Einführung in die Lektüre aus Peter Singer.
Utilitarismus
Demandingness bei Peter Singer
Das Kind im Teich
Wenn es in unserer Macht steht, etwas Schreckliches zu verhindern, ohne dass dabei etwas von vergleichbarer moralischer Bedeutung geopfert wird, dann sollten wir es tun
Präferenzutilitarismus oder Interessenutilitarismus
dass meine eigenen Interessen nicht einfach aus dem Grund, weil sie meine eigenen sind, mehr zählen
Handlungsverlauf wählen, der per Saldo für alle Betroffene die besten Konsequenzen hat
Wer sind die Gleichen?
1.
Prinzip der Gleichheit der Menschen zurückgeführt auf Prinzip der gleichen Interessenerwägung
Speziesismus (speciesism)
„Speziesisten“ messen da, wo Kollision ihrer Interessen, mit denen von anderen Spezies vorkommt, den Interessen der eigenen Spezies größeres Gewicht bei
Menschliche Speziesisten erkennen nicht an, dass der Schmerz, den Schweine oder Mäuse verspüren, ebenso schlimm ist wie der von Menschen verspürte“
(Auf dem Weg zu einer neuen, umstrittenen Klassifizierung)
1 Menschliche und nichtmenschliche Tiere - inkl. Neugeborene und schwerbehinderte Kinder (insb. Waisen)
leiden oft weniger: weil das geistige Leiden nicht dazukommt
Interessen wiegen oft weniger: aufgrund des Mangels an Ichbewusstsein und Zukunftsplanung
-> Wir dürfen mit Tieren nur dann Experimente führen, wenn wir bereit wären, es auch mit verwaisten behinderten oder neugeborenen Kindern zu tun! (gehören zur gleichen Kategorie)
2 Personen: Erwachsene, Primate und andere hochentwickelte Tiere
Selbstbewusste, rationale Wesen, die Wünsche für die Zukunft haben
Interessen wiegen meistens mehr: es ist z.B. schlimmer, wenn ich jemanden töte, der Zukunftspläne hatt
Laut Singer:
Entscheidende Frage ist nicht, ob Fleisch ohne Leiden produziert werden könnte, sondern ob das Fleisch, dass wir kaufen, ohne Leiden produziert wurde. Wenn wir uns darüber nicht sicher sind, sagt Prinzip d. gl. Interessenerwägung-> es war falsch größere Interessen d. Tiere (Leben) für kleinere Interessen (Befriedigung des Essens v. Fleisch) zu opfern
2.
Erweiterung des Prinzips der Gleichheit auf Tiere – mit folgender Begründung:
„Die Tatsache, dass bestimmte Wesen nicht zu unserer Gattung gehören, berechtigt uns nicht, sie auszubeuten, und ebenso bedeutet die Tatsache, dass andere Lebewesen weniger intelligent sind als wir, nicht, dass ihre Interessen missachtet werden dürfen“
3.
Bentham „identifiziert die Fähigkeit zu leiden als jene entscheidende Eigenschaft, die ein Lebewesen dazu berechtigt, im gleichen Maße berücksichtigt zu werden“
4.
„Die Fähigkeit zu leiden und sich zu freuen ist […] eine Grundvoraussetzung dafür, überhaupt Interessen haben zu können […]“