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Kriterien der Unterscheidung der Marktformen
Anzahl der Marktteilnehmer
→ Anbieter, Nachfrager
- Monopol
- Oligopol
- Polypol
welche Marktformen gibt es?
Monopol =
- ein Anbieter & viel Nachfrager ( Angebotsmonopol)
Bsp. patentierte Erfindungen

- viele Anbieter & eine Nachfrager (Nachfragemonopol)
Bsp. Deutsche Bahn
- wenig Anbieter & viele Nachfrager (Angebotsoligopol)
Bsp. Mobilfunkmarkt

- viele Anbieter und wenig Nachfrager (Nachfrageoligopol)
Oligopol =
Polypol =
- Viele Nachfrager & Viele Anbieter
Bsp. Lebensmittelmarkt, Börsenmarkt
Ökonomisches Prinzip
Rationalprinzip =
Mit gegebenen Mitteln das bestmögliche (maximale) Ziel erreichen
Maximalprinzip =
(Rationalprinzip)
Minimalprinzip =
(Rationalprinzip)
Gegebenes Ziel mit möglichst geringen Mitteln erreichen
Reziprozität

Redistribution

Tausch
Karl Polanyi unterscheidet

3 Verteilungsmodi
Reziprozität (Symmetrie)
kein Gewinnstreben

- Sozialer Verhaltenskodex (Geschenke)
Redistribution (Zentralität)
Abwechselnd Bürden abnehmen und miteinander teilen

- Verteilung wird vorgenommen, meist wird mehr abgenommen, als zurück kommt (Planwirtschaft)
Eigentums und Verfügungsrechte

- ökonomisch
- sozial (spende)
Tausch (Markt)
Ökonomischer Tausch
Kriterien:
- freiwillig (autonom)
- ohne persönliche Präferenz
(anonym= würde mit jedem Tauschen)

- Gut muss gleich viel wert sein
- Wohlstand der Gesellschaft steigt bei zunehmender Anzahl an Täuschen -- erbringt allen Beteiligten Vorteile
Was ist Geld?
Zahlungsversprechen der Notenbank
Bsp. EZB
Vom Staat bereitgestellt und öffentlich zugänglich

- Nichtausschließbarkeit (Konsum kann nicht schränkt werden)
- Nichtrivalität (Nutzen wird durch mehr Konsumenten nicht kleiner)

* Private Güter (Brot, Wohnen)
* Mautgüter (Kabelfernsehen, Kino)
* Allmendegüter (Innenstadtparkplätze)
* Reine Öffentliche Güter (zur Sicherheit - Straßenlaterne, Gehweg)
Öffentliches Gut
Meritorische Güter
Marktversorgung als zu gering erachtet
- Laut Staat zu wenig nachfrage

(Staat greift ein, um Nachfrage zu steuern)
Marktversorgung als zu hoch erachtet
- schädlich für die Allgemeinheit (soll eingeschränkt werden
Bsp. Tabak

(Staat greift ein, um die Nachfrage zu steuern)
Demeritorische Güter
Inferiore Güter
Nachfrage sinkt bei steigendem Einkommen
- niedrige Qualität
- niedriger Preis

Bsp. Kaufe ich die billige Milch von der JA marke oder die Teure frisch vom Hof?
Mehr einkommen hochwertigere Lebensmittel
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Nachfrage wächst überproportional bei steigendem Einkommen
- höhere Preise
- hochwertiger
Superior Güter
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Giffen Güter
Nachfrage steigt, wenn Preis steigt

Bsp. Luxusartikel als Statussymbol
(Wird teuer, interessanter und steht für Geld)
Nachfrage steigt, wenn der Preis steigt

Budget 47€ / Monat für essen
Mensa 7€
Restaurant 13€

Ich gehe 3* in die Mensa und 2* ins Restaurant

Doch dann Mensa erhöht die Preise auf 8,50€

Dann kann ich nur noch 1* in das Restaurant und gehe 4* in die Mensa

Mensa erhöht Preise und steigert so ihre Nachfrage
Giffenparadoxon
Marktversagen
Das ein Markt nicht zu einer effizienten Zuweisung der Ressourcen führt.
Negativer externer Effekt = Luftverschmutzung


Positiver externer Effekt = umliegende Gärten schön gemacht, positiv für mich


Kosten und Nutzen verursacht durch Marktaktivität die bei unbeteiligten Dritten anfallen. Diese Effekte werden nicht über den Markt entschädigt oder kompensiert.
Marktversagen durch externe Effekte = Externalitäten
Tauschmittelfunktion =
Austausch von Gütern

Bsp. Ich gebe Geld und bekomme Brot
Geld als Wertmaßstab
Güterwerte lassen sich in Bezugsgrößen ausdrücken und vergleichen
Recheneinheitsfunktion =
Wertaufbewahrungsfunktion
Geld kann aufbewahrt werden, sparen ist möglich
Triade des Geldes
Tauschmittel

Recheneinheit

Wertaufbewahrung