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Haven't started (26)

Definition von Prüftechniken

dienen dazu, Kennwerte von Werkstoffen unter klar definierten Bedingungen zu ermitteln. Sie sind damit ein wichtiges Mittel zur:

  • Ermittlung von Daten für die Bauteilkonstruktion
  • Identifikation und Unterscheidung von Werkstoffen
  • Qualitätskontrolle

Zugversuch

Beim Zugversuch wird eine genormte Kunststoffprobe mit einer Zugkraft belastet, bis sie sich verformt oder bricht. Dabei misst man Kraft FFF, Anfangslänge lll und Längenänderung Δl\Delta lΔl und erstellt daraus das Spannungs-Dehnungs-Diagramm

Zugversuch2

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Mechanische Konstruktionskriterien

  • Festigkeitsnachweis
  • Steifgkeitsnachweis
  • Nachweis mit Sicherheitsfaktor S

Festigkeitsnachweis

Mechanische Spannungen sollen an jeder Stelle des Bauteils unterhalb des Festigkeitskennwerts liegen

Steifigkeitsnachweis

Verformung soll kleiner als die Sollvorgabe für die Bauteilfunktion sein

Nachweis mit Sicherheitsfaktor S

  • Sicherheitsfaktor ist erforderlich wegen Unsicherheiten betr. Belastung, Werkstoffkennwerte, Werkstoffermüdung, Fertigungstoleranzen, Ungenauigkeit der Berechnungsmethoden,…
  • Typische Werte für S können zwischen 1,1 und 4,0 liegen

Kriterium für ausreichende Festigkeit 

Bedingung: Maximal auftretende Spannung ≤ zulässige Spannung = Festigkeit/ Sicherheitsfaktor


σmax ≤ σm/S

Zeitstandverhalten

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Was versteht man unter Zeitstandfestigkeit von Werkstoffen? 

Zeit bis eine Probe bricht

Was versteht man unter einem Spannungs-Dehnungs-Diagramm?

  • beschreibt das Verhältnis zwishcen der Spannung und der verursachten Dehnung des Prüfkörpers


  • die Spannung ergibt sich aus Kraft / Querschnitt


  • die Dehnung ergibt sich aus Längenänderung / Anfangslänge


  • Zugfestigkeit = maximale Spannng

Vergleich un- & faserverstärkter Kunststoff

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Biegewechselversuch nach DIN 53442

dient zur Ermittlung der Ermüdungsfestigkeit von Kunststoffen unter wechselnder Biegebelastung.

Prinzip Biegewechselversuch

  • Dauerschwingversuch (Ermittlung der Werkstoffermüdung)


  • Ermittlung der Bruchschwingzahl als Funktion der Spannung


  • Taillierte Flachprüfkörper von 2 bis 8 mm Dicke


  • Temperaturmessung zur Erfassung der Probenerwärmung (verursacht durch innere Reibung während Schwingung)


  • Maximale Biegespannung = Biegemoment/Wiederstandsmoment

Was versteht man unter der Kugeldruckhärte und wie wird sie gemessen?

Die Kugeldruckhärte ist ein Maß für den Widerstand eines Kunststoffs gegen das Eindringen einer Stahlkugel.


Gemessen wird mit:

  • Stahlkugel mit 5 mm Durchmesser
  • definierter Prüfkraft
  • Haltezeit 30 s
  • Messung der Eindringtiefe


HB = α ∙ F / (h – 0,04) mit α=0,0535 mm-1



Was versteht man unter Shore-Härte und wie werden sie gemessen?

Die Shore-Härte beschreibt den Widerstand eines Kunststoffs gegen das Eindringen eines genormten Eindringkörpers.


Gemessen wird: Wie weit das Prüfwerkzeug in den Prüfling eintauchen kann.


  • mit einem Indenter bestimmter Geometrie
  • mit definierter Kraft
  • durch Messung der Eindringtiefe


Was versteht man unter Shore-Härte A und wie werden sie gemessen?

  • Shore A steht für einen Prüfkörper mit flacher Geometrie an der Spitze
  • für weiche Kunststoffe
  • Anpresskraft= 10N

Was versteht man unter Shore-Härte D und wie werden sie gemessen?

  • Bei Shore D ist der Prüfkörper sehr spitz
  • für harte Kunststoffe
  • Anpresskraft= 50N

Schreibweise von Schore-Härte

80 Shore A (15) → Härtewert: 80, Verfahren: A, Einwirkdauer: 15 s  

Entflammbarkeit

das brennen von Kunststoffe wegen ihrer Elemente Kohlenstoff und Wasserstoff bei erhöhter Temperatur .

Wie können die Entflammbarkeit und Brandverhalten verbessert werden?

durch zugesetzte Flammschutzmittel

Beschreiben Sie, wie für einen Kunststoff die Wöhlerkurve gemessen werden kann.

  • Eine Wöhlerkurve wird durch Dauerschwingversuche gemessen.


  • Die Wöhlerkurve beschreibt, was für eine Bruchschwingungszahl der Werkstoff aushält, im Verhältnis zur Spannungsamplitude.


  • Je höher die Spannungsamplitude, desto geringer die Bruchschwingungszahl.

Was versteht man unter „Kriechen von Werkstoffen“? Wie wird das Kriechen i. a. gemessen?  

Kriechen ist die zeitabhängige Zunahme der Dehnung eines Werkstoffs bei konstanter Belastung bzw. konstanter Spannung.


Gemessen wird Kriechen meist im Zeitstandzugversuch:

  • konstante Zugspannung
  • konstante Umgebungsbedingungen, z. B. Temperatur und Feuchte
  • Messung der Dehnung als Funktion der Zeit
  • Ergebnis: Kriechkurve


Welche spezielle Art von Kunststoffen zeigt nur minimale oder keine Kriecheffekte? Erklären Sie die Ursache hierfür.

Faserverstärkte Kunststoffe zeigen nur geringe oder nahezu keine Kriecheffekte.


Die Fasern haben eine hohe Steifigkeit und übernehmen einen großen Teil der Last. Dadurch können sich die Polymerketten der Kunststoffmatrix weniger verschieben.

Erklären Sie, was man unter Werkstoff-Ermüdung versteht.

schädige Effekte bei wiederholten Lastwechsel


Ermüdungseffekte:

Kettenbruch


Abgleiten


Mirkorisse