Flashcards in the set

Haven't started (15)

Einzelunternehmen

  • eine Person alleiniger Eigentümer
  • (begrenzte) vertikale und horizontale Organisationsprobleme
  • keine Managementprobleme (da keine Trennung von Eigentum und UN-führung)

Partnerschaften

  • typische Organisationsform für Freiberufler
  • persönliche, unbeschränkte und gesamtschuldnerische Haftung für Verbindlichkeiten der Unternehmung

Gründe für die Existenz von Partnerschaften

  • Risikovorteile (im Vergleich zur Orga.form „Einzelunternehmen“)
  • Informations- und Kooperationsvorteile
  • Verbundvorteile
  • Größenvorteile

Verbundvorteile

  • angebotsseitige (z.B. subadditive Kosten bei Bauprojekten, wenn verschiedene Beteiligte in einem gemeinsamen Architekturbüro zusammenarbeiten)
  • nachfrageseitige (z.B. Einsparung von Suchkosten für Patienten bei Gemeinschafspraxen)

Up-or-out-Regel

nach einer bestimmten Zeit müssen angestellte Freiberufler entweder zum Partner befördert oder aber entlassen werden

Zweck der Gründung von Genossenschaften

gemeinschaftliche Unterstützung der wirtschaftlichen Ziele der einzelnen Eigentümer/Organisationsmitglieder (= Genossen)

zwei Typen von Genossenschaften

  • Beschaffungsgenossenschaften
  • Verwertungsgenossenschaften

Gründe für die Existenz von Genossenschaften

  • gleichzeitige Nutzung von Zentralisierung- und Dezentralisierungsvorteilen
  • Verhinderung negativer externer Effekte
  • Sicherung von Quasirenten

Zentralisierungs- bzw. Größenvorteile bei Genossenschaften

  • gemeinsame Anschaffung kapitalintensiver Produktionsfaktoren
  • gemeinsame Vermarktung
  • größere Marktmacht bei der Beschaffung

Passende Lösung des Hold-up-Problems bei Genossenschaften

alle Kleinbetriebe erwerben gemeinsam Eigentum an der nächste Prod.stufe, finanzieren diesen Kauf gemeinsam und entscheiden über die Verwertung gemeinsam

Organisationsprobleme von Genossenschaften

  • Überbeanspruchung gemeinsamer Ressourcen
  • Trittbrettfahrerprobleme
  • hohe Gegenwartspräferenzen
  • heterogene Ziele

Franchising

Franchisegeber (FG) entwickelt best. Idee (Produkt oder Dienstleistung), Franchisenehmer (FN) erwirbt Lizenz zur Vermarktung dieser Idee in genau definierter Region

Gründe für die Existenz von Franchising

  • Kapitalknappheit beim Franchisegeber
  • Nutzung dezentralen Wissens
  • Kontrollprobleme
  • gleichzeitige Nutzung von Zentralisierungs- und Dezentralisierungsvorteilen

Organisationsprobleme im Franchise-System

  • doppelseitiger Opportunismus
  • doppelseitige Hidden-information-Probleme
  • lineares Zahlungsschema
  • Franchisegeber hat parallel zu Franchisebetrieben auch eigene Filialen

Zentralisierungs- bzw. Größenvorteile bei Franchising

  • Aufbau einer überregionalen Reputation für die Produktqualität
  • einheitliche Standards führen zur Einsparung von Verhandlungskosten (TAK) zwischen Franchisegebern und Franchisenehmern
  • einheitliches, überregionales Marketing