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Mikroökonomie

untersucht das Verhalten der einzelnen Wirtschaftssubjekte (der Haushalte und der Unternehmen) unter bestimmten, zunächst idealtypischen, dann aber immer mehr an die Realität angenäherten Rahmenbedingungen
 

Makroökonomie 

widmet sich der Gesamtheit der wirtschaftlichen Akteure, also aller Unternehmen, aller Haushalte und dem Staat sowie die Integration aller Volkswirtschaften  in die Weltwirtschaft. Neben Aussagen über die gesamtwirtschaftlichen Märkte, z.B. über den Güter- oder den Geldmarkt, ist besonders das Zusammenwirken aller Märkte von Bedeutun

 Die Wirtschaftspolitik

 Diese wird allgemein als angewandte Mikro- und Makroökonomie definiert und untersucht Anforderungen an die wirtschaftliche Tätigkeit des Staates und deren mögliche Folgen, wie zum Beispiel in der Finanzpolitik

Volkswirtschaftslehre

  • ist die Wissenschaft von der Bewirtschaftung knapper gesellschaftlicher Ressourcen

 

  • beschäftigt sich, wie andere Sozialwissenschaften auch, mit der Analyse menschlichen Handelns, allerdings unter einem ganz bestimmten Blickwinkel, nämlich der Knappheit 
  • ->Überfluss macht Wirtschaften überflüssig!

Die sieben Hauptfragen der Volkswirtschaftslehre 

-> Die Knappheit lässt sich in einer Reihe von Problemen untergliedern, die als Grundfragen der Ökonomie bezeichnet werden können

 

  1.  Was kann und soll produziert werden?
  2. Welche Produktionstechnologie, Produktionsfaktoren gibt es?
  3. Was wird produziert
  4. Welche Verteilung gibt es?
  5. Warum gibt es Arbeitslosigkeit?
  6. Warum verändert sich das Preisniveau?
  7. Wie kann die Gütermenge in der Zeit vermehrt werden?

-> Frage nach der Wirtschaftsordnung

 

Zusammenfassend:

  • Was soll produziert werden und in welcher Menge: -> Allokationsproblem
  • Wie soll produziert werden? Welche Produktionsfaktoren und welche technische Verfahren?  Effizienzproblem
  • Für wen soll produziert werden? Verteilungsproblem

Klassifizierung der Güter

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Materielle Güter

  • Aus der Natur entnommene Gegenstände = Naturprodukte (z.B. Früchte, Kohle, Holz, Wasser)
  • Vom Menschen geschaffene Gegenstände (z.B. Autos, Kleidung, ...) 

Immaterielle Güter

  • Vom Menschen geleistete Dienstleistungen (z.B. Haarschneiden, Krankenpflege, Reinigung, Lehre)
  • Von der Natur zur Verfügung gestellt z.B. Naturschönheiten, Gesundheit, Sonnenschein

Rivalität und Ausschließbarkeit als Kriterien zur Güterklassifikation 

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Die sieben Hauptfragen der Volkswirtschaftslehre 

 

Welche Verteilung gibt es?

  • Ordnet man die Haushalte aufsteigend nach der Höhe ihres Einkommens, lässt sich mit Hilfe der Lorenz-Kurve, ablesen, wie viel Prozent der Haushalte wie viel Prozent der Einkommen beziehen
  • Als Indikatoren für Ungleichverteilungen dienen Ungleichverteilungsmaße, unter denen der von 0 bis 1 (gleich bis ungleich) gestaffelte Gini-Koeffizient der bekannteste ist

-> Je kleiner der Gini-Koeffizent ist, umso größer ist die Gleichverteilung

Die vier zentralen Aufgaben der VWL

  • Die Beschreibung des Wirtschaftsgeschehens befasst sich mit der Beschreibung von Wirtschaftssubjekten und deren Aktivitäten in einem abgeschlossenen Zeitraum (z.B. letztes Quartal)

 

  • Bei der Erklärung des Wirtschaftsprozesses stellt man sich die Frage, wie die Werte der Wirtschaftsdaten zustande gekommen sind. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass sämtliche beobachtete Aktivitäten durch die ökonomischen Entscheidungen der Wirtschaftssubjekte entstanden sind. Ergibt sich die Vermutung, dass bestimmte Größen voneinander abhängig sind oder dass Regelmäßigkeiten im Wirtschaftsprozess zu erkennen sind, versucht man, entsprechende Verhaltenshypothesen zur Erklärung des Wirtschaftsgeschehens zu finden

 

  • Mit der Prognose von wirtschaftlichen Vorgängen versucht man, die Entwicklung des Wirtschaftsprozesses vorherzusagen. Wichtiges Hilfsmittel zur Entscheidungsfindung hinsichtlich des zukünftigen wirtschaftlichen Handelns (z.B. Prognosen zur Entwicklung der Arbeitslosigkeit, des Wirtschaftswachstums u. ä.)

 

  • Die wirtschaftspolitische Beratung richtet sich an diejenigen Wirtschaftssubjekte, die zur Erreichung eines bestimmten Ziels aktiv in das Wirtschaftsgeschehen eingreifen wollen

Bedürfnis

Mangelempfinden mit dem Wunsch, dieses zu überwinden 

Güter

Mittel zur Bedürfnisbefriedigung 

Nutzen

Grad der erreichten Bedürfnisbefriedigung 

Nutzenstiftung 

ist ein notwendiges Merkmal von Gütern

Die Knappheit der Güter
 

Knappheit ist definiert als die qualitative und quantitative Ungleichheit zwischen den Gütern und den menschlichen Bedürfnissen. Dabei sind die Bedürfnisse stets größer als die zur Verfügung stehenden Güte

 

  • Güter sind demzufolge alle materiellen und immateriellen Dinge, die geeignet sind, menschliche Bedürfnisse zu befriedigen 

 

  • Stellt man nun diese Güter den menschlichen Bedürfnissen gegenüber, so stellt man fest, dass in aller Regel die Güter weder nach Qualität noch Quantität ausreichend in dem Sinne vorhanden sind, dass alle menschlichen Bedürfnisse erfüllt werden können 

 

  • Wir kommen damit zu dem Phänomen der Knappheit. 

 

  •  Warum wirtschaften Menschen: Um Knappheit zwischen vorhandenen Gütern und empfundenen Bedürfnissen zu verringern, d.h. man bezweckt die Güter zu vermehren und dadurch einen höheren Grad an Bedürfnisbefriedigung zu erreichen

 

  • Ziel jeglichen Wirtschaftens ist also immer, menschliche Bedürfnisse bestmöglich zu befriedigen

 

  • Triebfeder des wirtschaftenden Menschen ist das Eigennutzprinzip. Dieses besagt, dass der Mensch - sei es als Produzent oder als Konsument - egoistisch nach seinem eigenen Vorteil strebt. Dies widerspricht nicht der Erfahrung, dass auch altruistisch gehandelt wird. Es kann nämlich durchaus ein Bedürfnis sein, gemeinnützig zu handeln

Grundfrage des Wirtschaftens

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Opportunitätskosten

Kosten, die dadurch entstehen, dass Möglichkeiten (Opportunitäten) zur maximalen Nutzung von Ressourcen nicht wahrgenommen wurden

 

 

  • Nutzenentgang, der bei zwei Alternativen durch Entscheidung für die eine und gegen die andere Möglichkeit entsteht


Beispiel:

Malaysia kaufte 1992 zwei Kriegsschiffe. Für den Preis der Kriegsschiffe hätte für 5 Millionen Einwohner die Trinkwasserversorgung sichergestellt werden können. 

Transformationskurve

  • Die Transformationskurve gibt an, welche Güterbündel bei gegebenem Bestand an Produktionsfaktoren in einer Volkswirtschaft maximal produziert werden können

 

  • Annahme: Es besteht Vollauslastung in der Volkswirtschaft

 

  • Wenn Produktion von Konsumgütern ausgedehnt werden soll -> Abzug von Ressourcen in der Industriegüterindustrie und Einsatz für die Produktion in der Investitionsgüterindustrie

 

  • Ein Mehr an Konsumgütern (∆x) „kostet“ also einen Verzicht auf Investitionsgüter (- ∆y). Es entstehen Opportunitätskosten an Investitionsgütern
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Die Grenzrate der Transformation 

Die Opportunitätskosten  von Gut X entsprechen dem Verhältnis:


                                                         -∆y : ∆x


d.h. der negativen Steigung der Transformationskurve in einem Punkt. 


Wenn die Transformationskurve konkav  (nach innen ) zum Ursprung gekrümmt ist, so nehmen die Opportunitätskosten bzgl. einer bestimmten Produktart im Kurvenverlauf zu (vgl. Gesetz zunehmender Opportunitätskosten)

 

 

  • Das Umsetzen spezialisierter Produktionsfaktoren von einer Verwendung in eine andere geht mit Produktivitätsverlusten einher, die umso höher werden, je mehr man sich den Achsen nähert

 

  • Die Grenzrate der Transformation gibt an, wie viele Einheiten des Gutes y weniger erzeugt werden können, wenn von X eine Einheit mehr produziert wird
     

Die Transformationskurve für eine Volkswirtschaft 

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Rationalprinzip: 

Jede Handlung ist mit Opportunitätskosten verbunden;  Rationalverhalten bedeutet Nutzenmaximierung 

Ökonomisches Prinzip

Minimumprinzip
Ein vorgegebnes Ergebnis mit dem geringsten Aufwand erreichen:


-> also minimaler Input bei gegebenem Output
 

 

Maximumprinzip:
Mit einem vorgegebenem Aufwand das größtmögliche Ergebnis erreichen: 


->also maximaler Output bei gegebenem Input

 

Effektivität
 

Ist das Maß für die Wirksamkeit von Maßnahmen Vergleicht den erreichten Nutzen der erbrachten Leistungen (Ergebnis, Outcone) mit dem angestrebten Ziel


Heißt: Die richtigen Dinge tun!

Effizienz
 

Ist ein Maß für die Wirtschaftlichkeit des Mitteleinsatzes; setzt die Kosten der eingesetzten Mittel in Relation zur (gewichteten) Menge mit definierter Qualität


Heißt: Die Dinge richtig tun!
 

Der volkswirtschaftliche Produktionsprozess

Die Summe aller ökonomischen Aktivitäten in einer Volkswirtschaft

Die drei großen Gruppen der Produktionsfaktoren

  • Boden: alle natürlichen Ressourcen, die alle Rohstoffe, Grund und Boden, Klima und ähnliches beinhalten, die zur Produktion eingesetzt werden können 

 

  • Arbeit: Menschliche Arbeitskraft, die eingesetzt wird. (z.B. Zahl der Arbeitskräfte, Arbeitsstunden etc.) und Qualität der Arbeit. Die Summe aller Kenntnisse und Fähigkeiten eines Menschen = „Humankapital“, auch dem Produktionsfaktor Kapital zuzuordnen 

 

  • Kapital: Produktionsmittel, die als Hilfsmittel im Produktionsprozess eingesetzt werden, z.B. Maschinen. Ist vom Produktionsfaktor Kapital die Rede, so ist „Realkapital“ gemeint, nicht „Geldkapital“

Die volkswirtschaftliche (gesamtwirtschaftliche) Produktionsfunktion 

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Der volkswirtschaftliche Produktionsprozess

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Das ökonomische Prinzip im Produktionsprozess 

 Die generelle ökonomische Regel lautet, dass Produktionsfaktoren dort eingesetzt werden sollen, wo sie am produktivsten, d.h. am ergiebigsten sind


Der Produktionsprozess selbst ist als ein technisch-organisatorischer Prozess aufzufassen, bei dem Faktoreinsätze (Inputs) über einen bestimmten Transformationsprozess zu ganz bestimmten Produktionsergebnissen (Outputs) führen


Der formale Zusammenhang zwischen Input und Output wird in der Regel in Form einer Produktionsfunktion dargestellt. Die Produktionsfunktion gibt an, in welchem funktionalen Zusammenhang der Output zum Input steht

Arbeitskräftepotenzial

Zahl der Menschen, die eine Erwerbstätigkeit ausüben wollen 

Erwerbsquote 

Erwerbspersonen / Bevölkerung 

Investitionsquote

Bruttoanlageinvestitionen / Bruttoinlandprodukt

Kapitalproduktivität (Formel)

Output / Kapital

Kapitalintensität (Formel)

Kapital / Arbeit

Kapitalkoeffizient (Formel)
 

Kapital / Output

Totalanalyse

Gesamtheit aller wirtschaftlichen Pläne von Haushalten und Unternehmen in einer Volkswirtschaft
 

Partialanalyse 

Aus der Gesamtheit aller Wirtschaftsbeziehungen werden Einzelbeziehungen und -abhängigkeiten herausgegriffen = Ausschnittsbetrachtung 

Arten von Entscheidungen
 

  • Entscheidungen unter Sicherheit
  • Entscheidungen unter Unsicherheit
  • Entscheidungen unter Risiko
  • Entscheidungen bei Unwissenheit

Homo Oeconomicus

• Rationalität


• Konsistenz des Verhaltens


• Eigeninteresse


• Nutzenmaximierung

 

Laut Modell „homo oeconomicus“ müssen in allen Entscheidungen Personen danach trachten, Gewinn zu maximieren.

 

Das heißt , dass
• exakt gerechnet werden kann

• nicht kooperiert wird

• nicht Fairness und Gerechtigkeit berücksichtigt werden

 

aber..

 

  • Tatsächlich sind Menschen nicht in der Lage, komplexe Informationen bestmöglich zu verarbeiten
  • extensive Entscheidungen werden durch Heuristiken „abgekürzt“
  • konsistentes Entscheidungsverhalten kann nicht immer angenommen werden

bounded rationality Modell

Annahmen des Modells der bounded rationality

 

 

  • nicht alle Alternativen bekannt oder gleichzeitig zu berücksichtigen
  • nicht alle Konsequenzen werden berücksichtigt
  • nicht alle Präferenzen werden gleichzeitig aktualisiert

 

Hintergrund: Einsicht in die Begrenztheit der menschlichen Kapazitäten zur Informationsverarbeitung (Simon 1957).

Prospect theory

Es zeigt sich, dass

 

 

  • Entscheidungen abhängig von der Darstellung bzw. der Formulierung des Problems sind 
  • Menschen häufig risikoavers handeln 
  • Präferenzen nicht stabil sind 
  • Präferenzen von der Art der Messung beeinflusst werden 
  • Der Besitz eines Gutes dessen Wertschätzung erhöht 
  • Ein Verlust absolut schwerer wiegt als ein gleichhoher Gewinn  
  • Menschen die Tendenz haben, den Status quo zu präferieren 
  • Menschen nicht immer ihren Nutzen maximieren 
  • Menschen häufig uneigennützig handeln 

 erstes Gossen‘sche Gesetz

Annahme: 

 

  • Der gesamte Nutzen, den der Konsum eines Gutes innerhalb einer Zeiteinheit stiftet hängt cet. par. von der Verbrauchsmenge des Gutes ab

 

  • Mit zunehmender Konsummenge steigt der Gesamtnutzen bis zur Sättigungsmenge an, um von da ab wieder zu sinken. 

 

  • Der Nutzenzuwachs wird bei fortschreitendem Konsum immer kleiner, im Sättigungspunkt ist er null, danach negativ
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Zweites Gossen‘sche Gesetz

 Gesetz vom Ausgleich der Grenznutzen 
 

 

  • Optimale Aufteilung der Konsumsumme auf die verschiedenen Güter zur Befriedigung der Bedürfnisse:

 

  • Ein Haushalt maximiert dann seinen Gesamtnutzen, wenn der Nutzen der letzten ausgegebenen Geldeinheit für sämtliche Verwendungsarten gleich groß ist. 

 

  • Verdeutlichung an einem Beispiel: 
    • Haushalt legt aufgrund seiner Bedürfnisstruktur fest, welche Güter er kaufen möchte
    • HH stellt für jedes Gut eine Grenznutzenscala auf und ordnet die Güter nach der Wichtigkeit  
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Budgetbeschränkung 

 zeigt, welche Güterkombination sich ein Konsument bei seinem Einkommen maximal leisten kann.


Die Budgetgerade zeigt diese Güterkombination im Falle von zwei Gütern

Die Budgetgerade

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Die ordinale Nutzentheorie

  • Anders als die kardinale Nutzentheorie wird  nicht verlangt, dass der Haushalt den absoluten Nutzen eines Gutes oder Güterbündels bestimmen kann

 

  • HH muss jedoch in der Lage sein, den Nutzen der Güter oder Güterbündel, die er zu seiner Bedarfsdeckung verwendet, zu beurteilen und die Güterbündel nach ihrem Nutzen ordnen können

Axiome der ordinalen Nutzentheorie
 

Vollständige ordinale Vergleichbarkeit

Man geht davon aus, dass ein HH, dem die verschieden Güterbündel zum Vergleich vorgelegt werden, jederzeit sagen kann, ob er eines dieser Güterbündel vorzieht oder ob sie gleichwertig sind 
A1 ﺤ A2 oder A2 ﺤ A1 oder A1 ≈ A2

 

Transitivität:

Wenn A ﺤ B und B ﺤ C, dann gilt auch A ﺤ C

Dieses Axiom wird auch als Widerspruchsfreiheit bezeichnet

 

Nichtsättigung

Wenn man von der gegebenen Gütermenge {A1; B1} ausgeht und nun die Menge von B erhöht, während A konstant bleibt, soll die neue Kombination der alten vorgezogen werden:

{A1; B2} {ﺤ A1; B1}

Konvexität der Präferenzen

Annahme, dass ein Konsument Güterbündel, mit ausgewogenen Mengenverhältnis solchen vorzieht, in denen  Güter in unterschiedlichen Mengen vorhanden sind 


Indifferenzkurven: Horizontalschnitte durch das Nutzengebirge


Die Indifferenzkurve ist der geometrische Ort aller Güterkombinationen von Gut 1 und Gut 2, die im Urteil des HH gleichwertig sind, wenn, das Nutzenniveau des HHs konstant bleibt 


Mengenkombinationen, die im Urteil des HH als gleichwertig gelten, denen gegenüber sich der HH indifferent verhält, besitzen den selben Indexwert 

Grenzrate der Substitution

die Neigung der Indifferenzkurve entspricht der Grenzrate der Substitution

 

entspricht der Menge des Guts, die ein Konsument braucht, um für den Verlust einer Einheit eines anderen Guts  entschädigt zu werden

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Eigenschaften von Indifferenzkurven

  1. negative Steigung
  2. laufen konvex (nach außen gewölbt)
  3. schneiden sich nicht
  4. Höher liegende Indifferenzkurven werden bevorzugt

Negative Steigung der Indifferenzkurven

  1. negative Steigung
    1. Wenn Konsument von einem Gut etwas aufgibt, bleibt er nur auf der selben Kurve, wenn er dafür etwas vom anderen Gut erhält
    2. Wenn die Quantität eines gutes fällt und die andere steigt, ist die Kurve genativ geneigt (Annahme der Nichtsättigung)

Indifferenzkurven verlaufen konvex

  • Personen trennen sich eher von Gütern, von denen sie viel haben als von denen von denen sie wenig besitzen
  • Deswegen verlaufen die Grenzraten der Substituiton konvex (nach ausßen gewölbt)
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Indifferenzkurven schneiden sich nicht

  • Konsument ist indifferent zwischen Punkt A und B
  • Indifferent zwischen Punkt B und C
  • somit auch zwischen A und C
  • Also können Sie sich nicht schneiden!

 

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Höher liegende Präferenzkurven/ Indifferenzkurven werden bevorzugt

  • Konsumenten ziehen höhere Mengen eines Guts niedrigeren Mengen vor. 

 

  • Höher liegende Indifferenzkurven stehen für mehr Güter als niedriger liegende Indifferenzkurven (Annahme der Nicht-Sättigung und der  Vollständigkeit der Präferenzordnung) 

Vollkommen substituive Güter

Gradlinige Indifferenzkurven stehen für substituive Güter

 

Die Substituionsrate GRS ist eine Konstante

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Vollkommen komplementäre Güter

Bei rechtwinkligen Indifferenzkurven handelt es sich um vollkommen Komplementäre Güter (rechter Schuh linker Schuh)

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Das Haushaltsoptimum

Die optimale Konsumentscheidung ist an dem Punkt, an dem die Indifferenzkurve die Budgetgerade berührt

 

An diesem Punkt entspricht die Grenzrate der Substitution dem relativen Preis der Güter

 

Das gilt im Optimum:

 

 

  • Die bewertung der Grüter durch den Konsumenten entspricht den Preisen der Güter
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Bestimmung des Optimums mit Hilfe des 2. Gossenschen Gesetzes 

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Produktionsentscheidungen im Unternehmen

  • Welche Güter sollen hergestellt werden?
  • Wie soll der Produktionsprozess organisiert werden?
  • Mit welchen Technologien sollen die Produkte hergestellt werden? 
  • Welche Mengen sollen hergestellt werden und zu welchen Preisen können die Produkte abgesetzt werden?

Gesamterlös 

Betrag, den ein Unternehmen für den Verkauf seiner Produkte erhält = Umsatz

Gesamtkosten 

Marktwert der Inputs, die ein Unternehmen für die Produktion verwendet hat

Gewinn 

Gesamterlös minus Gesamtkosten

Explizite Kosten

verursachen Ausgaben für Inputs.

Implizite Kosten

verursachen keine direkten Zahlungen (z.B. Kosten für Eigenkapital)

Gesamtertrag

Gesamtmenge des Produktionsprozesses

Durchschnittsertrag

Gesamtertrag dividiert durch die Menge 

Grenzertrag (Grenzprodukt)

Zunahme im Gesamtertrag, die sich bei Erweiterung des variablen Faktors ergibt, d. h.:  

  • Um wie viele Einheiten nimmt das Produktionsergebnis zu, wenn eine zusätzliche Einheit des variablen Produktionsfaktors eingesetzt wird? 

Grenzkosten

Um wie viel verändern sich die Gesamtkosten der Produktion, wenn eine zusätzliche Einheit erzeugt wird?

Grenzerlös

Um wie viel steigt der Gesamterlös (Menge x Preis) eines Unternehmens, wenn der Unternehmer eine zusätzliche Einheit mehr einsetzt? 

Cobb-Douglas-Produktionsfunktion 

Substitutionale Produktionstechnik

 

x = av1^α * v2^ß

 

  • Isoquanten stets konkav fallend
  •  
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Ertragsgesetzliche Produktionsfunktion

Substitutionale Produktionsfunktion; Sonderfall: nur ein Faktor wird variiert 

 

x= v1² *v2² / (av1² + v2³)

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Leontief-Produktionsfunktion

  • Es gibt nur ein Produktionsverfahren, mit dem effizient produziert werden kann
  • Für jedes Outputniveau und jeden Einsatzfaktor ist ein eindeutiger Inputkoeffizient definiert. 

 

                          u = min [v1/a1; v2/a2]

 

Unterschied zur Nutzenfunktion: 
 

  • Produktionsfunktion ist ein kardinales Konzept
  • In Analogie zu den Indifferenzkurven lassen sich auc
  • Horizontalschnitte durch das Ertragsgebirge festlegen = Isoquante
  • (Höhenlinien): 
  • Mit unterschiedlichen Faktorkombinationen kann ein bestimmtes Outputniveau erreicht werden
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Klassische Produktionsfunktion

Isoquanten haben nur innerhalb eines gewissen Bereiches eine negative Steigung und konvexen Verlauf

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Grenzrate der technischen Substitution

Gemessen durch die Steigung der Isoquante in einem bestimmten Punkt; grundsätzlich negativ, gibt an, um wie viel Einheiten der Faktor 1 verringert werden kann, wenn der Faktor 2 um eine Einheit erhöht wird 

Die Minimalkostenkombination 

Die Minimalkostenkombination trifft zu, wenn entweder eine gegebene Menge zu minimalen Kosten hergestellt wird oder bei gegebenem Kostenbudget die hergestellte Menge maximiert wird

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Die Grenzkosten

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Der Marktbegriff

  • Geometrischer Ort an dem Angebtot auf Nachfrage trifft
  • Anbieter wollen Gewinnmaximierung, Nachfrager Nutzenmaximierung

 

Marktzutrittsmöglichkeiten

  • offene Märkte
  • geschlossene Märkte
  • bestreitbare Märkte

 

Marktobjekt (nach den gehandelten Gütern und Dienstleistungen)

  • Gütermarkt
  • Faktormarkt (Arbeitsmarkt, Grundstücksmarkt, Kapitalmarkt)

 

staatlichen Einflussnahme

  • freie Märkte (ohne staatliche Eingriffe)
  • regulierte Märkte (mit staatlicher Einflussnahme)

 

räumliche Gesichtspunkte (z. B. Deutschland, Europa, Welt)

  • nach Marktabgang
  • freier Marktabgang
  • eingeschränkter Marktabgang 

 

nach Preisbildung

  • vollkommene Märkte
  • unvollkommene Märkte

Der vollkommene Markt

Alle Marktteilnehmer handeln ausschließlich nach ökonomischen Prinzipien 


Bedingungen für einen vollkommenen Markt:

 

 

  • Homogenität der Güter: Damit der Preis eindeutig einem Gut zugeordnet werden kann, müssen Güter  gleichartig in Qualität, Aufmachung und Verpackung sein. -> keine sachliche Präferenz

 

  • Keine Präferenzen räumlicher, persönlicher und zeitlicher Art: Gleiche Wettbewerbsbedingungenfür Anbieter und Nachfrager. Keine persönliche Präferenz (z.B. Freundschaft). keine räumliche Präferenz (Standortvorteil).  keine zeitliche Präferenz (z.B. unterschiedliche Lieferfristen)

 

 

  • Vollständige Markttransparenz: Alle Anbierter und Nachfrager haben die totale Übersicht

 

  • Unendlich schnelle Reaktion der Marktteilnehmer

Marktformen

Monopol: Ein Anbieter am Markt

 

Oligopol: Wenige Anbieter

 

Polypol: Viele Anbieter

Die Nachfragefunktion und die Bedeutung des Preises

  • Preis als Indikator der Knappheit

 

  • Knappheit hängt von zwei Faktoren ab: 
    • Wunsch, ein bestimmtes Gut zu konsumieren
    • Vorhandene Menge des Gutes

 

  • Nachgefragte Menge eines Gutes: abhängig von der Höhe des Preises (p)

 

  • Je höher der Preis, umso weniger wird nachgefragt 

 

Nachfragefunktion

  • Beschreibt das Mengenverhalten der Haushalte bei alternativen Preisen für ein Gut. Der Nachfragepreis zeigt die Zahlungsbereitschaft des HH 
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Unendlich elastische Preiselastizität der Nachfrage

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Vollkommen unelastische Preiselastizität der Nachfrage

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Elastische Nachfragefunktion

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Unelastische Nachfragefunktion

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Einflussfaktoren der Güternachfrage

  • Preis des Gutes (px)
  • Einkommen des HH (y)
  • Preis des anderen Gutes (pz)
  • Präferenzsystem

Aggreggation von Nachfragekurven

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Angebotsfunktion und die Bedeutung des Preises

  • Die Angebotsfunktion gibt die Beziehung zwischen der angebotenen Menge und Preis wieder
  • Bei einem niedrigen Preis werden die UN eine kleine Menge anbieten
  • Die Angebotsfunktion beschreibt das Mengenverhalten der Produzenten bei alternativen Preisen
  • Die Angebotsfunktion gibt an, welche Mengen die Anbieter bei einem vorgegebenem Preis anbieten
  • Anreizfunktion des Preises
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Determinanten / Einflussfaktoren des Güterangebotes

  • Preis des Gutes (px)
  • Preis der anderen Güter (py)
  • Preis der Produktionsfaktoren (pf)
  • Produktionstechnik (T)

Links- und Rechtsverschiebung der Angebotskurven

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Das Marktgleichgewicht

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Überschussangebot und - nachfrage

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Koordination der Märkte

  • Selbststeuerung auf der Basis des Preismechanismus
  • Unternehmen entscheiden, ob sie Güter produzieren und Arbeiter einstellen
  • Haushalte entscheiden, ob sie Güter nachfragen und für Unternehmen arbeiten
  • Auf Märkten (für Güter und Faktoren) wirken Unternehmen und Haushalte zusammen
  • Sie werden durch Preise und das Eigeninteresse in ihren Entscheidungen gelenkt

Preismechanismus

Preise spiegeln Information über Produktionskosten der Unternehmen und Wertschätzung der Nachfrager wieder

 

Preise bringen Unternehmen dazu die gewünschten Güter herzustellen und bewegen die Nachfrager dazu die kosten für den Verbrauch zu tragen.

 

Unter gewissen Bedingungen verbessern Regierungen die Marktergebniss

Marktsituation ohne Gleichgewicht

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Mikroökoomie: Haushaltstheorie

Warum und in welcher Menge werden bestimmte Güter nachgefragt?

Mikorökonomie: Unternehmenstheorie

Nach welchen Gesichtspunkten werden Güter erzeugt, wovon hängt die Wahl des Produktionsverfahrens ab, welche Mengen von Gütern und Leistungen werden von den Unternehmen angeboten?

Mikorökonomie: Preistheorie

In welchen Mengen und zu welchen Preisen werden Güter verkauft und inwievern steuert der Preismechanismus die Zusammensetzung der gesamtwirtschaftlichen Produktion?

Das Spinnweb-Theorem als Beispiel für das Zeitelement

Beispiel Landwirtschaft:

 

  • Man kann beobachten, dass Preiserhöhungen eines Gutes mit zeitlicher Verzögerung zu einem Überangebot an diesem Gut führen und dass sich auf Preissenkungen eine Übernachfrage ergibt

 

  • Annahme: Hoher Marktpreis für Schweinefleisch
    • Fleischproduzenten produzieren mehr Fleisch
    • zusätzliches Angebot kommt mit Zeitverzögerung auf den Markt (Aufzucht)
    • Überangebot an Fleisch -> Reduktion des Angebots (zeitverzögert)
    • Unterangebot an Fleisch
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Das Cobweb-Theorem

  • Marktsituation ist so lange instabil, so lange Produzenten den aktuellen Preis zur Mengenplanung verwenden

 

  • Produzenten müssen den erwarteten Preis (Pe) zum Vermarktungszeitpunkt prognostizieren um den Zyklus zu stoppen 
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Elastizitäten der Nachfrage

 Die nachgefragte Menge eines Gutes ändert sich, wenn der Preis dieses Gutes, der Preis eines anderen Gutes, das Einkommen oder das Präferenzsystem sich ändern.


Die Elastizität der Nachfrage gibt an, um wie viel Prozent sich die Menge verändert, wenn sich eine Determinante um einen bestimmten Prozentsatz ändert. 


Es gibt daher folgende Elastizitätsbegriffe:

  • Direkte Preiselastizität der Nachfrage
  • Indirekte Preiselastizität der Nachfrage
  • Einkommenselastizität der Nachfrage 

Direkte Preiselastizität der Nachfrage

                 relative (prozentuale) Veränderung der Nachfragemenge 

 ε X,P = -----------------------------------------------------------------------

                           relative (prozentuale) Veränderung des Preises 

 

d.h. εN,P gibt an, wie stark die Nachfrage nach einem Gut x (abhängige Größe) auf Schwankungen des Preises p reagiert 

 

Im Beispiel:

Die Nachfrager reagieren unelastisch

 

  • Was bedeutet das für den Ölhändler, d.h. wie hat sich der Umsatz des Ölhändlers nach der Preiserhöhung entwickelt? 

 

  • Der Umsatz muss gestiegen sein, denn dem Preisanstieg i. H. v. 11,6% steht ein Mengenrückgang von 5% gegenüber 

 

  • Das negative Vorzeichen bedeutet, dass die Mengenreaktion in entgegen gesetzter Wirkung wie die Preisbewegung erfolgt, was für die meisten Nachfragekurven gilt

 

  • Ölhändler befindet sich im unelastischen Teil der Nachfragekurve: Er kann mit weiteren Preissteigerungen seinen Umsatz erhöhen

 

Fazit:

Durch die direkte Preiselastizität der Nachfrage ε X,P kann der Produzent messen, ob sich sein Angebot im elastischen oder unelastischem Bereich der Güternachfrage befindet

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Preis-Absatz-Funktion und Umsatzfunktion des Ölhändlers

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Einkommenselastizität der Nachfrage

Ist die Einkommenselastizität der Nachfrage positiv -> bei steigendem Einkommen steigt die Nachfrage, d.h. es handelt sich um superiore Güter

 

Ist die Einkommenselastizität der Nachfrage negativ -> bei steigendem Einkommen sinkt die Nachfrage, d.h. es handelt sich um inferiore Güter

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Kreuzpreiselastizität der Nachfrage

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Wohlfahrtsökonomie

Wann ist Gesamtnutzen der Gesellschaft(Käufer und Verkäufer) am größten?

 

Nutzen der Käufer durch Teilnahme am Markt:

 

Konsumentenrente:

  • Differenz zwishen maximaler Zahlungsbereitschaft und tatsächlich bezahltem Preis (netto)

 

Produzentenrente:

  • Differenz zwischen Grenzkosten und Preis

 

Markteffizienz und Maximierung der Gesamtrente

Markteffizienz: maximaler gesamter Nettovorteil aus Handel


Gesamtrente: Konsumentenrente + Produzentenrente = [Wert für Käufer – Bezahlung] + [Bezahlung – (Grenz-) Kosten]


Ziel: Maximierung der Gesamtrente


Unterscheidung:

  • Effizienz: möglichst großer Kuchen
  • Gerechtigkeit: Wie wird der Kuchen aufgeteilt? Fairness, Werturteil, normative Analyse

 

Im Marktgleichgewicht (Punkt E) gilt:

 

  • Nachfrager mit dem höchsten Nutzen, deren Zahlungsbereitschaft höher ist als P*, kaufen das Gut
  • Freie Märkte führen zur Produktion jener Gütermenge, die zum Maximum der Gesamtrente führt

Maximale Gesamtrenten im Gleichgewicht

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Monopol und Polypol

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Polypol bzw. vollständige Konkurrenz 

Merkmale des Polypol:

  • Große Zahl der Anbieter
  • Jeder Anbieter hat einen etwa gleich großen Marktanteil
  • Vollkommener Markt
  • Ziel: Gewinnmaximierung 

 

Gesamtgewinn ist die Differenz aus Gesamterlös (verkaufte Menge multipliziert mit dem Preis) und den Gesamtkosten

 

Solange durch zusätzliche Menge der Erlös stärker zunimmt als die Kosten => UN sollte Menge erhöhen

  • Zunahme des Erlöses = Grenzerlös
  • Zunahme der Kosten = Grenzkosten

 

-> Gewinnmaximum dort, wo: Grenzerlös = Grenzkosten

Preisbildung im Polypol

Preis als Datum

 

UN will Gewinn maximieren

 

Der Gesamtgewinn erreicht dort sein maximum, wo Grenzerlös und Grenzkosten gleich sind:

 

-> Grenzgewinn = Grenzerlös - Grenzkosten

 

 

Bedingung für Gewinnmaximierung generell:

 

 

  • Grenzerlös = Grenzkosten -> gilt für jede Marktform 
  • Bei vollständiger Konkurrenz ist der Preis gesetzt, daher gilt:
  • Grenzerlös = Preis

 

 

Fazit:

Ein UN wird do lange seine Produktion ausdehnen, bis Grenzerlös = Grenzkosten; da der Grenzerlös dem Preis entspricht gilt: 

 

Grenzkosten = Preis