Lösungsvorschlag SS18.pdf

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Uploaded by Call me A 7345 at 2018-12-16
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Bei dem orangen Punkt bitte den Einschub beachten.

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Da das Fahrrad ja gestohlen wurde (und die Diebe unauffindbar sind), ist die Leistung für jedermann, also faktisch, unmöglich.
Nein, für den Dieb nicht.
Doch, er ist ja nicht der Eigentümer und kann die Sache daher auch nicht Übereignen.
N handelt doch ausdrücklich im Namen des K und deshalb nicht nach dem Offenkundigkeitsprinzip, oder hab ich das falsch verstanden?
doch, das offenkundigkeitsprinzip ist erfüllt wenn für andere erkennbar ist dass jemand für einen anderen handelt und nicht für sich
Meint ihr man muss dann den Gläubigerverzug ausformulieren. Man hat ja vorher berits geprüft, dass grobe Fahrlässigkeit vorliegt. Da eine Haftungsmilderung ja nur leichte Fahrlässigkeit ausschließt ist eine weitere Prüfung doch irrelevant. Schließlich ist von vorneherien klar, dass das Ergebnis nicht geändert wird, egal ob Gläubigerverzug vorliegt oder nicht.
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Man merkt ja schon dass es darauf hinaus laufen soll. Du kannst aber natürlich erst nur von Fahrlässigkeit schreiben und später dann nochmal erläutern dass es grobe Fahrlässigkeit war, weil es am Anfang ja auch relativ egal ist ob grob oder nicht..
Nachdem wir das Vertreten müssen des Schuldners festgestellt haben, ist der (Schadenersatz)anspruch entstanden. Der nächste Schritt ist immer zu prüfen, ob der anspruch erloschen sein könnte. Deshalb würde ich auf jeden fall auf den annahmeverzug eingehen
Muss man hier noch auf 249 und 252 prüfen oder reicht es auch aus, wenn man schreibt, dass es sich um einen erfüllungsschaden handelt, bei dem der gläubiger so zu stellen ist, wie er stünde, wenn der vertrag zustandegekommen wäre?
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also in den FAG Lösungen haben die den auch nie geprüft aber ich denke auch dass nicht schadet.
@Notenschlüssel daher meine frage
Kann der V hier nicht gemäß §178 sein Widerrufsrecht ausüben?
Steht aber nix im Text dazu
Ist doch völlig egal für den Fall
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Rechtsfolge: es geht jetzt am Ende nur um die 60€, da K die Annahme verweigert hat und V sich nur grober Fahrlässigkeit annehmen muss?
Müssen wir das immer so genau prüfen, auch wenn die Frist klar eingehalten wurde? Hatte es nur in Kurzform beschrieben, wie du es da drüber gemacht hast
Da bin ich mir leider auch nicht sicher. Ich könnte mir vorstellen, dass die kurze Form reicht, da man hier ja deutlich in den 2 Wochen drin liegt. Selbst wenn der Beginn der Zählung und das Ende nicht klar definiert ist. Sollte es knapp werden, dann schon denke ich. Aus Zeitgründen würde ich glaube ich in der Klausur soetwas schreiben wie: „Da sich XYZ ganz klar in der Frist befindet, ist von einer genaueren Prüfung des Beginns und des Endes der Frist abzusehen.“
Okay perfekt, danke dir :D