Eisen - 3 Gruppen
Heme - Redox Reaktionen, Atmungskette, in Cytochromen, bindet Sauerstoff in Atmung
Nicht heme - Redox Reaktionen, Hydroxylation Reaktionen - e.g. Ribodinukleotid reduktase
Eisen Schwefel Clusters - wichtig in Atmungskette (Komplex I und II), Photosynthese z.b. Ferredoxin
Fe hat 2 Oxidationszustände +2 und +3 - kann Elektronen aufnehmen bzw abgeben
Warum ist Eisenaufnahe wachstumslimitierend
In der Umgebung gibt es fast kein Fe3+. In Uratmosphäre gab es 0,1M Fe2+ und fast kein Fe3+.
Heutzutage fast kein Fe2+, 10^-24 Fe3+
eisen oxid Fe2O3*nH2O - unlöslich
Wachstumlimitierend
Siderophoren - was sind sie und welche gibt es
Kleine, organische, hochaffine, Fe3+ chelating Verbindungen, die die Bakterien verwenden, um Eisen aufnehmen zu können
Stärkste Eisen-aufnhme Verbindungen
Produzenten: Monokotyledonen, Aerobe Bakterien, Fungi
Hydroxamat, Chatecholat, Carboxylat siderophoren
Xenosiderophoren (fremde)
Eisenaufnahme mit Siderophoren
ABC Transporter
SBDs verwendet, um Spezifizität sicherzustellen
copy number sbds oft größer als von ABC Transporter
oft mehrere SBDs als Transporter
in gram ngeativen - Porine in AM, dann PBPs, dann ABC
E. Coli Siderophoren
6 Porine, 3 ABC Transporter
Xenosiderophoren: Ferrichrome, Coprogren, Rhodoturolic acid
Energie muss investiert sein, Energie durch pmf gestellt
Energiekupplung: TonB-ExbB-ExbD Komplex
TonB-ExbB-ExbD Komplex in E. coli
- Die Porine, die Fe3+-Siderophore und Vitamin B12 transportieren, sind durch einen N-terminalen Pfropfen verschlossen, der geöffnet werden muss, damit die Substrate hindurchtreten können.
- Diese Proteine sind aktive Transporter und nutzen die PMF der Zytoplasmamembran.
- Energie wird durch TonB, ExbB und ExbD auf die substratbeladenen Porine übertragen.
- Die Porine enthalten die TonB-Box – eine konservierte Sequenz (5-8 AS), die bei der Substratbindung freigelegt wird TonB kann binden.
- Der Subkomplex ExbB ExbD (5:2) bildet einen Protonenkanal und wirkt wie ein Motor
- Durch die Interaktion mit TonB wird ein Kanal in den Porinen geöffnet, der die Substrattranslokation ermöglicht
Metabolismus
Alle biochemischen Reaktionen, die zur Lebenserhaltung essentiell sind
Anabolismus und Katabolismus
Nährstoffe haben Energie, die mit den Elektronen, die die Bindungen machen verbunden ist (?)
Zellen benötigen Reduzierleistungen, in der Form von einen reduzierten Elektronenspender, als Elektronenquelle für REduktion und Oxidation REaktionen
Anabolismus und KAtabolismus
Katabolimsus - komplexe Verbindungen werden abgebaut um Energie fpr die Zelle zur Verfügung zu stellen
konzentrieren und speichern ATP für Biosynthese
Anabolismus - Biosynthese von zell. Material, Energievebrauch
Zellen nutzen biologische Redoxreaktionen im Katabolismus, um Energie aus Nährstoffmolekülen zu gewinnen.
Zellen bauen Nährstoffe von stark reduzierten Verbindungen (mit vielen Wasserstoffatomen) zu stark oxidierten Verbindungen ab
Reduktionspotential, Redox, delta E
Redoxreaktionen treten paarweise auf, sogenannte Halbreaktionen (auch Redoxpaare genannt).
Konvention beim Schreiben einer Halbreaktion: Die oxidierte Form steht immer links, gefolgt von der reduzierten Form nach einem Schrägstrich
Unter Redoxreaktionen versteht man das Reduktionspotential, das die Affinität einer Substanz zu Elektronen misst
Ob ein Stoff in einer Redoxreaktion ein Elektronendonor oder ein Elektronenakzeptor ist, wird durch das Reduktionspotential (E0‘ bei Standardbedingungen) der beteiligten Halbreaktionen bestimmt
Das negative Reduktionspotential des Redoxpaares weist darauf hin, dass die reduzierte Substanz (d. h. Glucose) eine starke Tendenz zur Elektronenabgabe hat
Das positive Reduktionspotential des Redoxpaares weist darauf hin, dass die oxidierte Substanz (d. h. O2) eine starke Tendenz zur Elektronenaufnahme hat
Der Unterschied im Reduktionspotential ist positiv, was auf eine günstige (exergonische) Reaktion hinweist.
je größer delta E, desto mehr Energie zur Verfügung gestellt
Redox reaktionen Vergleich nitrat Respiration vs aerobe Respiration
Nitrat Respiration hat niedriger delta E - produziert weniger Energie
deswegen bevorzugen fakultative anaeroben, die aerobe Respiration
E. coli kann alternative elektronenakzeptoren verwenden, zb statt O2, NO3- - nitrat respiration
NAD/NADH/NADPH usw.
Lösliche Energieträger, die eine Mehrzahl von Reaktionen ermöglichen - sie verbinden weit entfernte Elektronenakzeptoren und Donoren, die normalerweisen nicht zusammen reagieren könnten
NAD+ wird zu NADH/H+ reduziert - benötigt 2e- und 1H+, ! Proton wird ins cytoplasma freigesetzt (weil Oxidation meist 2e und 2H+ herstellt)
Nictoninamid adenine dinucleotide
NAD+ und NADH - für viele katabolische Reaktionen verwendet
NADP+ und NADPH - für anabolische Reaktionen
electron shuttles
Delta G, Formel, Bedeutung
Delta E ist Reduzierleistung - Elektronenquelle
G - freie Energie, Energie, die für Arbeit verfügbar ist
Delta G - Änderung der freien Energie während einer REaktion
ΔG0′ = - n F ΔE0 ′
∆G0‘
∆G0‘ einer Reaktion kann auch aus der freien Bildungsenergie Gf 0 der Reaktanten und der Produkte in der Reaktion berechnet werden.
Gf 0 = Energie, die bei der Bildung eines bestimmten Moleküls aus seinen Bestandteilen freigesetzt oder benötigt wird.
Konvention: Gf 0 = 0 für die Elemente in ihrer elementaren und elektrisch neutralen Form.
Für die meisten Verbindungen ist Gf 0 negativ, was darauf hindeutet, dass sie dazu neigen, sich spontan aus ihren Elementen zu bilden
Verbindungen mit einem positiven Gf 0, z.B. Lachgas N2O sind nicht stabil und zersetzen sich mit der Zeit
Freie-Energie-Änderung in natürlichen Bedingungen
∆G = ∆G0‘ at standard reaction conditions
ΔG = ΔG0‘ + RT 2,303 log [C]c [D]d / [A]a [B]b
Der Begriff berücksichtigt, dass die Konzentrationen von Reaktanten und Produkten unter natürlichen Wachstumsbedingungen eines Organismus stark von 1 M abweichen können
Wann kann eine endergone Reaktion exergon werden und Beispiele
1. Die Konzentration der Reaktanten übersteigt die der Produkte bei weitem
Beispiel: „Eisenoxidierende Bakterien“ wie Acidithiobacillus ferrooxidans gewinnen ihre Energie aus der Oxidation von Fe2+ zu Fe3+. Dies ist nur in speziellen Umgebungen möglich, die eine niedrige Sauerstoffkonzentration oder einen pH-Wert < 4 aufweisen. Dadurch wird die spontane Oxidation von Fe2+ durch Sauerstoff verhindert und die Konzentration von Fe3+ hoch gehalten.
2. Die Konzentration der Produkte wird unterhalb der Konzentrationen der Reaktanten gehalten
Beispiele:
- Bei vielen katabolen Reaktionen werden Zwischenprodukte in Folgereaktionen schnell metabolisiert und dadurch schnell aus dem Gleichgewicht gebracht. Dieser schnelle Abbau löst sogar ungünstige Stoffwechselreaktionen aus.
- Koexistenz mit anderen Mikroben, die die erzeugten Reaktionsprodukte verbrauchen
Syntrophie + Beispiel
Bakterien (Pelotomaculum sp., Syntrophobacter sp.) in Feuchtgebieten (und Bioreaktoren) oxidieren Propionat zu Acetat, H2 und CO2
Koexistierende Methanogene (Methanobacterium sp., Methanospirillum sp.) verbrauchen H2 und produzieren CH4, was die Oxidation von Propionat energetisch günstig macht
Syntrophie: Die Syntrophe führt eine Reaktion aus, deren ΔG0′ positiv ist. In Reinkultur wächst der Organismus nicht.
Das von Pelotomaculum produzierte H2 kann jedoch von einem Methanogen als Elektronendonor zur Bildung von Methan verwendet werden, einer exergonischen Reaktion. Wenn die beiden Reaktionen summiert werden, ist die Gesamtreaktion exergonisch
Bei gemeinsamer Kultivierung wachsen beide Organismen.
Das Herzstück syntrophischer Reaktionen ist der Elektronentransfer zwischen den Spezies (hier: H2-Transfer zwischen den Spezies).
Wichtig für Biogas Produktion, CLimate change forecastig wegen Methan Emissionen usw.