Durchschnittlicher Fortschritt
Gewusst0
Nicht gewusst0
Noch nicht gestartet30

Empfohlene Karteikarten-Sets

Karteikarten im Karteikarten-Set

Noch nicht gestartet (30)

intrinsische Faktoren während Ontogenese

Genaktivität

Hormone

Epigenetik

Mikrobiom

extrinsische Faktoren während Ontogenese

Umweltinformationen

Filterung von Außenreizen

peripher

zentral

periphere Filterung

Sinnesorgane

zentrale Filterung

zentrales Nervensystem

Beispiele periphere Filterung

Fledermäuse / Schmetterlinge : Ultraschall

Bienen : UV-Licht

Klapperschlangen: Infrarot-Licht

manche Fische : elektrische Felder

Sinnesorgane

Kapazität an Lebensweise und Anforderungen angepasst

Ausschluss vieler irrelevanter Informationen durch Grenzen der Leistungsfähigkeit von Sinnesorganen 

Kommunikationssytem bei Seidenspinnern

Pheromon Mombykol

Anpassung weiblicher Seidenspinner

Duftdrüsen am Abdomen

Sezernieren Pheromon Bombykol

Anpassung männlicher Seidenspinner

Antennen mit Rezeptorzellen

spezifische Reaktion auf Pheromon

zentralnervöse Filterung

Entscheidung über relevante Informationen von Sinneszellen 

Schlüsselreize

biologisch relevante Reize 

Neuronale Filter sichern das Erkennen

Terretoriumsverhalten bei Stichlingsmännchen

Reaktion auf leuchtend rot gefärbte Unterseite der Rivalen

Kindchenschema

Kombination von Körpermerkmalen, die beim Menschen eine positive Gefühlstönung auslösen

Merkmale des Kindchenschemas

große Augen

ein im Verhältnis zum Körper großer Kopf

vorspringende Pausbacken

fMRT

Funktionelle Magnetresonanztomographie

Nicht-invasives bildgebendes Verfahren

Messung von hämodynamischen Veränderungen (Blutoxygenierung), die mit neuraler Aktivität einhergehen Darstellung von aktivierten Hirnarealen möglich

Hirnkorrelate der Kindchenschemareaktion

Emotionsverarbeitung (Anterior Cingulate Cortex)

Aufmerksamkeit (Precuneus)

Gesichterverarbeitung (Fusiform Gyrus)

Motivation/Belohnung (Nucleus Accumbens)

Methoden der Verhaltensgenetik

Kreuzungsexperimente

selektive Züchtung

Mutationsanalysen

Kreuzungsexperimente

Hybride zeigen ein Verhalten, das zwischen dem der beiden Eltern liegt (= intermediärer Erbgang)

Selektive Züchtung

Züchtung auf geringere Schüchternheit

Domestikation

Domestikation = Haustierwerdung

Züchten von Tieren in Menschenobhut

 

Ersatz der natürlichen Auslese (natürliche Selektion) durch künstliche Zuchtwahl (artifizielle Selektion)

Domestikationsmerkmale

Unterschiede zwischen domestizierten Tieren und wildlebender Stammform 

Beispiele für Domestikationsmerkmale

verstärkte Variabilität bzgl. Körpergröße, Körpergestalt, Färbung

Bsp. Wolf/ Haushund

Veränderungen von Häufigkeiten, mit denen Verhaltensweisen auftreten (kein Verlust von Verhaltensweisen!)

Bsp. Reduktion des aggressiven Verhaltens, Zunahme des Werbe- und Sexualverhaltens

Mutationsanalysen

Mutagene verändern Verhaltensweisen

Bsp. Aktivität, dominante Vererbung

Von der Punktmutation zum aggressiven Verhalten

Gen --> Punktmutation --> Monoaminoxydase A (nicht exprimiert) --> Serotoninmetabolismus (verändert im ZNS) --> Aggressives Verhalten

GVO

Gentechnisch veränderte Organismen

Finden in vielen Gebieten der experimentellen Biologie und Biomedizin Einsatz

Bsp. Untersuchung genetischer Grundlagen von Krankheiten

Knockout Organismus

Lebewesen, bei dem mittels einer gentechnischen Veränderung gezielt ein oder mehrere Gene deaktiviert wurden

Transgener Organismus

gentechnisch verändertes Lebewesen, das in seinem Genom zusätzliche Gene aus anderen Arten enthält

Transgenes Mausmodell der Alzheimer-Erkrankung

Beta-Amyloidablagerungen (‚Plaques‘) in Cortex und Hippocampus  Schlechtere Gedächtnis- und Lernleistungen

Leben in einer angereicherten Umwelt führte zu einer Verringerung der „Plaque“-Ausbildung

Interaktion einer genetischen Veranlagung mit einer großzügigen physisch und sozial angereicherten Umgebung ist sehr wichtig

Verhalten ensteht aus...

...Gen- Umwelt- Interaktion