Flashcards in the set

Haven't started (20)

Atmungsorgane
• Luftleitende Atmungsorgane:

Obere Luftwege: Nasen und Rachenraum
Untere Luftwege: Kehlkopf, Luftröhre, verzweigter Bronchialraum



• Brusthöhle:

Untere Atemwege: Luftröhre und Lunge,
- luftleitende Systeme: Luftröhre, Bronchialraum, Lunge - respiratorische Systeme: Lungenalveolen
Schleimhaut der luftleitenden Atemwege
Mehrreihiges Flimmerepithel:
- Nase, oberer Rachenraum, Luftröhre und Bronchien
- Außer des letzten respiratorischen Abschnitts vor den Lungenalveolen (Bronchiolus respiratorius)
-Becherzellen: zäher Schleim


-seromuköse Drüsen in Submukosa unter dem Epithel: feuchter Schleim
→Reinigung der Atemwege (mukoziliäre Reinigung):
1–1,5cm/min
Beeinträchtigung des Flimmerepithels
• Rauchen: Tätigkeit des Flimmerepithels behindert, Umwandlung in Plattenepithelzellen →Karzinom
• Erbkrankheit Mucoviscidose: im Bronchialschleim zu wenig Wasser
Rhinitis (Schnupfen) und Sinusitis
• Anschwellen der Schleimhaut durch Ödembildung (Wasseransammlung) und vermehrter Schleimproduktion

→Geruchsvermögen beeinträchtigt, da Luft nicht mehr zu Riechzellen vordringt

→Augentränen, da Abfluss über Nasengang behindert ist aufgrund Schwellung der Nasenschleimhaut

→Entzündungen bei unzureichender Belüftung der Nasennebenhöhlen
Siebbeinplatte
• Siebartig durchlöchert für Durchtritt der Riechnerven

• Grenzt Nasenhöhle von Gehirn ab →Infektionsgefahr bei Verletzungen und Kontakt zum Liquorraum um das Gehirn!

Rachenraum
1. oberer Rachenraum (Nasopharynx): Rachenmandel (Tonsilla pharyngea), Mündung der paarigen Ohrtrompete (Tuba auditiva, Eustachische Röhre)

2. mittlerer Rachenraum (Oropharynx): hinter der Mundhöhle, jenseits des Zäpfchens (Uvula), weicher Gaumen, auch Gaumensegel genannt, paarige Gaumenmandel (Tonsilla palatina), Schluckreflex

3. unterer Rachenraum (Laryngopharynx): der hintere Abschnitt der Zunge – der Zungengrund – grenzt direkt an den Kehldeckel (Epiglottis). Mit Ausnahme des Schluckakts wird der Zungengrund ständig durch die Muskulatur des Mundbodens nach vorn gezogen.
Kehlkopf
hyaliner Knorpel außer Kehldeckel (elastischer Knorpel)

1. Schildknorpel: verknöchert nach Pubertät. ♂ Adamsapfel: Sporn an der Vorderseite des Schildknorpels→längere Stimmbänder

2. Kehldeckel (Epiglottis): elastischer Knorpel - von der hinteren Mitte des Schildknorpels aus, verschließt die unteren Luftwege beim Schlucken.

3. Ringknorpel: begrenzt den oberen Teil der Luftröhre.

4. Stellknorpel: verstellen die Spannung der Stimmbänder →Lautbildung
Stimmritze (Glottis)
• Verengung durch die wir atmen und durch die sprechen möglich

• Weite der Stimmritze und Spannung der Stimmbänder fein geregelt durch quergestreift Muskeln um Kehlkopfskelett

• Glottisödem: Anschwellen bei allergischen Reaktionen z.B. nach Insektenstich →kann zur Erstickung führen!

• Beim Husten zunächst verschlossen, beim Niesen geöffnet
Untere Luftwege
Luftröhre:
- 10-15 cm lang, 2 cm Durchmesser - 15 – 20 hufeisenförmige Knorpelspangen, Öffnung nach hinten gerichtet
-Hinterwand aus Muskulatur und Bindegewebe
-elastische Bänder zwischen den Knorpelspangen
• 2 Hauptbronchien
Asthma Bronchiale
- Schwellung der Schleimhaut -Schleimabsonderung
- Verkrampfung der Muskulatur bei Anfall
Facts Lunge, & Aufbau
• Lungenvolumen: 2–3 Litern (maximale Ausatmung) bis 6–8 Litern (maximale Einatmung)

• Schlafen: 5 l/min ein und ausgeatmet, beim Spazierengehen 14 l/min und beim Laufen 170 l/min

• gasaustauschende Fläche: 70 -140 m2 • Gewicht: ca. 550 g (Erwachsener)

Aufbau:
• 2 Lungenflügel (rechts und links)

• Lungenlappen:
3 rechts, 2 links

• Lungensegmente (Segmentum): jedes Segment eigenständige Funktionseinheit, jeweils von einem Segmentbronchus versorgt
Lungenemphysem
Hierbei sind die Alveolen (an denen der Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid stattfindet), teils zerstört und überdehnt, sodass ihre innere Oberfläche verkleinert ist.
Folge: Die Ausatmung wird erschwert, weil die kleinen Bronchien, die in die Lungenbläschen münden, in sich zusammenfallen.
Zudem kommt es zu einer Überblähung der Lunge.

Chronische Erkrankung und tritt oft mit einer chronisch obstruktiven Bronchitis auf.
Beide fallen unter COPD
Taucherkrankheit
Zu schnelles Auftauchen mit Taucherflasche:
• Durch einen erhöhten Außendruck wird vermehrt Stickstoff (N2) in Blut und Gewebe gelöst

Bei einem zu raschen Druckabfall bildet das Gas Bläschen, und führt zu den typischen Zeichen
der Caissonkrankheit.

• Stickstoffbläschen können Gefäße verstopfen→Lungenembolie
Lungenembolie
ist ein Verschluss einer oder mehreren Pulmonalaterien durch Thromben, welche aus anderen Körperregionen stammen, typischerweise in den großen Venen des Beckens oder der Beine.
Lungen und Rippenfell (Pleura)
Lungen- und Rippenfell (Pleura)


Die Pleura bildet in der Brusthöhle 2 voneinander getrennte und geschlossene seröse Hohlräume (Pleurahöhle). Das innere Pleurablatt (Pleura visceralis) ist mit Lungengewebe verwachsen (Lungenfell), das äußere (Pleura parietalis) an Rippen und Zwerchfell befestigt (Rippenfell).
Pneumothorax
PTX, bezeichnete man den Eintritt von Luft in den Pleuraspalt.
Folge: Kollaps des betroffenen Lungenflügels
Pleuraerguss
Zunahme der Flüssigkeit zwischen den Blättern der Pleura
Lungenentzündung
Durch Bakterie, Viren... verursacht

Hierbei sind die Atemwege und die kleinen Lungenbläschen ständig kleinen Organismen ausgesetzt.
Atmung
• Zu 2/3 vom Zwerchfell übernommen (in Ruhe): Bauchatmung
• Zusätzlich Rippenatmung (bei körperlicher Belastung): Brustatmung
• Lunge durch Pleuralspalt mit Unterdruck aufgespannt – Zwerchfell dadurch bei Ausatmung in Brustraum gezogen
• Atemzugvolumen ca. 0,5 l plus 2-3 l inspiratorisches Reservevolumen
• exspiratorisches Reservevolumen 1-2 l und Residualvolumen 1-2 l
(letzteres verbleibt nach maximaler Ausatmung noch in Lunge)
• Vitalkapazität 4,5 l
Spirometrie
Ist ein Verfahren zur Messung der Lungenfunktion.

Die Vitalkapazität gibt dabei das maximale Volumen an, das eine Versuchsperson aufeinmal ein und anschließend wieder ausatmen kann