Die 5 Streuungsmaße einer empirischen Verteilung.
Definition: Lagemaße
Eine Maßzahl, die das Zentrum einer Verteilung durch einen numerischen Wert beschreibt.
Das zu wählende Lagemaß ist vom Skalenniveau des Merkmals abhängig.
Varianz und Standardabweichung
Definition: Arithmetisches Mittel
= Lagemaß & Durchschnitt/ Mittelmaß aller Beobachtungen
Es sei die Urliste eines mindestens intervallskalierten Merkmals . Dann heißt
das arithmetische Mittel der Beobachtungen .
In R wurde folgender Output erzeugt:
> M = c(29.5, 28.7, 31.8, 15.1)
> mean[M]
[1] 26.275
Berechne die Stichprobenvarianz. (Hinweis:
)
Die Stichprobenvarianz ist definiert durch
> var(M)
[1] 57.22917
Definition: Ordnungsstatik
Es sei die Urliste eines ordinal- oder metrischskalierten Merkmals mit
als aufsteigend geordnete Auflistung der Beobachtungswerte. Die Rangwertreihe.
So bezeichnen wir als -te Ordnungsstatik (-ter Rang).
Definition: Empirische Verteilungsfunktion
Es seien Beobacht.werte eines mindestens ordinalskalierten Merkmals , so ist die empirische Verteilungsfunktion definiert als
An der Stelle wird die kumulierte relative Häufigkeit aller Merkmalsausprägungen berechnet, die sind.
: Anzahl der Mannschaften die Tore geschossen haben.
Berechne die empirische Verteilungsfunktion
Definition: Interquartilsabstand
Ein Streuungsmaß, das Aufschlüsse über die Verteilung der Daten zwischen dem 3. und 1. Quartil liefert.
In R: IQR()
Der Interquartilsabstand ist wie der Median robust gegenüber Ausreißern.