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Haven't started25

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Haven't started (25)

Nennen Sie intensive & extensive Weideformen

​​Extensiv:

​Standweide

​Hutung/Trift


​Intensiv:

​​Umtriebsweide

​Protionsweide

​Mähstandsweide (gedüngt)

Erklären Sie den Ampferkreislauf

Ampfersamen werden über Futter (Weide, Grünfutter, Heu, Silage) von Rind aufgenommen, werden nicht verdaut und können dann durch Mist/Dung auf der Wiese wieder aufgehen - bis zu 60.000 Samen von einer Ampferpflanze

Wofür stehen NDF, ADF und ADL, welche Inhaltsstoffe werden in der Weender Futtermittelanalyse analysiert?

NDF = Neutrale Detergenzienfaser (Hemicellulose, Cellulose & Lignin)

ADF = Acid detergent fiber (Cellulose & Lignin)

ADL = Acid detergent lignin (nur Lignin)


Die Weender FM-Analyse ermittelt:

​Trockenmasse

​Rohasche (Verbrennung unter Luftabschluss)

​Rohfett

​Rohprotein (Summe N-haltige Verbindungen)

​Rohfaser (Rückstand nach verd. Säure/Basebehandlung)

​NfE (Org. Masse abzüglich XF, XP & Rohfaser) - Zucker, Stärke, Pektine, Lignin, org. Säuren

Nennen & Erklären Sie Gärschädlinge

​Milchsäurebakterien: (+) Verantwortlich für Gärungsprozess, mögen anaerobe, kältere Bedingungen, Zucker wird vergärt, niedriger pH schaltet amdere MOs aus (nur Hefe nicht)

​Clostridien/Buttersäurebildner: Sporenbildend, Begünstigt durch Verschmutzungen, Zucker zu Buttersäure, Amine & Ammonium verändert Geruch & Geschmack

​Essigsäurebildner (Enterobakterien & Colibakterien): mögen Wärme & anaerobe Bedingungen, Bildung von CO2, Essigsäure & Ethanol + Wärme

​Fäulnisbakterien & Proteinzersetzer: mögen Proteinhaltige & nasse/feuchte Silagen, Protein zu Ammoniak, pH steigt

​Schimmel/Hefepilze: mögen aerobe Bedingungen & schlecht verdichtetes, altes Futter, Nährstoffverlust, schädlich für Tiergesundheit

Nennen Sie 3 Ober- & 3Untergräser:

Obergras: Weidelgras, Wiesenschwingel, Glatthafer

Untergras: Quecke, Rotschwingel, Wiesenrispe

Definieren Sie 4 Merkmale des Deutschen Weidelgrases, die es als Futtergras beliebt machen:


  • ​hoher Futterwert
  • ​Für Weide & Silage geeignet
  • ​trockenheitsresistent (bei Trockenheit tiefe Wurzeln)
  • ​kann bei hoher Nutzungsfrequenz trittfeste Narbe bilden, obwohl es ein Obergras ist

Erklären Sie das Prinzip der Kurzrasenweide (Thomet), wie wird sie bewirtschaftet?

  • ​Ziel: möglichst viel Milch direkt aus Gras
  • ​Weide mit max. 4 Schlägen (=Stand-/Koppelweide)
  • ​Beweidung früh, ab März, während Schossperiode
  • ​hohe Energiedichte während gesamter Weideperiode
  • ​Fläche gesamte Weidesaison besetzt
  • ​max. 1Woche Ruhezeit
  • ​Tägl. Zuwachs = Tägl. Futterbedarf der Rinder
  • ​Mittlere Aufwuchshöhe 5-7, ab August 6-8cm
  • ​Geeignet für Betriebsnahe Flächen, mind. 0,3ha pro Kuh
  • ​Keine Steilhänge, gleichmäßig verteilte & ausreichende Niederschläge (mind. 700mm)
  • ​regelmäßige Parasitenbekämpfung notwendig

Funktion eines Kontitionieres, Vorteile & technische Formen:

  • ​Quetscht oder knickt die Halme, verdunstungshemmende Cuticula wird beschädigt, Verdunstung & Trocknung wird beschleunigt
  • ​mittels Walzen (quetschen - bei blattreichem Mähgut) oder mittels Rotors, Grüngut wird durch Metallkamm geschleudert (knicken - bei Grasbetontem Grünland)
  • ​Vorteile: geringere Abhängigkeit vom Wetter (Verkürzen der Feldphase)
  • ​ggf. Einsparen eines Kreiselwender-Arbeitsgangs
  • ​Weniger Feldarbeit = Verminderte Atmungs- & Bröckelverluste

Zu welchem Zeitpunkt sollten Silage & Heu geerntet werden bzw. die Weide stattfinden? Erklären Sie, wie sich dabei die Futterzusammensetzung verändert.

  • ​Weidereife: zu Beginn des Schossens, Aufwuchshöhe max. 15-20cm, Ertrag eines Aufwuchses bis über 6,5MJ NEL/kg TM
  • ​Silage: Beginn des Aähren-/Rispenschiebens bei Haupt-Bestandsbildnern, Höchster Energie-/Zuckerertrag pro ha, Rohfaser 23-24% TM, Rohprotein 16-18% TM
  • ​Heuernte: Milchrinder - Analog zur Silage, Ernte oft Juni (traditionell 24.06. - Mittsommer), Pferde - Später, bei Verblühen/ Beginn des Aussamens, Rohfaseranteil mind. 20% , mehr Ca, weniger P, mehr Omega3-Fettsäuren (Samen), aber: Kontaminationsgefahr durch Pilze!

Welche Erntetechnik wird bei derGrassilage für Aufnahme, Zerkleinerung & Verladung verwendet?

  • ​Häkseln
  • ​Verdichten
  • ​Walzen
  • ​Zugabe von Siliermittel (bei Fahrsilo)
  • ​Pressen zu Ballen & Wickeln (bei Ballensilage)

Was ist das Nutzbare Rohprotein am Duodenum?

Das Protein, was bis zum Ende des Dünndarms verdaut und aufgenommen werden kann.

Bewerten Sie das Futter Energetisch in Bezug auf die NEL

NE ist der Energieanteil, der Tieren zur Verfügung steht, wenn man FM - alle Energieverluste (Wärme, Methan) rechnet, er dient zur Deckung des Erhaltungs- & Leistungsbedarfs der Tiere.


NEL = NE - Erhaltungsbedarf (in MJ NEL)


  1. ​Nährstoff- & Energiebedarf der Kuh ermitteln
  2. ​Festlegen von Grundfuttermenge, Berechnen der zu erwartenden Milchleistung
  3. ​Ungleichgewichte durch Ausgleichs- & Mineralfutter decken
  4. ​Zuteilung Kraftfutter unter Berücksichtigung der Milchleistung

Nennen Sie Vor- & Nachteile des Belüftungsheus:

Vorteile:

  • ​kurze Bodenlagerdauer (1-2T), geringe Wetterabhängigkeit
  • ​hoher Proteingehalt (15-18% TS)
  • ​hoher UDP-Anteil, zusätzliche Proteinquelle bei Milchkühen mit hohem Leistungsniveau
  • ​frühe Mahd (Ende Schossen/ Beginn Rispenschieben) - mehr XP, weniger Rohfaser = mehr UDP
  • ​TM ca. 60%, wenig Bröckelverluste
  • ​Erhalt der ätherischen Öle & lichtempfindlichen Farbstoffe, Futter bewahrt angenehmen Geruch - höhere Futteraufnahme der Tiere
  • ​höherer Reineiweißgehalt als in Silage

Nachteile:

  • ​Abstimmung von Belüftungsfläche & Erntemenge
  • ​Pro Schnitt 2-3 Mähdurchläufe - hoher AZ-Aufwand
  • ​Hohe Investitionen & hohe Energiekosten

Erklären Sie 3 Futterkomponenten bei Kufutter, zu welcher gehört das Grünfutter?

  • ​Grundfutter - Wird generell auf eigenem Betrieb erzeugt, z.b. Grünfutter, Maissilage, Heu, Stroh
  • ​Ergänzungsfutter (Ausgleichs- & Mineralfutter) - gleicht die fehlenden Nährtoffe & Mineralien des Grundfutters aus

  • ​Kraftfutter: zusätzliches Futter, das den Mehrbedarf an Energie, der nicht durchs Grundfutter gedeckt werden kann deckt (Aufgrund der hohen Milchleistung usw.)

Beispiele für Gräser mit Rispen, Ähren, Scheinähren:

Ähre: Deutsches Weidelgras, Kammgras

Scheinähre: Wiesenlieschgras, Wiesenfuchsschwanz

Rispe: Glatthafer, Wiesenrispe, Weiche Trespe

Erklären Sie die Unterschiede zwischen den Organischen Düngern Jauche, Gülle & Festmist:

  • ​Jauche: Gemisch aus Harn, Stallmistsickersaft & Wasser, schnell wirksamer N & Kalidünger, keine nennenswerten Anteile an P, Kalk & Spurenelementen
  • ​Gülle: Gemisch aus Urin & Kot, Düngewirkung ähnlich wie Mineraldünger, ca. 50% des N als Ammonium
  • ​Stallmist: Gemisch aus Kot, Urin & Unterschiedlichen Einstreumengen, Nährstoffgehalte schwanken je nach Haltungsform, N überwiegend in organischer Form, langsam fließende N-Quelle, kein Zurückdrängen von Leguminosen, Stallmist in gut abgelagertem Zustand (Rottemist) ist vorteilhaft - Ausbringung dann feiner/verteilter möglich, Ausbringung besser im Herbst, als im Frühjahr

Sperrfristen für Festmist & Phosphordüngung im Grünland:

Nicht rote Flächen: 01.12.-15.01.

Rote Flächen: 01.11.-31.01. bei Festmist & 01.12.-15.01. bei P-Dünger

Energieangebot erklären??

Bruttoenergie: Energie der Nahrung, die bei Verbrennen als Wärmeenergie entsteht


Verdauliche Energie: Bruttoenergie - Kot


Umsetzbare Energie: Verdauliche Energie - Harn & Gärgase (Methan)


NE: Energie nach Abzug aller anderen Faktoren (Harn,Kot, Wärme, Methan,..)


NEL: NE - Erhaltungsbedarf (Entspricht Leistungsbedarf)

Erklären Sie die Weidekorberntung:

  • ​Zu Einschätzung des Beweidungseinflusses auf Futterzuwachs & Futteraufnahme
  • ​Beginn während Vegetationsbeginn (April), Ende im Spätherbst mit Abtrieb der Tiere
  • ​Körbe müssen regelmäßig versetzt werden (alle 14, später alle 21 Tage), damit der Zuwachs erfasst werden kann.
  • ​Bruttoertrag = Ertrag des 1. Beweidungsabschnitts + Summe Zuwachs aller Beweidungsabschnitte
  • ​Futteraufnahme pro Jahr = Summe aufgenommene Futtermenge der einzelnen Beweidungsabschnitte

Erklären Sie die Futterwertzahlen nach Klapp, welche Bewertungskriterien gibt es?

  • ​Eiweiß- & Mineralstoffgehalte
  • ​Schmackhaftigkeit & Beliebtheit beim Nutzvieh
  • ​Anteil wertvoller Pflanzenteile (Blätter, Stängel, Blüten, Früchte)
  • ​Zeitdauer der Vollwertigkeit als Futterpflanze
  • ​Nutzbarkeit & Aberntbarkeit der Art
  • ​Schädlichkeit, Giftigkeit, Schmarotzertum
  • ​Zulässiger Anteil im Pflanzenbestand (z.b. bei Giftpflanzen max. 3%)

Erklären Sie Doppelmessermähwerke & Kreiselmäher, nennen Sie Vor- & Nachteile beider Mäher:

Kreiselmäher (Rotationsmäher):

  • ​Scheibenmäher: Antrieb über Getrieben unterhalb der Mähscheiben, erreicht große Arbeitsbreiten, bildet Breitablage
  • ​Trommelmäher: Antrieb durch ein Getriebe oberhalb der Mähscheiben, Trommeln drehen sich gegenläufig zur Mitte, Schwadbildung

Doppelmessermähwerke:

  • ​Schneiden mit Scherenschnitt, große Arbeitsbreiten, geringes Gewicht, günstig für Arbeiten am Hang, bilden keine Schwade, außer im Bereich der Schwadbleche, keine Aufbereitung
  • ​Vorteile: Schleifautomaten verkürzen Schleifaufwand, Scherenschnitt ist gerader Schnitt, der den Wiederaufwuchs der Pflanzen deutlich verbessert, schädigen Insekten & Amphibien weniger als Rotationsmähwerke
  • ​Nachteile: Hoher Messerverschleiß, höherer Wartungsaufwand

Nennen Sie die Grundformen der Blütenstände bei Gräsern

Ähre, Scheinähre, Traube, Doppeltraube & Rispe

Was sind tetraploide Gräsersorten?

Wie entstehen sie & was sind ihre Vorteile?


  • ​​Besitzen 4-Fachen Chromosomensatz
  • ​größere Zellen mit doppelter Erbinformation, höheres 1000-Korn Gewicht
  • ​werden verstärkt angebaut
  • ​Ursprung: Mutation/Spontane Entwicklung unter natürlichen Bedingungen
  • ​Induziert: Colchizin verhindert während Zellteilung die Aufteilung des Erbguts
  • ​Merkmale: kräftige Einzelpflanzen, geringere Triebdichte, höhere Energiedichte, höherer Ertrag, Schmackhafter & besser verdaulich, schnellere Jugendentwicklung, schnellere Regeneration nach Schnitt, verbesserte Resistenzen & Silierfähigkeit

Welche Verfahren der Nachsaat gibt es, was sind ihre Vor- & Nachteile?

Übersaat (Breitsaat):

  • ​Gleichmäßige Saatgutverteilung
  • ​Saatgutablage auf Bodenoberfläche (Vertrocknen, Verschlämmen, Vogelfraß, Verwehen)
  • ​Eindrücken des Saatguts (mit Walzen), Bodenbedeckung

Übersaat oder Durchsaat (Drillsaat):

  • ​Spezialgrünlanddrillsaatgeräte oder Ackerdrillmaschinen
  • ​Bodenkontakt, gute Keinfeuchtebedingungen, besserer Auflauf nach Trockenheit
  • ​Verschärfung Inter- & Intraspezifischer Konkurrenz
  • ​Begünstigung ungestörten Auflaufens unerwünschter Arten in Reihenzwischenräumen
  • ​Verzögerter Reihenschluss

Übersaat ist meist Kostengünstiger als Durchsaat, Neuansaat wiederum teurer als beide Verfahren

Bestimmungsübungen

8 Gräser

  • ​(Bsp: Glatthafer, Wiesenfuchsschwanz, Wiesenlieschgras, Wiesenschwingel, Rotschwingel, Weiche Trespe, Goldhafer, Gemeine Rispe, Wiesenrispe, Quecke, Knaulgras, D. Weidelgras usw.)

7Kräuter

  • (Bsp: ​Wicke, Sauerampfer, Wiesenknopf, Bocksbart, Kreuzkraut,.... )