
  • Disintermediation: Verbindung von 2 Parteien ohne Intermediär

Herausforderungen von ERP-Systemen (3)

  • Inflexibilität
  • Realisierung des strategischen Werts
  • Hohe Kosten bei Einführung, Vorteile erst in Zukunft

Zeitlicher Verzug bei ERP-System-Einführungen

  • Operational
  • Managerial
  • Strategic
  • IT-Infrastructure
  • Organizational

Phasen der Einführung eines ERP-Systems

  1. Project-Kick-Off (Ziele setzen, Problemsammlung, Vorgangsweise,...)
  2. Prozess Abgrenzung (Hauptprozesse; Personal-, Materialwirtschaft, Finanzwesen,...)
  3. Prozessmodellierung (Entwicklung eines Soll-Prozessmodells; Abstimmung zw. ERP-Prozesse und unternehmensinternen Prozessen, Anpassung bestehender Systeme)
  4. Software Einstellung (Umsetzung des Soll-Prozessmodells; Abschaffung unnötiger Prozesse, Soll-Ist-Vergleich und Umsetzung im ERP-System)
  5. Implementierung (Technische und Organisatorische Umsetzung)

Unterschied: Standardsoftware // Individualsoftware

Standardsoftware:

  • Fertige Programme
  • Individuelle Anpassung (Customizing) möglich
  • Fremdbezug (keine Eigenentwicklung)


Individualsoftware:

  • Für speziellen Anwendungsfall/Unternehmen entworfen
  • Make or Buy (Selbst entwickeln oder entwickeln lassen)


Vorteile von ERP-Standardsoftware

  • Lizenz günstiger als Individualsoftware-Entwicklung
  • Kurze Einführungsdauer
  • Keine eigenen Softwareentwicklungs-Ressourcen benötigt
  • Hoher Reifegrad (Software funktioniert und ist getestet)
  • Externes Know-How

Nachteile von ERP-Standardsoftware

  • Unterschiede zw. was Programm kann und was Unternehmen benötigt
  • Customizing nur begrenzt möglich und kostenintensiv
  • Strategischer Wert (Jeder Konkurrent hat Zugang zu gleichem System --> Keine Systemvorteile/Wettbewerbsvorteile)

Anwendungssysteme für betriebliche Funktionen

  • Strategische Ebene --> Oberes Management
  • Managementebene --> Mittleres Management
  • Operative Ebene --> Führungskräfte

Was bedeutet Standardisierung von Prozessen

Es wird definiert, wie ein Prozess ausgeführt wird, egal wo oder von wem der Prozess bearbeitet wird.

Welche 2 Denkweisen für nachhaltige Wettbewerbsvorteile sind besonders präsent?

  1. Marktbasierte Ansatz MBV: Vorteil durch spezielle Marktpositionierung (BAS, Fachkräfte, Kapital, Wissen, Patente, Prozesse, Maschinen, Marken etc.)
  2. Ressourcenbasierte Ansatz RBV: Vorteil durch zusammensetzen von Unternehmensressourcen

VRIO-Konzept

  • Value (Positiver Wertbeitrag einer Ressource)
  • Rare (Nicht alle Unternehmen besitzen diese Ressource)
  • Inimitable (kann nicht einfach gekauft/nachgemacht werden)
  • Organizational (Ist das Unternehmen organisiert genug, um die Ressource zu nutzen)

Methoden der Datenintegration und deren Vor-/Nachteile

  • Datenaustausch

Vorteile: Lose Kopplung (Modularität) --> Flexibel; wenig gegenseitige Abhängigkeit --> Einfache Änderungen am Subsystem


Nachteile: Änderungen stehen nicht allen Systemen zur Verfügung; Übertragungsfehler möglich



  • Gemeinsame Datenbank

Vorteile: Keine Redundanzen; Geringere Speicherkosten; Informationen auf allen Systemen


Nachteile: Höhere Komplexibilität zwischen (Sub-) Systemen --> Geringere Flexibilität; Jeder Mitarbeiter kann auf alle Daten zugreifen --> Fehlinterpretation (Abänderungen)

Operational Benefits bei ERP-Einführung


Vorteile, Nachteile

EVENTUELL kurzfristig Produktivitätseinbußen, später Produktivitätssteigerung


Vorteile:

  • Einsparungen durch Automatisierung - Arbeit, Zeit


Nachteile:

  • Zeit und Arbeit bei der Dateneingabe

Managerial benefits bei ERP-Einführung


Vorteile, Nachteile

Kurzfristig keine Effekte, Langfristig positive Effekte


Vorteile:

  • Entscheidungen können schneller gefällt werden
  • Echtzeitinformationen


Nachteile:

  • Enge Systemintegration - Ressourcenzuweisung


Strategic benefits bei ERP-Einführung


Vorteile, Nachteile

Kurzfristig keine Effekte, Langfristig stark positive Effekte


Vorteile:

  • Keine imittierbaren Strategien


Nachteile:

  • Verlust der Wettbewerbsvorteile, wenn Mitbewerber ähnliche Systeme nutzen.


IT-Infrastruktur benefits bei ERP-Einführung


Vorteile, Nachteile

Sofortige Effekte, da altes System abgelöst wird


Vorteile:

  • Keine imittierbaren Strategien


Nachteile:

  • Verlust der Wettbewerbsvorteile, wenn Mitbewerber ähnliche Systeme nutzen.


Organizational benefits bei ERP-Einführung


Vorteile, Nachteile

Negativer sofortiger Effekt; Später positiver Effekt


Vorteile:

  • Langfristiger Produktivitätszuwachs


Nachteile:

  • Mitarbeiter Moralverlust durch Einschulung
  • Neue Prozesse erlernen
  • Anfangs Programmfehler
  • Wechseldruck


ERP-Systeme Definition und Architektur


Findet zwischen Geschäftspartner (Zulieferer) und Kunde statt:

  • Zentrale Unternehmensweite Geschäftsprozesse, unterstützt durch Datenbasis
  • Integration von allen verschiedenen Geschäftsprozessen (Rechnungswesen, Vertrieb, Materialwirtschaft, Personalwirtschaft, Produktion
  • Standardisierte Schnittstellen, lose Kopplungen und modularer Aufbau


Womit ist IT vergleichbar?

Infrastruktur wie Strom-/Verkehrsnetz

Welche Schlussfolgerungen gibt es im Thema IT does not matter?

  • Vermeidung von Overspending (IT-Ausgaben reduzieren)
  • Follow, do not Lead Strategie
  • IT-Management fokussiert Risikominimierung
  • IT verliert an Glamour

Wie eignet sich ERP-Systeme wie SAP im VRI(O) Konzept

  • Value: JA
  • Rare: Nein, keine Wettbewerbsvorteile mehr, wenn jeder besitzt; Ja für einige Zeit, wenn man schneller implementiert als andere.
  • Inimitable: Nein, jeder kann SAP Lizenz kaufen

Standardisierungsproblem: Vor und Nachteil, Kernfrage und Ziel

Vorteil: Einsparung von Informationskosten

Nachteil: Standardisierungskosten


Kernfrage: Welcher Akteur implementiert welchen Standard; Welche Knoten werden standardisiert?


Ziel: Minimierung der Gesamtkosten (Informationskosten + Standardisierungskosten)

Was sind Informationskosten?


Welche Lösung gibt es?

Informationskosten zwischen Menschen bzw. Maschinen generieren Kosten

  • Zeitaufwand
  • Medienbrüche (Änderung von Medien Mündlich->Handschriftlich->Elektronisch)
  • Sinkende Qualität von Entscheidungen


Standardisierung: z.B. Nur Elektronisch Standardisierungskosten fallen an

Was sind Standardisierungskosten?


Beispiele

Einführung von Standards


  • Hardware und Software (Anschaffung, Anpassung, Wartung)
  • Personalkosten (Beratung, Schulung)

Wann werden benutzerdefinierte Anpassungen getroffen (Customizing)

Data Misfit

  • Format
  • Relationship

Functional Misfit

  • Access
  • Control
  • Operational

Output Misfit

  • Presentation Format
  • Information Content

Standardisierungsproblem:


Was ist Knoten, was ist Kante

Knoten = Standardisierungskosten


Kanten = Informationskosten

Wann soll standardisiert werden?

Wenn Summe der verbundenen Knoten < Wert der Kante ist.


Eine Standardisierung macht NIE Sinn.

Studie von Berente

Three Dimensions of Alignment in Organizational Routines

  • Ostensive (the goals): Benötigte Infos sind nicht abgebildet. Z.B. Kundenkartei ist nicht Teil des ERP; Es kann oder darf nicht


  • Material (the system): Eingearbeitete Vorgänge werden verändert: z.B. Klinik Aufnahme wird zuerst Unfallhergang eingegeben, dann erst Verletzung (vorher umgekehrt); Kunde will schneller fahren, als Auto zulässt


  • Performative (routines): Mitarbeiter halten sich nicht an Vorgaben: Z.B. MA sollen Bestellung aufgeben -> MA geben Bestellung an Sekretariat und die sollen aufgeben.

Unifyed Theory of Acceptance and Use of Technology UTAUT


Die 4 Einflussfaktoren

  1. Performance Expectancy: In wieweit hilft das System einem Nutzer
  2. Effort Expectancy: Wie leicht ist es zu nutzen
  3. Social Influance: Wie viele meiner Kollegen/Freunde nutzen es
  4. Facilitating Conditions: In wie weit glaubt man, dass Organisation und Technologie das System unterstützt

Wie wirkt sich eine ERP-Implementierung auf der organisatorischen Ebene aus?


Routines as Shock Absorbers During Organizational Transformation Studie von Berente et al. 2016 Organization Science, Articles in Advance, pp. 1–22, ©2016 INFORMS Routines as Shock Absorbers—A Multilevel Model of Integration and Control Through Stability

ERP-implementierung -> ERP-Stabilisierung -> Organisatorische Integration und Kontrolle

Wie wirkt sich eine ERP-Implementierung auf der lokalen Ebene aus?


Routines as Shock Absorbers During Organizational Transformation Studie von Berente et al. 2016 Organization Science, Articles in Advance, pp. 1–22, ©2016 INFORMS Routines as Shock Absorbers—A Multilevel Model of Integration and Control Through Stability

Misalignments -> Schlechtere Integration und Kontrolle -> Selbstorganisation und örtliche diskretion

Welche Typen von Standards haben Sie in der Veranstaltung kennengelernt?

Standards for Reference, Definition 

Standards for minimal admissible Attributes 

Standards for Interface Compatibility 

Wie lautet die Kernfrage des Standardisierungsproblems?




Welcher Akteur implementiert welchen Standard?

Ablauf einer Kundenauftragsfertigung

Auftrag --> Disposition --> Fertigung --> Wareneingang --> Kundenauftragsbestand --> Auslieferung --> Warenausgang (Reduziert Kundenauftragsbestand) --> Fakturierung -->

Welche Data Misfit gibt es und beschreibe.

Functional Misfit: Vorgegebenes Eingabechema (Westliches Namenssystem Vorname, 2. Vorname, Nachname) -> funktioniert in Asien nicht.


Relationship Misfit: ERP vergibt individuelle Nummer für Datensatz (Patienten_ID), obwohl es standardisierte Nummer gibt (Landesweite PersonenID z.B. Versicherungsnummer)

Welche Functional Misfit gibt es und beschreibe.

Access: User hat nicht die benötigten Zugriffsrechte (Doktor sieht nicht, wo Patient gerade ist) und es sind dafür weitere Lizenzen nötig.


Control: ERP erlaubt nicht die üblichen organisatorischen Routinen


Operational: Es gibt keine Rechnungszentrale für ausstehende Rechnungen. Bspw. Kunde (Patient) kann Rechnung nicht Ratenmäßig abzahlen, sondern nur in 1x-Zahlung

Welche Output Misfit gibt es und beschreibe.

Presentation Format: Bei Bericht fehlen Infos: z.B. Datum, Bearbeitungsdauer, Seitenanzahl


Information Format: Es fehlen Parameter bei der Berichterstellung, welche für andere Abteilungen, Regierung oder Partner notwendig sind.

Lösungen für Misfits

Organisatorische Umstellung (1) zunehmend Richtung Customizing (4)


  1. Arbeit an die ERP-Funktionen anpassen
  2. Das Fehlen von Funktionen akzeptieren und damit leben
  3. Workaround, ohne das eigentliche ERP-Skript zu verändern (alternative Lösungen suchen)
  4. Customizing: Core-Customizing, non-Core-Customizing (Module)


Aufgabenverteilung betrieblicher Informationssysteme

SCM: Supply-Chain-Management (Netzwerkplanung/-ausführung, Auktionen etc.)


ERP: Enterprise-Ressource-Planning (ReWe, Personalmanagement, Materialwirtschaft etc.)


CRM: Customer-Relationship-Management (Elektr. Martkplätze B2B, B2C, Auktionen etc.)


Querschnittsysteme: Wissensmanagement, Bürosysteme, Dokumentenmanagementsysteme

Definition: Supply Chain Management (SCM)

SCM ist die Planung, Steuerung und Kontrolle aller Material-, Güter-, Geld-, Dienstleistungs- und Informationsflüsse. SCM reicht dabei von der Rohmaterial Beschaffung bis zum Endkonsumenten.


Upstream (vor unserer Kernkompetenz; Zulieferer) Downstream (nach unserer Kernkompetenz; Einzelhandel)

Definition: Customer Relationship Management (CRM)

CRM ist die Summe aller unternehmerischen Entscheidungen und Handlungen, die auf den Aufbau und die Erhaltung von längerdauernden Beziehungen zwischen den Unternehmen und seinen Kunden abzielen.


(Planen) Beschaffen, Herstellen, Liefern (Retournieren)

Welche SCM Modelle gibt es (Erklärung)

Push (Lieferung nach Vorhersage; Kauf was in Regale steht)


Pull (Lieferung nach Anfrage; Kauf, was Kunde bestellt; Händler füllen Lager/Vorrat automatisch auf)

Unterschiede zwischen:


Supply Chain

Supply Chain Management 

Supply Chain Management Systeme

SC: Netzwerk von Unternehmen, die in ihren internen und unternehmensübergreifenden Geschäftsprozessen die Materialbeschaffung, Verarbeitung von Rohmaterialien in Zwischenprodukte und schließlich Fertigstellung der Endprodukte sowie Verteilung der Endprodukte an die Kunden durchführen.


SCM: Planung, Steuerung und Kontrolle aller Material-, Güter-, Geld-, Dienstleistungs- und Informationsflüsse. SCM reicht dabei von der Rohmaterial Beschaffung bis zum Endkonsumenten.


SCMS: Anwendungssysteme, die den Informationsaustausch zwischen einem Unternehmen und seinen Lieferanten und Kunden automatisieren, um Planung, Beschaffung, Fertigung und Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen Supply-Chain-übergreifend zu optimieren.

Internetbasiertes SCM

Kunde (Extranet) - Unternehmen (Intranet mit Anschluss an Einkauf, Logistik, Verwaltung, Produktion etc.) - Lieferant (Extranet)

Supply Chain Management Systeme Vorteile, Herausforderungen

+ Kostenreduzierung

+ Verbesserte Reaktionsmöglichkeiten (Äußert sich zum Beispiel in verbessertem Kundendienst)

+ Kapitalnutzung



- Relativ hoher Implementierungsaufwand. Technische Umsetzung nicht ausreichend; Prozessanpassungen in der Lieferkette sind nötig, um Vorteile zu realisieren

- Hoher Schulungsaufwand bei Einführung eines SCM-Systems

- Viel Informationsaustausch entlang der Lieferkette (auch sensibler Daten)

Bullwhip-Effekt erklären

"Überreaktion des Marktes auf plötzlich leicht erhöhte Nachfrage"


Große Nachfrage nach einem Gut (Windeln) in einem Monat führt zu enormer Überproduktion.


Kunden kaufen um 10% mehr als sonst

Einzelhändler bestellt 20% mehr als sonst

Großhandel bestellt 40% mehr

Hersteller produziert 60% mehr

Zulieferer ... Mehr


Hohe Lagerbestände -> weniger Bestellung im nächsten Monat, falls Bullwhip nicht erneut zuschlägt.

Wie kann man Bullwhip-Effekt vermeiden

Vendor Managed Inventory (VMI)


Händler lässt den Zulieferer auf seine Lagerbestände (Verkaufszahlen) zugreifen -> Lieferant kann leicht den Bedarf planen.


point-of sale (POS) System


Verkäufe werden in Bestandsführugssystem übermittelt -> genaue Auflistung von Verkäufe pro Produkt.

Auflistung kann an Lieferanten weitergegeben werden.

Perspektiven des Customer Relationship Management (CRM)

Marketing: Datenanalyse, Werbekampagne


Vertrieb: Wahl Vertriebsweg (Telefon, Email, Einzelhandel etc.)


Kundenservice: Datensammlung von Callcenter, Cookies, Außendienst etc.

Ausgewählte Integrationsbereiche

SCM geht vom Zulieferer durch unser Unternehmen bis zum Kunden


CRM geht von unserem Vertrieb zum Kunden


ERP bleibt Unternehmensintern (maximal Daten wie Lagerbestände zu Kunden und Lieferanten)


Güter & Information an Kundenseite

Information an Lieferantenseite

Was machen Customer-Relationship-Management-Systeme (CRM-Systeme)

dienen dazu, sämtliche Interaktionen der Unternehmung mit Kunden zu verfolgen und zu analysieren, um Umsatz, Rentabilität, Kundenzufriedenheit und Kundentreue zu optimieren. Das ideale CRM-System bietet einen vollständig integrierten Kundenservice, der von der Entgegennahme einer Bestellung bis zur Produktauslieferung (und gegebenenfalls Rücknahme) reicht.

Operative und analytische CRM-Systeme

Operative: Direkte Kundeninteraktion

  • Werkzeuge für die Automatisierung von Aufgaben im Verkauf
  • Unterstützung im Callcenter und Kundendienst
  • Automatisierung im Marketing


Analytische:  Informationen für die Verbesserung der Geschäftsleistung (DataWarehouse)

  • Gewinnbringende Kunden
  • Gewinnbringende Kunden
  • Abwanderungsraten
  • Marktsegmente

Kunden Data Warehouse

Es werden Daten über Kunden über diverse Kanäle gesammelt:

§ Callcenter § Website § Mobil § Außendienstverkäufe § Post § Email § Einzelhandelsgeschäfte § Partner § Marketing Kampagnen § Etc.



Dadurch kann Datenanalyse stattfinden (Werkzeuge der Datenanalyse)


Es kann herausgefiltert werden:

  • Gewinnbringende Kunden
  • Gewinnbringende Kunden
  • Abwanderungsraten
  • Marktsegmente




„What Happens after ERP Implementation?“

  • Interdependence
  • Differentiation
  • Customization
  • Time elapsed since implementation
  • Coordination improvements
  • Task efficiency
  • Local (plant) level overall benefits
  • Interdependence


Verflechtung des Teilbereichs zu anderen Teilbereichen*

  • Differentiation


Unterschiede zwischen den Tätigkeiten der Teilbereiche*

Customization

Notwendige Änderungen am ERP-System, um die Bedürfnisse eines Teilbereichs* zu erfüllen

  • Time elapsed since implementation


Verstrichene Zeit seit der ERP-Implementierung

  • Coordination improvements


Bessere Koordination zwischen den Teilbereichen 

Task efficiency

Effizientere Gestaltung der internen Geschäftsprozesse

Local (plant) level overall benefits

Gesamte geschäftliche Auswirkungen des ERP-Systems auf diesen Teilbereich

Wofür steht (CPRI)

Customer-perceived relationship investment (CPRI)

Performance Implications of CRM Technology Use: Ergebnisse


Wozu führt erhöhte CRM-Technologie Nutzung?

H1: „CRM interaction support tools“ haben einen positiven Effekt auf CPRI (und die „Customer account size“ hat keinen Einfluss auf diesen Effekt).


H2: „CRM prioritization tools“ haben einen positiven Effekt auf CPRI bei großen Kunden und einen negativen Effekt bei kleineren Kunden.


H3: CPRI hat einen positiven Effekt auf den Erfolg des Unternehmens.

Kunden als Wertschöpfungspartner


wozu führt Kundenintegration und was bedeutet es?

Bedeutung: Einbezug von Kunden und Nutzern in Bereiche und Aktivitäten, die zuvor als interne und zentrale Domäne des Herstellers angesehen wurden.


Führt zu:


Open Innovation: Miteinbezug von Stakeholdern (Kunden) bei Innovationsprozessen.


Mass Customization: Produkt/DL trifft die unterschiedlichen Bedürfnisse von verschiedenen Nachfragern bei großem Absatzmarkt.

Managementrollen und Entscheidungsträger: Beschreibungen (3)

  • Zwischenmenschliche Rollen: Vorgesetzte und "Aushängeschild"

Vertretung des Unternehmens nach außen

Mitarbeitermotivation

Vernetzung der Unternehmensebenen


  • Informationsbezogene Rollen: Manager als Empfänger/Verteiler

Manager haben (kritische) Informationen und verteilen diese an die Organisation


  • Entscheidungsbezogene Rollen: Manager als Entscheider

Aktivitäten/Innovationen in die Wege leiten

Probleme lösen

Ressourcen zuweisen

Verhandlungen führen

Konflikte lösen

Entscheidungsprobleme: Ablauf

Welches Problem liegt vor?

Recherche


Welche Alternativen sind verfügbar?

Alternativengenerierung


Welche Alternative sollte man wählen?

Auswahl


Ist die gewählte Alternative brauchbar?

Umsetzung

Ebenen von Entscheidungsprozessen

Entscheidungsprozesse finden im Unternehmen auf strategischer Ebene, Managementebene und operativer Ebene statt. 



Strategische Entscheidungsfindung legt die Ziele, Ressourcen und Richtlinien eines Unternehmens fest.


Die Entscheidungsfindung auf Managementebene befasst sich vor allem mit den Fragen, wie effizient und effektiv Ressourcen eingesetzt werden und ob die Leistung der operativen Einheiten zufriedenstellend ist. 


Die Entscheidungsfindung auf operativer Ebene legt fest, wie bestimmte Aufgaben ausgeführt werden, die von Entscheidungsträgern der strategischen und der mittleren Managementebene vorgegeben werden.



Wie unterscheiden sich strukturierte und unstrukturierte Entscheidungen?

Strukturierte Entscheidungen:

Wiederholt, Routinemäßige Entscheidungen! Es gibt ein definiertes Entscheidungsverfahren


Unstrukturierte Entscheidungen

Neuartig, Wichtig, Nicht Routinemäßig! Es gibt kein definiertes oder vereinbartes Entscheidungsfindungsverfahren.

Arten von Informationssystemen zur Unterstützung von unterschiedlichen Typen von Entscheidungen


Aufgaben können nach Art der Entscheidung/Operationsebene eingeteilt werden.

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Information Processing Theory // 2 Arten von Unsicherheit

Information ist die wichtigste Ressource in Organisationen.

Ungewissheit und Mehrdeutigkeit werden durch unterschiedliche Mechanismen der Informationsverarbeitung adressiert.


Mehrdeutigkeit (equivocality): Ambiguität bzw. mangelndes Verständnis von Problemkontext à Reduzierung durch Integration unterschiedlicher Sichten; Bedarf der Interpretation und Diskussion.


Ungewissheit (uncertainty): Mangel an Informationen àReduzierung durch Sammeln von mehr Informationen.

Wie kann Mehrdeutigkeit und Ungewissheit reduziert werden?

Datenzentrische Mechanismen: Hauptsächlich Ungewissheit

Datamining, Dashboard


Organisatorische Mechanismen: Hauptsächlich Mehrdeutigkeit

Planung, Gruppenmeetings

4 Dimensionen der Informationsqualität nach Nelson

  • Genauigkeit (Korrekt, eindeutig, aussagekräftig,...)


  • Vollständigkeit (Relevante Aspekte enthalten)


  • Aktualität


  • Format (Verständlich und interprätierbar)


Situation Awareness: Die 3 Level nach Endsley

Level 1: Die Wahrnehmung der Elemente in der Umwelt

Level 2: Das Verstehen der aktuellen Situation

Level 3: Die Vorhersage von Veränderungen der Elemente in der Umwelt


Beschreibe die Situation Awareness am Beispiel Fluglotse

Level 1: Der Fluglotse nimmt die Flugzeuge und deren Flugdaten (z. B. Höhe, Geschwindigkeit, Position) sowie Art und Position von Hindernissen wahr.


Level 2: Der Fluglotse versteht deren Bedeutung (z. B. Höhe, Geschwindigkeit wie geplant à Flugstatus in Ordnung)


Level 3: Der Fluglotse verknüpft die Informationen und kann so beispielsweise vorhersagen, welche Landebahnen frei sein werden oder wo Kollisionsgefahr besteht.

OLTP (On-Line-Transactional-Processing) vs. OLAP (On-Line-Analytical-Processing)


Business Intelligence (BI) & Business Analytics (BA) 

Business Intelligence (BI) = Sammelbegriff für Datensammlung, Datenanalyse, Datenbereitstellung für Entscheidungsunterstützung. (=Deskriptive Analytics)


Business Analytics (BA) = Fortgeschrittene Analyseverfahren.

Datamining, Deskriptive Statistik, Ad-Hoc-Analyse führen zu Vorhersage und Optimierung

Beschreiben & Verstehen -> Verbessern -> Vorhersagen

Nachteile von OLTP (On-Line-Transactional-Processing)

Welche Lösung gibt es?

Daten werden überschrieben -> Keine Vergangenhetisdaten

Zwischen verschiedenen Abteilungen unterschiedliche operative Systeme -> Verschiedene Datenbanken


 schnelle, flexible, multidimensionale Betrachtung von Daten nur unzureichend erfüllbar


Lösung Data-Warehouse

Data Warehouse – von OLTP zu OLAP

  • Daten aus verschiedenen OLTP sammeln und für Analysen bereitstellen
  • Daten werden aus unterschiedlichen Datenbanken zusammengefasst und aggregiert.
  • Werkzeuge für „Extraction“, „Transformation“ und „Load“ zur Verfügung stellen
  • Mehrdimensionale Datenhaltung des OLAP -> oft in Datenwürfel abgebildet


Architektur von Business Intelligence & Analytics Systemen

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OLAP -> Multidimensionale Daten


Wichtige Begriffe

Drill Down -> tiefer gehen -> Deutschland, Bayern, Passau


Roll Up -> höher gehen -> Passau, Bayern, Deutschland

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Prozessmodell für Data Mining Projekte

Siehe Bild

Data Mining Paradigms

Siehe BIld

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Was bedeutet Klassifikation?

Es werden historische Daten analysiert, die in Datenbanken gespeichert sind, um ein Modell zur Verhaltensvorhersagung zu generieren.

Klassifizierungsansätze

  • Neuronale Netzwerke
  • Bayesian Networks
  • Support Vector Machines
  • Entscheidungsbäume


Die Klassifizierungsansätze unterscheiden sich nach:

Suchstrategie Entscheidungsbäume

Klassifizierungsgenauigkeit

Ressourcenverbrauch (CPU, Speicher)

Anforderungen an die Eingabedaten (“outliers”, fehlende Werte, etc.)

Interpretierbarkeit der Modelle

Klassifikation: Supervised learning VS Unsupervised learning

Supervised learning:

  • Klassen sind bekannt
  • Mustererkennung
  • korrekte Vorhersagen


Unsupervised learning:

  • versucht Zusammengehöriges zu erkennen und zu gruppieren

Wie kann Klassifizierung grafisch dargestellt werden?

SIehe Bild

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Merkmale von Dienstleistungen

  • Intangibilität (Immaterieller Vorgang der DL [das Fußbodenlegen])
  • Verderblichkeit (Nicht lagerbar [Auf Vorrat auslegen])
  • Integration des externen Faktors (Motivation des DL)
  • Wahrgenommenes Kaufrisiko (
  • Individualität (Nicht jede DL ist qualitativ gleich; andere Umstände; andere Ausführung)

Dienstleistungsklassifikation nach Leimeister

Siehe Bild

Vier Typen IT-unterstützte-Dienstleistungsklassen

Siehe Bild

IT-assistierte Dienstleistungen

Dem DL-Geber stehen IT-Lösungen zur Verfügung, die ihm bei der Arbeit für den DL-Nehmer nützlich sind.

IT-vereinfachte Dienstleistungen

= IT-unterstützte DL, wo auch DL-Empfänger IT nutzt. Besonders als Kommunikationsmedium zw. DL-Geber und DL-Empfänger

IT- vermittelte Dienstleistungen

DL wird ausschließlich über IT erbracht. Ortsunabhängig.

IT-basierte Customer Self Services

Die erbrachte DL wird von der IT erbracht. der DL-Empfänger "nimmt" sich DL von IT (z.B. Onlineplattform)

 Rationale Faktoren, die den Bullwhip-Effekt begründen 

1. Aktualisierung der Nachfrageprognose

2. Bündelbestellungen

3. Preisfluktuationen

4. Knappheit

nähere Beschreibung für den Bullwhip-Effekt bei:


  • Aktualisierung der Nachfrageprognose
  • Bestellbündelungen

Aktualisierung der Nachfrageprognose:

  • Bestellungen werden als Signale für künftige Nachfrage interpretiert.
  • Verkettete Anwendung von Prognostechniken in den verschiedenen Wertschöpfungsstufen (Prognosefehler pflanzen sich fort).
  • Sicherheitsbeständige die auf jeder Stufe unabhängig von den anderen Stufen gehalten werden.


Bündelbestellungen:

  • Economies of Scale bei Bestellkosten und Rüstkosten führen zu Bündelungen von Bestellung/Produktion
  • Periodische Planung und Bestellung als Teil der Materialbedarfsplanung und periodische Lagerbestandsüberwachung
  • Economies of Scale beim Transport
  • Push anstatt pull orientiertes Lieferverhalten aufgrund kurzfristiger Finanzkennzahlenkosmetik.


Lösungen gegen den Bullwhip-Effekt

Traditionelle Lieferkette

-> Jeder Akteur ist selbst zuständig


Vendor Managed Inventory (VMI)

-> Verkaufs- und Bestandsdaten werden an den Supplier übermittelt mitels SCM-System

-> Lieferant macht Bedarfsplanung


 point-of sale (POS) Systems mit einem justin-time (JIT) Bestandsführungssystems

-> Verkäufe werden dem allgemienen eigenen Bestandsfürhungssystem unabhängig der POS übermittelt.

-> Genaue Auflistung der Verkäufe/Produkt der verschiedenen POS

-> Die Infos können an die vorgelagerte SC weitergegeben werden (an Lieferanten)


Herausforderungen bei OLTP  (Online Transaction Processing)

Echtzeitausführung einer Vielzahl von Datenbanktransaktionen durch viele Personen


Basiert auf relationaler Datenbank -> kann Vielzahl gleichzeitiger Anfragen aufnehmen und bearbeiten.


Vergangenheitsdaten werden überschrieben


Unterschiedliche Systeme der einzelnen Abteilungen (Telefon, Fax, Brief, Intranet, Email etc.)

Wie kann das Zusammenspiel von OLAP und Data-Warehouse beschrieben werden?

  • Data-Warehouse sammelt und aggregiert Daten aus verschiedenen Datenbanken anderer Abteilungen (Marketing, Materialwirtschaft...) und fasst diese zusammen.
  • OLAP-Systeme analysieren Daten und werten z.B. Produktivität aus.
  • OLAP-Systeme können mehrdimensionale Daten veranschaulichen (Datenwürfel)

OLAP – Multidimensionale Daten: Wie können diese "gefiltert" werden?

Slicing: Es werden Dimensionen eliminiert (z.B. es wird nur das Jahr 2022 angeschaut -> Eliminierung der Zeit-Dimension), die anderen bleiben intakt.


Dicing: Einzelne Bereiche werden weggefiltert (z.B.nur Jahre 2020-2023 und nicht 1990-2024), es bleiben allerdings die Dimensionen erhalten


Roll up: Veralgemeinern => Passu-Bayern-Deutschland-EU

Drill down: Tiefer betrachten => EU-Deutschland-Bayern-Passau

General Algorithm for Building Decision Trees

In Übung 5 beschrieben. Dies kann nicht in Karteikarten erfasst werden.

Berechnungen in Decision Trees

Siehe BildIn Übung 5 beschrieben. Dies kann nicht in Karteikarten erfasst werden.In Übung 5 beschrieben. Dies kann nicht in Karteikarten erfasst werden.In In Übung 5 beschrieben. Dies kann nicht in Karteikarten erfasst werden.In Übung 5 beschrieben. Dies kann nicht in Karteikarten erfasst werden.In Übung 5 beschrieben. Dies kann nicht in Karteikarten erfasst werden.In Übung 5 beschrieben.