Klausurlösungen - vollk. Wettbewerb .pdf

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Uploaded by Anonymous User at 2020-02-14
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Lösungen zu Klausuraufgaben zum vollkommen Wettbewerb

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Kann mir jemand sagen, wieso eine Produktionsquote für den Staat mit höheren Kosten verbunden ist, als eine Preisstützung?
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Sehe ich eigentlich genau so wie du. Bei einer Quote beschränkt er im Grunde nur die Produktion, tritt sonst aber kaum in Aktion und muss vor allem nicht aufkaufen oder "Subventionen" bezahlen wie bei einer Preisstütze. Daher sollten die Kosten bei der Preisstütze deutlich höher ausfallen
Naja, der Staat bezahlt ja auch bei einer Quote, aber halt nur die entgangene Produzentenrente (also das Dreieck über der Angebotskurve und unter dem aktuellen Preis rechts neben der aktuellen Produktionsmenge), die die Produzenten erhalten würden, wenn sie zum aktuellen Marktpreis die dafür normale Menge produzieren würden. Produzieren tun sie aber nur die vorgegebene Menge. Bei einer Preisstütze produzieren sie ja tatsächlich einen Überschuss und so trägt der Staat nicht nur die entgangene Rente sondern auch die für die Produktion entstandenen Kosten, damit die Produzenten auf das selbe Ergebnis kommen wie bei der Quote. Zumindest hätte ich das so verstanden :)
kann es sein, dass die Antwort hier für jedes P > 0 wäre? Denn AVC sind mit 5q + 5 immer kleiner als die MC mit 10q + 5, oder täusche ich mich?
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nun gut, aber stimmt denn meine Annahme
Welche Annahme genau? Dass die richtige Lösung P>0 lautet, habe ich doch bereits gesagt. stehe gerade etwas am Schlauch, was du meinst ^^
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WS 18/19, Aufgabe b) Wieso nehme ich nicht die alte Menge von q=50 sondern rechne ein neues GG aus? Liegt das daran, dass sich die Kosten verändern?
Durch veränderte Kosten verändert sich natürlich der Output
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Danke für die Lösungen! Bei allen Fragen zu ab wann produziert wird oder eben nicht mehr: Muss ich da nicht die AVC, also ohne die Fixkosten nehmen? Denn wenn ich die totalen AC nehme und die sind kleiner als der Preis, wird doch auf gar keinen Fall mehr produziert? Oder habe ich das durchweg falsch verstanden?
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AVC kleiner P kleiner AC: kurzfristig weiterproduzieren (Deckungsbeitrag) P kleiner AVC kleiner AC: sofort schließen
Exakt, so wie es Rebecca sagt, denn kurzfristig kann selbst bei Verlusten die Produktion Sinn ergeben, wenn dadurch der Verlust minimiert wird, denn Fixkosten würde auch ohne Produktion anfallen. Ohne Produktion Fixkosten von 200. Mit Produktion ein Verlust von 100. Dann nimmt man lieber die -100 statt die -200
Da gehört glaub ich 150 statt 100 hin. Man muss die gesamte Kostenfunktion um 50% erhöhen, oder nicht? So wars aufjedenfall in der Übung
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Gewinn 450 und Q = 50 die richtige Lösung?
wie kommt ihr auf Q=50?
Müsste sich hier nicht die Angebotskurve um die Steuerlast nach oben verschieben, da die Steuer im Prinzip die MC erhöhen? Wenn man einfach den Preis um die Steuerlast erhöht, tragen die Konsumenten ja 100% der Steuer und das ist nur richtig, wenn S vollkommen elastisch ist
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Aber um die neue Menge und den Preis zu bestimmen wird rechnerisch die Angebotskurve um die Steuerlast nach oben verschoben, wie in Aufgabe 6c von Übungsblock 2, oder nicht?
Zur rechnerischen Bestimmung ja, da musst du diese Kosten natürlich ergänzen beim Angebot (Sonst käme man beim gleichen Ergebnis wie ohne Steuer raus ^^). Wenn du allerdings die Angebotskurve nach oben verschieben würdest, so erhältst du ja genau den Preis, der hier in der "Lösung" mit "P+Tau" angegeben wird (Der Schnittpunkt zwischen neuer Angebotskurve und nach wie vor gültiger Nachfragekurve ist bei "P+Tau"). Nur wird halt dann die Steuerverteilung nicht mehr so übersichtlich, wenn man das Angebit verschiebt.. Kommt also ein bisschen auf die Fragestellung drauf an, wonach gefragt ist bzw. worauf der Fokus liegen soll . Wie man übrigens in Aufgabe 6d dann sieht, wird die Steuerlast wie von mir oben erwähnt nicht zu 100% von einer Seite getragen. Das ist wirklich nur im Extremfall einer vollkommen elastischer/unelastischer "Kurve" der Fall
Kann es sein, dass der Verlauf von AVC hier falsch dargestellt ist? Eigentlich müsste hier doch AVC immer unterhalb der Kurve von MC verlaufen. Somit wäre in Aufgabe iv auch die Lösung MC=AVC= 0 -> Kurzfristig wird zu jedem Preis produziert, genauso wie auf Seite 14 und 15 im Lösungsskript. Oder übersehe ich etwas?
Sry ich sehe gerade, Aufgabe b hat keinen Bezug zu a. Trotzdem dürfte für a iv das oben beschriebene gelten?
Hey, erst mal vielen Dank, dass du deine Lösung hochgeladen hast :) Müsste das hier nicht 270 ^2 sein? Falls ja, wäre der Gewinn nämlich - 265
Mit der Standart gleichung Q= a + bP und der Formal E = P/Q *b Kannst du hier alles ausrechen.
Das stimmt doch nicht im Vollk Wettbewerb?
Natürlich. MC=MR gilt immer. Nur im vollkommenen Wettbewerb muss MR=MC=P sein :) Im Monopol ist P>MR=MC
9540/3180 = 3 nicht 2,97
Hier hättest du denke ich die Formel für die Inzidenz anwenden müssen, also die Elastizität des Angebots geteilt durch (Elastizität des Angebots minus Elastizität der Nachfrage). Da kommt dann 0,6666 raus. Das bedeutet, dass die Fans 66% der Steuer tragen, da ihre Nachfrage unelastischer ist und die Vereine 34% der Steuer
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Aufgabe 6d im Block II
Wer die Steuerlast tragen muss, ist von den jeweiligen Elastizitäten von Angebot und Nachfrage abhängig. Der Konsument muss nur dann 100% tragen, wenn die Nachfrage komplett unelastisch ist (vertikaler Strich). Wie die anonyme Spielkarte daher richtig erwähnt, am Besten immer die Formel für den Überwälzungsanteil verwenden
Hier hätt man noch die neue Angebotskurve einzeichnen können ;)
Hier hast du die falsche Bedingung verwendet. MC > AVC muss gelten :)
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Du musst doch auch einfach nur mal in die Vorlesungsfolien schauen, da stehts doch eh genau so drinnen und im Tutorium wurde es auch so gemacht :D Wie kann man nur so stur und uneinsichtig sein? Wenn du mir schon "Tipps" für die Klausur zu meinen gibst, solltest du selbst aber dann nicht verzweifeln wenn du dann vor lauter komplizierten Umwegen nicht fertig wirst....
Wo in den Vorlesungsfolien steht es? Was wäre denn eigentlich deine konkrete Antwort auf die Frage? Die 85,71 Euro?
Du hast die Fixkosten von 320 hier mitgerechnet. Diese gehören aber nicht dazu. Ziehst du diese ab, kommt man zur Entscheidung, dass das Unternehmen kurzfristig am Markt bleiben sollte :)
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Bleibt das UN dann auch langfristig am Markt, da ja kurzfristig Gewinne entstehen?
Da darfst und kannst du vom einen nichts über das andere aussagen. Nur weil in der kurzen Frist Gewinne entstehen, muss dies für die lange Frist nicht gelten. Ebenso andersrum. Zudem ja noch der Fall, dass es wirtschaftlich Sinn macht, kurzfristig sogar im Falle von Verlusten zu produzieren. Daher wird in der Klausur ja oft gefragt, ob kurzfristig und/oder langfristig produziert wird. Beide Sachen müssen getrennt voneinander betrachtet werden