Flashcards in the set

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1) Welche Bestandteile hat der Strompreis in Deutschland? Nennen Sie 5! Ordnen mit dem bedeutenden Anteil?

  1. Netzentgelte, Messung, Abrechnung. 
  2. EEG-Umlage (erneuerbare Energie-Gesetzt). 
  3. Mehrwertsteuer. 
  4. Vertrieb, Marge, Sonstiges. 
  5. Beschaffungskosten für Strom. 
  6. Stromsteuer. 
  7. Konzessionsabgabe. 
  8. KWK, Offshore, und Abschaltungsumlage.


2) Nennen Sie 5 erneuerbare Energien. 

Sonnenenergie, Windenergie, Bioenergie, Geothermie, Wasserenergie. 

 

Nach Potenzial? 

Sonnenenergie > Windenergie > Biomasse > Erdwärme > Wasserkraft. 

Es gibt 3 Hauptenergiesektoren in Deutschland. Nennen Sie diese und notieren Sie,welcher Sektor den größten Anteil an erneuerbaren Energien hat und welcher sich noch schwertut. 

1_Stromerzeugung hat den größten Anteil an erneuerbaren Energien in DE (41,1%). 

2_Wärmeversorgung liegt zwischen diesen beiden Sektoren mit (16,5%). 

3_Verkehrssektor hat noch einen vergleichsweisen geringen Anteil (6,8%). 

Der Sektor, der sich noch schwer tut, ist der Verkehrssektor. 

Die Potenziale von Bioenergie, insbesondere Energie aus Abfällen, sind im Wärmeversorgungssektor weitgehend ausgeschöpft 

4) Was bedeutet ILUC? Erklären Sie ihn anhand eines Beispiels. 

“Indirect land use change” Unter indirekte Landnutzungsveränderungen werden Verdrängungseffekte verstanden, die durch eine zusätzliche Nachfrage (Z.B Bioenergieträger) werden. 

Beispiel: Wegen der zusätzlichen Rohstoffnachfrage wird die vorangegangene Produktion (Z.B. von Nahrungsmitteln) auf andere Flächen verdrängt, wenn die Nachfrage nach den zuvor angebauten Produkten bestehen bleibt. 

5) Pflanzen können energetisch und stofflich genutzt werden. Nennen Sie je 5 Produkte und geben Sie jeweils ein Beispiel für eine Pflanze, die für dieses Produkt benötigt wird. 

Stofflich: Öle (Raps), Stärke (Mais), Zucker (Zuckerrübe), Arzneien (Fenchel), Farbstoffe (Safran). 

Energetisch: Wärme (Waldholz), Treibstoffe (Raps), Ethanol (Getreide), Stromerzeugung (Kaktus), Stroh (Weizen). 

6) Erklären Sie den Kaskadeneffekt mit Beispiel 

Biogene Rohstoff werden nach einer oder mehreren Stofflichen Nutzungen energetisch genutzt. Ziel dabei ist eine gesteigerte Ressourceneffizienz. Z.B.: Holz, Spanplatte, Möbel, Brennstoff.  Mais, Maisstärke, Folie, Kompost. Nach der stofflichen Nutzung von Maisstärke können die Reste energetisch genutzt werden, z.B. zur Biogasproduktion oder Verbrennung für Wärme/Strom. 

7) Definieren Sie Biomasse. Wo ist Torf dabei einzuordnen? 

Biomasse ist ein Resultat aus der Umsetzung von chemischen Verbindungen durch Biomassebilder mittels Strahlungsenergie. Sie stellt chemische Energie bereit. Durch die Konversionsanlagen kann die Umwandlung in andere Energieformen erfolgen.  

Torf (fossil) wird üblicherweise als primäre Biomasse, also als pflanzliche Biomasse, eingestuft. 

8) Es gibt primäre (1), sekundäre (2) und tertiäre (3) Biomasse. Entscheiden Sie jeweils für die gegeben Beispiele*. 

Die primäre Biomasse, auch als pflanzliche Biomasse bezeichnet, entsteht durch die direkte Nutzung der Sonnenenergie durch die Photosynthese. Diese Kategorie umfasst im Wesentlichen die gesamte Pflanzenmasse, einschließlich land- und forstwirtschaftlicher Produkte aus Energiepflanzenanbau wie schnellwachsende Bäume und Energiegräser, sowie pflanzliche Rückstände und Nebenprodukte aus der Land- und Forstwirtschaft sowie der weiterverarbeitenden Industrie wie Stroh, Wald- und Industrierestholz. 

Die sekundäre Biomasse, auch bekannt als Zoomasse und Exkremente, erhält ihre Energie indirekt von der Sonne durch den Ab- oder Umbau organischer Substanz in höheren Organismen, wie Tieren. Diese Kategorie umfasst die gesamte Zoomasse und deren Exkremente, wie Gülle und Festmist. 

 Die tertiäre Biomasse, oder technisch verarbeitete Biomasse, entsteht durch einen oder mehrere technische Weiterverarbeitungsschritte der primären und teilweise der sekundären Biomasse. Hierzu gehören Produkte wie Papier und Zellstoff, Holzstühle, Schokolade und Baumwollkleidung. 

9) Welche Parameter werden für die folgenden Bewertungen von Biomassekulturen verwendet: 

− - Wichtig für Logistik und Massenfluss -> ....................?...............

− - Wichtig für Konversionsvorgänge -> ....................?...............

− - Wichtig für Energiegehalt -> ....................?...............

  • - Wichtig für Logistik und Massenfluss -> Frischmasseertrag. 
  • - Wichtig für Konversionsvorgänge -> Trockenmasseertrag. 
  • - Wichtig für Energiegehalt -> Organischer Trockenmasseertrag. 


10) Bei der Verarbeitung von Phytomasse entstehen häufig Reststoffe. Nennen Sie jeweils den Prozess, bei dem dieser Stoff anfällt.  

  • Melasse -> ...................?................ 
  • - Treber -> ...................?................ 
  • - Trester -> ...................?................ 
  • - Molke -> ...................?................ 
  • - Presskuchen ->...................?................ 
  • -Schlempe -> ...................?...............
  • -Glycerin -> ...................?...............
  • Melasse -> ...................?................ 



  • - Melasse -> Zuckerherstellung. 
  • - Treber -> . Bierherstellung. 
  • - Trester ->Weinherstellung
  • - Molke -> Milchproduktion. 
  • - Presskuchen ->Pflanzenölproduktion. 
  • -Schlempe -> Fermentative Ethanol Herstellung. 
  • -Glycerin -> Umsteuerung von Pflanzenöl. 


11. Nennen Sie die 4 Potentialbegriffe und ordnen sie sie anhand ihrer Ausprägung. 

Theoretisches Potenzial: bezieht sich auf das theoretisch physikalisch nutzbare Energieangebot innerhalb einer bestimmten Region und eines Zeitraums.  

Technisches Potenzial: ist ein Teil des theoretischen Potenzials und beschreibt die Menge an Energie, die durch technische Restriktionen innerhalb einer Region und eines Zeitraums tatsächlich nutzbar ist. 

Wirtschaftliches Potenzil: ist ebenfalls ein Teil des technisches Potenzial und beschreibt die Menge an Energie, die aufgrund wirtschaftlicher Restriktionen tatsächlich nutzbar ist. 

Nachhhaltigees Potenzial: ist ein Teil des technisches Potenzial, der unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten innerhalb einer Region und eines Zeitraums betrachtet wird. 

12. Was ist eine KUP? Welche Holzarten werden angebaut? Wie unterscheiden sie sich von Wald? 

-"KUP" ist eine Abkürzung für "Kurzumtriebsplantage". Sie sind landwirtschaftliche Anbauflächen, auf denen schnellwachsende Baumarten angepflanzt werden, um Holz in kurzen Umtriebszeiten zu produzieren.  

Pappel-arten   Weide-arten 

Ernte alle 3 bis 8 Jahren im Winter. alle 3 bis 4 Jahren im Winter. 

Ertrag Jaherszuwachs 6 bis 18 tTM /hm2 Jahreszuwachs 4 bis 18 tTM /hm2  

13.Plantage? VS. Wald. 

  • Künstlich begründetet und systematisch behandelter Wald  
  • Eine Baumart für (industrielle) Nutzung  
  • Hohe Produktivität  
  • Hoher Biomasseertrag KUP: Umtriebszeit unter 10 Jahre 
  •  Vorwiegend landwirtschaftliche Flächen bei energetischer Nutzung 


14. Worin unterscheiden sich Holzfeucht und Wassergehalt? 

50% Wassergehalt =100% Holzgehalte. 

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15. Geben Sie die 6-R-Regel an! 



  • Die richtige Ware. 
  •  zur richtigen Zeit. 
  •  am richtigen Ort. 
  • in der richtigen Menge. 
  • in der richtigen Qualität.  
  • zu den richtigen Kosten. 


16.Nennen sie die 4 Prozessschritte des anaeroben Abbaus von Biomasse

 

Hydrolyse. Acidogenese (Säurebildung).Acetogenese (Acetatbildung). Methanogenese (Methanbildung).

17. Was sind Biokraftstoffe? Wie groß soll die THG-Einsparung gegenüber fossilen Kraftstoffen sein? 



-Feste oder flüssigere Energieträger, der aus Biomasse gewonnen wird, Dies kann aus Pflanzliche Quellenwie (Mais, Zuckerrobe und Raps), oder selten tierische Quellen wie (tierische Fetten, und Ölen) stammen. 

-In der Regel wird erwartet, dass Biokraftstoffe eine THG-Einsparung von mid. 50% im Vergleich zu fossilen Kraftstoffen aufweisen sollen, um als umweltfreundlich zu gelten. 

  • mind. 50% ab 2017. 
  • mind. 60% ab 2018. 
  • mind. 35% ab 2010/13. 


18. Welche 5 Vorteile hat Biodiesel gegenüber Diesel? Wie groß sind die heutigen Beimischungsgrade? 



  1. Biodiesel ist von Natur aus Schwefelfrei. 
  2. Hat eine hervorragend Schmierfähigkeit. 
  3. Verfügt über besondere gute Zündwilligkeit (Aufgrund der höheren Cetanzahl) -> geringe Motoren verschließ und größeren Laufruhe. 
  4. Der hohe Sauerstoffanteil von 11% ermöglicht einen besseren Verbrennung Ablauf und erzeugt dadurch weniger Ruß (Rückstände vermindern). 
  5. Kann auch in Winter eingesetzt werden. Von Natur aus ist er bis ca. -12 Co. verwendbar, Durch Additive erhöht sich die Wintertauglichkeit auf –20 Co. 

wird in der Beimischung B5 und B7 angeboten, Lastkraftwagen können mit reihem Biodiesel B100 betankt werden. 


19. Was ist Synthesegas? Welche Produkte entstehen in der Fischer-Tropsch-Synthese? 

Eine Mischung aus Kohlenmonoxid und Wasserstoff, entsteht bei der prozesskette (Biomasse to Liquid): Biomasse über die thermochemische Vergasung in Synthesegas Umwandlung, Anschließend zu flüssigen Kohlenwasserstoffen. 1)Wachs. 2) Diesel. 3)Benzin. 4)Flüssiggas. 5)LPG. 6)CH3 – CH2(n) -CH3.


20. Was sind die Kriterien für die Bezeichnung als Bioschmierstoff? 



  1. Sie bestehen zu mindestens 25 % aus nachwachsenden Rohstoffen (Pflanzliche oder tierische). 
  2. Sie sind entsprechend die Richtlinie der OECD301 biologische Abbaubar (zu mehr als 60%). 
  3. Sie sind umweltfreundlich. 
  4. Sie sind für die deklarierte Anwendung. müssen für die beabsichtigte Anwendung, sei es in Automotoren, Industrieanlagen oder anderen Maschinen, geeignet sein. 
  5. Gebrautauglichkeit: Bioschmierstoffe müssen praktikabel und einfach in der Anwendung sein. 


21. Nennen sie die 6 Zwischenziele im Windkraftausbau! 



  1. Weiterer Ausbau der erneuerbaren Energien zur Bewältigung der aktuellen Energiekrise, Erhöhung der Akzeptanz durch die Notwendigkeit. 
  2. Typenunabhängige Genehmigung. 
  3. Klare Verantwortung für die Genehmigungsbehörden und Vermeidung von gerichtlichen Einsprüchen. 
  4. Einhaltung der Fristen. 
  5. Motivation zum Fortschritt durch den Abbau regulatorischer Hürden. 
  6. Einführung einer CO2-Bepreisung. 



22.welche Biokraftstoffe erfüllen die Anforderungen?  



  • Biodiesel aus Abfall. 
  • Ethanol aus Zuckerrohe. 


23. Pflanzenöle im Vergleich zu RME (Rapsmethylester), einem Biodiesel, können einige Nachteile aufweisen.(diese Frage kamm in 1.PZR 23/24). 



  • Viskosität: Pflanzenöle haben tendenziell eine höhere Viskosität als RME.  
  • Kaltstartverhalten: Aufgrund ihrer höheren Viskosität können Pflanzenöle bei niedrigen Temperaturen zu Startschwierigkeiten führen.  
  • Motorverträglichkeit 
  • Lagerstabilität: Pflanzenöle neigen dazu, schneller zu oxidieren und sich zu verharzen als RME. 
  • Emissionsprofil.