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Ultimate Ursachen

Evolution, funktional & stammesgeschichtlich

4 Analyseebenen nach Tinbergen

Ontogenese

Mechanismus

Funktion

Stammesgeschichte

Wie?

proximate Ursachen

Warum?

ultimate Ursachen

Probleme des Lebens

Ressourcenzugang

Überleben

Fortpflanzung

Jungenaufzucht

--> fitness- relevante Verhaltenskontexte

Beispiele für Ressourcen

Platz zum Leben

Nahrung (Energie, Nährstoffe)

Wasser

Paarungspartner

Habitat

biotische und abiotische Faktoren eines Lebensraums

Wahl des Habitats

aktiv/ passiv?

Grundlage für Entscheidung?

Einfluss auf Überleben und Reproduktionserfolg?

Verteidigung von Lebensraum: Größe, Bedingungen, Mechanismen, Konsequenzen?

Ideal Freie Verteilung

Evolutionär stabile Verteilung von Konkurrenten über Habitate unterschiedlicher Qualität

Annahmen für Ideal Freie Verteilung

Individuen

…sind gleichwertige Konkurrenten

…sind frei beweglich

…sind ideal d.h. haben perfekte Information über Habitate und

…wählen ein Habitat um ihren Netto‐Nutzen zu maximieren

Territorialität

Aufteilung von Lebensräumen durch Inbetriebnahme eines Gebiets

Auftreten gegenüber Eindringlingen

Nutzen von Territorialität

Zugang zu Ressourcen wie Nahrung, Brutmöglichkeit, Schutz, Paarungspartner...

Kosten von Territorialität

Zeit

Energie 

Verletzung & Erschöpfung

Typen von Konkurrenz

Ausbeutungskonkurrenz - scramble competition

Interferenz/Wettkampf - contest competition

Ausbeutungskonkurrenz - scramble competition

Indirekte Interaktionen, Wettlauf um Ressourcen; Wirkung durch Ressourcen‐ verknappung, Intensität korreliert mit Angebot.

Interferenz/Wettkampf - contest competition

Direkte Interaktionen (z.B. Ausschluss aus Territorien, Monopolisation von Raum bei sessilen Tieren, von Weibchen); Intensität ± unabhängig vom Angebo

Typen von Konkurrenz

scramble and contest

Optimalitätsmodell, Definition

Werkzeug, zur Vorhersage von Kombination aus Kosten und Nutzen    --> Maximierung der inklusiven Fitness eines Individuums

Optimalitätsmodell, Schaubild

Nutzen < Kosten - Netto Kosten

Nutzen > Kosten - Netto Gewinn

Optimale Territoriumsgröße

Diagramm

"Lieber-Feind-Effekt"

Kämpfe zwischen Nachbarn sind seltener und weniger intensiv

niedrigere Kosten der Verteidigung

höherer Wert des Territoriums

Vertreidigungsmechanismen

Aggression

Displays

Displays

akustisch

visuell

olfaktorisch

Finden von Nahrung

Detektion und sensorische Ökologie

- visuell

- olfaktorisch

- akustisch

- elekrtrisch

- Tasten

- Geaschmack

Kognitive Faktoren

Suchmuster

Suchstrategien und Wiederkehrzeiten

Informationen von anderen, Kommunikation

Suchmuster

neuronale Schaltkreise (templates), die auf spezifische Reizkombinationen ansprechen

Optimal foragaing Theorie

Alle Aspekte der Nahrungssuche sind durch natürliche Selektion optimiert

Annahmen zur Optimal foragaing Theorie

Individuen maximieren ihre Netto‐Energie‐ Eintragsrate

Netto‐Energie‐Eintrag beeinflusst die Fitness

Ansatz zur Optimal foragaing Theorie

Optimalitätsmodelle

Währung der Optimal foragaing Theorie

Energie

Kosten und Nutzen ungleicher Nahrungsverteilung

Kosten: Energiegewinn

Nutzen: Suchzeit

Patch Modell

Otimale Zeit im Nahrungspatch

Grenzwerttheorem

modell der optimalen Nahrungsnutzung

 steigendem Aufwand an z.B. Zeit oder Energie zur Gewinnung einer Ressource --> Ertrag steigt nicht proportional sondern stagniert oder nimmt ab 

 

Tier soll Futterstelle verlassen, wenn Nahrungsaufnahmerate = durchschnittliche Nahrungsaufnahmerate im Habitat

Grenzwerttheorem (2)

Vergleich vom erwartende Fitness bei Verbleib am momentanen Aufenthaltsort (A) mit zukünftig zu erwartenden Fitness bei Verlassen des momentan genutzten Ortes (B) 

 

A > B - Tier bleibt

B > A - Tier wandert ab

Annahme für Grenzwerttheorem

nahrungssuchendes Individuum erkennt Patch sofort und hat volle Information (= kennt die mittelere Reisezeit zwischen Patches und die erwartete Qualität)

Chipmunk- Fall

 

Beobachtung der Resiezeit und Nahrungsaufnahme in Patches 

Chipmunk- Fall

Ergebnisse

Netto‐Energieaufnahme nimmt mit der Verweildauer ab (Patch wird ausgebeutet)

Je länger die Reisezeit (Entfernung zum Bau), je länger bleibt ein Individuum im Patch, je mehr „Ladung“ nimmt es auf

absolute Energie‐Aufnahme höher aber geringere Energie‐ Aufnahmerate

Daumenregeln zur Entscheidungsfindung

1. Number rule: leave after eating n food

2. Time rule: leave after t time units in patch

3. Giving‐up time rule: leave after t time units unsuccessful searching 4. Rate rule: leave when the acquisition rate drops to a critical value r

Prfitabilität

Optimal diet model

Häufigkeit der profibalelsten Nahrung

Optimla diet model

Generalist: lange Suchzeit, kurze Bearbeitungszeit, geringe Verfügbarkeit

Spezialist: kurze Suchzeit, lange Bearbeitungszeit, hohe Verfügbarkeit

Evolutionäres Wettrennen

Prädator vs. Beute

Red queen Hypothesis

biologische Arten müssen aufgrund beständigen Konkurrenzdrucks ständig neue adaptive Anstrengungen und Weiterentwicklungen hervorbringen, um nicht unterzugehen

Prädation

wichtige Determinante extrinsischer Mortalität

Strategie mehrfach unabhängig entstanden

Strategien der Beute 

Warnfarben & Gifte

Mimikry

Flüchten und Verstecken

Verleiten

Fight back (Wehrhaftigkeit)

Viliganz =Aufmerksamkeit

Alarmsignale

Gruppenleben

aposematische Farben

signalisieren Wehrhaftigkeit oder Ungenießbarkeit

Mimikry

Aussehen wie etwas Gefährliches oder Ungenießbares

Bates'sche Mimikry

harmlose Art ähnelt einer wehrhaften Art

Müller'sche Mimikry

Konvergenz verschiedener ungenießbarer oder wehrhafter Arten

imperfekte Mimikry

ungeschützt aber auffällig

Verleiten

Ablenkverhalten, Elterntier zieht Aufmerksamkeit auf sich um von Brut oder Nest abzulenken

Viliganz

Zustand der Wachheit

Individuum ist in der Lage, ohne Verzögerung auf Reizsituationen und Veränderungen in der Umwelt zu reagieren

Effekt der Alarmsignale

erhöht die Auffälligkeit des Senders (Kosten!)

Signal für den Prädator

Nutzen für andere potentielle Beute

Evolutiver Hintergrund der Alarmsignale

Verwandtenselektion

Reziproker Altruismus

Vorteile vom Gruppenleben

gemeinsame Verteidigung

Räuberverwirrung

Verdünnungseffekt

Wachsamkeit

Verdünnungseffekt

Räuber trifft auf einzelnes Beuteindividuum -  Angriffswahrscheinlichkeit = 1 (100%)

Räuber trifft auf Gruppe aus 100 Individuen - durchschnittle Angriffswahrscheinlichkeit für jeden Individuum = 0,01 (1%)