Was sagt die Hauptgruppe im Periodensystem über die ihr zugeordneten Elemente aus?
- Über wieviele Valenzelektronen die Elemente verfügen - Dass die Elemente ähnliche chemische Eigenschaften haben
Was lässt sich über eine Kovalente Bindung sagen?
- Bindungspartner haben eine unterschiedliche Elektronegativität - Atom mit der größeren EN zieht die bindenden Elektronen des Atoms mit der kleineren EN zu sich heran.
Welche Information kann man aus der Ordnungszahl erhalten?
Gibt die Anzahl der Protonen an.
Was ist ein Isotop?
Veränderte Anzahl an Neutronen im Kern, aber Protonen und Elektronen bleiben gleich.
Was ist eine Wasserstoffbrücke?
Anziehende Wechselwirkung zwischen einem kovalent gebundenen Wasserstoffatom und einem freien Elektronenpaar eines in einer Atomgruppierung befindlichen Atoms.
Worauf beruhen die Besonderheiten von Wasser?
Die besonderen Eigenschaften von Wasser beruhen auf seiner Fähigkeit bis zu 4 H-Brücken pro Wassermolekül auszubilden.
Was sind die Besonderheiten von Wasser?
- Hoher Siedepunkt - Hohe Verdampfungswärme - Hohe spezifische Wärmekapazität - Gutes Lösungsmittel - Dichteanomalie
Was ist die Dissoziationskonstante?
Maß dafür, wo sich in einer Dissoziationsreaktion ein Gleichgewicht einstellt, also in welcher Form der Stoff bevorzugt vorliegt.
Welche Eigenschaften des Wassers lassen sich aufgrund seiner Fähigkeit bis zu 4 Wasserstoffbrückenbindungen auszubilden erklären?
- hoher Siedepunkt - Dichteanomalie - hohe spezifische Wärmekapazität
Warum schwimmt Eis auf Wasser?
Da die Dichte vom Eis niedriger ist, als die des Wasser.
Welchen pH-Wert besitzt eine wässrige Lösung mit einer Stoffmengenkonzentration n = 10^-9 M Hydroxidionen? Handelt es sich um eine saure oder eine basische Lösung?
- pH 5 - Es handelt sich um eine saure Lösung
Welche Elemente sind die Grundbausteine aller Biomoleküle?
H,C,O,N,S,P
Was bedeutet Dichteanomalie des Wassers?
Die Dichte von Eis ist geringer als die Dichte von Wasser. Bei allen anderen Stoffen gilt aber das Gegenteil, also: Dichte eines Feststoffes ist größer als die Dichte einer Flüssigkeit.
Welche Art von Bindungen gibt es? Wie entstehen sie?
- Ionische Bindung: Zwischen Bindungspartnern, bei denen die Elektronegativitätsdifferenz einen bestimmten Wert überschreitet. - unpolare kovalente Bindung: Zwischen Bindungspartnern mit gleicher Elektronegativität. - polare kovalente Bindung: Zwischen Bindungspartnern mit unterschiedlicher Elektronegativität.
Was bedeutet Eigendissoziation des Wassers?
Wasser kann mit sich selber Bindungen eingehen/reagieren. Auch Autoprotolyse.
Was ist das Ionenprodukt von Wasser? Was kann man daraus ermitteln?
Ionenprodukt ist das Produkt der Stoffmengenkonzentrationen aller in einem Medium gelöster Ionen.
Was ist der pH Wert?
- Maß für den sauren oder basischen Charakter einer wässrigen Lösung. - pH-Wert ist der negative dekadische Logarithmus der Konzentration von Protonen
Was bedeutet Konnektivität?
Art und Weise wie Atome miteinander verknüpft sind. Unterschiedliche Konnektivität = unterschiedliche chemische und physikalische Eigenschaften
Was sind Isomere?
Verbindungen, die die gleiche Summenformel bei unterschiedlichen molekularem Aufbau oder unterschiedlicher Raumstruktur haben.
Wenn eine Verbindung asymmetrisch aufgebaut ist, durch Spiegelung aber gleich aussieht. Sie kann nicht durch Drehen oder Verschieben zur Deckung gebracht werden.
Was bewirken chirale C-Atome in Kohlenstoffverbindungen?
- erzeugen asymmetrische Raumstrukturen - wichtig für Medikamente und biochemische Prozesse
Welche Eigenschaften sind bei Enantiomeren unterschiedlich?
- physikalische Eigenschaften - z.B. Licht um einen spezifischen Drehwinkel zu drehen - kein Unterschied in chemischen Eigenschaften
Was sind Enantiomere?
- besitzen mindestens ein Chiralitätszentren - unterscheiden sich in allen Chiralitätszentren - ihre beiden Konfigurationen nennt man Stereoisomere (Bild und Spiegelbild) - können auch durch Drehung nicht ineinander überführt werden
Was ist die Nomenklatur der Fischer Projektion?
- Anordnung längster C-Kette senkrecht - C-Atom mit höchster Oxidationsstufe nach oben - Ausrichtung des Substituenten höchster Priorität am Chiralitätszentrum bestimmt ob L- oder D-Form - bei Aminosäuren z.B. NH2
Welche funktionellen Gruppen findet man an den Kohlenhydraten?
Epimerie sind Diastereomere, die sich in der Konfiguration nur an einem Chiralitätszentrum, mit Ausnahme des letzten asymmetrischen C-Atoms unterscheiden. Alle anderen Stereozentren in den Molekülen sind jeweils gleich. Beispiel: D-Mannose und D-Glukose
Was versteht man unter Anomeren?
Spezialfall der Diastereomere, der durch Ringbildung entsteht.
Wie entstehen Anomere und um welche Art von Verbindungen handelt es sich?
- Anomere entstehen durch Halbacetalbildung. - Bei Cyclisierung von offenkettigen Furanosen und Pyranosen entsteht ein neues Chiralitätszentrum am Carbonyl-Kohlenstoff (C1), das als anomeres C-Atom oder anomeres Zentrum bezeichnet wird.
Wie entstehen Disaccharide?
- Unter Wasserabspaltung entsteht glykosidische Bindung - Disaccharid ist ein Vollacetal
Welche Arten von glykosidischen Bindungen gibt es?
Welche Arten von Polysacchariden gibt es? Wie sind sie aufgebaut und wo sind sie zu finden?
- Cellulose (Pflanzenzellwand): beta-1,4-glykosidisch verknüpft, aus beta-D-Glucoseeinheiten - Stärke (Reservestoff Pflanzen): alpha-1,6-glykosidisch (Amylopektin), alpha-1,4-glykosidisch (Amylose) aus alpha-D-Glucoseeinheiten - Glycogen (Leber, Muskelzellen): alpha-1,4-glykosidisch verknüpft aus alpha-D-Glucoseeinheiten
Wovon hängt der Schmelzpunkt einer Fettsäure ab?
- Länge der Kohlenstoffkette (Anzahl C-Atome) - Anwesenheit und Anzahl von cis-Doppelbindungen - je länger die ungesättigte Kette, desto höher die Schmelztemperatur - cis-Doppelbindungen setzen Schmelztemperatur stark herab
Was ist verantwortlich für die größere Stabilität und den höheren Schmelzpunkt der gesättigten Fettsäuren im Vergleich zu ungesättigten Fettsäuren?
- gesättigte Fettsäuren haben mehr Kontaktflächen zwischen einander - van-der-Waals-Kräfte
Was bedeutet gesättigt und ungesättigt bei Fettsäuren?
- gesättigt: hat keine C-C-Doppelbindungen (bei Raumtemperatur fest) - ungesättigt: hat mindestens eine C-C-Doppelbindung (bei Raumtemperatur weich oder flüssig)
Was bedeutet cis und trans bei Fettsäuren?
- trans: Ketten werden linear verknüpft, mehr van-der-Waals-Kräfte - cis: Ketten haben "Knick", weniger van-der-Waals-Kräfte
Was sind die Hauptfunktionen von Lipiden?
Speicherung von Energie und Ausbildung von Zellstrukturen (Membranen)
Wie ist Speicherfett aufgebaut? Wozu wird es genutzt?
- Triaglyceride, nur drei Fettsäuren, die an Glycerinmolekül geknüpft sind(Speicherform der Adipocyten) - kugelförmige Tröpfchen bis 1 µm Durchmesser - entstehen durch Veresterung
- Steroid und Isoprenabkömmling - erhöht Fluidität bei festen Membranen mit vielen Alkylresten - vermindert starre Ringstruktur bei Membranen mit vielen ungesättigten Alkylresten
Welche Moleküleigenschaften bestimmen, ob die Membran passiert werden kann?
Größe und Ladung
Was ist ein Nukleotid? Was ist ein Nukleosid?
- Nukleotid: Zucker, Base, Phosphatanteil - Nukleosid: Zucker und Base
Welche Funktionen haben Nukleotide noch, außer Grundbaustein der Nukleinsäuren zu sein?
Wie ist die DNA räumlich angeordnet? Wie ist das Verhältnis der Nukleotide innerhalb der DNA zueinander?
- DNA ist Doppelstrang - Stränge ordnen sich helikal an (antiparallele Anordnung) - Doppelstrang beruht auf Wasserstoffbrückenbindungen zwischen komplementären Basen - Verhältnis der komplementären Basen zueinander immer 1:1
Was sind major und minor groove? Was ist ihre Funktion?
- seitliche Lücken in der helikalen DNA-Struktur - major groove: große Furche - minor groove: kleine Furche - Basen sind dort besonders zugänglich und Bindeproteine können dort gezielt binden (z.B. für Replikation)
Was versteht man unter base stacking bzw. stacking forces?
- Hydrophobe Wechselwirkungen zwischen aufeinanderfolgenden Basen der DNA (van der Waals Kräfte). - verleiht der DNA maßgeblich ihre Stabilität
Warum ist die DNA stabiler als die RNA?
- Zuckermoleküle der DNA haben eine Hydroxylgruppe mehr > weniger reaktiv - Doppelstrang bildet zusätzlichen Schutz und Stabilität
Welche Bindungen werden bei der Nukleinsäuresynthese wo ausgebildet?
- Phosphodiesterbindung: 3´-Hydroxylgruppe des einen Nukleotids mit 5´-Phosphatgruppe des anderen - Wasserstoffbrückenbindungen: zwischen den komplementären Basenpaaren - Esterbindungen: Verknüpfung Phosphat mit der Desoxyribosegruppe
Was bedeutet Direktionalität?
Die Synthese der Nukleinsäuren erfolgt immer nur in eine Richtung.
5´nach 3´
5´nach 3´ im Einbuchstabencode
Was versteht man unter 5´und was unter 3´Ende?
5´-Ende: Phosphatgruppe am 5. Kohelnstoffatom des Zuckers 3´-Ende: Hydroxygruppe am 3. Kohlenstoffatom des Zuckers
Wie verläuft die Transkription?
- Synthese von RNA anhand der DNA-Vorlage durch die RNA-Polymerase - Transkriptionsfaktoren müssen davor binden - codierender Bereich wird in mRNA umgeschrieben
Was sind codogener und was codierender Strang?
- codogener Strang: Strang, an dem die Polymerase arbeitet - codierender Strang: dient als Matritze und ist der Bereich, der repliziert werden soll. Ist komplementär zum codogenen Strang
Welcher Strangsequenz entspricht die RNA-Transkriptsequenz?
Der Sequenz des codierenden Strangs.
Wie verläuft die Translation (Proteinbiosynthese)?
- Im Cytoplasma - Initiation: mRNA lagert sich an Untereinheit des Ribosoms an, welches tRNA mit Anitcocon (UAC) gebunden hat. Wandert in 3´Richtung der mRNA bis es Startcodon (AUG) trifft. - Elongation: Start-tRNA besetzt A-Stelle und rutscht dann weiter zur p-Stelle. Dabei Verknüpfung der Aminosäuren zu Polypeptid. Entladene tRNA rutscht zur t-Stelle und verlässt das Ribosom. - Termination: Ribosom erreicht Stoppcodon (UAG, UGA, UAA) und zerfällt in Untereinheiten. Polypeptid wird freigesetzt.
Welche Eigenschaften sind dem genetischen Code eigen? Welche Vorteile bringen diese?
- degeneriert: mehrere Tripplets codieren für eine AS > höhere Fehlertoleranz - nicht überlappend und kommafrei: Basentripletts überschneiden sich niemals, es gibt keine Zwischenräume - universell: fast alle Organismen verwenden denselben genetischen Code. Er ist hochkonserviert.
Wer übersetzt mRNA in Protein? Welche Nukleinsäuren sind daran beteiligt?
- Ribosom übersetzt mRNA in Protein - mRNA - tRNA - rRNA
Was ist ein Start- und ein Stopp-Codon?
Start-Codon: AUG Stopp-Codon: UAG, UGA, UAA)
Mit welcher Aminosäure beginnt die Proteinbiosynthese immer?
Methionin
Welche Verpackungsstrukturen der DNA gibt es? In welcher Reihenfolge kommen sie vor?
- Nukleosom: Aufwicklung der DNA auf Histone - Chromatinschleifen: Verdrillung der Nukleosomen - kondensiertes Chromatin - Chromosomen
Welchen Einfluss hat die Aminosäuresequenz auf die Proteinstruktur?
Aminosäuresequenz bestimmt die Proteinstruktur und somit auch seine Funktion.
Was sind die Grundbausteine der Proteine? Was sind ihre Eigenschaften?
- Aminosäuren - kann man auch als Zwitterionen beschreiben, da Carboxyl- und Aminogruppe
Um welche Art von AS handelt es sich bei proteinogenen kanonischen AS?
- Werden durch Codons des genetischen Materials codiert. - Alle außer Serin, also 20
Was sind Ampholyte?
Stoffe, die sowohl als Säure, als auch als Base reagieren können.
Was ist der isoelektrische Punkt (pI)?
- pH-Wert, an dem die Nettoladung der Aminosäure gleich null ist. - Molekül am pI in Wasser schwer löslich
Wie berechnet sich der isoelektrische Punkt bei AS und Proteinen?
Wie kann man AS in Gruppen einteilen?
- unpolare AS - polare AS (bzw. neutrale) - basische AS -saure AS
Was versteht man unter essentiellen, nicht-essentiellen und semi-essentiellen AS?
- essentielle: können vom Menschen und anderen Säugern nicht synthetisiert werden, müssen mit Nahrung aufgenommen werden. - semiessentielle: werden vom Körper nicht ausreichend hergestellt, also zusätzliche Aufnahme über Nahrung notwendig. - nicht-essentiell: können ausreichend vom Körper produziert werden.
Wie entsteht die Peptidbindung?
- Entsteht wenn alpha-Carboxylgruppe der ersten AS mit alpha-Aminogruppe der zweiten AS reagiert. - wird formal Säureamidbindung genannt und entsteht unter Wasserabspaltung.
Wie wird der Peptidstrang gelesen?
Immer vom N-Terminus zum C-Terminus
Wie entsteht die Sekundärstruktur eines Proteins? Welche Kräfte und Atome sind daran beteiligt?
- CO- und NH-Gruppen innerhalb der Hauptketten verbinden sich über H-Brücken miteinander.
Welche Sekundärstrukturen sind die häufigsten?
- Alpha-Helix: immer rechtsgängig, 3,6 AS pro WIndung, Seitenketten stehen wie Stacheln ab - beta-Faltblatt: Antiparallel oder parallel verlaufende Stränge über H-Brücken verbunden, Reste alternierend auf gegenüberliegender Seite der Kette - beta-Schleife: bildet Haarnadelkurven, erlaubt turn im Faltblatt, umfassen 4 AS
Wie entsteht die Tertiärstruktur? Welche Kräfte und Atome sind beteiligt?
- Wasserstoffbrücken: zwischen H-Atom und Elektronendonator - Ionische WW: unterschiedlich geladene Seitenketten ziehen sich an - Hydrophobe WW: Hydrophobe Seitenketten lagern sich zusammen - Disulfidbrücken: Möglich zwischen zwei Cysteinen. Kovalente Bindung von zwei S-Atomen
Wie definiert sich die Quartärstruktur? Welche Kräfte und Gruppen sind beteiligt?
Aufbau eines Proteinkomplexes aus mehreren Polypeptidketten, z.B. Hämoglobin
Was versteht man unter Denaturierung eines Proteins? Welche Konsequenzen hat dieser Prozess?
- strukturelle Veränderung des Proteins > Funktionsverlust - z.B. durch extreme Temperatur oder chemische Substanzen Es gibt reversible und irreversible Denaturierung
Was benötigen chemische Reaktionen um ablaufen zu können?
Aktivierungsenergie
Was sind exergone und was endergone Reaktionen?
- Exergon: spontane Reaktion, Produkte haben niedrigere freie Energie als Edukte > Energie wird freigesetzt - Endergon: nicht spontane Reaktion, Produkte haben höhere freie Energie als Edukte > Energie wird benötigt
Was ist Aktivierungsenergie, was der Übergangszustand?
- wird benötigt um eine chemische Bindung aufzubrechen - Schwelle, die überschritten werden muss, damit eine Reaktion stattfinden kann - Übergangszustand: kurz und hat höchstmögliches Energiepotential
Was sind Eigenschaften von Enzymen?
- substratspezifisch - aktives Zentrum wird durch Eigenschaften der AS definiert - müssen Konformation für Wirksamkeit behalten - wirkspezifisch - haben Temperatur- und pH-Optimum - sind Proteine
Wie senkt das Enzym die Aktivierungsenergie?
Durch Katalyse. Also Enzym wird als Katalysator hinzugefügt und senkt die Aktivierungsenergie.
Was passiert mit Reaktionsgeschwindigkeit und Reaktionsgleichgewicht in einer katalysierten Reaktion?
- Reaktion wird beschleunigt - Reaktionsgleichgewicht bleibt gleich
Was versteht man unter wirk- und substratspezifisch?
- wirkspezifisch: katalysieren nur bestimmte Reaktionen - substratspezifisch: können nur ein Substrat oder mehrere Substrate mit ähnlichen Eigenschaften binden
Was bedeutet Temperatur- und pH-Optimum bei Enzymen?
Enzyme können bei diesem Optimum am besten wirken.
Was ist das inducted fit Prinzip?
- Substrat-Enzym Bindung erfolgt nicht nach Schlüssel-Schloss-Prinzip, sondern nach inducted fit - Bindung von Substrat an Enzym ist nicht optimal > aktives Zentrum oder Enzym verändert seine Konformation leicht - so ist die Bindung perfekt
Welche Strategien verwenden Enzyme um die Aktivierungsenergie zu senken?
- binden Edukte so, dass sie zueinander richtig ausgerichtet sind - binden Edukte so, dass die Substrate gebogen werden > Aufbrechen der Bindung wird erleichtert - binden Edukte so, dass das Milieu im aktiven Zentrum für die substratspezifische Reaktion optimal ist - beteiligen sich selbst an der Reaktion und gehen vorübergehend kovalente Bindungen mit den Substratmolekülen ein
Wie werden Enzyme in ihrer Aktivität und Funktion beeinträchtigt?
- Temperaturen außerhalb des Temperaturoptimums > chemische Bindungen im aktiven Zentrum werden beeinträchtigt, oder irreversible Denaturierung - pH-Werte außerhalb des Optimums führen zu Veränderung des ASrests im aktiven Zentrum > Beeinträchtigung der Funktion oder irreversible Denaturierung
Was ist die RGT-Regel?
- Reaktionsgeschwindigkeits-Temperatur-Regel - Erhöhung der Temperatur um ca 10°C führt zu einer Verdopplung der Reaktionsgeschwindigkeit
Wie werden Enzyme reguliert?
- Regulatorische Moleküle: Inhibitoren oder Aktivatoren, die die Enzymaktivität direkt regulieren - Cofaktoren: einige Enzyme benötigen Bindung an Cofaktor, um ihre Aktivität zu erlangen - Kompartimentierung: Lagerung von Enzymen in Kompartimenten und Freisetzung nur unter bestimmten Bedingungen - Feedback-Hemmung: Metabolische Schlüsselenzyme werden durch das Endprodukt der Reaktion, die sie katalysieren gehemmt
Welche regulatorischen Moleküle gibt es?
- Reversible Inhibitoren: > kompetitive: konkurrieren mit Substrat um Bindung ans aktive Zentrum > nicht-kompetitive: binden an das Enzym und führen zu Konformationsänderung, dass das Substrat nicht binden kann - Irreversible Inhibitoren: binden ans aktive Zentrum und bleiben dort, da die Bindung sehr fest ist - Allosterische Aktivatoren: binden am Enzym und führen zur Konformationsänderung, so dass das Substrat binden kann
Wie groß sind Zellen etwa?
- Eukaryoten: 0,01mm = 10µm > ca 20-40µm - Prokaryoten: 0,001mm = 1µm > ca 5-10µm
Warum sind Zellen so klein?
- Oberfläche-Volumen-Verhältnis: Oberfläche bestimmt max. Austauschvorgänge, Volumen bestimmt Menge von Nährstoffen/Abfallprodukten - Diffusiongeschwindigkeit von Molekülen: abhängig von Molekülgröße > Transport, Bewegung innerhalb von Zellen - Konzentration von Reaktanten und Katalysatoren: doppelte Größe erforderlich > Kompartimentierung durch innere Membranen
Wie finden sich in der Regel Moleküle, die in der Zelle miteinander wechselwirken?
Sie treffen zufällig durch ungerichtete Bewegung aufeinander.
- Abgrenzung gegen Umwelt - organische Reaktionen, die sich selbst erhalten - Steuerung durch Informationsträger - Fähigkeit zur Replikation - Evolution - Reizbarkeit: Signale wahrnehmen, verarbeiten, reagieren
Was ist das Minimum an Molekülen, sodass noch alle Voraussetzung für Leben in der Zelle erfüllt sind?
- Membran - DNA - Ribosom - Energie
Was ist eine Hypothese?
Vorläufig begründete Vermutung/Erklärung, muss widerlegbar sein (durch Experiment, Messung)
Was ist eine Theorie?
- Gruppe aufeinander bezogener Hypothesen, umfassender Erklärungsansatz - ist veränderbar - basiert auf Schlussfolgerungen
Was ist ein Gesetz?
Beschreibt Zusammenhänge zwischen beobachteten Phänomenen (keine Erklärungen)
Was ist ein Experiment?
- Vergleich zwischen Kontrollansatz und Experimentalansatz - dürfen sich nur in einer Variablen unterscheiden - ohne Kontrolle keine Aussage möglich
Wann ist Leben auf der Erde entstanden?
Vor 3500 Millionen Jahren
Wie ist Leben entstanden?
1) abiotische Synthese von kleinen organischen Molekülen 2) Verknüpfung zu Makromolekülen 3) Verpackun in Liposomen (spontan) 4) Entstehung selbstreplizierender Moleküle (RNA) 5) Übergang RNA-Welt zur DNA-RNA-Protein-Welt
Was ist ein Kompartiment?
- durch eigene Membran abgegrenzter Reaktionsraum
Was ist ein Organell?
- durch mind. Zwei Membranen abgegrenzter Reaktionsraum mit eigenem Genom - besteht aus mehr als nur einem Kompartiment
Was besagt die Kompartimentierungsregel?
Eine Membran trennt immer eine plasmatische von einer nichtplasmatischen Phase.