Die ersten 4 volkswirtschaftlichen Regeln (Treffen von Entscheidungen)
Regel 1: Alle Menschen stehen vor abzuwägenden Alternativen Regel 2: Die Kosten eines Gutes bestehen in dem, was man dafür aufgibt! Regel 3: Rational denkende Menschen denken in Grenzbegriffen Regel 4: Menschen reagieren auf Anreize
5. - 7. volkswirtschaftliche Regel (Zusammenwirkung von Menschen)
Regel 5: Durch Handel kann es jedem besser gehen Regel 6: Märkte sind gut geeignet für Organisationen volkswirtschaftlicher Aktivitäten Regel 7: Regierungen können Marktergebnisse verbessern
9.-10. volkswirtschaftliche Regel (Funktion der Volkswirtschaft)
Regel 8: Lebensstandard der Volkswirtschaft hängt von Herstellung von Waren und Dienstleistungen ab Regel 9: Die Preise steigen, wenn die Regierung zu viel Geld in Umlauf bringt Regel 10: kurzfristige Wahl zwischen Arbeitslosigkeit und Inflation
Effizienz
Aus den Ressourcen das Meiste rausholen
Gerechtigkeit
Den gesellschaftlichen Wohlstand fair auf Mitglieder aufzuteilen
Effiziente Ressourcenallokation
Die produzierten Güter durch Wirtschaftsakteure so aufzuteilen, dass die Wohlfahrt maximiert ist
Verteilungskriterien der effizienten Ressourcenallokation
Gleichheitsprinzip (jeder gleich) Leistungsorientierung (wer mehr beiträgt, bekommt mehr) Bedürfnisorientientierung (wer mehr braucht, bekommt mehr) Formales Verteilungskriterium (Losentscheid)
Soziale Marktwirtschaft
Zusammensetzung aus Eigennutzen (Freiheit, Leistung, Wettbewerb) =Markt Und Gemeinnutzen (soziale Sicherheit, Ausgleich..) =Staat
Marktversagen
Ein sich überlassener Markt schafft es nicht, seine Ressourcen effizient zu verteilen
Marktmacht
Preise werden durch eine Person der einem Unternehmen signifikant beeinflusst
Positive versus normative Analyse
Positive Aussage: Was ist -> deskriptiv Beispiel: Mindestlohnbestimmungen erhöhen die Arbeitslosigkeit
Normative Aussage: Was sein soll -> präskriptiv Beispiel: Der Mindestlohn sollte erhöht werden
Wettbewerbsmarkt (Modellannahmen)
1. Es gibt viele Käufer und Verkäufer 2. Jeder K/V hat vollkommene Information 3. Mengenanpasser/Preisnehmer: keine Marktmacht (keine Beeinflussung des Preises) 4. Freier Marktein-/ und Austritt: keine Marktbarrieren 5. Produzierte Güter sind homogen -> vollständig substituierbar, keine Marken 6. K/V handeln unabhängig voneinander/ für Eigennutzen 7. Es gibt vollständig definierte Eigentumsrechte
Preis, bei dem nachgefragte Menge exakt der angebotenen Menge entspricht
Marktgleichgewicht
Preis, der die angebotene und nachgefragte Menge zur Übereinstimmung bringt (markträumender Preis)
Gleichgewichtspreis
Menge, die zum Gleichgewichtspreis gekauft und verkauft wird
Gleichgewichtsmenge
1. Rationalität und Effizienz (=Ergebnis/Aufwand) -> optimale Ressourcenallokation 2. Marginalanalyse Entscheidungsverhalten von Wirtschaftsobjekten 3. Ökonomischer Anreiz Basis für jegliche marktwirtschaftliche Wirtschaftspolitik; durch Veränderungen der Anreizstrukturen werden Handlungen gelenkt
Ökologisches Grundmodell
A) Homo Oeconomicus B) Verhaltensökonomie in der Realität
Neoklassische Annahme
A) Homo Oeconomicus (Gedankenmodell)
unbegrenzte Rationalität: keine Moral; frei von Fehlern
Unbegrenzter Wille: Mensch hat keine Emotionen und Selbstkontrollprobleme
Unbegrenztes Eigentumsstreben: Eigennutz maximieren; keine Rücksicht
B) Verhaltensökonomie in der Realität
begrenzte Rationalität: Mensch macht Fehler; greift zu Heuristiken
Steuer auf jede verkaufte Einheit einer Ware/Dienstleistung
Wertsteuer
Steuer, als Prozentsatz des Preises einer Ware/Dienstleistung (Mehrwertsteuer)
Wohlfahrtsökonomie
Lehre, wie Allocation der Ressourcen die wirtschaftliche Wohlfahrt beeinflusst
Konsumentenrente
Zahlungsbereitschaft abzüglich tatsächlich gezahlten Preis (Musst ökonomische Wohlfahrt der Käufer - deren Zahlungsbereitschaft)
Produzentenrente
Summe der eingenommenen Zahlungen für Güter und Produktionskosten
Fläche oberhalb der Angebotskurve und unterhalb des Preises
misst ökonomische Wohlfahrt der Verkäufer
Gesamtrente
Summe K-Rente und P-Rente =Wohlfahrtsmaß für Gesellschaft
Pareto-Effizienz
Gesellschaftlicher Zustand, in welchem es nicht klappt, durch eine Reallokation der Ressourcen die Wohlfahrt einer Person zu erhöhen ohne die Wohlfahrt einer anderen zu verringern
Pareto-Verbesserung
Wenn Umverteilung von Ressourcen mindestens eine Person ökonomisch besser stellt, ohne einer anderen Person zu schaden
Ökonomische Effizienz
Es können keine weiteren Pareto-Verbesserungen realisiert werden