How To: Winterschlaf vermeiden

Kicken die Winterdepressionen langsam? Das muss dieses Jahr nicht so sein!
Auch wenn unsere aktuelle Lage nicht besonders rosig aussieht, heißt das nicht, dass du jetzt den Kopf in den Sand (bzw. den nicht vorhandenen Schnee) stecken und in den Winterschlaf verfallen solltest. Stattdessen kannst du jetzt die Grundlagen für einen produktiven Winter legen und diese Downphase einfach skippen.

No sh*t Sherlock
Die klassischen TikTok oder YouTube Morning Routines sind zwar cool, aber ob diese jetzt der Schlüssel zum produktiven Winter sind? Schwierig. Klar sind frühes Aufstehen und gesunde Ernährung wichtige Grundbausteine, um sich generell besser zu fühlen, aber das brauchen wir dir wohl kaum erzählen. Falls ja, hier nochmal im Speedrun:
Vorteile des frühen Aufstehens:
Die wenigen Stunden Tageslicht, die wir im Winter haben, sollte man auch nutzen. Mit Sonnenlicht ist man automatisch motivierter und kriegt mehr auf die Reihe.
Wichtige Nährstoffe im Winter:
- Omega-3-Fettsäuren (Nüsse, Lachs, etc.)
- Vitamin B12 (Fisch, Eier, Milchprodukte, Ergänzungsmittel, etc.)
- Magnesium (Nüsse, Vollkorn, Gemüse, etc.)
- Vitamin D (Lachs, Hering, Milchprodukte, Eier, Ergänzungsmittel, etc.)
- Selenium (Samen, Fisch, Vollkorn)
Das alles kann eine super Grundlage schaffen, aber wenn du wirklich produktiv durch den Winter kommen willst, muss da etwas mehr her!

Mindset Grindset
Obwohl die Überschrift so klingt, als hätten sie wir straight aus einem Online Business Coaching genommen, ist dieser Grundgedanke sehr wichtig. Du allein bist dafür verantwortlich, nicht in eine „Couch-Stimmung“ zu verfallen. Wie das geht? Fang in deinem Kopf an. Die ersten Dinge, an die du denkst, wenn du das Wort Winter hörst, sind wahrscheinlich: Kurze Tage, Kälte, betrübte Stimmung. Dann kann das ja gar nichts werden. Versuch stattdessen die Vorteile darin zu sehen. Kurze und kalte Tage bedeuten, dass du nicht unbedingt den ganzen Tag draußen verbringen wirst: Mehr Zeit, um zuhause oder in der Uni produktiver zu sein, anstatt den Tag am See zu verbringen. Das soll nicht heißen, dass es schlecht ist, am See zu chillen – ganz und gar nicht. Im Winter kannst du es halt einfach nicht machen, also nutz doch die Zeit für andere Dinge & get things done.
Und wie gettest du things done? Mit konkreten Zielen. Sei es nur für den Tag oder den ganzen Winter. Schreib dir am besten alles, was du im Winter erreichen willst auf To-Do Listen oder Boards, sodass du deine Ziele nicht aus den Augen verlieren kannst. So kannst du dann täglich oder wöchentlich entscheiden, an was du arbeitest oder worauf der Fokus liegt.
Wenn du dich mal wirklich 100% konzentrieren musst, können auch Schreibtischlampen mit eher kaltem Licht helfen. Klar entspricht das eher weniger dem "cozy-winter-vibe" als zum Beispiel ein angenehm warmes Licht. Dein Konzentrationslevel wird aber dafür durch die Decke schießen.

Und sonst?
Wenn man die eigene Strategie gefunden hat, ist das schonmal mehr als die halbe Miete. Trotzdem darf der Ausgleich nicht fehlen. Sport, Spaziergänge oder Freunde treffen können den entscheidenden Unterschied machen, ob du in die „Couch-Stimmung“ verfällst oder nicht. Auch eine gelegentliche Party, kann natürlich nicht schaden ;). Also wenn du die Möglichkeiten hast, versuch auch neben dem Hustle eine gute Auszeits-Balance zu bewahren.