Flashcards in the set

Haven't started (56)

Ziele einer Anästhesie

  • Bewusstlosigkeit
  • Analgesie
  • Muskelrelaxation
  • stabiles vegetatives Nervensystem

Arten von Anästhesien

  • Inhalationsa.
  • Injektionsa.

Effekt eines Anästhetikums

Bewusstlosigkeit

Timeline 

  1. Prämedikation
  2. Einleitung
  3. Erhaltung
  4. Aufwachphase

Patienten Faktoren

  • Alter
  • Temperament
  • Grösse
  • Gewicht

System der klinischen Beurteilung

ASA Status

  • 1 = ganz gesund
  • 2 = milde systemische Erkrankung
  • 3 = moderate systemische Erkrankung
  • 4 = schwere systemische Erkrankung
  • 5 = Tod innerhalb der nächsten 24 h zu erwarten

Vorbereitung

  • Futterentzug 
  • Wasserentzug

Wann Futterentzug

  • Flfr: 6-12 h
  • Pfd: 12-18 h
  • Kuh: 24-36 h
  • Jungtiere: NIX

Wasserentzug

Nur bei Flfr: 30 - 60 min

Grösste Wahrscheinlichkeit zu sterben

in Aufwachphase

Gründe für Prämedikation

  1. weniger Medis bei Einleitung
  2. weniger Medis bei Erhaltung
  3. ruhigere Aufwachphase

Injektionsanästhetika

Propofol (1 mg/kg über 10 sek, dann check und wiederholen)

Alfaxalon  (0,5 mg/kg über 10 sek, dann check und wiederholen)

Zusätzlich zur Anästhesie

  • Venenkatheter
  • Intubation

Tubusgrössen

Einheit = ID (innerer Durchmesser) in mm

  • Katze: 3-5
  • Hund klein: 5-8 mm
  • Hund mittel: 8-12 mm
  • Hund gross: >12 mm

Aufbau Anästhesiegerät (Geräteteil)

  1. Flasche
  2. Reduzierventil/ Manometer
  3. Sauerstoff-bypass/flush
  4. Flowmeter
  5. Verdampfer

Aufbau Anästehsiegerät (Patiententeil)

  1. Mischgasausgang
  2. Inspirations- und Exspirationsventil
  3. Y-Stück
  4. Überdruckventil
  5. Atembeutel
  6. Atemkalk
  7. Atemschläuche

Funktion Reduzierventil

reduziert Druck aus Zuleitung auf 6 bar, damit das Gerät nicht beschädigt wird

Funktion Sauerstoff-Bypass

umgeht Flowmeter und Verdampfer = nur reiner Sauerstoff ins System

Funktion Flowmeter

reguliert exakten Gasfluss zum System

Funktion Verdampfer

Trägergas (meist O2) wird mit Narkosegas gesättigt

Funktions Inspirations- und Exspiartionsventil

gewährleisten korrekten Gasfluss = verhindert Rückatmung

Funktion Y-Stück

Verbindung Schläche zu Patient

Funktion Überdruckventil

Einstellung des Maximaldrucks im System

Atemstsyeme

nicht-rückatmen vs. Rückatemsystem

Wann Nicht-Rückatemsystem?

  • Eigenschaften

< 10 kg KM

  • weniger Atemwiderstand
  • höherer Frischgaszufluss notwenig

 

Was macht der Atemkalk

Filtert CO2

Arbeitsdruck für Medizinische Geräte

6 bar

Grösse des Arbeitsbeutels

6x Tidalvolumen ( = Luftvolumen/Atemzug)

Atemschlauchvarianten im Rückatemsystem

  • Klassisch: ein getrennter Inspirations- und Exspirationschlauch
  • Coaxial: Inspirationsschlauch liegt im Exspirationsschlauch

Modell Sulla

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Leak Test

  1. Schliessen Überdruckventil
  2. Verschluss des Atemschlauchs zum Patient mit Finger
  3. mit Sauerstoff-Bypass Atembeutel füllen
  4. Druck im System zw. 20-30 cm H2O
  5. 20-30 sek warten
  6. Druck darf nicht sinken

Material für Intubation

  • Laryngoskop
  • Endotrachealtubus
  • Lidocain-Spray
  • Cuff-Spritze
  • Band zum Befestigen

Wie uuberprüft man die Cuffdichtheit?

  • Cuff mit 5 ml Spritze aufblasen
  • 1 min warten
  • Volumen darf nicht abnehmen

Wartezeit für Lidocain bei Intubation

60 sek

Gründe für Intubation

  • Kontrolle Atmung
  • Sicherung freie Atemwege
  • Sauerstoffgabe
  • Abdichten der Atemwege als Schutz von Feuchtigkeit

Tubusarten

  • Gummi
  • Silikon
  • PCV
  • Tuben ohne Cuff
  • armierte Tuben

Beschriftung auf den Tubus

  • F29 = Prüfnummer
  • ID = innerer Durchmesser
  • OD = äusserer Durchmesser
  • Zahlen = Abstand in cm von der Spitze

orientierungshilfe für Tubusgrösse

Durchmesser zwischen Nasenlöchern

Funktion Cuff

Abdichten und Sicherung der Atemwege

Lagestabilität

Arten von Cuffs

Low volume/ high pressure (bessere Dichtheit; traumatischer)

 

High volume/ low pressure (weniger traumatisch, falls nicht voll kann Flüssigkeit vorbei fliessen)

Kontrolle Lage des Tubus

  • visuell mit Laryngoskop
  • Bewegung Atembeutel
  • Auskulatation Thorax
  • bewegung Thoraxwand
  • Kapnograph

Was ist das Murphy eye?

laterale Öffnung am distalen Ende des Tubus

  • zweiter Einstrom für Luft, falls die Tubusspitze verschlossen wird

CAVE bei Intubation Katze

Spatel darf Epiglottis nicht berühreh

Arten von Nicht-Rückatemsystemen

  • Offene Systeme
  • Halb-offene Systeme

Arten von Rückartemsystemen

  • Geschlossene Systeme
  • Halb-geschlossene Systeme

Kennzeichen eines Offenen Systems

  • Beispiele
  • narkosegas wird Raumluft oder Sauerstoff zugeführt
  • Kein Reservoir (=kein Atembeutel)
  • kein sicherer Atemweg

 

Schimmelbuschmaske, Einleitungsbox

Kennzeichen halb-offenes System

  • Beispiele
  • Frischgas wird direkt und unvermischt zugeführt
  • keine Rückatmung
  • kein CO2-Absorber
  • Keine Richtungsventile

 

Mapleson D, Bain

Vorteil halb-offenes System

  • geringer Atemwiderstand
  • Konzentrationsänderungen kommen schneller beim Patienten an
  • Günstig

Nachteil halb-offenes System

  • hohe Gasmengen
  • Wärme und Feuchtigkeit gehen verloren

Berechnen Atemminutenvolumens

Tidalvolumen (10-15 ml/kg) x Atemfrequenz (8-12/min)

Vorteile Rückatemsystem

  • geringe Gasflussmenge
  • Wärme und Feuchtigkeit bleiben erhalten
  • günstig in Erhaltung/ umweltschonend

Nachteile Rückatemsystem

  • höherer Atemwiderstand
  • Änderungen abhängog vom Frischgasfluss
  • höhere Anschaffkosten

Kennzeichen halb-geschlossenen Systems

Frischgasfluss 10-20 ml/kg/min

Kennzeichen geschlossenes System

  • Frischgasfluss 3-5 ml/kg/min = metabolischer bedraf
  • Überdruckventil immer offen
  • nicht bei Routinebetrieb

Berechnen des verbliebenden Sauerstoffs in der Flasche

Liter O2 = Druck der Flasche x Volumen der Flasche (normal 10 l)

Grösse des Atembeutels

Körpermasse x Tidalvolumen (10ml/kg) x 6