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Haven't started21

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Haven't started (21)

Grafik Vergleich Personen/ Kapital-gesellschaft
Das Grundkapital der AG beträgt mindestens 50.000€
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Wie kommt es zur Gründung einer Kapitalgesellschaft? (Gründungsphasen)
Vor-Gründungsgesellschaft
  • Gründungsbeschluss bis Vertrag (Entwurf Gesellschaftervertrag)
  • Vergleichbar Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)

 
Vor-Gesellschaft (Vor-GmbH)
  • unselbstständige Zwischenform der GmbH
  • ab notarieller Bestätigung

- Aufgaben zum Übergang: Leistung Stammkapital (25.000€), Bestellung der Organe laut Vertrag
 
Gesellschaft
  • ab Eintragung ins Handelsregister
  • Eintritt der beschränkten Haftung bei GmbH (konstitutive Wirkung)

 
[ähnlicher Ablauf haftungsbegründende Unternehmergesellschaft]
Aufbau einer Gesellschaft
Geschäftsführer/ Vorstand [AG]
  • hält Geschäftsführungsbefugnis und Vertretungsmacht

Gesellschafterversammlung/ Hauptversammlung [AG]
  • beschließendes Organ (durch Stimmrecht jeden Gesellschafters)
  • Bestellung und Abberufung der Geschäftsführung, Prokuristen
  • entscheidet über langfristige Unternehmenspolitik (Verwendung Jahresgewinn)
  • Bestimmt autonom über Inhalt der Satzung (Gesellschaftsvertrag)
  • Feststellung des Jahresabschlusses

Aufsichtsrat
  • nötig ab Betriebsgröße von 500 Beschäftigten (Betreibsverfassungsgesetz) und 2000 Beschäftigten (Mitbestimmungsgesetz)
  • Kontrollorgan des Konzerns

 
Rechte der Gesellschaftsorgane
Geschäftsführer
  • Vertretungsmacht
  • Geschäftsführungsbefugnis

Gesellschafterversammlung [GmbH]
  • Mitverwaltungsrecht
  • Auskunftsrecht gegenüber Geschäftsführung

 
Hauptversammlung [AG]
  • Stimmrecht
  • Auskunftsrecht (Angelegenheiten der Gesellschaft)
  • Recht auf angemessenen Anteil Bilanzgewinn, Bezug junger Aktien, Anteil Liquidationserlös
  • Bestimmung Aktionärsvertreter im Aufsichtsrat
  • Verwendung Bilanzgewinn, Bestellung Abschlussprüfer
  • Entlastung Vorstand + Aufsichtsrat
  • Satzungsänderungen
  • Entscheidung Maßnahmen Kapitalbeschaffung/Verringerungen
  • Entscheidungsbefugnis über Auflösung der Gesellschaft

 
Aufsichtsrat
  • [ggf. bestimmte Geschäfte bedürfen der Zustimmung des Aufsichtsrates]
Eintritt der beschränkten Haftung (GmbH)
Die beschränkte Haftung tritt mit Eintragung in das Handelsregister ein.
Unterscheidung Kameralistik/ Doppik
Kameralistik
  • Titelorientiert [Haushalt]
  • inputsteuerung
  • Kein vollständiges Abbild Schulden

Doppik
  • Produktorientiert [Ergebnis entscheidend]
  • Input + Outputsteuerung
  • Vollständiges Abbild Schulden
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Vergleich Internes / Externes Rechnungswesen
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Vorteile der Doppik
+ Vermögensübersicht [wissen was einem gehört]
+ Erfolgsmitteilung
+ Abschreibungen erfasst
+ Vorsorge belegt [Rückstellungen Pensionen]
+ Kennziffern berechenbar [Return of Investment]
+ Transparenz der Kosten
+ Leistungstarke, weit verbreitete EDV-Programme [größere Verfügbarkeit]
+ Begriffsklarheit in allgemeiner WIrtschaftswelt [Kameralistik weltfremd]
 
Vier Varianten der Geschäftsvorfälle
Bilanzverlängerung
Werterhöhung beidseitig in Bilanz [Kasse an Umsatzerlöse]
 
Bilanzverkürzung
Wertminderung beidseitig in Bilanz [Darlehen an Kasse]
 
Aktivtausch
Wertetausch zwischen zwei Vermögenspositionen [BetriebsGeschäftsAusstattung an Kasse 2000 (Kauf PC)]
 
Passivtausch
Wertetausch zwischen zwei Kapitalpositionen [Kontokorrent an Darlehen]
 
Verbrauch = Aufwand
Sachwert = Bestandsrechnung
Vorteile/ Nachteile GmbH/ AG
GmbH
Generell
+ Trennung Privat-/ Firmenvermögen
- schlechte Bonität [zusätzliche Sicherheiten ggf. gegenüber Banken erforderlich]
- strenge Vorschriften bezüglich Bilanzführung

AG
Generell
+ große Schnittmenge bzgl. Generierung von Eigenkapital [Einlagen von Anlegern]
- Gründung mit großem Aufwand verbunden
Unterscheidung Inventur/ Inventar
Inventur
Körperliche Bestandsaufnahme von Vermögen und Schulden durch zählen, messen, schätzen usw.... [zu Beginn Geschäftstätigkeit + jede Schlussbilanz]
 
Inventar
Verzeichnis der Vermögenswerte und Schulden nach Anlage/ Umlaufvermögen geordnet
 
Aufbau einer Bilanz

Mittelverwendung= Aktivseite
Anlagevermögen [langfristig gebundenes Vermögen]
Immaterielles Vermögen (Rechte, Patente)
Sachanlagen (Gebäude, Grundstücke)
Finanzanlagen (Beteiligungen)
 
Umlaufvermögen [kurzfristig gebundenes Vermögen]
Vorräte (Rohstoffe)
Forderungen(offene Rechnungen)
Wertpapiere
Liquide Mittel (Kassengeld)
 
Mittelherkunft= Passivseite
Eigenkapital [Eigentümerbesitz]
Gezeichnetes Kapital (Stammkapital, ausgegebene Aktien)
Rücklagen (Kapital/Gewinnrücklagen)(Aktiengewinne)
Bilanzgewinn (Jahresergebnis)
 
Fremdkapital [firmenfremder Besitz]
Rückstellungen (rechtlich verpflichtend)(für absehbare Strafzahlungen, Pensionen)
Verbindlichkeiten (kurzfristig/langfristig)(offene Rechnungen/ Kredite)

Bedeutung Aufwand / Ertrag
kennzeichnet Verbrauch von Ressourcen als Erfolgsgröße der Finanzbuchhaltung/ ext. Rechnungswesen: (unternehmensrelevante Größe)
Aufwand
Wertverzehr von Gütern und Dienstleistungen [Verbrauch] (Abnahme des wirtschaftlichen Nutzen durch Abfluss oder Erhöhung der Schulden)
Zweckaufwand entspricht den Grundkosten
= Verringerung Eigenkapital
Ertrag
Wertzuwachs in der Wirtschaftsperiode (Zunahme des wirtschaftlichen Nutzen durch Zufluss oder Abnahme von Schulden)
Ertrag bedeutet periodengerechter Erfolg
= Vergrößerung Eigenkapital
 
=> Saldo = Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag
Bedeutung Kosten / Leistung

Grundbegriff als betriebsrelevante Größe: (internes Rechnungswesen)
Kosten
Bezeichnen den Wert aller Güter und Dienstleistungen die innerhalb einer Abrechnungsperiode für die Erstellung der eigentlichen betrieblichen Leistung verbraucht/ in Anspruch genommen worden sind
Erst nach Zweckbestimmung entstehen Kosten
Kalkulatorische Kosten sind entweder Anders- [Kosten auch im Auffwand + Kostenrechnung]oder Zusatzkosten[nur Kostenrechnung]
Leistung

Alle Erhöhungen des Betriebsergebnisses die im Zusammenhang mit der eigentlich für den Geschäftszweck typischen betreiblichen (operativen) Tätigkeit einer Abrechnungsperiode stehen
Erfolgt betriebsgerecht
Kalkulatorische Leistungen sind in der Regel Zusatzleistungen

Eignung im Outsourcing
Staatlich
+ beliebt bei staatlicher Ausgründung: aufgrund direktem Einfluss Gesellschafter auf Geschäftsführung [Wahl Geschäftsführer und damit verbundene Mitgestaltung Unternehmenspolitik]
+ flexiblere Personalpolitik (Arbeitnehmerstatus, Wegfall Beamtenrecht, leichtere Personalbeschaffung, leichter Einsatz von Fremdgeschäftsführern)
+ unabhängiges agieren vom Haushaltsrecht (Professionalisierung Planung und Kontrolle)
+ auf Dauer ausgelegte Gesellschaftsstruktur [Beständigkeit]
+ weniger bürokratische Restriktionen und kürzere Entscheidungswege
+ Steuerbegünstigungen
- Einschränkung parlamentarischer Kontrolle und Aufsicht
- Übertragung hoheitlicher Aufgaben auf Unternehmen ist umstritten
 
AG
Staatlich
- Bestellung des Vorstandes erfolgt durch Aufsichtsrat und nicht die Hauptversammlung [wenig Einluss]
Bedeutung Auszahlung/ Einzahlung
Grundbegriff als zahlungsrelevante Größe: [Geldmittelbestand]
Auszahlung
[tatsächliche Überweisung des Geldes]
 
Einzahlung
[tatsächliches Geld auf Konto eingegangen]
Bedeutung Ausgabe/ Einnahme
Grundbegriff als geldvermögensrelevante Größe:
Ausgabe [Zahlungsverbindlichkeit]
Ausgabe geht häufig der Auszahlung voraus
Einnahme
Einnahme geht häuig der Einzahlung voraus [Kauf gegen Rechnung, Wirtschaftsgut übergeben, aber noch kein Geld]
 
[Ausnahme Barkauf: Hier Gleichzeitigkeit Ausgabe/ Auszahlung]
Kostenbegriffe im Überblick
  • Einzelkosten
  • Gemeinkosten
  • Produktkosten =Rohstoffkosten
  • Strukturkosten =Infrastrukturkosten [Voraussetzungen für Produktion]
  • Ist-Kosten
  • Normalkosten
  • Plankosten
  • Vollkosten =Gesamtkosten
  • Teilkosten =ohne Fixkosten
  • Relevante Kosten
  • Irrelevante Kosten = bei Zusatzauftrag keine Kosten Normalauslastung
Beispiele Auszahlung / Ausgabe / Aufwand / Kosten
1/3
Auszahlung, keine Ausgabe
Bezahlung eienr Rechnung [Ausgabe bereits vorher entstanden]
 
Auszahlung, gleichzeitig Ausgabe
Barzahlung von Büromitteln (Handkauf)
 
Ausgabe, aber keine Auszahlung
Kauf von Rohstoffen auf Ziel [Kauf auf Rechnung, Bezahlung später]
Beispiele Auszahlung / Ausgabe / Aufwand / Kosten
2/3
Ausgabe, kein Aufwand
Kauf eines LKW gegen Rechnung [Aufwand später in Form Afa]
 
Ausgabe, gleichzeitig Aufwand, gleichzeitig Auszahlung
(Sofortverbrauch)
Barkauf geringwertiger Wirtschaftsgüter gegen Rechnung (Sofortabschreibung)
 
Aufwand, keine Ausgabe
Jede Abschreibung
Beispiele Auszahlung / Ausgabe / Aufwand / Kosten
3/3
Aufwand, keine Kosten
periodenfremde, betreibsfremde, außerordentliche Vorgänge
 
Aufwand, gleichzeitig Kosten
Kauf und Bezahlung von Büromaterialien (geringwertig)
 
Kosten, aber kein Aufwand
Kalkulatorischer Unternehmerlohn